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	<title>Nachtaufnahmen | FIV | Magazin</title>
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		<title>Fotovokabeln: Kurze und lange Belichtungszeit</title>
		<link>https://fivmagazine.de/belichtungszeit-foto-vokabeln-verschusszeit-blende-kamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wichtiger Punkt für die Bilddarstellung und Belichtung ist die Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit genannt. Sie bestimmt, wie hoch der Lichteinfluss auf den Sensor des Bildaufnahmegerätes bzw. die Dauer der geöffneten Blende. Weißt Du was man als eine kurze oder lange Verschlusszeit bezeichnet? Also, in der Regel nennt man Belichtungszeiten weniger als 1/60 Sek. als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiger Punkt für die Bilddarstellung und Belichtung ist die Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit genannt. Sie bestimmt, wie hoch der Lichteinfluss auf den Sensor des Bildaufnahmegerätes bzw. die Dauer der geöffneten Blende. Weißt Du was man als eine kurze oder lange Verschlusszeit bezeichnet? Also, in der Regel nennt man Belichtungszeiten weniger als 1/60 Sek. als kurze Verschlusszeit, alles darüber bis zu einer oder mehreren Sekunden gilt als lange Verschlusszeit. Umso weiter die Blendenöffnung geöffnet ist, desto mehr Licht scheint auf den Sensor. Das Gleiche gilt für die Belichtungszeit: umso länger die Verschlusszeit, desto so mehr Licht fällt auf den Sensor des Bildaufnahmegerätes.</p>

<h2>Der Umgang mit einer langen Belichtungszeit &#8211; Besonders attraktiv für Nachtaufnahmen</h2>
<p>Sicherlich hast Du schon mal ohne Blitz und Stativ fotografiert: nur einmal während der Aufnahme den Apparat nicht in Ruheposition gehalten und schon ist es passiert. Dein Bild ist verwackelt. Ein solch unscharfes Bild entsteht bei zu langer Belichtungszeit aus dem Stehgriff heraus, verursacht durch ungünstigen Lichteinfall wie in der Dämmerung. Wenn Du dagegen den Automatikmodus einstellst, versucht Dein Gerät dies zuerst mit dem Öffnen der Blende oder der Anhebung des ISO Wertes, auszugleichen.</p>
<p>Reicht das nicht, um die Aufnahme perfekt zu belichten, verlängert sich die Verschlusszeit und es kommt zu einer Verwacklung. Ab welcher Verschlusszeit Du nicht mehr aus dem Stand fotografieren solltest, hängt vom vorhandenen Licht, der benutzten Brennweite, wie ruhig Du die Kamera hältst und von dem Gebrauch eines Bildstabilisators am Objektiv der Fotokamera ab. Allerdings kann man den bereits geäußerten Wert von 1/60 Sek. als Grenzwert setzen. Werte von 1/50 Sek. oder 1/30 Sek. liegen bereits im kritischen Bereich. Probier&#8217;s einfach aus, indem Du die Zeitvoreinstellung Deiner Kamera gebrauchst.</p>
<p>Doch wozu kann eine lange Verschlusszeit denn dann gut sein? Zu einer nicht zu verachtenden Menge! Richtig eingesetzt, verschafft sie einige interessante Einsatzmöglichkeiten für Dich. Ausgerüstet mit Stativ und einem Fernauslöser gelingen Dir perfekte Aufnahmen von Stadt-Panoramen in nächtlicher Stunde.</p>
<h3>Gute Belichtung durch Fotografie mit einem Stativ</h3>
