Schwarz-Weiß Fotografie – die richtige Einstellung für besondere Wirkung

Nachts sind alle Katzen grau, sagt eine Volksweisheit. Gemeint ist damit optisch die verschwommene Wahrnehmung des menschlichen Auges, und zwar in der Zeit zwischen dem Sonnenuntergang und der vollkommenen Dunkelheit. In der Fotografie suchen die Fotokünstler der Schwarz-Weiß-Fotografie eben solche Lichtverhältnisse und beweisen in eindrucksvollen Bildern, dass Objekte auch mit diesen beiden Grundfarben als ausdrucksstarke Aufnahmen dargestellt werden können.

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Schwarz-Weiß als Essenz der Darstellung von Objekten

Farben machen Vielfalt, das gilt auch für Effekt in der Fotografie. Allerdings besteht für manche Fotokünstler der begehrteste Effekt eben darin, auf Farben zu verzichten. Einzig Schwarz und WeiVß „zeichnen“ den Charakter des Models in der Aufnahme, lassen eine Silhouette scharfkantig hervortreten oder weiche Konturen mit einem schemenhaften Hintergrund beinahe verschmelzen. Die Kunst besteht darin, alle Farbe außer Schwarz und Weiß aus der Aufnahme zu entfernen. Ein monochromer Ton in den unterschiedlich starken Kontrasten verändert stattdessen den Fokus auf ein Fotoobjekt.

Linien, Strukturen und Formen, Kontraste und Betonungen bleiben dabei als Essenz einer Situation übrig. Diese treten in den Vordergrund und haben durch das Fehlen anderer Farben eine veränderte emotionale Wirkung auf den Betrachter. Philosophisch gesprochen bedeutet eine gelungene Schwarz-Weiß-Fotografie die Rückkehr zum Wesentlichen. Dieses Ziel führt beim Fotografen selbst ebenfalls zu einem anderen Blickwinkel. Er muss vor seiner Kamera gedanklich alles ausblenden, was vom Wesentlichen seiner Bildaussage ablenken könnte. Zu scharfer Lichteinfall von einer Seite könnte den gewollten Schatten vor oder auf dem Objekt beeinträchtigen. Zu schwache Lichtbetonung würde die Silhouette, die Gesamtform verblassen oder verschwimmen lassen.

Schwarz-Weiß-Fotografen vertuschen keine Farbfehler

Natürlich sind bei aller Begeisterung für Schwarz-Weiß-Fotokunst auch Skeptiker zur Stelle. Sie unterstellen, ein Schwarz-Weiß-Bild würde höchstens Farbfehler vertuschen und Aufnahmefehler korrigieren. Nun ja, durchaus greifen Fotografen zu diesem Farbtrick, aber bei weitem nicht alle und gewiss nicht grundsätzlich. Vielmehr haben Fotokünstler mit dem Fokus auf Licht und Schatten gelernt, bei ihrer Betrachtung der Welt Farben gedanklich auszublenden, lange, bevor ein Objekt zum Foto wird. Sie sehen anders, sie denken anders und sie beurteilen Licht, Schatten, Farbe und Perspektive ebenfalls unabhängig von deren erster, direkter Ansicht. Solche Fotografen können zu Recht Querdenker oder abstrakte Künstler genannt werden. Nur führt ihre Abstraktion von der wohlüberlegten Betrachtung zur Essenz zurück.

Winzige Details müssen vorab exakt in ein Schwarz-Weiß-Bild hineingedacht oder aus diesem gezielt ausgeblendet werden. Bei menschlichen Models für Schwarz-Weiß-Aufnahmen müssen Teile des Gesichts oder Körpers in einen möglichst vorteilhaften Kontrast zu anderen Aufnahmebereichen gesetzt werden. Nur so ist es möglich, mit nur zwei Farben alle Aussagekraft von Licht, Schatten, Bewegung und Form künstlerisch zusammenzufassen.

Warum Schwarz-Weiß-Bilder so eine starke Interpretationskraft haben

Wer ein Schwarz-Weiß-Foto betrachtet, fühlt sich entweder nostalgisch berührt oder emotional zu einem Interpretationsversuch berufen. Die Nostalgiker sind dabei diejenigen, die noch die Aussagekraft alter Fotografien erleben, aus so alten Zeiten, als an Farbfotografie überhaupt noch nicht zu denken war. Die Interpreten verstehen hingegen eine Botschaft, die vom Objekt, seiner Umgebung und der Kontrastgestaltung ausgeht. Schwarz-Weiß-Fotografen selbst würden zu beiden Ansichten schmunzeln: Die vermeintlich tiefe Botschaft ist aus deren Sicht weiter nichts als ein gelungen eingefangener Augenblick, eine bildhaft künstlerische Symbiose aus Licht, Schatten und Objekt.

