Die Bikini Trends 2018 – Das sind die Strand-Highlights in diesem Jahr

Auch in diesem Sommer heißt es für die Frauen in dieser Welt wieder: Auffallen um jeden Preis! Nach unseren Reiseberichten von Tokyo bis Mailand schauen wir heute auf die Bikini Trends 2018 und deine Must-Haves für den Urlaub!

Die Strandmode in diesem Jahr lehnt sich an den Bikini-Trends aus dem Vorjahr an und bietet für jede Frau den passenden Bikini. Die meisten Frauen suchen nach einem Bikini, der die Figur optimal unterstreicht und ein echter Hingucker ist. So haben die Designer vom Retro-Look eines High Waisted Bikini bis zu knallbunten hüftig-knappen Bikinis ein breites Portfolio im Angebot, um dafür zu sorgen, dass Sie in diesem Jahr den Strand erobern. Die meisten Frauen gehen vor einem Urlaub oder der Badesaison noch einmal auf Shoppingtour. Doch ist es gerade bei der Suche nach einem geeigneten Bikini schwer das passende Modell zu finden. Die vielen Farben, Schnitte und Muster machen die Auswahl nicht leichter. Aus diesem Grund machen wir Ihnen die Auswahl leichter und haben Ihnen die Bikini-Trends 2018 zusammengestellt.

Trend #1 – Der High Waisted Bikini

Der High Waisted Bikini zählt im Jahr 2018 zu einem der Trends für den Strand. Die Bikini-Höschen, die bis an die Taille reichen, eignen sich besonders gut um die Problemzonen an der Hüfte und am Bauch zu verdecken. Wird das High Waisted Bikini Höschen mit einem sexy und verspielten Oberteil kombiniert, ergibt sich ein echter Hingucker am Strand. Viele andere Bikini Trends in diesem Jahr lassen sich super mit den High Waisted Bikini Höschen kombinieren, so dass sich ein wunderbarer Look für den Strand ergibt. Auch ein Gürtel bei einem High Waisted Bikini Höschen kann ein verspieltes und sexy Bikini-Outfit hervorheben.

Trend #2 – Die Farbtrends in diesem Jahr

Ein echter Trend der Fashion Designer sind knallige Farben. Hier heißt es: Umso auffälliger, desto besser. Aber auch Fashion Blogger wie Kim Kardashian lichten sich mit Farben wie Pastell, Oliv, Nude oder Metallic ab und zeigen die Richtung der Bikini-Trends in diesem Jahr. Hier kommt es in erster Linie auf den eigenen Geschmack an. Soll ein Bikini lediglich sexy und anmutig wirken eignen sich eher dumpfe Farben wie Pastell oder Nude, möchte man dagegen alle Blicke auf sich ziehen sind knallbunte Farben genau das Richtige. Auch Streifen im Retro-Look oder Blumenmuster und Früchte sind in diesem Jahr total IN.

Drip Drip💧

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Trend #3 – Der Baywatch-Look kommt wieder

Die 90er Jahren feiern in diesem Jahr ihr Comeback am Strand. Der Frong, der aus einem Einteiler mit einem besonders hohem Beinausschnitt besteht, findet immer mehr Beliebtheit bei Designern und Fashion Bloggern in diesem Jahr. Der simple Badeanzug wirkt besonders sexy, wenn Schnürungen, Muster und Cut Outs mit ins Spiel kommen.

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Kobe Travel Guide: Sightseeing, Fashion Week & Lifestyle in Kansai

Kobe ist die sechst-größte Stadt in Japan. Sie liegt nördlich von Osaka Bay und insgesamt etwa 30 km westlich von Osaka selbst. Mit einer Einwohnerzahlen von 1,5 Millionen und als Teil des Ballungsraums Keihanshin ist Kobe eine der wichtigsten Städte in der Kansai-Region. Durch das schwere Erdbeben 1995 hat sich das Aussehen der Stadt stark verändert, seinen Charakter hat Kobe jedoch nicht verloren und verzaubert nach wie vor durch seine überraschende Vielseitigkeit und der für alle größeren Städte Japans so typischen Verschmelzung von alt und neu, Tradition und Fortschritt, Plattenbau und Grünanlagen, wie Sorakuen Garden oder Zuihoji Park. Lies hier mehr über Japans Metropolen Tokio und Kyoto.

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In schwindelerregender Höhe über Kobe

Nah am Wasser gebaut

Die Stadt Kobe ist lang und schmal, was ihrer Lage zwischen Küste und bergigem Land geschuldet ist. Wie überall in Japan ist der Mangel an nutzbarer Fläche auch in Kobe zu spüren – dank ihrer Nähe zur Küste und dem Meer ist es den Japanern jedoch gelungen, zwei künstliche Inseln zwischen Kobe und Osaka zu errichten, um die Grundfläche des Inselkomplexes Japan zu erweitern, namentlich Port Island und Rokkō Island.

Ohne Schnee durch den Winter

Das Wetter in Kobe besticht durch heiße Sommer und kühle Winter. Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 15 bis 20 Grad Celsius lässt es sich hier das ganze Jahr über gut aushalten. Die heißeste Phase ist im August mit bis zu 32 Grad Außentemperatur – im Winter gehen die Temperaturen seltenst unter 0 Grad, so dass es in Kobe eigentlich so gut wie nie schneit.

Melting Pot Kobe: international beliebt

Übrigens: die Bevölkerung der Stadt verteilt sich zu etwa 13 % auf Menschen unter 14 Jahren, zu 67 % auf Menschen bis zu einem Alter von 64 Jahren und zu 20 % auf ältere Menschen über 65. Mit etwa 44.000 registrieren Nicht-Japanern ist Kobe sehr international besetzt, die häufigsten ausländischen Nationalitäten sind Süd-Korea und China sowie mit großem Abstand Vietnam und Amerika.

Die neun Gesichter von Kobe – alle Stadtbezirke im Überblick

Internationally ME: Angela mit über 15 Ausflugszielen in nur einem Tag!

Nishi – frischer Fisch aus Akashi

Nishi ist der westlichste Bezirk Kobes und zudem mit fast 250.000 Bewohnern der einwohnerreichste Bezirk der Stadt. Nishi grenzt an die für ihren frischen Fisch bekannte Stadt Akashi – der Tempel Gessho-ji liegt übrigens auf dem 135. Meridian östlich von Greenwitch, welcher die japanische Normalzeit JST bestimmt. Deshalb wird die JST in Japan auch einfach Akashi-Zeit genannt.

Kita – Naturparadies am Berg Rokko

Aufgrund seiner bergigen Struktur ist Kita der zum Wandern am besten geeignete Bereich Kobes. Die beiden Berge Rokkō und Maya laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein – der Rokkō Alpine Garden beispielsweise bietet gerade im Herbst ein beeindruckendes Aufgebot an Farben und pflanzliche Vielfalt und ist das perfekte Zeil eines Tagesausflugs in die Natur. Wer Entspannung sucht, ist im Arima Onsen ausgezeichnet aufgehoben. Die heiße Quelle ist ein absoluter Geheimtipp und liegt gut geschützt hinter dem Berg Rokkō. Sie ist übrigens eine der ältesten Quellen überhaupt und wird schon in historischen Texten aus dem 8. Jahrhundert mehrfach erwähnt. Übrigens: Rokkō überragt die gesamte Stadt mit stolzen 931 Metern Höhe!

Arima Onsen – heiße Quelle, Fußbad & Mouchi mit Allan Tee

Tarumi – über die Brücke nach Awajji

Der Bereich um Tarumi war ursprünglich kein Teil der Stadt und wurde erst 1946 eingemeindet. Tarumi ist hauptsächlich reines Wohngebiet und bietet wenig Attraktionen für Touristen. Einen Besuch wert ist allerdings die Akashi-Kaikyō-Brücke, die die Hauptinsel Honshū über Tarumi mit dem südlichen Awaji auf Awajishima verbindet. Mit einer Stützweite von 1.991 Metern ist sie die längste Hängebrücke der Welt – ihre tatsächliche Länge beträgt sogar 3.911 Meter!

Die längste Hängebrücke der Welt – die Krönung des Brückenbaus

Suma – Sommer, Sonne, Strand und mehr!

Dieser Stadtbezirk erstreckt sich im westlichen Teil der Stadt entlang der Küste und der Osaka Bay. Vormals ein Bilderbuch-Stadtteil mit wunderschönen kleinen Holzhäusern, ist Suma seit dem starken Erdbeben von Kobe Ende der 90er Jahre nicht mehr das Selbe. Doch die berühmte Strandanlage im Suma Kaihin Kōen Park begeistert nach wie vor ganzjährig, aber vor allem natürlich während der Sommer-Monate zahlreiche Besucher und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Strandparties ein.

Nagata – die besten Schuhe in ganz Japan

Nach Zahlen gesehen leben hier im Vergleich zu den anderen acht Stadtbezirken am wenigsten Menschen und auch flächenmäßig ist Nagata der kleinste Bezirk der Stadt. Dennoch herrscht hier mit knapp 9.000 Einwohnern pro km² die höchste Bevölkerungdichte – ein Großteil der Menschen hier zählt zu dem einkommensärmsten Anteil Kobes. Nagata ist bekannt für seine Schuhproduktion und ist bis heute führend in ganz Japan. Hervorzuheben ist auch der Nagata Schrein, einer der die größten Schreine der Stadt.

Hyōgo – von der Zeit gezeichnet

Hyōgo ist das historische Herz der Stadt und wurde im Laufe der Geschichte unter verschiedenen Namen geführt. Einst war es der Geschäftskern von Kobe, doch seit den schweren Schäden, den die Gegend durch den Zweiten Weltkrieg erlitten hat, konnte sich Hyōgo nie wieder vollständig erholen. 2004 wurde der Stadtbezirk durch verheerende Überschwemmungen weiter in Mitleidenschaft gezogen. Heutzutage leben die Menschen hier zu einer Bevölkerungsdichte von 655 Einwohnern pro km² – ein schwacher Abklatsch von früher.

Chūō – von Motomachi bis Harborland und Chinatown

Das heutige Geschäfts- und Unterhaltungszentrum der Stadt ist eindeutig Chūō – das Stadtzentrum Sannomiya, das Büro- und Geschäftsviertel Motomachi sowie das beliebte Einkaufsviertel Harborland direkt am Hafen bilden maßgebliche den Charakter der Gegend. Die künstliche angelegten Inseln Port Island und Kobe Flughafen sind ebenfalls Teil von Chūō. Kobes stadteigenes Chinatown Ninkanmachi ist neben Nagasaki und Yokohama eines der bedeutensten Ballungsräume für Einwohner chinesischer Abstammung in Japan – unter Chinesen wird aufgrund der historisch negativ behafteten Wortnutzung der Begriff “Tangren Jie” bevorzugt.

Harborland Tour: Tiger im Einkaufsviertel von Kobe

Nada – Uni, Zoo und Sake-Produktion

In Nada befindet sich der Oji Zoo und das Oji Stadion sowie die Universität Kobe. Zusammen mit dem Nachbarbezirk Higashinada ist Nada vor allem für seinen Sake bekannt. Addiert man die jährliche Produktionsrate an Reiswein mit der von Fushimi in Kyoto, werden hier ganze 45 % der gesamten Landesproduktion an Sake gewonnen!

