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	<title>Körperschaftsteuer | FIV | Magazin</title>
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		<title>Familienstiftung gründen: Steuern legal auf 15 % senken! Stiftung, Vorteile, Interview</title>
		<link>https://fivmagazine.de/familienstiftung-gruenden-steuern-legal-senken-stiftung-vorteile-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[F_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 02:31:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
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					<description><![CDATA[Familienstiftung in Deutschland gründen &#8211; Unternehmer:innnen aufgepasst! Du bist Unternehmer:in oder schon Mittelständler:in und möchtest dein Vermögen strukturiert und sicher aufbauen? Dann solltest du die Gründung einer Familienstiftung in Betracht ziehen &#8211; ein oft unterschätztes Instrument, das dir zahlreiche Vorteile bietet. Mit einer Familienstiftung kannst du deine Steuerlast legal auf 15 % senken und gleichzeitig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Familienstiftung in Deutschland gründen &#8211; Unternehmer:innnen aufgepasst! Du bist Unternehmer:in oder schon Mittelständler:in und möchtest dein Vermögen strukturiert und sicher aufbauen? Dann solltest du die Gründung einer Familienstiftung in Betracht ziehen &#8211; ein oft unterschätztes Instrument, das dir zahlreiche Vorteile bietet. Mit einer Familienstiftung kannst du deine Steuerlast legal auf 15 % senken und gleichzeitig unternehmerische und private Risiken zuverlässig absichern. Doch wie funktioniert eine Familienstiftung genau und welche konkreten Vorteile bietet sie dir und deiner Familie? In einem exklusiven Interview erfährst du alles, was du über die Gründung einer Familienstiftung wissen musst. Lese weiter, um zu erfahren, wie du dein Vermögen langfristig sichern und dein Vermächtnis bewahren kannst.</p>
<h2>Interview: Darum geht es</h2>
<p>Als Unternehmer:in ist es wichtig, von Anfang an darüber nachzudenken, wie das eigene Vermögen und das eigene Unternehmen langfristig gesichert und erhalten werden kann. Eine Familienstiftung kann hierbei eine interessante Option darstellen, da sie nicht nur Vermögensschutz und Erbschaftsplanung bietet, sondern auch potenzielle Steuervorteile aufweisen kann. Durch die Gründung einer Familienstiftung können Unternehmer:innen beispielsweise ihre steuerliche Belastung reduzieren und somit eine Steuerersparnis erzielen.</p>
<p>Das Interview führen wir mit <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/experten/asset-protection/" target="_blank" rel="noopener">Immobilien-Erfahrung.de</a> (im Gespräch &#8222;IE&#8220;). Wir sprechen im Interview über:</p>
<ol>
<li>Was ist eine Familienstiftung, warum und wann &#8222;braucht&#8220; man sie</li>
<li>Was sind die 3 zentralen Vorteile einer Stiftung</li>
<li>Was ist mit Steuern? Körperschaft, Schenkung, Erbschaft &amp; Co.</li>
</ol>
<h2>Was ist eine Familienstiftung?</h2>
<p>FIV: Starten wir erstmal mit einem Überblick:</p>
<p>IE: Um sicherzustellen, dass Familienvermögen langfristig erhalten bleibt, ist es wichtig, es vor verschiedenen Risiken wie Erbstreitigkeiten, Gläubigern und dem Finanzamt zu schützen. Eine mögliche Option hierbei ist die Gründung einer Familienstiftung, welche den Stifter und seine Familie über Generationen hinweg wirtschaftlich absichern und das Vermögen vor Zerschlagung bewahren kann. Dabei handelt es sich um eine rechtlich selbständige Stiftung, die Immobilien, Unternehmensanteile und andere Vermögenswerte verwaltet.</p>
<p>Also kurz zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Schutz des Familienvermögens über Generationen hinweg</li>
<li>Vermeidung von Erbstreitigkeiten und Zerschlagung des Vermögens</li>
<li>Möglichkeit, Vermögenswerte wie Immobilien und Unternehmensanteile in der Stiftung zu verwalten</li>
<li>Steuerliche Vorteile durch die Besteuerung der Stiftung mit Körperschaftsteuer</li>
<li>Möglichkeit, den Pflichtteilsanspruch von Familienmitgliedern zu umgehen</li>
</ul>
<h2>Interview Tipp! Familienstiftung für Immobilien &#8211; neu</h2>