Allerdings ist es durchaus denkbar, dass ein Fotokünstler von einer unbewussten Botschaft zu seiner Aufnahme inspiriert ist, die er mit dem Bild zum Betrachter transportiert. Die Betonung liegt allerdings auf unbewusst, denn die bewusste Auswahl der Schwarz-Weiß-Motive ist eher technischer Natur. Ganz so, wie Maler mit ihren Bildern eine Geschichte erzählen, beschreibt eine Schwarz-Weiß-Fotografie die Schönheit des Lebens, und zwar eines kleinen oder umfassenden Details davon. Indem Betrachter davon zu Gedanken, Empfindungen und bestenfalls einem begeisterten Staunen inspiriert sind, hat diese Fototechnik ihren Zweck erfüllt. Sie fängt die Essenz eines Objekts als Komposition aus Licht und Schatten ein.

Foto-Bearbeitung: Schwarz-Weiß-Fotografien nachbearbeiten?

Visionäre können in der direkten Schwarz-Weiß-Aufnahme nur das einfangen, was der Augenblick für die Vision möglich macht. Eine Nachbearbeitung der Kontraste macht aus diesem eingefangenen Moment erst eine optische „Übersetzung“, zeigt also für Außenstehende, was der Fotograf eigentlich einfangen wollte. Die persönliche Sicht auf ein Objekt darf und sollte künstlerisch so nachbearbeitet werden, dass eben jene Inspiration möglich wird, die ein bloßes Foto von einem emotional ansprechenden Schwarz-Weiß-Bild unterscheidet.

Es darf dabei nicht unterschätzt werden, dass eine Kamera selbst in der perfektesten Digitaleinstellung nur emotionslos das einfängt, was direkt vor ihrem Objektiv positioniert wird. Die pure Realität entspricht aber meist nicht der eigentlichen Darstellungskraft von Fotoaufnahmen in Schwarz und Weiß. Erst der künstlerische Wille des Fotografen setzt nachträglich Licht und Schatten so in Szene, dass aus Pixeln und Kontrasten eine Form entsteht. Übrigens ist die Nachbearbeitung von Schwarz-Weiß-Fotografien weiter nichts als die eigene Interpretation des Künstlers, die er bestenfalls anschließend beim Betrachter anregt.

Schwarz-Weiß-Fotografie bevorzugen jene Fotokünstler, die durch eine abstrakte Sicht auf Dinge deren Essenz für Betrachter sichtbar machen. Weder werden dabei Aufnahmefehler vertuscht noch absichtlich tiefgründige Botschaften aufgezeichnet. Vielmehr entspricht der Verzicht auf Farben und das Spiel mit Licht und Schatten einer Vision, die der Fotograf bei der Auswahl seines Objekts hatte. Ist die Aufnahme durch geschicktes Fotografieren und gute Nachbearbeitung gelungen, fühlt sich der Betrachter von der Vision zu einer emotionalen Interpretation aufgefordert.

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Licht & Schatten Fotografie – Bilder mit besonders starker Wirkung

Die Fotografie im Freien verlangt viel Feingefühl bei der Auswahl des optimalen Lichts und seiner Richtung für den optimalen Schatten. Die Lichtfarben wechseln im Laufe des Tages, ebenso die Schattenlänge und -richtung. Mit Belichtungsreihen können zusätzlich Nuancen eingefangen und später die perfekteste ausgewählt werden. In der Licht und Schatten Fotografie lassen sich bewegte oder starre Objekte mit dem Fokus auf die am besten geeignete Lichtrichtung beinahe dreidimensional darstellen.

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Licht und Schatten für dreidimensionale Fotowirkung

Licht entfaltet seine ganze Kraft der Darstellung umso intensiver, je heller es auf ein Objekt fällt. Aber ab einem gewissen Punkt der Helligkeit würde es Formen und Nuancen einfach verschlucken. Schatten ist der wichtige Gegenpart dazu. Er hält eine Objektwirkung entweder realistisch oder verändert sie in Form scharfer oder schwacher Kontraste. Ein Gesicht in der Portraitfotografie erhält durch das gekonnte Spiel aus Licht und Schatten seine lebendige Ausstrahlung, die nötige Tiefe, um trotz einer zweidimensionalen Aufnahme auch die dritte Dimension darzustellen. Architekturen können durch den Schatten davor oder dahinter größer wirken oder schemenhaft mit einer Bildumgebung verschmelzen. Landschaften im Mittagslicht scheinen förmlich vor Leben zu sprühen, während Morgen- oder Abendaufnahmen die Stille solcher Szenarien einfangen. Grundsätzlich können Licht, Schatten, Farben und Kontraste technisch nachbearbeitet werden. Aber die dreidimensionale Fotowirkung entsteht auch dann nur im Sinne des Fotografen, wenn er schon bei der Aufnahme versucht, das Optimum des verfügbaren Lichts in ein künstlerisch vorteilhaftes Verhältnis zum Schatten zu setzen.