Higashinada – feiern in Kobe zum Wagenfest

Der Bezirk Higashinada liegt im östlichen Teil der Stadt. Einen Großteil der Fläche macht die künstliche Insel Rokkō aus, welche Anfang der 1990er fertig gestellt wurde. Die Kōnan-Universität sowie die Canadian Academy, eine internationale Hochschule, befinden sich in Higashinada ebenso wie zahlreiche Museen, nicht zuletzt natürlich die Hakutsuru-Galerie, benannt nach dem großen Sakehersteller Hakutsuru. Der Okamoto-Pflaumengarten lässt Botaniker-Herzen höher schlagen und zum Danjiri-Matsuri kommt im Mai die ganze Stadt zusammen, um zu feiern.

Wirtschaftszentrum Kobe – Aufschwung der Stadt

Wirtschaftlich gesehen ist Kobe ein bedeutender Knotenpunkt auf Japans Hauptinsel Honshu. Große und namhafte Unternehmen wie UCC haben ihren Sitz in Kobe, aber auch verschiedene Firmen der Kawasaki-Gruppe sowie der Mitsubishi-Gruppe finden sich hier. Einige japanische Unternehmen hat es im Laufe der Zeit nach Tokio verschlagen, doch für internationale Unternehmen hat die Stadt ihren Reiz nicht verloren und so finden sich hier die Sitze vieler erfolgreicher Unternehmen wie dem Pharmariesen Eli Lilly & Company, dem Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble, Boehringer Ingelheim – dem größten forschenden Pharmaunternehmen Deutschlands – sowie der schweizer Nahrungsmittel-Konzern Nestlé.

Teamwork mit Partnern & Schwesterstädten weltweit

Neben offiziellen Städte-Partnerschaften mit Tianjin in China, Philadelphia, USA, und Daegu in Süd-Korea sowie zahlreichen Schwesterstädten ist der Hafen von Kobe Sister Port zu den Häfen in Rotterdam, Niederlande, und Seattle, USA.

Forschung in Kobe: High-End-Technologie & Supercomputer

Ferner sind viele Forschungsinstitute in Kobe präsent, allen voran das RIKEN Kobe Institute Center for Development Biology and Medical Imaging Ttechniques. Ein Beispiel für die Arbeiten am RIKEN – kurz für “Rikagaku Kenkyūjo”, was soviel wie Physikalisch-chemisches Institut bedeutet – ist der K-Computer, den RIKEN zusammen mit Fijutsu entorfen hat. Mit einer Rechenleistung von 10,51 Petaflops belegte der K-Computer 2011 den ersten Platz unter den schnellsten Rechnersystemen der Welt!

Die Entstehungsgeschichte des K-Computers von 2006 bis 2012

Attraktionen und Kultur: Luxusfleisch, Golf und Kobe Fashion Week

Abgesehen vom Reiswein ist hat auch das berühmte Kobe Beef seinen Ursprung in Kobe und ist nach Rindern der japanischen Rasse der Tajima-Rinder aus der Region rund um Kobe benannt. Es ist das teuerste Rindfleisch der Welt. Das Fleisch besticht durch seine starke Marmorierung und den geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Marktpreise reichen von 400,00 Euro bis 600,00 Euro pro Kilogramm – der EU-Import von Kobe Beef ist übrigens erst seit dem Sommer 2014 möglich!

Food Guide Kobe: von Akashiyaki bis Kobe Beef mit Lyz Kelly

Von Jazz bis Wrestling und Futsal – Musik & Sport in Kobe

Jedes Jahr im Oktober findet das Musik-Event “Kobe Jazz Street” statt, doch nicht nur kulturell hat die Stadt nahe Osaka viel zu bieten. In Kobe befinden sich sowohl die 1935 eingeweihte erste Moschee Japans als auch der Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan gegründete erste Golfclub des Landes. Generell wird Sport in Kobe groß geschrieben – es hat eine reiche Tradition in den Sportarten Baseball, Fußball, Rugby, Volleyball und Wrestling sowie Futsal, einer vom Weltfußballverband FIFA international anerkannte Variante des Hallenfußballs, bei der fliegende Wechsel im manschaftseigenen Bereich möglich sind und der Ball Im Ruhezustand nicht länger als vier Sekunden kontrolliert werden darf.

Modezentrum Kobe: Kobe Fashion Week

In Kobe gibt es ein Sprichwort: „If you can’t go to Paris, go to Kobe“, denn Kosmopolit und Mode sind hier besonders wichtig. Zweimal im Jahr wird hier die Kobe Fashion Week abgehalten und die wichtigsten Designer des Landes sowie zahlreiche internationale Gäste kommen hier zusammen. Die Kobe Collection wurde 2002 ins Leben gerufen und war bis zu ihrer Einstellung 2007 ebenfalls eine der wichtigsten Fashion Shows der Region. Das Kobe Fashion Museum wurde übrigens von CNN zu den Top 10 der Welt gekürt!

CSE TV News: Interview mit Mode-Gott Keitaro Takada

Impressionen: Kobe Collection x Tokyo Girls Collection

Lies hier mehr über Japans Metropolen Tokio und Kyoto.

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Amazing Osaka! Zwischen Samurai & Shopping in Japans #2 Metropole

Osaka ist eine der bekanntesten Städte Japans und liegt in der Region Kansai, genauer in Keihanshin, dem zweitgrößten Ballungsraum Japans mit insgesamt 17,5 Millionen Einwohnern. Davon leben 2,7 Millionen allein in Osaka, dicht gefolgt von Kyoto und Kobe mit jeweils etwa 1,5 Millionen Einwohnern. Ähnlich wie Tokio ist die Großstadt Osaka in 24 Bezirke unterteilt, zu denen unter anderem auch Fukushima zählt. Weiterhin zu Osaka gehören die Bezirke Higashisumiyoshi mit seinen zahlreichen Schreinen, Denkmälern und Tempelruinen sowie Minato und Taishō.

Osaka in 4K: Fast so gut wie live!

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Übrigens: Osaka erhielt seinen Namen offiziell erst 1868, obwohl es historisch belegt ist, dass die Stadt schon im Mittelalter „Ozaka“ genannt wurde. Ihr ursprünglicher Name ist allerdings Naniwa und als „Kaiserliche Residenzstadt Naniwa“ bis zum Jahre 744 Japans Hauptstadt. Seither war Osaka ein wichtigerer Handelsknoten denn je, nicht zuletzt auch aufgrund der sehr guten Land- und Seeverbindungen. Zwischenzeitlich war Osaka die einwohnerreichste Stadt Japans, doch wurde mittlerweile von Tokio und Yokohama auf den dritten Platz verdrängt. In den 90er Jahren verlegten die meisten der vorher in Osaka ansässigen Großunternehmer ihren Hauptsitz in das rasant wachsende Tokio, was die Wirtschaftsblase um Osaka platzen ließ und zahlreiche Japaner in Insolvenzen und Arbeitslosigkeit stürzte.

Ein bisschen Geschichte… und Tipps für deine erste Reise!

Aufgrund des stetigen Wechsel, dem die Stadt durch Kriege, Erbeben und andere Naturkatastrophen über die Jahrhunderte immer wieder aufs Neue ausgesetzt war, hatte Osaka Gelegenheit, sich jedes Mal wieder neu zu erfinden. Heutzutage ist die Großstadt ein Paradebeispiel an Modernität und hocheffizient strukturiert. Das Transportnetzwerk beispielsweise ist durchdacht, verlässlich, engmaschig verknüpft und für jeden finanzierbar. Dies macht Osaka zu einem Ort mit beeindruckend vielfältigen Transportmöglichkeiten. Es gibt zwei Flughäfen in bzw. bei Osaka – zum einen den Kansai International Airport, errichtet auf einer künstlichen Inselanlage, und zum anderen der kleinere Itami Airport für Inlandsflüge. Vom Kansai International Airport aus gibt es eine eigene Bahnverbindung, die den Flughafen mit den Städten der Region, unter anderem natürlich auch Osaka, verbindet. Das innerstädtische Bahnnetz von Osaka ist das zweitgrößte Schienennetz in Japan und im Aufbau fast identisch mit der Tokyo Metro. Sieben verschiedene Schienenverkehrsgesellschaften betreiben die Bahnen und Züge in Osaka, und die Besitzverhältnisse scheinen eher fragil. Dennoch funktioniert das gesamte Transportsystem einwandfrei – Verspätungen werden hier, wie auch im restlichen Japan, nicht nur nicht geduldet, es gibt sie schlichtweg nicht!

Schon gewusst? In Osaka zahlst du in der Bahn nach Strecke

Übrigens: bezahlt wird in Osaka in Abhängigkeit zu der zurückgelegten Strecke, die kürzeste Strecke kostet hierbei 200 Yen, also gerade einmal 1,53 Euro. Die JR Osaka Loop Line ist eine der beliebteren Strecken, da sie – wie der Name schon verrät – einmal um die komplette Stadt umkreist. So kommt man einfach und unkompliziert zu jedem Teil der Stadt und spart sich das Umsteigen in eine der anderen Bahnen. Die Bahnhöfe pro Linie pro Richtung sind nämlich einfach nur gigantisch – man sollte also auf jeden Fall ausreichend Zeit einplanen, um von A nach B zu gelangen. Wer sich den Aufwand lieber sparen will und stattdessen lieber ins Portmonee greift, kann sich als Alternative auch ein Taxi gönnen. Zwar gibt es keine modernen Apps oder Automaten – noch nicht! – aber dafür gibt es Taxis sprichwörtlich an jeder Ecke – und die meisten Taxifahrer sprechen sogar ein wenig Englisch.

Tipps und Insights für deine Reise nach Osaka

Osaka – offizieller Partner von acht internationalen Großstädten

  • Chicago, USA
  • Hamburg, Deutschland
  • Mailand, Italien
  • Melbourne, Australien
  • San Francisco, USA
  • Sankt Petersburg, Russland
  • São Paulo, Brasilien
  • Shanghai, China

Zwar hat Osaka seine Blütezeit als Handelszentrum Japans hinter sich, doch kulturell hat die Großstadt dennoch einiges zu bieten. Sie ist beispielsweise die bedeutsamste Stadt im Bezug auf das klassiche japanische Theater. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt der Tsūtenkaku, „der Turm, der zum Himmel reicht“ mit beeindruckenden 103 Metern Höhe. Der im Design lose an den Pariser Eiffelturm angelehnte Aussichts- und Sendeturm gibt anhand von Einfärbungen der Turmspitze ebenfalls die jeweils aktuelle Wettervorhersage für den nachfolgenden Tag an. Die im 16. Jahrhundert erbaute Burg Osaka mit ihrem innen liegenden Museum ist ebenfalls einen Besuch wert und wer die Unterwasserfeld mag, sollte einen Besuch im Kaiyūkan – einem der weltgrößten öffentlich zugänglichen Aquarien – unbedingt einplanen!