<p>Das große Ziel: Vermögen schützen, Vermögen in die nächste Generation übertragen und vor allem, Steuern sparen. Ab etwa 1 Million Vermögen lohnt es sich, über diese Option nachzudenken. Doch worauf achten beim <a href="https://fivmagazine.de/familienstiftung-gruenden-steuern-legal-senken-stiftung-vorteile-interview/">Gründen einer Familienstiftung</a>? Stephan Czaja vermittelt Stiftungsexperten in ganz Deutschland, mit <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/lernen/vermoegensverwaltung/">Immobilien Erfahrung Vermögensschutz</a> und ganz neue mit <a href="https://steuernsparen.one/" target="_blank" rel="noopener">Steuern Sparen One</a> (spezialisiert auf Stiftungsgründung) und gibt uns heute ein kleines 1×1 zum Thema Familienstiftungen in Deutschland. Lies jetzt:</p>
<ul>
<li><a href="https://fivmagazine.de/familienstiftung-immobilien-interview-stephan-czaja-projekt-one/">Familienstiftung Immobilien &#8211; Interview</a></li>
</ul>
<p><a href="https://fivmagazine.de/familienstiftung-immobilien-interview-stephan-czaja-projekt-one/"><img decoding="async" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2024/09/familienstitung-immobilien-steuer-sparen-one-vater-sohn-villa-freiheit.jpg" /></a></p>
<h2>Bekannte Familienstiftungen in Deutschland</h2>
<p>FIV: Stark, denn wir haben viele Artikel zum Thema <a href="https://fivmagazine.de/eigene-wohnung-kaufen-ablauf-kosten-vor-nachteile/" data-type="post" data-id="50390">erste Kapitalanlage kaufen</a> &amp; Co. Damit es für unsere Leser nicht zu abstrakt wird, was sind die bekanntesten Familienstifungen in Deutschland? Wen kennt man? Kannst du uns 3 Beispiele verraten?</p>
<p>IE: Ja klar, es gibt zum Beispiel die Bertelsmann Stiftung, gegründet von Reinhard Mohn, ist eine der größten Stiftungen in Deutschland und engagiert sich in den Bereichen Bildung, Gesellschaft und Kultur.</p>
<p>Außerdem gibt es die Robert Bosch Stiftung, gegründet von Robert Bosch, fördert Projekte in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft und Technik sowie internationale Beziehungen. Ein weiteres Flagship wäre die Krupp-Stiftung, gegründet von der Familie Krupp, engagiert sich in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie in der Förderung von sozialen Projekten.</p>
<p>Dann gibt es noch:</p>
<ul>
<li>Aldi Nord und Aldi Süd Stiftung Stiftungs GmbH</li>
<li>Otto Group Stiftung</li>
<li>BMW Stiftung von Herbert Quandt</li>
<li>Und viele mehr!</li>
</ul>
<h2>Wann ist eine Familienstiftung sinnvoll?</h2>
<p>IE: Grob gesagt, ganz grob gesagt:</p>
<blockquote><p>Sinnvoll ist die Gründung einer Familienstiftung erst wirklich ab einer Kapitalausstattung von ca. 1 Million Euro.</p></blockquote>
<h2>Schutz von Familienvermögen und Unternehmen</h2>
<p>FIV: Kommen wir jetzt zum Kern des Interviews, zum warum und wieso! Was heißt Vermögen schützen, vor wem und warum sollte ich mein Vermögen schützen &#8211; sobald ich Millionär bin?</p>
<p>IE: Auch wenn die Familienstiftung nicht steuerbefreit ist, kann sich die Gründung aufgrund mehrerer Faktoren lohnen:</p>
<p>Eine Familie zu gründen ist oft ein langer und mühsamer Prozess, der von harter Arbeit und Entbehrungen geprägt ist. Daher ist es verständlich, dass Unternehmer besorgt sind, dass ihr Vermächtnis nach ihrem Ableben nicht in ihrem Sinne weitergeführt wird.</p>
<p>Eine Möglichkeit, diese Sorgen zu mindern, besteht darin, eine Familienstiftung zu gründen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-177211" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/05/interview-expertin-stiftung-familienstiftung-steuer-erbe-schutz-vermoegen-buero-agentur-new-york.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h3>Scheidung, Erbschaft, Familienstreit &#8211; Beispiele</h3>
<p>Durch die Gründung einer Familienstiftung wird gewährleistet, dass das Vermögen des Unternehmers in der Familie bleibt und nicht durch Scheidung oder Erbschaft zersplittert wird.</p>
<p>Eine Stiftung kann auch dazu beitragen, eine Zerschlagung des Unternehmens zu vermeiden, da Stiftungen keine Anteile ausgeben, die aufgekauft werden können. Dies bietet einen effektiven Vermögensschutz, da die Stiftung die Kontrolle über das Vermögen behält und es in Übereinstimmung mit den Wünschen des Unternehmers und seiner Familie verwaltet.</p>