Die wichtigsten Lichtrichtungen im Überblick

Die Lichtintensität verändert sich zum einen durch die Entfernung zum Fotoobjekt, zum anderen durch die Richtung, aus der es auf die Form fällt. Dadurch verändert sich zugleich die Schattenrichtung sowie dessen Größe und Intensität. Dies sind die für Fotografen wichtigsten zu beachtenden Lichtrichtungen:

  • Seitenlicht
    Dies ist dasjenige Licht, welches direkt von links und rechts oder verstärkt von einer Seite auf das Objekt fällt. Beim Ausleuchten kann der Fotograf entweder das Objekt in sein bevorzugtes Verhältnis zum Seitenlicht setzen oder seinen Kamerastandpunkt anpassen.
  • Streiflicht
    Auch hierbei handelt es sich um Seitenlicht, allerdings wird es in der Fotografensprache eher extremes Seitenlicht genannt. Streiflicht kann Teile einer Form förmlich schlucken oder ihnen einen besonders scharfen Kontrast verleihen.
  • Gegenlicht
    Von hinter einem Aufnahmeobjekt fällt Licht direkt zur Kamera. Der Fotograf arbeitet also in Lichtrichtung, eine Aufnahmetechnik, von der Profis Einsteigern eher abraten. Aber geschickt genutzt, lassen sich damit seitliche Formen des Objektrandes hell betonen oder weichzeichnen.
  • Rückenlicht
    Hier steht der Fotograf vor dem Licht, und dieses fällt in eben dieser Richtung auf das Objekt. Richtigerweise wird Rückenlicht deshalb auch Vorderlicht genannt, weil es diejenige Lichtrichtung aus dem fotografischen Blickwinkel ist.

Die besten Lichtverhältnisse für Fotoziele

Soweit also die technischen Details zum Licht und seinen Richtungen im Hinblick auf ein Objekt. Welches Licht in welcher Stärke oder Weichheit gerade optimal ist, entscheidet neben dem professionellen Blick auch der persönliche Geschmack des Fotografen. Kann er diesen im Augenblick seines Fotoziels noch nicht exakt festlegen (oder möchte sich Spielraum lassen), hilft eine Belichtungsreihe dabei, das beste Lichtverhältnis einzufangen. Automatisch bietet eine gute Digitalkamera Voreinstellungen für die Belichtungszeit, die Blende und den Fokus an. Statt eines Fotos unter exakt den gleichen Lichtbedingungen lassen sich durch manuelle Einstellungen auch Bildreihen mit kleinen Abweichungen erstellen. Je komplexer die Lichtverhältnisse gerade sind, umso mehr Nuancen lassen sich durch eine Belichtungsreihe einfangen. Später können diese Reihen ausgewertet und gemäß dem bevorzugten Geschmack die beste als endgültiges Foto dargestellt werden. Auch während der Nachbearbeitung kann mit Belichtungsreihen ausprobiert werden, welches Verhältnis aus Licht und Schatten den besten Fokus im Sinne des Fotografen setzt.

Stimmung und Kontrast bei der Licht und Schattenfotografie

Stimmungsvolle Bilder entstehen am besten zu später Nachmittagsstunde. Das Licht wirkt warm und kommt aus einer bereits tief stehenden Richtung. Schatten werden länger, und es können durch Richtungswechsel emotional ansprechende Aufnahmen eingefangen werden – sogar surrealer Natur, und oft ohne Nachbearbeitung. Während der Morgenstunden kann dies auch gelingen, allerdings ist das Tageslicht dann anders, eher gleißend und weniger „müde“. Diese Stunden wählen Fotografen mit einer Vorliebe für Architekturen aus, um ihre Lieblingsgebäude in scharfe Kontraste zu tauchen und ihnen so einen markanten Auftritt zu geben. Streiflicht und Seitenlicht sind jetzt optimal für besonders scharfe Konturzeichnungen. Ungeeignet für spannende Stimmungswechsel und eindrucksvolle Kontraste ist die Mittagsstunde. Zu dieser Zeit fällt das hellste Licht exakt von oben, die Schatten bleiben kurz, die Belichtungsmöglichkeiten realistisch, aber unspektakulär. Leichter als bei der Fotografie starrer Objekte gelingen Portraitaufnahmen unter Nutzung der Lichtrichtungen. Denn nicht Fotograf und Objektiv, sondern das Objekt kann nun durch die eigene Bewegung und Drehung in die beste Lichtposition gebracht werden. Sicherlich ist es Geschmackssache, ob ein Foto Objekt scharfkantig im starken Kontrast oder beinahe verschmelzend in einer Lichtumgebung abgebildet wird. Um zwischen diesen beiden Extremen den optimalen Aufnahmepunkt zu finden, kann der Licht und Schatten Fotograf bestimmte Tagesstunden und Lichtfarben bevorzugen. Belichtungsreihen helfen dabei, aus dieser ungefähren Auswahl anschließend die beste Darstellung auszuwählen.

Weiches Licht & Harte Schatten

Stephan erklärt euch, wie ihr am besten mit Blitz fotografieren lernt:

Tipps für Fotografen: Lichtquellen, Lichtausbreitung, Optik

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Alles über Portraitfotografie: Einstellung, Beleuchtung und Posen

Das Gesicht eines Menschen abzulichten ist noch lange kein Porträt, denn dabei gilt es nicht nur, die Konturen des Gesichts zu erfassen, sondern die komplette Persönlichkeit, den Geist und Esprit wie auch die Seele des Motivs auf das Fotopapier zu bannen.