<p>In solchen Fotos verwischen die Scheinwerfer der Autos dank der angemessen Langen Belichtungszeit. Das Bildaufnahmegerät muss dabei fest auf dem Stativ stehen und mit einem Funk-Auslöser betätigt werden. Bei dementsprechenden Aufnahmen ist eine längere Belichtungszeit unumgänglich, um die besondere Lichtstimmung einzufangen. Bewegungen der Motive kannst Du durch eine längere Belichtungszeit in das Bild hinausgeworfen. Denk mal an Fotos mit Wasserstürzen, in dem das Wasser als Dunst in Erscheinung tritt. Oder an hastende Fußgänger, die ab einer bestimmten Belichtungszeit geisterhaft verwischen. Dies sind nur einige Beispiele für Dich. Bei Deiner Experimentierfreude und Kreativität gibt es natürlich keine Grenzen. Probiere verschiedenes aus, um ein eigenes intensives Gefühl dafür zu bekommen.</p>
<h3>Der Umgang mit einer kurzen Belichtungszeit &#8211; Besonders in der Sportfotografie interessant</h3>
<p>Der Umgang mit einer kurzen Belichtungszeit ist im Gegensatz zu einer langen eher unkompliziert (insofern genügend Licht vorhanden ist). Verwacklungen sind völlig ausgeschlossen. Knappe, bis sehr knappe Verschlusszeiten werden in der Sportfotografie eingewandt, um eine Bewegung im Bild ruhen zu lassen. Dieses eröffnet dem Lichtbildner eine Reihe schöpferischer Mittel zur Bildgestaltung. Insbesondere bei sehr kurzen Verschlusszeiten lassen sich Augenblicke festhalten, die mit den Augen alleine gar nicht wahrnehmbar sind. &#8222;Einfrieren&#8220; kann man mit genügend Licht eigentlich alles, was keucht und fleucht. Viel Freude bei Deiner Motivsuche!</p>

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		<title>Fotografie-Basics: Lichtempfindlichkeit, Sensor und Blende &#8211; der ISO-Wert einfach erklärt</title>
		<link>https://fivmagazine.de/fotografie-basics-kamera-einstellung-lichtempfindlichkeit-sensor-blende-iso-wert-einfach-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Abkürzung]]></category>
		<category><![CDATA[Analoge Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors an. Je höher der ISO-Wert, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit. Bei höheren ISO-Werten können also kürzere Verschlusszeiten eingestellt werden, um auch bei schlechten Lichtbedingungen noch scharfe Fotos zu erhalten. Allerdings beeinflusst ein höherer ISO-Wert die Bildqualität nachteilig; es kommt zum Bildrauschen. Es ist von Vorteil, bei niedrigen ISO-Werten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors an. Je höher der ISO-Wert, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit. Bei höheren ISO-Werten können also kürzere Verschlusszeiten eingestellt werden, um auch bei schlechten Lichtbedingungen noch scharfe Fotos zu erhalten. Allerdings beeinflusst ein höherer ISO-Wert die Bildqualität nachteilig; es kommt zum Bildrauschen. Es ist von Vorteil, bei niedrigen ISO-Werten (100-200) zu fotografieren.</p>

<h2>ISO-Wert &#8211; Was ist das denn?</h2>
<p>Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. ISO ist die Abkürzung für International Organization for Standardization &#8211; Internationale Organisation für Normung. Der ISO-Wert Deiner Kamera ist also ein international genormter Wert. Er bedeutet in Japan dasselbe wie in Schweden. Je höher der ISO-Wert, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Der ISO-Wert bietet damit neben Verschlusszeit und Blende eine weitere Möglichkeit, auf Dein Foto Einfluss zu nehmen.</p>