Attraktionen in Osaka – La Santa Maria Cruiser, Owl Family Café, Dotonbori und mehr

Osaka versteht sich als die Anti-Hauptstadt – stolz, cool, selbstbewusst. Voller Gastfreundschaft und mit einer exquisiten Küche. Gerade die Leidenschaft für Lebensmittel hat hier einen weitreichenden geschichtlichen Hintergrund. Bereits vor hunderten von Jahren, als Tokio noch Militärstützpunkt war und Kyoto als Kaiserliche Residenzstadt galt, war Osaka als “die Küche Japans” bekannt. Osaka ist die Heimat des Soul Food – in keiner anderen Stadt in Japan geben die Menschen mehr Geld für gutes Essen aus und die Qualitätsansprüche an Lebensmitteln und Restaurants sind extrem. Die Menschen hier sind quasi schon besessen von Speise und Trank und erfinden Gerichte saisonal neu. Street Food findet sich überall und es werden immer wieder auch neue und ungewöhnliche Kreationen angeboten, neben den traditionellen und lokalen Gerichten, für die Osaka bekannt ist. In manchen Restaurants gibt es beispielsweise die Option “How you like it”, die man zu jedem Hauptgericht extra auswählen kann – und tatsächlich kann man sich eine Auswahl aus allen vorhandenen Zutaten und Garnierungen zusammenstellen und am Tisch selbst mischen, wie auch immer man mag. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – Pfannkuchen mit Schweinebauch und Shrimps in Sesamsauce? Kein Problem! Es gibt sogar einen eigenen Begriff für de kulinarische Kultur Osakas: “kuidaore” – was sinngemäß etwa “Iss bis du platzt” bedeutet. Die ausgeprägte Ess- und Genusskultur lädt zum Verweilen ein und so ist es keine Seltenheit, Menschen bis spät in die Nacht in Restaurants und Bars anzutreffen – in Osaka muss keiner alleine sein und die letzten Menschen torkeln in den Morgenstunden zur Arbeit oder nach Hause, je nach Job.

Kuidaore! Das beste Street Food in Dotonbori

Die besten lokalen Köstlichkeiten in Osaka

Takoyaki

Wortwörtlich mit “gegrillter Oktopus” übersetzt sind Takoyaki kleine Oktopus-Stücke mit eingelegtem Ingwer und Frühlingszwiebeln in Teig – für die kugelförmige Struktur sorgt eine spezielle Takoyaki-Pfanne. Dazu gibt es noch die Takoyaki Soße oder alternativ Majonese, Seetang oder getrocknetes Bonito. Takoyaki gibt es an wirklich jedem Street Food Stand in Osaka und zählt zu den beliebtesten Snacks dort.

Teppanyaki

Teppanyaki bedeutet übersetzt “auf einer Metallplatte grillen” und beschreibt mehr eine bestimmte Kochtechnik denn ein bestimmtes Gericht. Das besondere an Teppanyaki ist, dass der Kunde dem Zubereitungsprozess komplett beiwohnen kann und es gibt sogar Restaurants, die sich einzig auf diesen speziellen Kundenservice spezialisiert haben. Für Liebhaber guten Essens ist die Vorfreude ein wesentlicher Bestandteil und zudem sind Köche in Japan generell sehr angesehen und müssen eine vieljährige Lehre durchlaufen, bevor sie sich wirklich Koch nennen dürfen. Es gibt zwar keinerlei Einschränkung bei Teppanyaki, aber üblicherweise wird entweder hochwertiges Rindfleisch oder Meeresfrüchte verwendet.

Okonomiyaki

Okonomiyaki erinnert optisch an Pfannekuchen und ist überall in Japan verbreitet. Daher gibt es viele verschiedene Varianten dieses Gerichts. Für Okonomiyaki in Osaka typisch ist der geriebene Kohl. Zusammen mit einer Vielzahl von anderen Zutaten, unter anderem Tintenfisch, Garnelen, Oktopus oder diversen Fleichsorten wird der Kohl in Teig gegeben und gekocht. Natürlich gibt es eine spezielle Okonomiyaki Soße und alternativ Majonese, Seetang oder Bonitos.

Kushikatsu

Als Kushikatsu bezeichnet man eigentlich alles, was in Teig ausgebacken und frittiert auf einem Spieß serviert werden kann – Fleisch und verschiedene Gemüse sind oftmals Grundlage für dieses Gericht. Es gibt aber auch sehr kreative Varianten mit beispielsweise frittierten Erdbeeren. Essenstechnisch gibt es einfach nichts, was es in Osaka nicht gibt!

Kitsune Udon

Wer schon einmal beim Japaner essen war, dem sind Udon sicherlich ein Begriff. Für alle anderen: Udon sind dicke, helle Nudeln – üblicherweise aus Weizen – und Bestandteil vieler heißer Suppen. Kitsune Udon ist eine Variante dieser Suppen, bei der die Udon-Nudeln mit frittiertem Tofu ergänzt werden. Ein simples Rezept, aber nicht desto weniger sehr beliebt in Japan, da es einen mythologischen Hintergrund hat. Denn Kitsune ist ein anderes Wort für den japanischen Fuchs, welcher in Japan als Glücksbringer gilt und dessen Leibgericht angeblich frittierter Tofu ist. Der Fuchs wiederum ist das heilige Tier der Shinto-Göttin Inari, die für Fruchtbarkeit steht.

Streetfood Staffel 9 – Episode 8: Kitsune Udon in Osaka

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Farbenfrohes Kyoto – Sake, Shopping & Kaiserpalast im Herzen Japans

Kyoto liegt im Ballungsraum Kansai auf der Hauptinsel Honshu in Japan. Die Stadt liegt etwa 400 km von der heutigen Hauptstadt Tokio entfernt und befindet sich mit 40 km in relativer Nähe zu Osaka. In Kyoto wohnen etwa 1,5 Millionen Menschen auf etwa 830 km² Fläche. Die ehemalige Hauptstadt ist von drei Seiten von Bergen umgeben, nur der Süden ist zugänglich – dieses Gebiet wird auch Rakunan genannt, der traditionelle Zugangsbereich der Stadt. Kyoto ist neben seinem Reichtum an Tempeln und Schreinen, und zahlreichen Bildungsstätten, bekannt für seine Sake-Produktion, die Seidentextilien, die besondere Färbetechnik Kyo-Yuzen und seine herausragende Küche.

Kyoto ist Schwesterstadt von vielen weltweit bekannten Städten, wie beispielsweise Prag, Paris, Florenz, Zagreb, Kiew und Köln. Ferner pflegt sie eine offizielle Partnerschaft mit unter anderem Istanbul, Qingdao und Viantiane. Lies hier mehr über Japans Metropolen Tokio und Kobe.

Die Highlights von Kyoto in 4D

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Kyoto ist für Touristen aller Welt das Reiseziel Nummer 1 in Japan. Die ehemalige Hauptstadt bietet so viele unterschiedliche Eindrücke und Erlebnisse, in jeder Ecke der Stadt lässt sich etwas Neues, Spannendes oder Ungewöhnliches entdecken. Aus der Vogelperspektive gesehen zeigt sich Kyoto atemberaubend schön – die Burg Fushimi-Momomiya und das paradiesische Bergdorf Miyama sind ein echter Geheimtipp! Arashiyama ist schon seit dem 8. Jahrhundert beliebtes Ausflugsziel und hat bis heute nichts an Schönheit verloren. Der Zen-buddhistische Tempel Tenryuji beispielsweise besticht durch seine traumhaften Gartenanlage, gestaltet von dem berühmten Japaner Muso Soseki, welcher gleichsam erster Abt des Tempels war. Mindestens ebenso sehenswert ist der kleine Tempel Senkoji. Der Fluss Hozu lädt zu ausgedehntem Sightseeing vom Boot aus ein, während die Togetsukyo-Brücke dem ein oder anderen aus historischen japanischen Filmen bekannt sein dürfte. Einfach schön!

Von Miyama bis Senkoji – das zauberhafte Arashiyama im Westen Kyotos

Kyoto 794 – die kaiserliche Residenz

Als “Heian-kyo” war Kyoto seit dem Jahre 794 zweite ständige Hauptstadt des Landes. Zu dieser Zeit ging die politische Macht Japans im Wesentlichen von dort aus, weshalb sie auch als kaiserliche Residenzstadt fungierte. Als 1185 der Kaiser ins 400 Kilometer entfernte Tokio wechselte, verlor Kyoto seine Machtposition und der langsame und schleichende Verfall der Stadt begann. 1568 kam mit der ersten christlichen Gebetsstätte, Namban-ji genannt, dann auch der christliche Einfluss nach Kyoto. Erst 1580 begann der Wiederaufbau der Stadt und die ersten Tempel wurden innerhalb der Stadt errichtet – dies war zuvor nämlich strikt untersagt gewesen. Kyoto erholte sich und blühte auf und blieb als eine der wenigen Städte Japans aufgrund seiner kulturellen Bedeutung zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges von Atombombe und Luftangriffen verschont.

Kulturzentrum Kyoto – knapp 1.600 Tempel und mehr

Heutzutage ist Kyoto die besterhaltene Stadt des Landes und als das kulturelle Zentrum Japans bekannt. Im Stadtinnern befinden sich etwa 1.600 buddhistische Tempel und dazu weitere 400 Shinto-Schreine, Paläste und Gärten. Viele dieser Schreine und Tempel sind Bestandteil des UNESCO Weltkulturerbes “Historisches Kyoto” und dadurch besonders geschützt. Nicht zuletzt deshalb befinden sich viele der berühmtesten Bauwerke des Landes in Kyoto. Die bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Osten, Norden und Westen der Stadt – die Mehrzahl der Tempelanlagen liegt etwas abgelegen im Norden und an den umliegenden Berghängen. Jedes Jahr wird in Kyoto das „Gozan no Okuribi“-Fest abgehalten – es werden große Feuer auf den Bergspitzen im Norden entzündet, deren Flammen aus der Ferne gesehen japanische Schriftzeichen nachstellen.

Geisterwelt & Leuchtfeuer – so feiert man Gozan no Okuribi in Kyoto

Übertrieben höflich in Dialekt

In Kyoto wird Dialekt gesprochen, besonders von den älteren Bewohnern der Stadt. Was den Kyoto Dialekt von anderen Sprachvarianten des Japanischen unterscheidet, ist der starke historische Einfluss, denn hier spiegelt sich die alte höfische Kultur in einer Form wieder, die sich nirgendwo sonst als innerhalb der ehemaligen Hauptstadt findet. Deshalb wird der Kyoto Dialekt auch als die gehobene Variante des allgemein regional verbreiteten Kansai Dialekts angesehen.

Die schönsten Gebäude der 11 Bezirke

Die Stadt Kyoto ist in 11 Stadtbezirke gegliedert, die alle einen Besuch wert sind. – Denn in jedem Bezirk finden sich wunderschöne Tempel und Schreine und viele weitere Attraktionen und Touristenziele.

Fushimi – das beste Wasser des Landes

Der Bezirk Fushimi ist bekannt für sein besonders weiches und klares Wasser, welches von großer Bedeutung ist für die Sake-Produktion. Deshalb befindet sich hier auch der Sitz des Sake-Produzenten Gekkeikan. Sehenswert sind ebenfalls der Fushimi Inari Schrein, die Burg Fushimi, das Gasthaus Teradaya, der Gokogu Schrein sowie die Ruinen der Burg Yodo.