Im Prinzip ist es ganz einfach und doch ist ein Porträt schwer zu erstellen, wenn der Fotograf nicht verstanden hat, wobei es um diese Kunstform geht. Der Unterschied zwischen dem bloßen Ablichten und der Komposition eines Porträts liegt in der einzigartigen Bildaussage, in der sich der Porträtierte bestenfalls sofort wiedererkennt.

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Portraits fotografieren: Wichtige Tipps für ein gutes Portrait

Während gutes Wetter und Sonnenschein für viele Motive optimal sind, sind sie bei einem Porträt kontraproduktiv, da starkes Licht starke Schatten erzeugt. Wer ein Porträt im Schatten oder zumindest einem schattigen Bereich aufnimmt, hat dadurch ein viel gleichmäßigeres Licht und muss keine krassen Schattenspiele per Photoshop retuschieren, die bei einem Porträt in der Regel unbrauchbar sind. Zudem können große, strahlende Flächen auch von dem eigentlichen Motiv ablenken. Deshalb ist ein schattiger Standort besser geeignet.

Eine gute Lichtquelle dagegen ist ein Fenster und viele Fotografen spielen sehr gern mit diesen beliebten Lichtquellen, wobei ein Vorhang sogar ein besonders weich fließendes Licht erzeugt, was gerade beim Porträt vorteilhaft wirken kann. Ein dunkler Raum bekommt mit einer einzigen Lichtrichtung eine interessante Dramatik. Wenn die Sonne leider unvermeidbar ist, solltest Du auf jeden Fall direkt vor der Person fotografieren, damit das Gesicht einigermaßen gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Zudem bekommt das Haar durch die Sonne im Rücken einen hübschen Glanz.

Portraitfotografie lernen: Originelle Fotos sind gut, aber man sollte nicht komisch werden

Klar, jeder Fotograf möchte seine Modelle für die Porträts mal in ungewöhnlichen Positionen ablichten, doch was eigentlich originell rüber kommen soll, wird schnell zu einem fotografischen Albtraum. Leider wirken komische Positionen im Bild auch genauso komisch wie unnatürlich und dafür finden sich nur selten Liebhaber. Ein alter Aberglaube ist es auch, dass auf einem Porträtfoto möglichst viel von der Person zu sehen sein muss.

Jedoch entstehen oft die besseren Bilder, je näher der Fotograf an das Motiv heranrückt und sich auf das Wesentliche oder ein wesentliches Detail konzentriert. Wer den ganzen Menschen ablichtet, verschenkt dadurch zwischen 70 – 80 Prozent des Bildes und muss zusätzlich auf interessante Details verzichten. Da die Menschen beim Fotografieren oft nervös und angespannt sind, gibt es auch dementsprechende Fotos. Ein lockeres, freundliches Gespräch, vielleicht etwas humorvoll entspannt meist die Person, macht sie locker und das Bild besser. Um eine lockere Atmosphäre zu unterstützen, sollte der Fotograf auch mal ruhig das Motiv aus unterschiedlichen Positionen in den Sucher nehmen.

Variiere die Positionen bei einem Portrait

Nicht alle Portraits müssen direkt von vorn aufgenommen werden, es gibt viele Positionen und ausprobieren ist oft die sicherste Methode, die beste Wahl der Position zum Fotografieren zu finden. Übrigens eignet sich auch für die Portraitfotografie die 2/3 Regel ganz hervorragend. Sie ist für viele Foto-Enthusiasten die wichtigste Regel für den Bildaufbau und hat sich bewährt. Wie alle Regeln kann sie mal gebrochen werden, jedoch ist sie als Faustregel unschlagbar.

Gerade bei einem Portrait sollte der Fotograf Erfahrung und Feingefühl bei der Bildkomposition beweisen, um mehr zu tun, als nur die Person abzulichten. Mit etwas Überlegung und Originalität können sich außergewöhnliche Porträts schaffen lassen, die nicht nur die abgelichtete Person mit Stolz erfüllt. Dafür muss der Fotograf nur ein paar kleine Regeln wie den Schatten- oder die 2/3-Regel einhalten, um ein gutes Porträt zu schießen. Immerhin soll der Fotograf mehr einfangen, als die Gesichtsumrisse oder die Augenfarbe, sondern die Person sich und seine Persönlichkeit in dem Foto entdecken.

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Interview Mode Fotograf Oliver Rudolph – Model werden Special #8

In der letzten Folge unserer Serie haben wir ein Interview mit einem der besten Fashion Fotografen aus ganz Deutschland! Oliver Rudolph erzählt euch über seine Erfahrungen mit einer echten Germanys Next Topmodel Kandidatin. Er erzählt euch wie der echte Model Alltag aussieht! Bildet GNTM wirklich die realität in ihren Shows ab? Modeln ist nicht nur gutes Aussehen. Neben dem perfektem Licht, Styling und Make Up geht es vor allem um Charakter. Wie verhalte ich mich am Set? Und wie kann ich langfristig erfolgreich Modeln. Schaut euch jetzt das Video an! Mehr Tipps findest du jetzt auf Youtube: FIV Modemagazin.