<p>Darüber hinaus können Familienstiftungen auch dazu beitragen, den Familienfrieden zu bewahren, da sie eine klare Struktur für die Verwaltung und Verteilung des Vermögens schaffen.</p>
<p>Die Stiftung kann aber auch eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Wohltätigkeitsorganisationen und gemeinnützigen Projekten spielen, was für Unternehmer, die sich für soziale Verantwortung engagieren möchten, von großer Bedeutung sein kann, natürlich auch im Punkt Eigen-PR.</p>
<h2>Erbschaft: Steuern und Schutz</h2>
<p>FIV: Laut Hans-Böckler Stiftung, wird das jährliche Erbvolumen in Deutschland inklusive Schenkungen im Zeitraum bis 2027 bis zu 400 Milliarden Euro betragen &#8211; pro Jahr. Erbe ist ein wichtiges Thema. Deshalb die Frage, was kann eine Familienstiftung im Bezug auf Erbschaften?</p>
<p>Zur Veranschaulichung hier noch einmal die Zahlen, der Anzahl der steuerpflichtigen Erbschaften und Schenkungen in Deutschland von 2008 bis 2021.</p>
<blockquote><p>400 Milliarden pro Jahr</p></blockquote>
<blockquote><p>180.000 Erbschaften pro Jahr</p></blockquote>
<p><img decoding="async" style="width: 100%; height: auto !important; max-width: 1000px; -ms-interpolation-mode: bicubic;" src="https://de.statista.com/graphic/1/217175/anzahl-erbschaften-schenkungen-in-deutschland.jpg" alt="Statistik: Anzahl der steuerpflichtigen Erbschaften und Schenkungen in Deutschland von 2008 bis 2021 | Statista" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: grey;">Mehr Statistiken finden Sie bei <a href="https://de.statista.com" rel="nofollow">Statista</a></p>
<p>IE: Durch die Gründung einer Familienstiftung können die Familienmitglieder bereits zu Lebzeiten des Stifters verbindlich abgesichert werden. Die klare Struktur der Stiftung kann dazu beitragen, mögliche Erbschaftsstreitigkeiten im Vorhinein zu entschärfen. Insbesondere bei großen Vermögen oder komplexen familiären Strukturen kann dies von großem Vorteil sein.</p>
<h3>Erbe und Pflichtanteile</h3>
<p>Ein weiterer Vorteil der Gründung einer Familienstiftung besteht darin, dass der Stifter den Anspruch von Kindern oder Eltern auf sein Erbe (sogenannter Pflichtteilsanspruch) umgehen kann, wenn er das Vermögen zehn Jahre vor seinem Tod auf die Stiftung überträgt. Dies kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn der Stifter beabsichtigt, sein Vermögen auf bestimmte Familienmitglieder zu konzentrieren oder wenn er beispielsweise eine Wohltätigkeitsorganisation unterstützen möchte.</p>
<p>Außerdem kann die Gründung einer Familienstiftung auch dazu beitragen, das Vermögen vor Gläubigern zu schützen. Solange das Vermögen innerhalb der Stiftung bleibt, kann es nicht von Gläubigern des Stifters gepfändet werden. Dies kann für Unternehmer von Bedeutung sein, die ein hohes persönliches Haftungsrisiko haben oder die in einem besonders risikoreichen Geschäftsfeld tätig sind.</p>
<h2>Steuervorteile: Nur noch 15% Steuern</h2>
<p>FIV: Jetzt zu Frage, die alle am meisten interessiert, was hat es mit dem &#8222;Steuern sparen&#8220; auf sich, wenn man eine Familienstiftung gründet?</p>
<h3>Stiftung vs &#8222;normalen&#8220; GmbH</h3>
<p>IE: In Deutschland kann die Gründung einer Familienstiftung steuerliche Vorteile mit sich bringen. Die Stiftung unterliegt der Körperschaftsteuer, was im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen wie beispielsweise der GmbH, die Gewerbesteuer zahlen müssen, zu einer niedrigeren Steuerbelastung führen kann. Zudem können Spenden an die Stiftung unter bestimmten Bedingungen steuerlich absetzbar sein.</p>
<p>Einfach gesagt:</p>
<blockquote><p>Mit einer Familienstiftung kannst du deine Steuerlast legal auf 15 % senken.</p></blockquote>
<p>FIV: Wie funktioniert das, auch im Vergleich zu einer &#8222;normalen&#8220; GmbH?</p>
<p>IE: Die Gründung einer Familienstiftung führt dazu, dass du Körperschaftsteuer zahlst, die auf das Einkommen der Stiftung erhoben wird, diese liegt bei nur 15%, statt Gewerbesteuer die höher liegt. Im Gegensatz dazu muss eine &#8222;normale&#8220; GmbH die Gewerbesteuer zahlen, die je nach Gemeinde unterschiedlich hoch ausfallen kann. Hinzu kommt die Körperschaftsteuer, die auf das Einkommen der GmbH erhoben wird und in der Regel höher ausfällt als bei einer Familienstiftung.</p>