<p>Ist die Umgebung eher dunkel und hast Du keine Möglichkeit, sie per Blitz oder sonst irgendwie auszuleuchten, dann kannst Du an Deiner Kamera den ISO-Wert höher einstellen und erreichst damit eine größere Lichtempfindlichkeit des Sensors. Es genügt dann eine kleinere Lichtmenge, um ein richtig belichtetes Foto zu erhalten. Entsprechend kannst Du dann eine kürzere Verschlusszeit wählen, um Verwackeln oder Bewegungsunschärfe (falls nicht explizit gewünscht) zu vermeiden. Ein höherer ISO-Wert ist zum Beispiel in den meisten Kirchen erforderlich oder bei Outdoor-Aufnahmen bei Dämmerung. Du kannst Dich an folgenden Werten orientieren:</p>
<ul>
<li>ISO 100-200: Fotografieren bei Sonne</li>
<li>ISO 400-800: Dämmerung oder starke Bewölkung (Gewitter, Sturm)</li>
<li>ISO &gt; 800: schlecht beleuchtete Innenräume, nachts</li>
</ul>
<p>Ein Beispiel: Du willst auf dem Trampolin hüpfende Kinder in der Luft &#8222;einfrieren&#8220;. Das bedeutet, Du musst eine kurze Verschlusszeit einstellen. Es hat aber schon vor einer Stunde angefangen zu dämmern und hinten am Horizont zieht auch noch ein Gewitter herauf. Es ist so dunkel, dass eine Verschlusszeit, die die Kinder tatsächlich &#8222;einfrieren&#8220; würde, ein deutlich unterbelichtetes Foto hervorbringen würde. Die Lösung dafür ist natürlich entweder ein Blitzgerät oder einfach den ISO-Wert höher einzustellen.</p>
<p>https://www.instagram.com/p/BayF5ntnDfT/</p>
<h2>Der ISO-Wert &#8211; der kleine, aber feine Haken</h2>
<p>Wenn Du Dir dann später das dank höherem ISO-Wert richtig belichtete Foto der &#8222;eingefrorenen&#8220; Kinder ansiehst, stellst Du wahrscheinlich fest, dass es rauscht. Ein höherer ISO-Wert bedeutet nämlich leider immer auch mehr Bildrauschen &#8211; das sind einige Pixel, die in Farbe und Helligkeit vom Rest des Bildes abweichen (Krisseln). Unter dem höheren ISO-Wert leidet also die Bildqualität. Je nach Kamera und je nach ISO-Wert ist das wirklich extrem. Du kannst Dir merken:</p>
<ul>
<li>ISO hoch und schlechtes Licht = schlechte Bildqualität</li>
<li>ISO niedrig und gutes Licht = gute Bildqualität</li>
</ul>
<p>Wenn Du Deine Bilder von der Kamera im RAW-Format aufnehmen lässt, dann kannst Du das Rauschen später bei der Bildbearbeitung zwar reduzieren, besser ist es aber natürlich, erst gar kein Rauschen im Bild zu haben. Es ist daher von Vorteil, wann immer möglich einen geringen ISO-Wert (100-200) einzustellen und den Wert nur dann zu erhöhen, wenn es keine Alternativen gibt wie etwa den Blitz oder den Einsatz eines Stativs. Dabei muss noch gesagt werden: es ist immer besser ein scharfes, aber rauschendes Bild zu haben, als ein rauschfreies, aber verwackeltes.</p>
<h2>ISO-Wert für Portraitaufnahmen</h2>
<p>Portraitaufnahmen sollten immer mit geringen ISO-Werten gemacht werden, da das Bildrauschen bei höheren ISO-Werten gerade im menschlichen Gesicht extrem störend ist. Nutze bei Portraits lieber ein Studioblitzsystem oder warte auf besseres Licht. Manchmal erlaubt es die Situation nicht, lange über den richtigen ISO-Wert nachzudenken. Für diesen Fall empfiehlt sich die ISO-Automatik der Kamera. Je nach eingestellter Blende und Verschlusszeit wählt die Kamera dann den richtigen ISO-Wert.</p>
<p>Der ISO-Wert kann in bestimmten Grenzen helfen, schlechte Lichtbedingungen zu kompensieren. Je schlechter die Lichtbedingungen, desto höher sollte der ISO-Wert sein. Zu hohe ISO-Einstellungen sind allerdings zu vermeiden, da sie zu störendem Bildrauschen führen.</p>
<h2>Fotografie: Erhöhung des ISO-Wertes</h2>
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<h2>Was ist der Isowert?</h2>
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