Kamigyo – von Kaiserpalast bis Uni-Campus

Die hochwertige Seidentextilie Nishijin-Ori wird seit Jahrhunderten im Bezirk Kamigyo gewonnen. Die alte Architektur des Kaiserpalastes sowie diverser Tempelanlagen und Schreine, unter anderem des Tempels Shokoku-ji sowie der Schreine Kitano Tenman-gu und Seimei, trifft hier auf moderne Gebilde wie den Imadegawa Campus der Doshisha Universität.

Kaiserpalast Kyoto: Exklusiver Tourguide mit Andrew Marston

Kita – goldener Pavillon und ältester Schrein Japans

Kita gehörte noch bis 1955 zum Bezirk Kamikyo und ist reich an Sehenswürdigkeiten. Hier befindet sich der Daitoku-ji sowie der Imamiya Schrein mit seinem berühmten Yasurai Fest und der älteste Schrein Japans, der Kamo Schrein. Weiterhin gibt es noch den goldenen Pavillon Kinkaku-ji, den Berg Funaokayama und vier große Universitäten.

Higashiyama – Nationalmuseum Kyoto

Das Vergnügungsviertel Gion befindet sich im Herzen von Higashiyama. Dazu gibt es zahlreiche Tempel inklusive des Kiyomizu-dera, Tofuku-ji, Kennin-ji, Kodai-ji, Imakumano Kannon-ji und Sanjusangen-ji.

Minami – der südliche Stadteingang

Bis 1955 war der Stadtbezirk noch ein Teil des Bezirks Shimogyo. Minami liegt im Süden Kyotos und damit im einzigen Bereich der Stadt, der nicht von Bergen eingefasst ist. Hier befindet sich der ehemalige südliche Stadteingang, Rajomon sowie die berühmte Tempelanlage To-Ji, in der Mönch Kukai gelehrt hat. Übrigens: Minami ist Heimat der Zainichi, eine Bevölkerungsgruppe mit koreanischen Wurzeln.

Nakagyo – das Tourismuszentrum der Stadt

Der Bezirk Nakagyo liegt innerstädtisch im Zentrum von Kyoto und ist somit auch Dreh- und Angelpunkt für Verwaltung, Konsum, Tourismus und Unterhaltung. Drei der bekanntesten Festivals der Stadt werden jährlich in Nakagyo abgehalten: das Aoi-Matsuri, das Gion-Matsuri und das Jidai-Matsuri. Besonders hervorzuheben in Nakagyo sind die Burg Nijo-jo als ehemaliger Shogunatssitz Tokugawas und der nach einem verheerenden Brand 1877 neu aufgebaute Tempel Rokaku-do sowie das Kyoto International Manga Museum.

Nishikyo – die kaiserliche Katsura Villa

Besondere Bedeutung hat der Bezirk Nishikyo aufgrund der kaiserlichen Katsura Villa inne, die über dem gleichnamigen Fluss Katsura erbaut wurde. Ferner befindet sich hier der alte Moostempel Saiho-ji und der Yoshimine-dera.

Eine Ode an Katsura Rikyu

Sakyo – Reisfelder und botanischer Garten

Der Stadtbezirk Sakyo ist sehr naturverbunden. Es ist der einzige Stadtteil Kyotos, der seine Reisfelder bewahren und durch städtebauliche Einschränkungen Neubaugebiete und Hochhäuser verhindern konnte. Auch die Holzindustrie ist seit vielen Jahren eine Konstante in Sakyo. Neben Tempeln und Schreinen wie dem Ginkaku-ji, Nanzen-ji, Kamo Schrein, Heian-Jingu Schrein, Kurama-dera, Kifune-jinja, Sanzen-ji und dem Manshuin Tempel gibt es hier die kaiserliche Villa Shugakuin sowie den botanischen Garten Kyotos. Des weiteren finden sich hier das Kyoto International Conference Center, in dem das berühmte Kyoto-Protokoll zum Klimaschutzabkommen verabschiedet wurde, und die Kyoto University for Art and Design.

Shimogyo – Shopping, Reisen, Flüsse

In Shimogyo befindet sich der große Bahnhof Kyoto sowie das größte Einkaufsviertel der Stadt an der Shijostraße, Ecke Kawaramachistraße. Drei Flüsse fließen durch den Stadtbezirk und der berühmte Kyoto Tower erhebt sich weit über die Stadt hinaus.

Ukyo – Brücke zum Mond

In diesem Stadtbezirk befinden sich der Tempelkomplex Ninna-ji, der für seinen weitläufigen Kiesgarten bekannte Zen-Tempel Ryoan-ji, der Daikaku-ji sowie der Koryu-ji und die Brücke mit dem mystischen Namen “Brücke zum Mond”, Togetsu-kyo. Die Präfekturuniversität Kyoto befindet sich ebenfalls hier. Übrigens: Ukyo wird auch als Zentrum der japanischen Filmindustrie gesehen und ist Standort von einem der beiden Filmstudios Toeis.

Mit Kenny Lee in Arashiyama: vom Bambushain bis zur „Brücke zum Mond“

Yamashina – das älteste Kaisergrab Kyotos

Der Bahnhof Yamashina ist nur einen Stopp vom Bahnhof Kyoto in Shimogyo entfernt. Als ehemalige Kaiserresidenz sind natürlich auch eine Reihe von Kaisern in Kyoto beigesetzt worden. Tatsächlich befindet sich das älteste Kaisergrab der Stadt, das Grab des Kaiser Tenji, zusammen mit dem des General Sakanoue no Tamuramaro und weiteren bedeutsamen historischen Persönlichkeiten im Stadtbezirk Yamashina. Hier befindet sich auch der bekannte Oishi Schrein.

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten der Stadt

  1. Fushimi Inari Schrein
  2. Der goldene Pavillon Kinkaku-ji
  3. Kiyomizu-dera
  4. Eikan-do
  5. Sanjusangen-do Tempel
  6. Shoren-in Tempel
  7. Kaiserliche Shugakuin Villa
  8. Kaiserliche Katsura Villa
  9. Ninna-ji Tempel
  10. Sanzen-in Tempel

Mit Shan Axe in Kyoto – 11 Empfehlungen in unter 3 Minuten!

Universitätsstadt Kyoto – Studieren auf höchstem Niveau

Aufgrund ihres Status als Universitätsstadt ist Kyoto das Zuhause vieler junger Menschen, doch tatsächlich bestehen die Studenten nicht nur aus Einwohnern der Stadt und regionalen Anwohnern, sie kommen aus allen Teilen des Landes, um sich an einer der rund 40 Universitäten und Hochschulen der Stadt weiterzubilden. Seit Eröffnung der ersten Shinkansen-Strecke im Jahre 1964 ist Kyoto auch mit Hochgeschwindigkeitszügen zu erreichen, was das Pendeln deutlich angenehmer macht. Der Hauptbahnhof in Shimogyo wurde 1997 komplett neu gebaut und modernisiert, was ihn für die junge Bevölkerung attraktiver macht, in den Augen vieler jedoch einen allzu starken Kontrast zu dem traditionellen Baustil Kyoto darstellt.

Die Top 5 Universitäten & Hochschulen Japans

Anhand einer ausländischen Rangliste japanischer Universitäten und Hochschulen vom April 2018 liegen die nationalen Universitäten Tokio, auch Todai genannt, und Kyoto alias Kyodai erstmals gemeinsam auf Platz 1. Bislang galt die Nationaluniversität der Hauptstadt als die ungeschlagene Top-Universität Japans. Im weltweiten Ranking 2018 hat die Todai allerdings noch die Nase vorn, mit Platz 46 auf der Weltliste der Universitäten liegt sie 28 Plätze vor der Kyodai (Platz 74). Übrigens: die Plätze 1-3 im weltweiten Ranking belegen die Universitäten Oxford, Cambrige und Stanford.

  • 1. Universität Tokio & Universität Kyoto
  • 3. Universität Tohoku
  • 4. Tokyo Institute for Technology
  • 5. Universität Kyushu

Catch your dream! Studieren an der Uni Kyoto

Die drei Standbeine Kyotos – Tourismus, Tradition & Moderne

1. Tourismus

Die die Zeit überdauernde Architektur und die vielen historischen Schauplätze Kyotos machen die Stadt zu Japans beliebtesten Reiseziel für Touristen. Tatsächlich ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Stadt und die touristische Infrastruktur ist hier hervorragend ausgearbeitet.

2. Traditionelles Handwerk

Zudem gibt es viele klein Betriebe und Familienunternehmen, die sich dem traditionellen japanischen Handwerk verschrieben haben, so ist Kyoto beispielsweise berühmt für seine Seidenmanufaktur und die Produktion von Kimonos, die hier gerne und oft zu festlichen Anlässen, aber auch im Alltag getragen werden. Aus dem 17. Jahrhundert wurde eine ganz spezielle Färbetechnik überliefert, die Kyo-Yuzen genannt wird und vor vielen Jahren von Yuzen Miyazaki in Kyoto entwickelt wurde. Außerhalb von Kyoto finden sich nur wenige Praktizierende, die meisten davon in Kanazawa – doch auch innerhalb der Stadt wird die Kyo-Yuzen nur von wenigen angewandt.

3. Elektronik

Drittes Standbein, neben der Sake-Produktion natürlich, ist die Elektronik. Die Zentralen renommierter Konzerne wie Nintendo, Murata Eletronics, OMRON, Wacoal, Kyocera und viele weitere haben ihren Sitz in Kyoto. Dennoch müssen viele der Erwerbstätigen täglich bis ins 40 km entfernte Osaka pendeln, da die Arbeitsplätze innerstädtisch längst nicht mehr ausreichen.

Essen in Kyoto – ein kulinarisches Fest für alle Sinne

Weitere Bekanntheit erlangt Kyoto aufgrund seiner ausgezeichneten Küche. Die stilvoll angerichteten, oft simplen Gerichte fokussieren sich auf maßgeblich pflanzliche Zutaten wie zum Beispiel eingelegtes Gemüse, Tsukemono genannt. Viele Gemüsesorten, die sich saisonal in den Spezialitäten der Stadt wiederfinden, stammen aus der unmittelbaren Umgebung Kyotos und sind dafür bekannt, etwas kleiner im Wuchs, aber auch deutlich intensiver im Geschmack zu sein als im übrigen Japan und geben der Kyotoer Küche dadurch eine ganz besondere Note. Übrigens: ein beliebtes Mitbrinsel aus Kyoto ist die Süßigkeit Yatsuhashi.

Most poular: Nama Yatsuhashi

Kaiseki Ryori – Luxusdinner in mehreren Gängen

Das Kaiseki Ryori bezeichnet ein mehrgängiges und oft kostspieliges Menü, dessen Ursprünge in der traditionellen Teezeremonie liegen. Im Laufe der Zeit erfreute es sich größter Beliebtheit am Kaiserlichen Hof und wurde zunehmend pompöser und extravaganter. Eine Variante des Kaiseki Ryori ist das Kyo Kaiseki, welches primär auf den saisonalen Gemüseorten des Kyotoer Umlands basiert.