<p>Die 15 % Körperschaftsteuer für Familienstiftungen gelten jedoch nur bis zu einem bestimmten Freibetrag und sind abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Größe des Vermögens und der Struktur der Stiftung. Das rechnet sich aber, vor allem über die Jahre.</p>
<p>Wir wollen aber nicht zu sehr ins Detail gehen!</p>
<h2>Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer</h2>
<p>FIV: Soweit ich weiß, hat man auch Vorteile in Punkto Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer, insbesondere durch die Freibeträge, die günstiger versteuert werden und die so Jahr für Jahr einbezahlt werden können. Kannst du uns noch etwas dazu sagen?</p>
<p>IE: Im Gegensatz zu gemeinnützigen Stiftungen genießt die Familienstiftung keine automatische steuerliche Begünstigung &#8211; das nur vorab. Trotzdem kann sie im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen ein großes Potenzial für Steueroptimierung bieten.</p>
<h3>Übertragen von Vermögenswerten auf die Stiftung</h3>
<p>Beim Übertragen von Vermögenswerten auf die Stiftung &#8211; insbesondere bei der Gründung &#8211; fallen Schenkungs- oder Erbschaftssteuern an. Bei einer &#8222;normalen&#8220; Privatstiftung wird in der Regel die ungünstige Erbschaftsteuerklasse 3 angewendet. Bei einer Familienstiftung hingegen ist das Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Stifter und den berechtigten Familienangehörigen (Destinatäre) ausschlaggebend. Wenn nur der Ehepartner und die Abkömmlinge (Kinder, Enkel) begünstigt sind, gilt die günstige Steuerklasse 1.</p>
<p>Hier ein Tipp am Rand, wir haben auch einen praktischen <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/rechner/steuer/schenkungssteuer/" target="_blank" rel="noopener">Schenkungssteuer Rechner</a>. Hier kann man mal durchrechnen, was typischerweise versteuert werden muss.</p>
<p>Allerdings wird bei Familienstiftungen alle 30 Jahre ein fiktiver Erbfall angenommen, auf den Erbersatzsteuern anfallen. Hier gilt ein Freibetrag von 800.000 Euro, der sogenannte doppelter Kinderfreibetrag. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen für Erbschafts- und Schenkungssteuern. Wenn jedoch begünstigtes Betriebsvermögen vorliegt, kann der entsprechende Verschonungsabschlag zu einer erheblichen Steuerersparnis führen.</p>
<p>Wer mehr darüber erfahren will, schaut gern bei uns im Blog vorbei. Empfehlen kann ich unter anderem die Artikel <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/asset-protection-strategien-massnahmen-vermoegensschutz/" target="_blank" rel="noopener">Asset Protection</a> und <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/asset-protection-familienstiftung-schuetzen-vermoegen-vorteile-steuern/" target="_blank" rel="noopener">Vermögensschutz durch Familienstiftungen</a> von unserem <a href="https://www.immobilien-erfahrung.de/experten/asset-protection/" target="_blank" rel="noopener">Stiftungs-Experten</a>.</p>
<p>FIV: Vielen Dank für den Einblick in Familienstiftungen!</p>
<h2>Zusammenfassung: 10 Learnings zur Familienstiftung</h2>
<p>Fassen wir das Wichtigste noch einmal kurz für dich zusammen.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></th>
<th>Learning Stiftung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>1</td>
<td>Eine Familienstiftung bietet Vermögensschutz und Erbschaftsplanung für Familienvermögen und Unternehmen.</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>Eine Familienstiftung kann das Vermögen vor Scheidung, Erbschaft und Zerschlagung schützen und damit Erbstreitigkeiten vermeiden.</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>Eine Familienstiftung bietet eine klare Struktur für die Verwaltung und Verteilung des Vermögens und kann den Familienfrieden bewahren.</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>Durch die Gründung einer Familienstiftung können Familienmitglieder bereits zu Lebzeiten des Stifters verbindlich abgesichert werden.</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>Eine Familienstiftung kann den Anspruch von Kindern oder Eltern auf das Erbe (Pflichtteilsanspruch) umgehen.</td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>Eine Familienstiftung kann das Vermögen vor Gläubigern schützen.</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>Eine Familienstiftung kann als Instrument der sozialen Verantwortung genutzt werden.</td>