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Was ist dran an GNTM? Mode Fotograf Oliver Rudolph im Interview!

Model werden Special: Alle Folgen

  1. Model Bewerbung – So wirst du Model
  2. Model Casting – Wie bereitest du dich vor?
  3. Model Jobs – Von Instagram zur Werbekampagne
  4. International modeln – New York, London, Paris
  5. Model Buch – Das Buch für junge Models, Autor Interview
  6. Modenschau – Catwalk und Modedesigner
  7. Fotoshooting Tipps – Verhalten am Shooting Set
  8. Modefotograf – Das Interview mit Tipps von Oliver Rudolph

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FIV Magazine #2 mit 4 Exklusiven Fotostrecken der Star Fotografen + Germany’s Next Influencer Erik Scholz + Kolumne von ivaxbrd

Unser Mode Magazin bekommst du jetzt als zweite Print Auflage + in zwei Sprachen! Alle Highlights: Interviews, Fotos, Fashion Week, und die neuen Trends für das Jahr 2017! Hier haben wir die schönsten Interviews aus dem letzten Monaten! Weiterlesen

Lea lebt den American Dream in Los Angeles!!

In Los Angeles, Kalifornien hat sich das deutsche Model Lea Black mit dem international renommierten Photographen Pascal Heimlicher zusammen getan um ihren Traum zu erfüllen und sich auf dem amerikanischen Modemarkt zu etablieren. Nachdem sie Weiterlesen

Jannik: Fotograf und Instagram Star im Männer Blog

Jannik ist seit 5 Jahren auf Instagram aktiv und konnte durch die Plattform seine Reichweite sehr weit ausbauen. Lange zählt er nicht mehr nur zu den Fotografen sondern auch zu den kleinen Instagram Stars. 111K, tausende von Likes auf jedes seiner Bilder Weiterlesen

CURVY MODELS! Exklusiv Interview mit OLIVER RUDOLPH!

Wir haben für euch ein exklusiv Interview mit Fashion Fotograf und Art Director Oliver Rudolph rund um das Thema Curvy geführt! Curvy Models, der neue Trend erobert die Modell Welt und Bekanntheiten, wie Angelina Kirsch oder Ashley Greyham starten gerade als Plus Size Models durch. Wer kennt sich besser mit Models und der Model Welt aus, als ein Fotograf? Wir haben einen der besten deutschen Fashion Fotografen eingeladen und sprechen mit ihm rund um das Thema Curvy Models, Size 0 und der Wandel der Model Welt, denn gerade die Individualität steit gerade in der Branche und so sind nicht nur Curvy sondern auch Influencer, Tattoos oder Bunte Haare gerade total angesagt. Alles Zu dem Thema könnt ihr in unserem Interview sehen. Hier findet ihr Fotostrecken und mehr: Oliver Rudolph / Mode Fotograf.

Oliver Rudolph und Soraya Wanya im Interview

Mehr Interview, Vlogs und Specials findest du auf unserem Youtube Channel: FIV Magazine.

10 Empfehlungen für Mode Fotografie! Bücher Tipps

Die Modefotografie ist ein Teil-Gebiet der Fotografie, welches Kleidung, die von Models präsentiert wird, in den Mittelpunkt von Fotografien stellt. Oft dienen solche Aufnahmen der Werbung, einige werden jedoch aus reinen ästhetischen Gründen abgelichtet. Mode-Fotografi Weiterlesen

Fotografin Vicky Baumann – DIE Fotografin für Hochzeiten

Kreativität, Kommunikationsstärke & Leidenschaft – diese drei entscheidenden Eigenschaften vereint die modebewusste Fotografin Vicky Baumann in ihrem Beruf. Sie ist nicht den klassischen Weg einer Ausbildung gegangen, sondern hat sich ihr Wissen zum großen Teil selber beigebracht. Spezialisiert hat sich die junge Fotografin auf „Hochzeitsfotografie“, seither ist sie Dauergast auf den unterschiedlichsten Hochzeitsfeierlichkeiten. Ich habe mit ihr über die Fotografie, Inspirationen und ihre persönlichen Zukunftspläne gesprochen.

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Vicky

Vicky Baumann hat viele Inspirationsquellen

FIV: Du arbeitest als selbstständige Fotografin: Woher nimmst du deine Inspirationen? Hast du Vorbilder in der Fotografie?

Vicky: Ich lasse mich von vielen Menschen, aber auch vielen Dingen in meiner Umgebung inspirieren. Das ist immer ganz unterschiedlich, es gibt da aber natürlich einige Fotografen, deren Arbeit ich absolut grandios finde. Allen voran ist meine Nr. 1 Nadia Meli.