Shojin Ryori – genussvolle Bescheidenheit

Das Shojin Ryori stammt von den abstinent lebenden Mönchen in buddhistischen Tempeln. Die durch Einfachheit bestechenden Gerichte bestehen ausschließlich aus vegetarischen Zutaten, sind aber dennoch reichhaltig und füllend. Ein beliebtes Beispiel für Shoji Ryori ist eine Gemüsebrühe mit Tofu, Yudofu genannt.

Obanzai Ryori – Essen wie bei Mutti

Das Obanzai Ryori ist ursprünglich traditionelles Kochen am heimatlichen Herd. Typischerweise besteht es aus mehreren kleinen Gerichten, die wenig aufwendig in der Zubereitung sind. Restaurants, die sich auf die für Kyoto typische Küche spezialisiert haben, schaffen oft eine heimelige Atmosphäre, um bei den Gästen ein Gefühl von Zuhause und Zusammensein zu erzeugen.

Kawayuka – Essen über dem Wasser

Das Kawayuka beziehungsweise Kawadoko bezeichnet Essen in der Natur. Allerdings nicht irgendwo, sondern auf über Flüssen schwebenden Holzplattformen! Diese Plattformen werden von Restaurants überall in Kyoto während der Sommersaison als eine Art Terasse über Flüssen und Bachläufen aufgebaut und bieten eine erfrischende Alternative zu stickigen Restaurants und drückender Hitze. Das kulinarische Viertel Pontocho im Stadtzentrum bietet sich aufgrund seiner Nähe zum Kamogawa Fluss besonders an, aber auch die beiden Bergdörfer Kibune und Takao in den Bergen nördlich von Kyoto laden von Mai bis September zum Kawadoko ein – eine absolute Empfehlung!

Streetfood in Kyoto: Yakitori,  Okonomiyaki & Dango

Lies hier mehr über Japans Metropolen Tokio und Kobe.

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Von Piccadilly Circus bis Camden Market – die besten Tipps für deinen Kurztrip nach London

London – trotz Brexit DIE Metropole Europas. Der einzigartige Vibe der Stadt, die abgefahrenen Cafés und absolut moderne Läden machen Englands Hauptstadt zu etwas ganz besonderem. Doch man braucht nicht gleich eine ganze Woche um die Stadt kennen und lieben zu lernen, selbst 2 Tage reichen um ein abenteuerreiches Wochenende zu erleben.

  • Travel
  • Standard Hauptattraktionen
  • Must Dos

Reiseanleitung: so findest du den perfekten Flug

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Doch wie reist man am besten an? Ganz einfach: mit dem Flugzeug.

Vor einigen Jahren hieß es noch mit dem Bus oder Auto nach Calais und dann auf die Fähre nach England, dann wieder in den Bus um dann schließlich in London anzukommen. Einem war nicht nur unglaublich schlecht, sondern man hatte auch schon direkt eine 12 Stunden Fahrt hinter sich und so ein Reisetag straucht einen doch ganz schön!

Der Kanal – für mich als Seekranke eine ganz besondere Errungenschaft, keine Reisetabletten und Notfalltüten mehr im Gepäck aber trotzdem: die Fahrt dauert einfach zu lang um nur 1-2 Tage in der Stadt zu verbringen.7

Endlich hab ich das Fliegen für mich entdeckt. Dank Ryanair, EasyJet oder German Wings sind die Flüge mittlerweile zum Glück für jeden erschwinglich. Unter der Woche kommt man schon für fast 20€ hin und zurück. Ja wirklich!

Also mein persönlicher Tipp: immer fliegen, gerade für kurze Aufenthalte lohnt es sich nicht lange Anfahrtwege in Kauf zu nehmen. Zumal es viel günstiger ist als Flixbus oder ähnliches.

Die Standard Hauptattraktionen

Natürlich gibt es die ganzen Standard Hauptattraktion in London, die jeder auch einmal gesehen haben muss. Dazu gehören zum Beispiel: Big Ben das London Eye, natürlich ein kleiner Spaziergang an der Themse, der Buckingham Palace und die Tower Bridge.

Vor allem mit dem London Pass sind schnell alle Eintritte in die beliebtesten Attraktionen Londons gedeckt.

Big Ben

Das absolute nationale Wahrzeichen Englands, den 16-Stockwerke hohen Turm muss man einfach mal gesehen haben. Eigentlich heißt der Turm allerdings Elizabeth Tower, so wurde er zur Feier des 60. Thronjubiläums von Königin Elizabeth II. benannt.

Aber Achtung: das riesige U-Bahn Netz in London macht dem Turm ganz schön zu schaffen. Seit ca. 10 Jahren neigt sich der Turm immer mehr, mittlerweile ist dies sogar sichtbar!

London Eye

Fast direkt gegenüber auf der anderen Seite der Themse des Big Bens befindet sich auch das London Eye. Ein wahnsinnig großes Riesenrad, womit man einen Blick auf die komplette Stadt hat. Auch eines der Hauptattraktionen Londons aber lasst mich euch eines sagen, ich war einmal dort oben und lohnen tut es sich überhaupt nicht. Man kann tolle Fotos von oben schießen, aber auch nur bei schönem Wetter und gerade bei kurzen Aufenthalten in der Stadt ist es nicht zu empfehlen die Zeit in einem Riesenrad zu verbringen.

Piccadilly Circus

Dieser Platz verbindet einige der wichtigsten Straßen Londons und befindet sich direkt im Stadtzentrum. Das und die Tatsache dass sich einige coole Geschäfte an und um den Platz befinden macht ihn zu einem Treffpunkt für viele Feierlustige. Hier ist auf jeden Fall immer was los. An einem Freitag Abend kann man sich 10 Minuten an den Straßenrand stellen und Hunderte von Menschen gehen an einem vorbei, man sieht etliche rote Doppeldecker Busse und natürich die grandiosen, klassischen schwarze Taxis. Der Wahnsinn.

Doch das ist nicht alles. Der Piccadilly Circus lässt einen sich schon fast so fühlen wie am New Yorker Time Square. Der 780m² große, gebogene LED-Bildschirm zeigt Reklame von Coca Cola, Mc Donald’s, Hyundai und co. Spätestens abends am Piccadilly Circus mit dem bunt flimmernden Bildschirm merkt man, man ist in einer absoluten Trend Metropole.

Der Shaftsbury Gedenkbrunnen bietet vor allem abends Sitzgelegenheiten für Jugendliche, die die Atmosphäre zum Vorglühen nutzen um sich danach in Londons Clubszene zu stürzen. Straßenmusiker und -artisten finden hier auch immer Zuhörer / Zuschauer.

Buckingham Palace

Davon muss schon jeder einmal was gehört haben. Der Buckingham Palace ist die Residenz der britischen Könige und Königinnen. Vor allem die Wachablösung bietet hier immer ein Highlight. Die Wachen mit ihren schwarzen, „flauschigen“ Mützen sind ein weiteres Wahrzeichen Englands. Diese Zeremonie findet im Sommer täglich um 11:30h statt und das muss jeder einmal gesehen haben.

Fun Fact: Ist die Flagge gehißt, bedeutet dies die Queen befindet sich gerade im Palast. Einer Freundin wurde sogar schon einmal von der Queen zugewunken als sie gerade mit ihrem Wagen eingetroffen ist. 1 Tag da und schon der legendäre Wink der Queen gesehen, true Story!

Den Buckingham Palace kann man übrigens auch teilweise besichtigen.

Trafalger Square

Da dieser Platz auch einer der beliebtesten Treffpunkte Londons bildet finden auch hier die Hauptveranstaltungen der Stadt fest. Vom 10. – 23. Dezember findet hier täglich das Weihnachtssingen, im März wird hier der St. Patricks Day gefeiert oder auch Konzerte finden hier immer mal wieder statt.

Natürlich ist das bekannteste an diesem Platz die Nelson Säule, aber auch die Löwenskulpturen gehören zu den häufigsten Touristen Fotos aus London.

Also auf jeden Fall einen Besuch wert.

Must Do

Ganz abseits von den Standards finden sich die besonders modernen und hippen Orte. London hat eine Affinität des Hipster Daseins, ganz klar. Aber ist das schlecht? Auf keinen Fall. Hier einige Plätze und Märkte die euch mal das etwas andere London zeigen.

Camden Market

Ist man mal in der Stadt sollte man auf jeden Fall den Camden Market besuchen. Sowas wie diesen Markt erwartet man sonst eher in einer Küstenstadt wie Lissabon. Ausgelassene Stimmung, überall Musik, herrliche Düfte der Essensstände und immer die neuesten Modetrends. So neu, dass es noch nicht einmal Trend ist.
Hier treiben sich oft Top Designer rum um sich die neuesten Inspirationen zu holen.

Besonders die Essens-Stände sind ein besonderes Highlight. Hier findet man einfach ALLES. Ob indisch, mexikanisch, Burger, Mac’n’Cheese (natürlich auch vegan!), chinesisch oder Süßes aller Art. Hier findet jeder genau das worauf er gerade Lust hat. Dazu ein kühles Bier oder ein süßes Cocktail und es ist perfekt. Die Londoner wissen einfach wie man es sich gut gehen lässt.

Spitalfields / Spitalfield Market

…und noch ein Markt! In dieser Gegend gibt es zwar auch super coole Läden wie Urban Outfitters, aber gegen den Old Vintage Market stinkt dieser Laden nur an.

Ein bisschen im Keller verbirgt sich dieser Vintage Fashion Markt und auf den ersten Blick ist man sich nicht ganz sicher wo man gerade reingeht. Aber einmal unten angekommen verbirgt sich für alle Vintage Fans das absolute Paradies. Man findet hier alles aus den 1920er Jahren bis hin zu den 90ern – jedes Jahrzehnt ist hier abgedeckt. Egal ob Federboa, Vintage Fell Jacken, alte Brautmode, Accessories oder Anzüge.

Und wenn es nicht deinen Style trifft – es lohnt sich trotzdem. Allein von der Atmosphäre und der Aufmachung macht es schon Spaß durch die Kleidung zu stöbern. Noch ein kleines Highlight: ein alter Fotoautomat mitten in der Markhalle. Super fancy!

Soho

DAS Ausgehviertel in London. Multikulti und bunt beschreibt dieses Viertel perfekt. Wie für einen Pubcrawl gemacht reiht sich eine Kneipe an die nächste. Zwar befinden sich hier abends viele Touristen aber auch für Londoner ist das die absolute Ausgehszene.

Soho ist vor allem auch für seine Offenheit jeder Art bekannt, daher befindet sich in einer Ecke des Viertels auch viele Schwule- und Lesbenkneipen. Doch keine Angst, auch als hetero wird man mehr als willkommen geheißen! Nachdem ich mich einmal dorthin verirrt hatte wollte ich kaum noch raus. Als junge Frau einmal ausgelassen tanzen können ohne angemacht zu werden, das hat schon etwas entspanntes.