</tr>
<tr>
<td>8</td>
<td>Eine Familienstiftung unterliegt der Körperschaftsteuer und kann dadurch die Steuerlast auf 15 % senken.</td>
</tr>
<tr>
<td>9</td>
<td>Eine Familienstiftung bietet im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen ein großes Potenzial für Steueroptimierung.</td>
</tr>
<tr>
<td>10</td>
<td>Bei einer Familienstiftung ist das Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Stifter und den begünstigten Familienangehörigen ausschlaggebend für die Steuerklassen bei Schenkungs- oder Erbschaftssteuern.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuern in Deutschland: Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer &#038; Co. erklärt</title>
		<link>https://fivmagazine.de/steuern-deutschland-einkommensteuer-gewerbesteuer-umsatzsteuer-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbesteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Grunderwerbsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalertragsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Körperschaftsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick]]></category>
		<category><![CDATA[umsatzsteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[Steuern in Deutschland &#8211;  Egal ob Einkommensteuer, Lohnsteuer, Grunderwerbsteuer oder auch Gewerbesteuer: Steuern gibt es in Deutschland einige. Du kannst deinen Steuerberater fragen oder selbst Wissen aufbauen! Verständlich also, dass es vielen Menschen schwerfällt, hier den Überblick zu behalten. Wir stellen euch hier die deutschen Steuerformen vor und fassen sie im Groben zusammen. Welche Steuer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Steuern in Deutschland &#8211;  Egal ob Einkommensteuer, Lohnsteuer, Grunderwerbsteuer oder auch Gewerbesteuer: Steuern gibt es in Deutschland einige. Du kannst deinen <a href="https://fivmagazine.de/steuerberater-aufgaben-was-macht-ein-steuerberater-buchhaltung-steuererklaerung-sparen/">Steuerberater</a> fragen oder selbst Wissen aufbauen! Verständlich also, dass es vielen Menschen schwerfällt, hier den Überblick zu behalten. Wir stellen euch hier die deutschen Steuerformen vor und fassen sie im Groben zusammen. Welche Steuer es unter welchen Umständen zu entrichten gilt &#8211; ob für natürliche Personen oder Unternehmen &#8211; und vieles mehr erfährst du hier in einer Zusammenfassung. Wir möchten dir einen Überblick über die gängigen Steuern in Deutschland geben.</p>

<h2>Deutsche Steuern im Überblick: Erklärung und mehr</h2>
<p>Die deutsche Bürokratie stellt viele Menschen vor etliche Fragen, das Thema Steuern ist dabei keine Ausnahme. Wir möchten dir hier die Welt der deutschen Steuern näherbringen und dir die gängigen Steuerformen in Deutschland vorstellen. Steuern sind sowohl als Privatperson, als auch als Unternehmen oft eine lästige Angelegenheit, doch wer den Wirrwarr entzerren und verstehen kann, der sollte mit Steuern kein Problem mehr haben. Doch nicht umsonst gibt es im Fall der Fälle auch noch den Steuerberater, der weiterhelfen kann, aber unter Umständen sehr kostspielig ist. Unser Know-How verdanken wir unter anderem vor allem den Experten von Lukinski.</p>
<p>Quelle: Lukinski &#8211; <a href="https://lukinski.de/steuern-deutschland-einkommensteuer-koerperschaftsteuer-kapitalertragsteuer-gewerbesteuer-liste/" target="_blank" rel="noopener">Steuern in Deutschland</a></p>
<h2>Einkommensteuer (ESt): Steuer für natürliche Personen</h2>
<p>Die Einkommensteuer &#8211; kurz: ESt &#8211; wird üblicherweise auf das Einkommen von natürlichen Personen erhoben, und das entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit. Das Einkommen wird dabei als Summe aller erzielten Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes (EStG) minus der Summe aller steuerrechtlich relevanten Abzüge (wie etwaige Freibeträge) verstanden. Die steuerpflichtigen natürlichen Personen werden unterteilt in Selbstständige, die ihre Einkommensteuer grundsätzlich selbst abführen müssen, und Arbeitnehmer, deren Einkommensteuer in Form der Lohnsteuer vom Arbeitgeber einbehalten und stellvertretend ans Finanzamt abgeführt wird.</p>