 

FIV: Welche Eigenschaften machen dich als Mensch und als Fotografin aus?

Vicky: Mit Menschen umgehen zu können und emphatisch zu sein, ist eine unglaublich wichtige Eigenschaft, die man als Fotograf haben sollte – Ich würde behaupten, die habe ich. Die Menschen vor deiner Kamera sind meistens unsicher und wissen nicht so recht, wie sie sich verhalten sollen. Am Hochzeitstag kommt beim Brautpaar außerdem der Stress hinzu, der sich unweigerlich am Hochzeitstag einstellt. Als Fotograf besteht deine Aufgabe darin, die Angespanntheit aus der Situation zu nehmen und das Brautpaar davon zu überzeugen: Hey, ihr könnt gar nichts falsch machen, wenn ihr so seid, wie ihr eben seid. Versucht nicht, perfekt auszusehen oder Euch für das Shooting zu verstellen. Vergesst für einen Moment, dass ich da bin und genießt einfach den Moment der Zweisamkeit. Meistens funktioniert das dann auch ganz gut. Voraussetzung ist natürlich, dass das Paar in mich und meine Arbeit vertraut und auch umsetzt, was ich Ihnen rate. Ich werde niemals ungeduldig oder hektisch, weil ich mich in das Paar hineinversetzen kann und weiß, dass sie dadurch nur noch nervöser werden würden.

Der Ehrgeiz ist einer meiner wichtigsten Eigenschaften, die mich dorthin gebracht haben, wo ich heute beruflich stehe. Ich habe mir alles, was ich fotografisch je gelernt habe selbst beigebracht. Es war ein langer Weg voller Hochs und Tiefs dorthin, wenn man aber seinen Traum bis zum Schluss verfolgt und ihn niemals in Frage stellt, wird man irgendwann an sein Ziel gelangen – An meinem persönlichen Ziel bin ich heute angekommen – Das gibt einem Selbstvertrauen und den Ansporn immer weiter zu machen.

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FIV: Anhand von deinen Looks, die ich nicht selten auf Fotos von dir persönlich begutachtet habe, gehe ich davon aus, dass du dich für Mode begeisterst: Wie würdest du deinen Look beschreiben?

Vicky: Mein Look ändert sich ständig. Ich verfolge keine bestimmten Trends mehr (anders als früher), sondern trage einfach das, was mir gefällt. Wenn man viel auf Hochzeiten unterwegs ist, trägt man natürlich häufig schicke Kleidung, wie beispielsweise eine Bluse und Ballerinas. Privat kleide ich mich leger und bequem.

 

Vicky über ihren Berufseinstieg & ihren Job als Fotografin

FIV: Wie bist du in den Beruf eingestiegen? Hast du eine klassische Ausbildung gemacht?

Vicky: Wie schon erwähnt, habe ich mir eigentlich alles selbst beigebracht. Dennoch hat mich mein Studium schon ein wenig beeinflusst. Ich habe Kommunikationsdesign gelernt und hatte Fotografie in einem Fach. Allerdings habe ich dort nur die absoluten Grundlagen gelernt. Das kann man eigentlich nicht mitzählen. Ich bin trotzdem dankbar für die 9 Semester, denn ohne mein Studium wäre der Stein wahrscheinlich nie ins Rollen gekommen.

FIV: Hast du ein eigenes Studio?

Vicky: Ich teile mir ein Studio mit einer anderen Fotografin. Da ich hauptsächlich Hochzeitsreportagen fotografiere, brauche ich zwar eher selten ein Studio. Für meine Baby- und Schwangerschaftsshootings ist das aber ganz praktisch.

FIV: War das Thema Fotografie schon in deiner Kindheit/Jugend präsent?

Vicky: Nein. Ich hätte ehrlich gesagt NIE gedacht, dass ich mal Fotografin werde. Die ersten Schritte mit der Kamera habe ich tatsächlich erst während meines Studiums gemacht und damals fand ich das Thema auch eher uninteressant. Das Fach habe ich gewählt, weil man eben eins wählen musste. Für mich war der Beruf des Fotografen auch eher immer das Bild des Passbildfotografen an der Ecke. Das war mein absoluter Alptraum und ist es auch heute noch. Ich sehe meine Fotografie aber eher als Kunst und weniger als ein Handwerk und denke, dass meine Bilder absolut nichts mit diesen gestellten Klischeebildern zu tun haben, die jeder von uns nur zu gut kennt.

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FIV: Hast du dich auf etwas spezialisiert oder ist deine Themenpalette breit gefächert?

Vicky: Hochzeitsreportagen sind mein Kerngebiet. Ich bin eigentlich jeden Samstag auf einer Hochzeit unterwegs und liebe es! Gerade im Sommer ist es natürlich manchmal schwer morgens zur Arbeit zu fahren, mit dem Wissen, man kommt erst nachts wieder heim, während die Freunde sich im Schwimmbad treffen oder abends gemütlich grillen. Ich denke, ohne die Leidenschaft zu dem Beruf würde ich das auch nicht lange durchhalten!