Fortbewegungsmittel in London

Der rote Doppeldecker

Jeder muss es einmalgemacht haben: Fahren mit einem roten Doppeldecker Bus. Egal ob es Tourimäßig ist oder nicht, es macht einfach Spaß. Von oben kann man alles beobachten und kann ganz anders als in der U-Bahn noch die Gegenden Londons kennenlernen. Für weitere Strecken macht dies allerdings nicht allzu viel Sinn.

Underground

Die gängigste und schnellste Art und Weise um in London von A nach B zu kommen ist natürlich die U-Bahn. Das U-Bahn Netz in London ist wirklich unglaublich. In jeder Ecke findet sich eine U-Bahn Station und dank der verschiedenen Farben und Bahnnamen findet sich jeder hier zurecht, auch wenn man noch nicht U-Bahn gefahren ist!

Stay classy – drive taxi

Und natürlich, die süßen schwarzen Knutschkugeln. Viel, viel hübscher als die deutschen, gelben Taxis aber dennoch bezahlbar! Doch vorsicht: nachts darf man gerne einmal 10-15 Euro mehr einplanen, da die Preise stark nach der Tageszeit schwanken.

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Tokio erleben: Reisetipps & Erfahrungsberichte von Adachi bis Taitō

Als eine der bekanntesten Metropolen im östlichen Asien ist Japans Hauptstadt Tokio so ziemlich jedem Menschen ein Begriff. Doch wie viele unterschiedliche Gesichter Tokio hat, erfährt man erst, wenn man selbst einmal dort gewesen ist. Im Stadtkern präsentiert sich die Stadt hell erleuchtet – von den vielen Reklametafeln, Billboards, Firmenlogos und Lichtern ist der Blick kaum abzuwenden – und lebendig. Überall sind Menschen, zielstrebig auf dem Weg zu Arbeit, Schule, Uni oder fröhlich zu den aktuellen Charts tanzend im U-Bahn-Schacht. Tai Chi in einem der zahlreichen Parks der Stadt, Straßenkünstler, Männer und Frauen in Kimonos, kleine Kinder im Panda-Kostüm – die Menschen in Tokio sind so facettenreich wie ihre Stadt. Lies hier mehr über Japans Metropolen Kyoto und Kobe.

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Tokio im  Wandel der Zeiten

In Tokio leben heutzutage über 9,5 Millionen Menschen, doch wenn man nur wenige Jahrhunderte zurückschaut, stand dort nichts als eine kleine Siedlung nebst Fischereihafen namens Edo. Übrigens: ihre Wurzeln reichen sogar bis in die Steinzeit zurück! Im 15. Jahrhundert wurde nahe der Siedlung eine Burg errichtet, historische Bedeutung erlangte die heutige Weltmetropole allerdings erst Ende des 16. Jahrhunderts, als Shogun Tokugawa Ieyasu Siedlung und Burg in Besitz nahm und wenige Jahre später im Jahre 1603 zur Hauptstadt seines Shogunats bestimmte. Als Shogunatssitz unterlief die Stadt Edo zahlreiche Wandel und Veränderungen, bis Mitte des 19. Jahrhunderts Kaiser Mitsuhito von Kyoto aus umsiedelte und die Stadt – mittlerweile Wohnort von etwa 1 Million Einwohnern – in die “kaiserliche Residenzstadt im Osten” umbenannte, also Tokio. Mittlerweile ist Tokio eine richtige Kulturmetropole mit zahlreichen Theatern, Museen und Parkanlagen, und doch hat sie ihren Ursprung nie vergessen. So reihen sich neben die zahlreichen modernen Gebäudeblöcke, die in den Himmel ragen, überall auch historische Gebäude und Tempelanlagen. Es ist eine ungewöhnliche und einzigartige Harmonie zwischen Moderne und Antike, so typisch für Tokio, und spiegelt sich auch in den beiden größten und bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wieder: dem alten Kaiserpalast und dem Tokio Tower mit 333 Meter Höhe.

Drohnenflug – Sight Seeing über den Dächern Tokios

Tokios 23 Stadtbezirke und ihre Besonderheiten

Adachi – beeindruckt mit großer Senju-Brücke

Ein kleiner Bezirk im Norden Tokios. Bedeutsame Sehenswürdigkeit ist die große Senju-Brücke, die die einzelnen Gebiete innerhalb des Bezirks miteinander verbindet.

Arakawa – direkt am Flussufer des Arakawa

Dieser Bezirk ist benannt nach dem gleichnamigen Fluss.

Bunkyō – Standort der erstklassigen Universität Tokio

Der Bildungsbezirk Tokios mit zahlreichen Bildungseinrichtungen und Sehenswürdigkeiten, u. a. der Universität Tokio und dem Tokyo Dome.

Chiyoda – von Kaiserpalast bis Sega World

Der Regierungsbezirk und Hauptsitz zahlreicher Großunternehmer. Hier befinden sich der Kaiserpalast, die alte Burg Edo und viele andere historische Gebäude. In Chiyoda gibt es zudem auch das berühmte Vergnügungsviertel Akihabara, Herz des japanischen Elektrohandels und DIE Anlaufstelle für alle Fans von Videospielen, Anime und Manga – die Sega World mit acht Stockwerken ist nur ein Beispiel von vielen. Cosplay-Cafés und Fantreffen sind hier an der Tagesordnung und die letzten Feiernden verlassen Akihabara oft erst am nächsten Morgen wieder. Chiyoda ist einer der bevölkerungsärmsten Bezirke Tokios, allerdings finden sich hier tagsüber die 20-fache Menge an Arbeitern und Pendlern ein!

Chūō – ausgedehntes Shopping in Ginza

Eines der Hauptgeschäftszentren von Tokio inklusive der Prachtmeile Ginza (DEM Shopping- und Vergnügungsviertel in Tokio!) und dem berühmten Tsukiji-Fischmarkt.

Edogawa – Geburtsort von Trend-Musiker Kazuya Kamenashi

Benannt nach dem nahe gelegenen Fluss und Heimatstadt von Kazuya Kamenashi, Mitglied der erfolgreichen J-Pop-Band KAT-TUN.

Itabashi – medizinische Vorreiter der Nihon-Universität

Der Industriebezirk Tokios mit Geschäftsviertel im Norden und vier großen Universitäten, u. a. die medizinische Fakultät der Nihon-Universität

Katsushika – Wohnort von über 400.000 Japanern

Dieser Bezirk war ursprünglich ein Zusammenschluss aus mehreren Dörfern und Kleinstädten und stellt nun hauptsächlich Wohnraum für die Bevölkerung Tokios.

Kita – attraktiv für Jung & Alt: der Asukayama-Park

Dies ist zwar einer der kleinsten Bezirke Tokios, doch mit 80% reiner Wohnbevölkerung auch einer der bevölkerungsreichsten. Neben dem Umlegebahnhof Akabane befindet sich hier der erste öffentlich zugängliche Park Tokios, der Asukayama-Park.

Kōtō – weltbedeutende Ausstellungen in der Tokyo Big Sight

Ein Bezirk, der zum Großteil durch Neulandgewinnung erbaut wurde, und Standort der internationalen Ausstellungshalle Tokyo Big Sight sowie der Toyko Gate Bridge.

Meguro – voller Diplomaten & Botschaften

Eine Kombination aus reinem Wohngebiet und Diplomatenviertel. Hier ist der Sitz zahlreicher internationaler Botschaften, besonders der westasiatischen Länder sowie Afrikas, aber auch das Honorargeneralkonsulat Islands.

Minato – Tokyo Tower, Tokyo Midtown & Roppongi

Hier finden sich neben einer Vielzahl von Bildungseinrichtungen auch einige Sehenswürdigkeiten wie der Tokyo Tower und der Hochhauskomplex Toyko Midtown mit den höchsten Wolkenkratzern der Stadt sowie das Luxusviertel Roppongi. Weiterhin ist Minato Sitz der Tech-Konzerne Sony, Toshiba und NEC Corporation.

Nakano – unterteilt in 18 einzelne Viertel

Dieser Bezirk setzt sich aus 18 Stadtvierteln zusammen und wird durch mehrere Flüsse geteilt. Nakano ist zwar an das U-Bahn-Netz angebunden, hat aber keine eigene Autobahn.

Nerima – über hundert Jahre Karussell

In diesem Bezirk finden sich hauptsächlich Wohngebäude und einzelne Parks. Im Vergnügungspark Toshima-en kann man das älteste noch betriebene Karussell der Welt bestaunen – es wurde 1910 in New York erstmalig in Betrieb genommen!

Ōta – Tempelanlage Homon-ji aus dem 13. Jhd.

Dies ist der flächengrößte Bezirk Tokios und nach Einwohnerzahl der drittgrößte. Hier findet sich auch der berühmte Homon-ji, ein buddhistischer Tempel aus dem 13. Jahrhundert.

Setagaya – Luxusbezirk mit über 800.000 Bewohnern

Dies ist mit Abstand der bevölkerungsreichste Bezirk der Stadt. Von den über 9 Millionen Einwohnern Tokios leben über 800.000 hier in Setagaya. Es ist eines der teureren Wohngebiete mit etwa 60% reiner Wohnbebauung. Der Carrott Tower mit einer Höhe von 124 Metern befindet sich ebenfalls hier.

Shibuya – Shopping & Spaß in Shibuya

Das Vergnügungsviertel Shibuya ist Teil des gleichnamigen Bezirks. Die Einkaufsstraße Senta-gai ist eine der beliebtesten Einkaufsmöglichkeiten für Tokios junge Bevölkerung. Die weltweit bekannte Statue des Shiba Inu Hachiko steht direkt vor dem Bahnhof Shibuya. Übrigens: aufgrund der Masse an Informationstechnik-Firmen wird Shibuya im Volksmund oft auch Bit Valley genannt!

Shinagawa – 6.000 Hotelzimmer in Bahnhofsnähe

Eine Vielzahl von Universitäten und Firmensitzen findet sich hier in Shinagawa. Besondere Aufmerksamkeit erlangt der Bezirk jedoch aufgrund der in Tokio höchsten Konzentration von Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten, allein 6.000 Zimmer rund um den Bahnhof Shinagawa!

Shinjuku – größer, schöner, besser

Der Bahnhof Shinjuku ist in Tokio besonders hervorzuheben: er ist einer der Bahnhöfe mit dem höchsten Passagieraufkommen weltweit! Aber auch sonst ist in Shinjuku alles größer, besser oder erfolgreicher: das wichtigste Kommerz- und Verwaltungszentrum Japans befindet sich hier, ebenso der größte Einkaufsdistrikt in ganz Japan, das größte und älteste Vergnügungsviertel Japans… Yayoi Kusama, eine der bedeutsamsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit, ließ hier ihr eigenes Yayoi Kusama Museum errichten. Übrigens: Shinjuku unterhält eine Partnerschaft mit dem Bezirk Dongcheng in Peking sowie dem Bezirk Mitte in Berlin.

Suginami – Bildung in über 100 Einrichtungen

Dieser Bezirk ist überwiegend Wohngebiet mit nur vereinzelten Industrieansiedlungen. Es gibt hier insgesamt 47 Grundschulen, 32 Mittelschulen, 21 Oberschulen, 6 Universitäten und 11 Bibliotheken!