<p>Als Gemeinschaftsteuer wird diese Steuereinnahme zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt. Hierbei erhalten die Gemeinden den laut Bundesgesetz gültigen Satz &#8211; aktuell sind das 15 Prozent der Lohnsteuer und veranlagten Einkommensteuer -, während der Restbetrag zu gleichen Teilen an Bund und Länder geht. Insgesamt sind alle natürlichen Personen im Regelfall einkommensteuerpflichtig und müssen ihr aus selbstständiger und nicht-selbstständiger Tätigkeit herrührendes Einkommen versteuern.</p>
<h3>Wie hoch ist die Einkommensteuer?</h3>
<p>Die Einkommensteuer lässt sich nicht pauschal kalkulieren. Je nachdem, wie hoch das individuelle Jahreseinkommen ist, fällt ein unterschiedlicher Prozentsatz der Einkommensteuer an. Ab einem Jahreseinkommen von ca. 9.400 € liegt der Eingangssteuersatz bei &#8222;nur&#8220; 14%. Der Spitzensteuersatz liegt bei ca. 42% ab einem Jahreseinkommen von ca. 57.000 € (Stand 2020) &#8211; allerdings nur für Ledige.</p>
<p>Für Menschen, die verheiratet sind, liegen allerdings andere Regeln vor. Für Verheiratete liegt bspw. der Eingangssteuersatz bei 14% bei einem zu versteuernden Einkommen von bis zu ca. 18.800€.</p>
<blockquote><p>Zwischen 14 und 42 %, je nach Einkommenshöhe</p></blockquote>
<h2>Lohnsteuer (LSt):</h2>
<p>Da die Lohnsteuer keine eigene Steuerart ist, sondern nur eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer (§ 38 EStG) für die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, ist das Einkommensteuergesetz (EStG) die Rechtsgrundlage für die Lohnsteuer.</p>
<p>Das zu versteuernde Einkommen bildet die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer. Die Steuerschuld wird dabei durch den Einkommensteuertarif (§ 32a EStG) festgelegt. Durch diesen Tarif wird jeder Höhe des zu versteuernden Einkommens ein Steuerbetrag zugeordnet. Damit ist der Steuertarif das Kernstück des Einkommensteuergesetzes.</p>
<p>Zur Erleichterung des Lohnsteuerabzugs wurden 6 Lohnsteuerklassen geschaffen, in die die unterschiedlichen Tarife eingearbeitet sind. Die Lohnsteuer wird von deinem Arbeitgeber entrichtet und von deinem Lohn monatlich abgezogen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-91496" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2020/09/steuer-sparen-immobilile-ertrag-einkommen-steuererklaerung-hilfe-tipps-buch-empfehlung-erfahrung-eigentuemer.jpg" alt="" width="100%" height="708" /></p>
<h2>Gewerbesteuer (GewSt): Für Gewerbebetriebe</h2>
<p>Die Gewerbesteuer wird in der Regel auf den Ertrag eines jeden deutschen Gewerbebetriebs erhoben und richtet sich demnach nach der objektiven Ertragskraft des jeweiligen Unternehmens. Da Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Aktiengesellschaften und Co. kraft Rechtsform immer als Gewerbebetrieb angesehen werden, gilt die Gewerbesteuer für Kapitalgesellschaften obligatorisch &#8211; unabhängig davon, wie sich das Gründungsteam zusammensetzt.</p>
<p>Als Objekt- bzw. Sachsteuer zählt die Gewerbesteuer von der Art her zu den Realsteuern. Effektiv zählt sie zu den Gemeindesteuern und trägt maßgeblich zu deren Finanzsystem bei. Die Gemeinden sind hebeberechtigt und legen den jeweils für ein Jahr gültigen Steuersatz per Beschluss fest.</p>
<h3>Wie hoch ist die Gewerbesteuer? &#8211; Formel &amp; Berechnung</h3>
<p>Die individuelle Gewerbesteuer für dein Unternehmen wird mithilfe der Steuermesszahl ermittelt, diese beträgt aktuell 3,5 Prozent (Stand 2020). Das bedeutet also, dass du 3,5 Prozent deines Gewerbeertrags an das Finanzamt abgeben musst. Der Gewerbeertrag setzt sich zusammen aus deinem Gewinn abzüglich des gesetzlich gegebenen Freibetrags (aktuell 24.500€). Diesen Gewerbeertrag mit der gesetzlichen Messzahl multipliziert ergibt die Summe, die du als Gewerbesteuer an das Finanzamt zahlen musst.</p>
<blockquote><p>Formel zur Berechnung: Gewerbeertrag (Gewinn minus Freibetrag) x Gesetzliche Messzahl (aktuell 3,5%)</p></blockquote>
<h3>Wichtige Termine: Vorauszahlung</h3>