An zweiter Stelle kommen Baby- und Schwangerschaftsshootings. Erstmal hat das jetzt nichts mit der Hochzeit zu tun, thematisch geht es aber in eine ähnliche Richtung:

Ich fotografiere die schönsten und wichtigsten Momente zweier Menschen: Die Verlobung, die Hochzeit, die Schwangerschaft und das gemeinsame Kind. Ich begleite meine Kunden auf einem kurzen, aber sehr emotionalen Teil Ihres gemeinsamen Weges und halte die Erinnerungen an diese wichtigen Ereignisse für die Ewigkeit fest. Das ist für mich das schönste an meinem Beruf.

Wichtig war mir, dass ich eine klar abgegrenzte Kernkompetenz habe und diese auch so nach außen kommuniziere. Die anderen Bereiche sollten sich außerdem thematisch nicht zu weit voneinander entfernen. Produktfotografie ist z.B. nichts, was ich in mein Portfolio aufnehmen würde. Ich sehe das so: Eine Eierlegendewollmilchsau kann alles ein bisschen, aber ist in nichts wirklich herausragend. Daher finde ich eine Spezialisierung enorm wichtig in der Fotografie.

FIV: Was ist dein „Lieblings-Motiv“?

Vicky: Ganz klar: Brautpaare

FIV: Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Vicky: Es gibt in meinem Beruf drei Felder, die meinen Arbeitsalltag bestimmen: Die Fotografie, die Bildbearbeitung und das Marketing. Meine Arbeitswoche beginnt eigentlich samstags. Da schieße ich meine Hochzeitsreportagen, meist dauert eine 12 Stunden. Sonntags bin ich dann erst mal scheintot und überwinde den wohl bekannten „Wedding Hangover“. Montag-Freitag ist immer etwas unterschiedlich. Manchmal habe ich auch unter der Woche noch kleinere Hochzeitsreportagen, meist aber einige Baby- oder Schwangerschaftsshootings. Die Zeit dazwischen nutze ich, um alle Shootings zu sichten, zu sortieren und alle Bilder zu bearbeiten. Und das ist die meiste Arbeit! Als Ein-Mann-Unternehmen muss ich mich natürlich auch um das Marketing und die Buchhaltung selbst kümmern. Glücklicherweise habe ich einen der beiden Bereiche gelernt. Eine neue Website layouten, die neuen Visitenkarten gestalten und in Druck geben, die Flyer basteln, Messen planen und organisieren, einkaufen für Shootings und Workshops….Wie du dir vorstellen kannst, bleibt dann nicht mehr viel Freizeit übrig. Ich bin eben selbst und ständig.

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Vicky Baumann: „Mich reizt die Arbeit mit Menschen“

FIV: Was reizt dich an dem Beruf der Fotografin?

Vicky: Es gibt vieles, was den Beruf reizvoll für mich macht. Vor allem aber reizt mich die Arbeit mit Menschen und die Tatsache, dass ich meine Kunden am wichtigsten Tag ihres Lebens begleiten darf. Ich fühle mich jedes Mal geehrt, dass 2 Menschen mir so viel Vertrauen schenken, indem sie MICH unter all den Fotografen auswählen. Das macht mich glücklich und ich fühle mich bestätigt darin, dass meine Kunst bei den Menschen ankommt. Was ich aber noch mehr liebe ist, wenn meine Kunden mir nach Ihrer Hochzeit Ihre Dankeskarten oder eine liebe Mail schicken und mir erzählen, dass sie Freudentränen geweint haben, als sie Ihre Bilder gesehen haben – Dann bin ich immer ganz gerührt und freue mich, das ich Menschen mit meiner Arbeit so bewegen und glücklich machen konnte.

FIV: Wie kann ich mir deine Arbeit mit Models oder deinen Kunden vorstellen: Gibst du viele Anweisungen?

Vicky: Ich gebe am liebsten gar keine Anweisungen. Bei manchen Paaren funktioniert das wie auf Knopfdruck. Sie vergessen die Welt um sich herum und begeben sich voll und ganz in die Zweisamkeit. Das ist der Optimalfall und da sind Anweisungen kaum noch nötig.

Viele Paare sind aber, verständlicherweise, noch etwas unsicher vor der Kamera und wissen nicht so recht, was sie mit sich anfangen sollen. Ich gebe Ihnen dann das Gefühl, dass sie nichts falsch machen können und ich keine Erwartungen an sie habe. Das nimmt schon mal ein wenig den Druck. Ich gebe Ihnen dann so viel Hilfestellung wie nötig, damit sie ein Gefühl dafür bekommen, wie sie sich am besten bewegen und verhalten sollen, damit es auf den Bildern schön rüberkommt. Meistens tauen meine Paare nach 10 Minuten auf und dann fluppt es ganz von allein. Wichtig ist natürlich immer, dass sich das Paar vor der Kamera wohl fühlt und da ist es meine Aufgabe, diese Atmosphäre herzustellen. Wie ich das genau mache, kann man sich übrigens bei meinem Workshop am 23.08. anschauen Vicky Baumann Hochzeitsfotografie

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FIV: Bist du frei kreativ oder sprechen deine Kunden vorher genau mit dir ab, welche Ergebnisse und Motive sie machen möchten?