Sumida – Sumo & Sumida Hokusai

Auch in Sumida leben überwiegend Menschen. Es gibt hier einige Museen, darunter auch das architekturästhetische Sumida Hokusai Museum sowie die Ryogoku Kokugikan Sumo Hall.

Toshima – International in Tokio

Dieser Bezirk besteht etwa zu 47% aus Wohngebiet, dazu kommen öffentliche Plätze und einige Handelsunternehmen. Mit einer nicht-japanischen Bevölkerung von etwa 15.500 Menschen ist Toshima einer der internationalen Bezirke Tokios. Auch hier finden sich einige Bildungseinrichtungen, darunter auch die Musikhochschule Tokio.

Taitō – Sumidagawa-Hanabi, das größte Feuerwerksfest

In Taito befinden sich die Vergnügungsviertel Asakusa und Ueno. Für Kultur und Unterhaltung findet hier jeder das Richtige, sei es das Nationalmuseum für westliche Kunst, das Daimyo Clock Museum oder der Ueno-Zoo. Zudem wird in Taito gern gefeiert, das Sumidagawa-Hanabi, größtes Feuerwerkfest Japans, und das Sanja-Matsuri finden beide jährlich hier statt.

Der Reiseführer für Tokio

Holidays Extras Travel Guides erklärt, wie man am einfachsten und bequemsten nach Japan reist und welche Sights und Attraktionen beim ersten Besuch in Tokio nicht fehlen dürfen.

Die Tokyo Metro – verewigt auf einem Nike-Sportschuh

Nike hat sich bei der Design-Kreation der neuen Air Max Serie von den großen Metropolen der Welt Inspirationen eingeholt. Das labyrinth-artige Schienennetz der Tokyo Metro findet sich im Modell „Tokyo Maze“ wieder und ist ebenfalls namensgebend für den neuen Sportschuh.

Luxusleben Tokio – die teuersten Wohnungen der Welt

Das Leben in Tokio ist eine kostspielige Sache – besonders die Wohnungspreise sind horrende, gibt man sich nicht mit dem absoluten Minimum zufrieden. In Ginza beispielsweise kann man für eine 13m² große Wohnung durchaus an die 800,00 Euro monatlich rechnen, für 50m² in Shibuya sogar zwischen 2.500,00 Euro und 3.000,00 Euro im Monat und in Akihabara ist eine Monatsmiete von 1.200,00 Euro für eine 35m² große Wohnung ein richtiges Schnäppchen!

Zwischen Leistungsdruck und später Rente

Die Menschen in Tokio sind vielleicht gerade deshalb besonders ambitioniert. Ansprüche an akademische und berufliche Leistungen sind hoch, was vor allem die Kinder immer wieder deutlich zu spüren bekommen. Man muss fleißig sein, und später hart arbeiten, damit die eigenen Kinder es einmal besser haben werden. Allein der Faktor öffentliche Schule oder privates Institut beeinflusst die zukünftige Karriere maßgeblich. Der Erwartungsdruck, dem die Menschen hier ausgesetzt sind – im Privaten wie auch im Gesellschaftlichen – lässt alle von morgens früh bis abends spät arbeiten, eine 40-Stunden-Woche plus 40 Überstunden pro Monat ist hier der Standard und ein Feierabend ach 23:00 Uhr keine Seltenheit. Dies beeinträchtigt die Gesundheit der Japaner sehr, zudem die Menschen erst sehr spät – mit 67 Jahren – in Rente gehen, doch dennoch werden Japaner im Schnitt deutlich älter als irgendwo sonst auf der Welt.

Kreativer Ausbruch von Gegensätzen

In diesem Kontext ist es verständlich, dass die Menschen in Tokio zuweilen etwas unterkühlt wirken – wie die Ameisen treibt es sie von einem Ort zum nächsten, immer zielstrebig, immer fokussiert – wie Rädchen in einem Getriebe. Für ein nettes Lächeln oder eine Entschuldigung bleibt da keine Zeit und die notwendige Energie dafür wendet man lieber auf noch mehr Arbeit an. Dennoch ist der Lifestyle gerade in Tokio auch kontrastreich, bunt, laut und schrill. Es gibt nichts, was es nicht gibt – und was es nicht gibt, wird vermutlich hier erfunden! Dieses Prinzip spiegelt sich in der Musik, in der Kunst und ganz besonders natürlich auch in der Mode wieder. Von eleganten Frauen und Männern in Kimonos über puppenhafte Lolitas mit Spitzenschirm gegen die Sonneneinstrahlung bis hin zu jungen Männern in schrillen Designeranzügen und farbenfroher Streetfashion – Hauptsache ist, man fällt auf. Daneben gibt es aber natürlich auch die ganz normalen Anzug- und Kostümträger sowie die Schüler und Studenten in ihren einheitlichen Uniformen – ein insgesamt teilweise surrealer Mix, besonders, wenn dann auch noch Spiderman und Sailor Moon um die Ecke spazieren, dicht gefolgt von einem Erwachsenen im Pikachu-Kostüm.

Eindrücke von Style ID: Tokyo Fashion Week A/W 18/19

Ein kurzer Eindruck von der letzten Fashion Week in Tokyo mit Designs für die Herbst-Winter-Kollektion des Jahres.

Designer Tokio

Dice-K mit seiner Brand GlamHate ist ein Paradebeispiel für einen Jungdesigner aus Tokio, der den Begriff Mode für sich selbst noch einmal ganz neu definiert und Elemente aus GlamRock, Vampirismus und Lady Gaga’s Bühnenoutfits aufgreift. Seine aktuelle Kollektion VAMPYRE läuft seit einigen Wochen und richtet sich gezielt an die Jugendszene Japans.

Tokio – überwältigend und wunderschön

Insgesamt ist Tokio definitiv eine Reise wert – man sollte nur ausreichend Zeit einplanen, um die ganzen unterschiedlichen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. In sieben Tagen schafft man nicht einmal ein 100stel von dem, was die Weltmetropole zu bieten hat! Zum Glück gibt es ein ausgefeiltes und 100% zuverlässiges Schienennetz, das einen in kürzester Zeit von einem Bezirk in den anderen transportiert. Nur zur Rushhour ist es in der Tokio Metro kaum auszuhalten, Berührungsängste und Klaustrophobie sollte man daher keine haben. Als Alternative gibt es neben den Nahverkehrszügen der Metro dann aber auch noch die Shinkansen, die berühmten japanischen Hochgeschwindigkeitszüge mit einem Streckennetz quer durch Japan und einer beeindruckenden Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320km pro Stunde. Aomori, Kyoto, Osaka, Yokohama und Sapporo und viele andere Städte sind somit nur noch einen Katzensprung entfernt.

Lies hier mehr über Japans Metropolen Kyoto und Kobe.

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Damit der Urlaub schon beim Kofferpacken beginnt: So passt alles rein und bleibt faltenfrei

Der Beginn des Jahresurlaubs rückt näher. Genau die richtige Zeit, sich mit Reisevorbereitungen wie dem Kofferpacken zu beschäftigen. Zwei Fragen stehen dabei im Vordergrund: Was gehört in den Koffer? Wie verstaue ich das Gepäck ebenso effektiv wie schonend? Wir wollen euch zu den wichtigsten Aspekten Tipps und Anregungen liefern und einen Trick verraten, wie Textilien mit leichten Falten auch ohne Bügeleisen wieder glatt werden.

Foto: © Billion Photos / Shutterstock

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Grundsätzlich kann das Reisegepäck in fünf Kategorien eingeteilt werden:

  • Dokumente/Schlüssel
  • Reiseapotheke
  • Körperpflege und Kosmetik
  • Kleidung
  • Accessoires/Technik

Wichtig ist, von allen Dokumenten Kopien zu erstellen und in unterschiedlichen Gepäckstücken unterzubringen. So steht bei einem Verlust immer ein Notersatz bereit. Außerdem sollten sich bei Flugreisen wichtige Medikamente im Handgepäck befinden. Ansonsten gehören alle Tiegel, Tuben und Fläschchen oberhalb der 100-Milliliter-Grenze in den Koffer.

Soviel Kleidung sollte dabei sein

Die Auswahl an Kleidung hängt wesentlich von individuellen Faktoren wie persönliche Bedürfnisse, Reiseanlass sowie Gegebenheiten vor Ort ab. Ein paar Grundstrukturen haben sich aber auch in ganz unterschiedlichen Situationen bewährt:

  • An Unterwäsche und Socken/Strümpfe sollten pro Reisetag mindestens eine Garnitur dabei sein.
  • Auch der Vorrat an T-Shirts, Poloshirts sowie Hemden für Männer beziehungsweise Tops und Blusen für die Frauen sollte einen täglichen Wechsel erlauben.
  • Hosen sowie Röcke und Kleider können mit einer Unterbrechung von einem Tag zum Auslüften in der Regel mehrfach getragen werden. Spricht nichts dagegen, reicht bei Kurztrips alle zwei sowie bei längeren Aufenthalten alle drei Tage ein Teil.
  • Blazer, Sakkos und andere Jacken werden nach dem persönlichen Bedarf gepackt. Das gilt auch für Kopfbedeckungen.
  • Je nach Art der Reise werden Schuhe für Strand, Stadtbummel, Outdoor-Aktivitäten, Party, besondere Anlässe und natürlich fürs Zimmer benötigt.
  • Dazu kommen Sport- und Badebekleidung. Auch hier ist darauf zu achten, dass immer mindestens eine Ersatzgarnitur im Gepäck ist.
  • Neben der Schlafbekleidung runden Waschlappen und Handtücher das Reise-Sortiment an Textilien ab.

Übrigens: Insbesondere bei Anschlussflügen kann es passieren, dass der Koffer mit einer leichten Verzögerung ankommt. Damit der Aufenthalt dann nicht mit einem Not-Shopping beginnen muss, ist es sinnvoll, mindestens ein komplettes Bekleidungsset ins Bordcase zu packen.

Den Koffer richtig packen

Damit alles in den Koffer passt, könnt ihr beim Packen ein paar Tricks anwenden. Dazu werden alle Kleidungsstücke, die nicht für Knitterfalten anfällig sind, zusammengerollt. Socken und/oder Strümpfe können in die spiegelverkehrt gegenüberliegenden Schuhe gestopft werden. Der untere Bereich des Koffers wird mit diesen schwereren beziehungsweise unempfindlichen Teilen befüllt. Ein kräftiger Druck zum Zusammenpressen ist dabei durchaus erlaubt. Außerdem können Lücken mit Kleinteilen ausgefüllt werden. Darüber kommen Hosen, Röcke, Kleider, Jacken, Blazer und ähnliche Textilien. Sie werden so in den Koffer gelegt, dass sie abwechselnd rechts und links über seine Begrenzungen hinausragen. Danach werden sie von oben nach unten einzeln ineinander gelegt. Ganz oben, am besten in einem abgetrennten Bereich kommen die ordentlich zusammengefalteten Blusen und Hemden. Hier werden am besten bügelfreie oder leicht zu bügelnde Modelle gewählt, zwischen die Seidenpapier oder feine Handtücher gelegt werden. Eine schöne Anleitung zum professionellen Kofferpacken findet ihr darüber hinaus hier. Wichtig ist, den Koffer sofort bei der Ankunft auszupacken und empfindliche Textilien auf einen Bügel zu hängen.