<p>Die Gewerbesteuer ist vierteljährlich jeweils zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November zu gleichen Teilen als Vorauszahlung zu leisten. Diese Abgaben sind ab Steuerperiode 2008 nicht länger als Betriebsausgabe abzugsfähig, können jedoch pauschal auf die zu zahlende Einkommensteuer angerechnet werden. Termine zur Vorauszahlung der Gewerbesteuer:</p>
<ul>
<li>15. Februar</li>
<li>15. Mai</li>
<li>15. August</li>
<li>15. November</li>
</ul>
<h2>Umsatzsteuer (USt): Steuer für Lieferung &amp; Leistung</h2>
<p>Die Umsatzsteuer wird für gewöhnlich auf alle Umsätze erhoben, die ein Unternehmen im umsatzsteuerlichen Inland erwirtschaftet. Darunter fallen alle Lieferungen und Leistungen, sowie gelegentliche Hilfsgeschäfte, die das Unternehmen im Rahmen seiner Unternehmenstätigkeiten gegen Entgelt erbringt. Umsatzsteuerbeträge, die ein Unternehmen für bezogene Lieferungen und Leistungen erbracht hat und die belegbar sind, können als Vorsteuerabzug geltend gemacht werden und so die Umsatzsteuerlast des Unternehmers schmälern.</p>
<blockquote><p>Umsatzsteuer = Mehrwertsteuer</p></blockquote>
<p>Die eigene Umsatzsteuer stellt somit wirtschaftlich gesehen eine allgemeine Verbrauchsteuer dar, fungiert letztendlich in Deutschland aber als Verkehrsteuer und wird in letzter Instanz dem Endverbraucher zur Last gelegt. Aufgrund der Überwälzung zählt die Umsatzsteuer typischerweise zu den indirekten Steuern. Aktuell beträgt der deutsche Regelsteuersatz der Umsatzsteuer 19 Prozent &#8211; 7 Prozent auf ermäßigte Waren &#8211; und bildet eine der Haupteinnahmequellen zur Finanzierung des Bundeshaushalts.</p>
<h3>Wichtige Termine: Vorauszahlung</h3>
<ul>
<li>Zum 10. des Folgemonat (Abgabe beim Finanzamt)</li>
</ul>
<h3>Wie hoch ist die Umsatzsteuer?</h3>
<p>Die Umsatzsteuer in Deutschland ist eine Gemeinschaftsteuer. Der Normal-Steuersatz beträgt in Deutschland aktuell (Stand 2021) 19 Prozent. Für bestimmte Umsätze gibt es allerdings auch eine Steuerbefreiung oder einen ermäßigten Steuersatz von zurzeit 7 Prozent.</p>
<blockquote><p>Umsatzsteuer Deutschland (Normal-Steuersatz): 19 %</p></blockquote>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-117338" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2021/06/steuern-deutschland-umsetzsteuer-mehrwertsteuer-betrag-tipps.jpg" alt="" width="100%" height="800" /></p>
<h2>Grunderwerbsteuer (GrESt): Kauf von Immobilie oder Grundstück</h2>
<p>Immer dann, wenn ein Grundstück oder Grundstückanteil gekauft wird, fällt in Deutschland Grunderwerbsteuer an. Die Steuer wird auf Grundlage des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) erhoben. Die Höhe der Grunderwerbssteuer bestimmen die Länder. Sie ist also eine Ländersteuer. Das jeweilige Bundesland kann also selbst entscheiden, ob es die erhobene Steuer an seine Kommunen weiterleitet.</p>
<p>Nachdem Sie Ihre Immobilie gekauft haben, muss der Kauf noch notariell beurkundet werden. Im Kaufvertrag steht, wer die Grunderwerbsteuer entrichten muss: Käufer oder Verkäufer. Ohne diese zusätzliche Vereinbarung ist es so, dass nach Gesetz (§13 Nr. 2 GrEStG) zunächst der bisherige Eigentümer und der Erwerber Steuerschuldner sind, also beide zusammen, Käufer und Verkäufer.</p>
<p>Nach der Beurkundung schickt der Notar den unterschriebenen Kaufvertrag an das zuständige Finanzamt, welches dann die zu belastende Partei mit dem Grunderwerbsteuerbescheid anschreibt. Die Steuer ist einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides fällig. Das Finanzamt darf aber ggf. eine längere Zahlungsfrist setzen (siehe Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) §15 Fälligkeit der Steuer).</p>
<h3>Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?</h3>
<p>Die Grunderwerbsteuer wird von den einzelnen Ländern bestimmt und ist daher nicht einheitlich. Aktuell (Stand 09/2020) liegt die Grunderwerbsteuer zwischen 3,5 und 6,5 %. In Sachsen beispielsweise liegt die GrESt bei 3,5 %, in Nordrhein-Westfalen hingegen bei 6,5 %.</p>
<blockquote><p>Zwischen 3,5 % und 6,5 %, je nach Bundesland</p></blockquote>
<h2>Körperschaftsteuer (KSt): Für juristische Personen</h2>