Vicky: Zum Glück legen die meisten Kunden den kreativen Part in meine Hände. Wenn jemand einen konkreten Wunsch hat, darf er Ihn natürlich gern äußern und ich werde das dann auch so umsetzen. Da meine „Posen“ aber eher intuitiv zustande kommen und nicht unbedingt vorher geplant sind, habe ich ein Problem damit, wenn jemand mit 30 Bildern ankommt und jede Pose nachgestellt haben möchte. Das ist nicht die Art, wie ich arbeite (zumindest nicht bei Paarshootings). Wenn jemand fest darauf besteht (was bisher noch nie vorkam), sage ich dem Kunden, dass seine Vorstellungen nicht zu meiner Arbeitsweise passen und dass ich nicht denke, dass wir zusammenkommen werden.

FIV: Als Fotografin kann es auch stressig zugehen, hast du einen Trick um in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren?

Vicky: Gerade auf Hochzeiten hat man eigentlich Dauerstress. Während der Trauung z.B. war ich früher so angespannt, dass mir vorher immer ganz schlecht war, aus Angst ich könnte etwas Wichtiges verpassen oder im falschen Moment versagt die Kamera. Heute habe ich so viel Routine, dass ich nicht mehr angespannt bin. Natürlich ist so ein 12-stündiger Arbeitstag immer stressig. Man muss einfach zwischendurch Pausen einlegen und tief durchatmen. Wenn mal was nicht klappt, oder die Kamera gerade einen Hänger hat – Niemals panisch werden. Meistens lösen sich die Probleme dann wieder ganz von selbst und man kann beruhigt weitermachen.

Vicky-Baumann-Bild-6 Vicky Baumann Bild 2

FIV: Was waren bisher deine schönsten Erlebnisse im Job und deine interessantesten Aufträge?

Vicky: Es gab sicher viele schöne Erlebnisse. Auf ein bestimmtes kann ich mich da gar nicht festlegen. Ich bin auf Hochzeiten oft so gerührt von der Trauung oder den Reden, dass ich mich hinter der Kamera zusammenreißen muss nicht loszuheulen. Das sind dann immer so diese berührenden Momente, die für mich zu den schönsten auf einer Hochzeit gehören. Wie ich eben schon sagte, sind die Danksagungen und die strahlenden Gesichter der Kunden für mich immer wieder tolle Ereignisse.

Ich durfte, relativ am Anfang eine Hochzeit fotografieren, bei der das schwedische Königshaus zu den Gästen zählte. Das war natürlich ein absolutes Highlight für mich. Meine erste Auslandshochzeit und dann gleich mit royalen Gästen…das war schon aufregend.

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Foto-Qualität: Der Preis der Kamera ist nicht immer entscheidend

FIV: Hast du Tipps für den „Laien-Fotografen“? Wodrauf ist zu achten? Welche Kamera kannst du empfehlen und warum?

Vicky: Hmm, es kommt immer ganz darauf an, was man mit der Kamera machen möchte und wo man sienen Schwerpunkt legt. Ich denke man kann auch mit günstigen Kameras grandiose Bilder schießen. Ich z.B. benutze im Job die 5D Mk2 und Mk3, privat im Urlaub oder für Ausflüge habe ich mir die Canon 700D gekauft. Natürlich ist sie nicht im Profibereich und absolut nicht vergleichbar, aber wenn man rein hobbymäßig fotografiert ist das eine solide Kamera. Wichtig sind zudem die Objektive. Ein Objektiv, welches ich immer wieder gern für Einsteiger empfehle ist das Canon 50mm 1,8. Schont den Gelbeutel (79,00 Euro UVP) und bringt klasse Ergebnisse. Natürlich nicht für die Urlaubsfotografie geeignet, aber im Einsteigerbereich unschlagbar ind er Portraitfotografie z.B.

FIV: Wo siehst du dich in 3 Jahren? Hast du einen Traum den du dir gerne erfüllen möchtest?

Vicky: Beruflich ist mein Ziel, auch international als Hochzeitsfotografin zu arbeiten. Ich würde mir wünschen, dass ich mehr Hochzeiten im Ausland fotografiere und so noch mehr rumkomme.

Privat möchte ich in 3 Jahren auch gern zu den aufgeregten Bräuten zählen, die Ihre Hochzeit bis ins kleinste Detail planen und extra 300 km fahren, um ihr Traumkleid abzuholen. (Du kannst den Wink mit dem Gartenzaun ja mal so an meinen Freund weiterleiten.)

FIV: Vicky, vielen Dank für das Interview!

Foto-Credits: Vicky Baumann

 

Weitere Informationen zu Hochzeitsfotografin Vicky Baumann

www.vickybaumann.de

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