Fazit: Mit etwas Vorbereitung und der richtigen Packtechnik kommt alles wohlbehalten an

Es ist also gar nicht so schwierig, alles, was benötigt wird, in den Koffer zu bekommen und schonend an den Zielort zu bringen. Sollten dabei doch ein paar Knitterfalten auftreten, ist das auch kein Problem. Tipp: Eine Dusche nach der anstrengenden Reise erfrischt nicht nur. Sie kann auch helfen, leichte Falten in Sakko, Blazer und ähnlichem verschwinden zu lassen, wenn sie kurzzeitig im Bad aufgehängt werden.

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Bonjour Paris! Fashion Week Paris – die neusten Trends der neuen Saison

Der Fashion Monat ist fast vorbei und findet seinen Abschluss und Höhepunkt in der Hauptstadt Frankreichs. Die Creme de la Creme der Modebranche versammelt sich in dieser Woche um die Trends der neuen Saison A/W 2018/19 zu sehen. Natürlich ist das FIV Magazine mittendrin dabei und berichtet über die Trends für die kommende Saison!

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Fashion Week Paris – meine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse

Meine Reise begann am frühen Mittwoch morgen, als ich in den Zug von Köln nach Paris stieg. Mit voller Vorfreude im Gepäck kam ich in Paris an und checkte zu aller erst in mein Hotel ein. An der Rezeption erwartete mich schon die erste Einladung zur Show am Freitag, die für mich dort hinterlegt wurde. Nach einem kleinen Koffer auspacken und sortieren, ging es dann direkt los in die Stadt der Liebe.

Für meinen Kurztrip durfte ich am Dienstag vor der Abreise bei Reserved einen kleinen Zwischenstopp machen und mich mit einigen Teilen für die Fashion Week ausstatten, denn gerade auf einem Mode Event ist das passende Outfit natürlich entscheidend. Die neue Kollektion von Reserved ist ganz im Trend und geprägt von auffälligen Farbakzenten, eleganten Stoffen und modernen Einflüssen. Welche Teile ich gewählt und wie ich sie für das besondere Event kombiniert habe, seht ihr in den Videos + Fotos in diesem Artikel.

In den folgenden Tagen erwartete mich eine wilde Mischung aus typischem Touri Sightseeing, Fashion Week feeling, und tollen Insider Spots – dazu erfahrt ihr am Ende des Artikels mehr. Natürlich ist es gerade für einen so erlebnisreichen Trip sehr wichtig das richtige Schuhwerk dabei zu haben. Ich persönlich bin ein Mensch, ich trage auch im Alltag so gut wie immer hohe Schuhe, jedoch kann ich dies selbst für High-Heels Lover bei einem Städte Trip nicht empfehlen, denn man läuft doch mehr, als man denkt und die Füße danken dabei natürlich den flachen Schuhen. Mein Glück – bei Reserved habe ich ganz unerwartet ein paar super bequeme Sneaker gefunden, die sich als perfekter Reisebegleiter erwiesen. Denn sie sind nicht nur bequem, sondern auch optisch ein Highlight und etwas ganz besonderes.

Paris bildet so viel Varietät und Abwechslung, dass man wahrscheinlich Wochen bräuchte um dort alle Highlights an zu schauen. Meine Absoluten Lieblings Spots der Stadt haben aber einen besonderen Wow Faktor. Die kleine Insel in der Seine, auf der sich Notre Dame und Sainte-Chapelle befinden, denn gerade im Sommer ist dieses kleine fleckchen Erde von so viel Zauber umgeben. Kleine Märkte mit einer unglaublich großen Auswahl an Blumen und Lebensmitteln, spazieren an den Seine Ufern und einfach die Seele baumeln lassen. Diese Ruhe in einer dennoch so großen Stadt, strahlt auch der Eifel Turm aus. Durch den Park drumherum schlendern oder in ein kleines Café setzten und die Sonne auf der Haut genießen, das macht Paris einfach zu etwas besonderem.

Zu guter letzt, habe ich aber noch einige Restaurant Empfehlungen, da diese mich so sehr begeistert haben, natürlich ist es in Paris nicht schwer tolle Restaurants zu finden, denn diese gibt es dort wie Sand am Meer, aber diese drei kann ich nach persönlichen Tests nur weiterempfehlen. Ganz in der Nähe des Hotels fand ich ganz zufällig die Pizzeria Lucky Luciano. Die Pizzen sind ein wahr gewordener Traum. Ich kostete die Pizza mit Büffel Mozzarella und Rucula – einfach nur toll ( und nicht überfüllt ).

In eine ganz andere Ecke verschlug es mich zum Mittagessen. Direkt bei der Sacre Coeur befindet sich ein tolles und vor allem einheimisches Lokal mit traditionell französischem Essen. Dort bekommt ihr ein Menu ( 3 Gänge ) schon bereits für 16 Euro – und das ist für Pariser Preise wirklich ein Schnäppchen. Ich kostete Französische Zwiebelsuppe, traditionellen Kartoffelauflauf und – wie sollte es anders sein – Crepe.

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Fashion Week Paris – Shows & die Trends der neuen Saison

Natürlich bildeten aber die Shows das Highlight des Trips, denn in Paris bedeutet Fashion Week nochmal etwas anderes, als in Berlin. Ausgefallene Outfits, besondere Persönlichkeiten überall Kameras und alles nach dem Motto: ‚Sehen und gesehen werden‘. Nicht nur die sogenannten ‚Buyer‘ besuchten die besonderen Events, sondern auch viel Presse, besondere Persönlichkeiten, wie Blogger und natürlich die Fashionistas und echten Parisienne der Stadt. Mit vielen Küsschen wurden vor der Show alte bekannte begrüßt und dann war das Hauptgesprächsthema natürlich erstmal der Designer und Vermutungen über die neue Kollektion. Die Kollektionen wurden besonders in Szene gesetzt und somit die Trends der neuen Saison präsentiert.

#TB to paris fashionweek with @ivaivaofficial ? #paris #fashion #week #runway #show #model

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Uma Wang Show A/W 2018/19 – warme Farben, Oversized & Unisex

Die Uma Wang Show fand am 01.März in einer beeindruckeden Lcation statt. Eine alte Bibliothek in einer heute noch aktiven Schule. Die Teile der Asiatischen Designerin waren sehr ausgefallen. Besonders ins Auge, stachen die warmen Farben. Viele Rot, Beige und Braun Töne.Viele Teile waren Oversized, beispielsweise gigantische Taschen, Mäntel, Blazer und Kleider. Die Damenmode war von vielen maskulinen Einlüssen geprägt. Jackets, Anzugshose und dicke Wollmäntel. Die Designerin interpretierte die Trends der neuen Saison auf eine sehr eigene und kreative Weise und blieb damit ihrem Stil gerecht.

Andrew Gn Fashion Show A / W 2018/19 – Samtboots , Rüschen & zeitlose Eleganz

Die Andrew Gn Fashion Show fand am 02.März in einem wunderschönen Ballsaal eines klassischen Pariser Hotels statt. Der pinke Catwalk passte genauso gut zu den eleganten Teilen der Kollektion, wie die beatreiche Musik. Die Kollektion des Designers spiegelte sich in seiner Vielseitigkeit und seinem Einfluss verschiedenster Kulturen wieder. Prägnant stachen Stickereien heraus, die sowohl Kleidungsstücke Ton in Ton als auch farblich abgesetzt unterstrichen. Aus der besonderen Kollektion, setzt der Designer Trends für die nächste Saison. Samt Boots sowohl Over – als auch Underknee in Farben wie Dunkelgrün oder Magenta aber auch Rüschen, die der Designer überdimensional in Szene setzte.

Tipps & Tricks Reisen in Paris – Restaurants, Sehenswürdigkeiten & die besten Foto Spots

Ein Wochenende in Paris kann schnell stressig werden. Es gibt vil zu sehen in der Stadtder Liebe und natürlich möchte man so viel mitnehmen, wie möglich. Was aber sind die Places To Be und welche Sehenswürdigkeiten kann man sich auch spaaren?

Restaurants Paris – für jeden Geschmack etwas dabei

In Paris wimmelt es nur so von Cafés & Restaurants. Meine ganz persönlichen Empfehlungen (nach eingehender Prüfung) ist definitiv das ‚Le Comptoir de Pantheon‘, wo man nicht nur köstlichen Kaffee und Desserts genießen kann, sondern auch das traditionell französische Croque Madame – ein knuspriges Brot überbacken mit Schinken, Käse und einem Ei dazu Pommes Frites und Salat – und natürlich Mamma Primi, ein Italienisches Restaurant, das unglaublich lecker Pizza mit Büffelmozzarella und die ‚Gnoch Gnoch Gnocchi on Heavens Door‘ anbietet ( Gnocchi mit Tomatensoße überbacken mit Käse ). Zwei echte Insider Tipps für die schlemmer unter uns.

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Sehenswürdigkeiten & Foto Spots – die schönsten Orte Paris

Das Paris eine der schönsten Städte dieser Welt sind, kann wohl niemand abstreiten, jedoch heißt es gerade als Tourist gut planen und vorbereitet sein. Um euch ein wenig Arbeit zu erspaaren hier die Tipps, für die besten Sehenswürdigkeiten und Foto Spots:

Arc de Triumph – Champs Elysee – Pont Alexandre III – Grand Palais – Tour Eifel

Diese Sehenswürdigkeiten könnt ihr euch für einen Tag einplanen, denn einmal angekommen erreicht ihr den Rest zu Fuß. Start am Grand Palais ( in dem schon unter anderem die Chanel + Louis Vuitton Show stattfanden ) einem wunderschönen Palast, der sich auch toll für Fotos eignet, läuft man nur ca 100-200m bis man mitten auf der Pont Alexandre III steht. Eine antemberaubende Brücke mit goldenen verzierungen, von der man auch einen Blick auf den Eifel Turm werfen kann – diese ist auch ein beliebter Spot für schöne Fotos. Von dort führen einen ca 5 Fußminuten auf die Avenue Montaigne. Nichts ür Shoppaholics, denn dort sind die Luxuriösten Modehäuser untergebracht. Von Chanel über Dior, Prada und Yves Saint Laurent findet man hier wirklich alles was das Luxus Herz begehrt. Läuft man diese nun bis ans Ende, steht man auch schon mitten auf der Champs Elysee mit dem Arc de Triumphe, der am Straßenende trohnt. Auch dieser eignet sich toll für Bilder aber aufgepasst – geht an die Gegenüberliegende Seite des Arc de Triumph ( nicht dort, wo er in die Champs Elysee übergeht ) denn dort ist sehr viel weniger Trubel und eure Bilder werden umso schöner!! Nicht zu vergessen, natürlich der Eifel Turm, der Spot der Spots in Paris für tolle Bilder! Wenn ihr noch mehr über Travel in Paris wissen möchtet schaut doch mal hier vorbei: ‚Mon Amour Paris Fashion Week

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