<p>Die Körperschaftsteuer wird üblicherweise auf das Einkommen bzw. den Gewinn von juristischen Personen mit Sitz in Deutschland erhoben und steht damit komplementär zur Einkommensteuer (ESt), die üblicherweise für natürliche Personen anfällt. Zu den steuerpflichtigen Personen zählen typischerweise Kapitalgesellschaften, Vereine, Genossenschaften und Stiftungen. Eine Beschränkung der Körperschaftsteuer kommt beispielsweise zum Tragen, wenn Geschäftsleitung und Hauptsitz der juristischen Person im Ausland liegen. Politische Personen, Unternehmen des Bundes, Staatsbanken und soziale Kassen, Berufsverbände und einige mehr sind von der Pflicht zur Abgabe der Körperschaftsteuer vollumfänglich befreit.</p>
<p>Als Unternehmenssteuer zählt die Körperschaftsteuer als Gemeinschaftsteuer und wird sowohl von Bund als auch von den Ländern erhoben. Die Höhe der Abgaben bemisst sich auf Grundlage des zu versteuernden Einkommens, welches das Ergebnis des Gewinns abzüglich der Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen darstellt, und beträgt aktuell 15 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag (SolZ), was zu einer Gesamtbelastung von 15,825 Prozent führt. Die Körperschaftsteuer ist vierteljährlich jeweils zum 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember zu gleichen Teilen als Vorauszahlung zu leisten und wird nach Ende eines jeden Geschäftsjahres mit der tatsächlichen Steuerschuld verrechnet.</p>
<h3>Wichtige Termine: Vorauszahlung</h3>
<p>Termine zur Vorauszahlung der Körperschaftsteuer:</p>
<ul>
<li>10. März</li>
<li>10. Juni</li>
<li>10. September</li>
<li>10. Dezember</li>
</ul>
<h3>Wie hoch ist die Körperschaftsteuer?</h3>
<p>Die Körperschaftsteuer ist eine Unternehmenssteuer für juristische Personen und liegt aktuell bei 15 %, teils zuzüglich eines Solidaritätszuschlags, was zu einer Gesamtsumme von 15,825 % führt.</p>
<blockquote><p>Körperschaftsteuer: 15 %</p></blockquote>
<h2>Kapitalertragsteuer (KapESt): Steuer bei Gewinnausschüttung</h2>
<p>Das Steuerrecht sieht vor, dass (zusätzlich zur Einkommensteuer einer jeden natürlichen Person mit Gesellschafterstatus) für alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die von einer Gewinnausschüttung profitieren, die Kapitalertragsteuer erhoben wird. Dadurch wird der Empfänger &#8211; nicht jedoch die Kapitalgesellschaft &#8211; belastet. Die Kapitalertragsteuer belastet sowohl die Gewinneinkünfte von Gesellschaftern einer GmbH als auch die Ausschüttung von Dividenden an Aktionäre einer Aktiengesellschaft.</p>
<p>Der Einfachheit halber werden für Aktieninhaber 25 Prozent der Dividende von der AG direkt einbehalten, ähnlich wie es reguläre Arbeitgeber hinsichtlich der Lohnsteuer (LSt) für ihre steuerpflichtigen Beschäftigten vornehmen. Die Kapitalertragsteuer &#8211; abgekürzt mit KESt, KapESt, KapErtSt oder KapSt &#8211; stellt hier eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer dar: Mit Einbehalt der Steuerlast gilt die Einkommensteuer als abgegolten und die Einkünfte müssen nicht näher erklärt werden &#8211; zumindest insofern keine andere Einkunftsart gilt oder der besondere Steuersatz greift.</p>
<p>Liegt der Sitz eines Gesellschafters hingegen im Ausland, kommt die sogenannte Quellensteuer zum Tragen und die Bestimmungen zum Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) des jeweiligen Landes müssen berücksichtigt werden. Auf im Privatvermögen gehaltene Geschäftsanteile innerhalb Deutschlands wird ebenfalls die Abgeltungsteuer erhoben.</p>
<h3>Wie hoch ist die Kapitalertragsteuer?</h3>
<p>Die Kapitalertragsteuer ist auch unter dem Namen Abgeltungssteuer bekannt und fällt auf erwirtschaftete Kapitalerträge an. Seit 2009 wird diese mit einem einheitlichen Steuersatz erhoben, der bei 25 % liegt. Gegebenenfalls kommt noch die Kirchensteuer hinzu.</p>
<blockquote><p>Kapitalertragsteuer: 25 %</p></blockquote>
<p>Quelle: Lukinski &#8211; <a href="https://lukinski.de/steuern-deutschland-einkommensteuer-koerperschaftsteuer-kapitalertragsteuer-gewerbesteuer-liste/" target="_blank" rel="noopener">Steuern in Deutschland</a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-60109" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2020/01/aktien-fond-handel-direktbank-online-smartphone-live-kurs-ticker.jpg" alt="" width="100%" height="850" /></p>


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