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	<title>rockabilly | FIV | Magazin</title>
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		<title>Modestile für jeden Geschmack – diese Looks sind weiterhin angesagt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[F_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 17:39:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bedeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Capsule Wardrobe]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Modewelt ist so vielfältig, dass selbst Dandys und Fashionistas nicht immer wissen, was sie anziehen sollen. Menschen mit wenig Wissen über Mode haben es umso schwerer, sich für einen Look zu entscheiden. Glücklicherweise gibt es Modestile, die leicht realisierbar und zeitlos sind. Einige davon wollen wir uns hier anschauen. Bohemian Style Beim Bohemian Style [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Modewelt ist so vielfältig, dass selbst Dandys und Fashionistas nicht immer wissen, was sie anziehen sollen. Menschen mit wenig Wissen über Mode haben es umso schwerer, sich für einen Look zu entscheiden. Glücklicherweise gibt es Modestile, die leicht realisierbar und zeitlos sind. Einige davon wollen wir uns hier anschauen.</p>
<h2>Bohemian Style</h2>
<p>Beim Bohemian Style geht es vordergründig um Komfort. Somit ist alles erlaubt, worin man sich wohlfühlt. Für viele ist der Stil weit mehr als nur Mode. Er symbolisiert Freiheit, Freude und Frieden. Das macht ihn gewissermaßen zu einem Lifestyle, der stark vom Nonkonformismus inspiriert wurde. Der Bohemian Style oder auch <a href="https://fivmagazine.de/boho-chic-wohnung-zimmer-einrichten-trend-hippie-bohemian-style/">Boho Style</a> findet sich in vielen Subkulturen wie den Hippies, Künstlern und Ökoaktivisten. Es werden hauptsächlich natürliche Materialien getragen, darunter Baumwolle, Leinen oder Seide. Accessoires wie Haarbänder, Korbtaschen und Strohhüte sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Bohemian Styles. Da Freiheit eng mit Natürlichkeit zusammenhängt, ist Make-up beim Boho Style nicht zwingend erforderlich. Bei der Frisur gibt es weder bei Frauen noch Männern Vorgaben. Die Haare können wild und zerzaust sein.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-186498" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/11/french-chic-fashion-style-women-men-the-look-couple-dinner.jpg" alt="" width="1200" height="799" /></p>
<h2>Capsule Wardrobe</h2>
<p>Bereits seit Jahrzehnten haben sich minimalistische Stile in der <a href="https://fivmagazine.de/mode/">Welt der Mode</a> etabliert. Capsule Wardrobe ist allerdings noch recht jung und wurde erst in den letzten Jahren populär. Beim Stil sollte alles im Kleiderschrank vielseitig sein, damit sich möglichst viele Kombinationen ergeben. Es müssen also gar nicht mal viele Kleidungsstücke sein. Es ist weit wichtiger, dass sie gut zusammenpassen. Infolgedessen haben ausgefallene Schnitte oder bunte Farben bei Capsule Wardrobe nichts verloren. Stattdessen kommen neutrale Töne und schlichte Designs zum Einsatz. Wer es gerne extravaganter mag und seine Individualität betonen möchte, sollte lieber einen anderen Stil wählen. Steht hingegen die Funktionalität im Vordergrund, ist Capsule Wardrobe die beste Wahl.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-186492" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/11/capsule-wardrobe-fashion-style-women-men-boutique-show-new-shirt.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>French Chic</h2>
<p>Wie aus dem Namen hervorgeht, kommt dieser Modestil aus Frankreich. Nur wenige <a href="https://fivmagazine.de/mode/damen/">Looks der Damenwelt</a> haben in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit erregt wie der French Chic, denn er verkörpert Eleganz, Natürlichkeit und Weiblichkeit. Durch seine schlichte Raffinesse betont er die Schönheit der Frau auf eine subtile Weise. Damit grenzt er sich von Stilen ab, die auf auffällige und extravagante Elemente setzen. Neben den typisch französischen Farben Blau, Rot oder Weiß wird auch Schwarz häufig getragen. Um dem schlichten Look etwas mehr Pfiff zu verleihen, eignet sich roter Nagellack, aber alles in allem sollte das Make-up möglichst natürlich sein.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-186510" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/11/french-chic-fashion-style-women-men-woman-los-angeles-fashion-week.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Streetstyle</h2>
<p>Der Streetstyle wird in vielen Metropolen wie London, New York oder Paris getragen. Im Grunde handelt es sich um nichts anderes als den Stil der großen Städte. Zu den Outfits des Streetstyles gehören viele extravagante Kleidungsstücke wie auffällige Accessoires, durchlöcherte Jeans und übergroße Jacken. Es geht in erster Linie um Lässigkeit, aber anders als beim Bohemian Style liegt der Fokus weniger auf Natürlichkeit, sondern vielmehr auf urbaner Coolness. Der Stil soll die Dynamik, Energie und Vielseitigkeit des Stadtlebens ausdrücken. An Kombinationsmöglichkeiten mangelt es ihm nicht. Solange die Individualität nicht verloren geht, lässt sich nahezu alles integrieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-186540" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/11/steetwear-fashion-style-women-men-urban-blocks-fancy.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Vintage</h2>
<p>Vintage ist nicht nur ein Modestil, sondern inspiriert auch Einrichtung, Kunst, Schmuck und viele andere Bereiche. Wie bei der Renaissance geht es um eine Rückbesinnung auf die Vergangenheit. <a href="https://www.vite-envogue.de/eu/de/women" target="_blank" rel="noopener">Vintage Mode</a> kennzeichnet sich durch einen zeitlosen Charme. Wie genau dieser Charme ausfällt, hängt von Designmerkmalen, dem Jahrzehnt der Entstehung und dem Zustand des Kleidungsstücks ab. Vintage ist zugegebenermaßen ein mutiger Modestil, da Träger sich für Stücke entscheiden, die oft stark vom Mainstream abweichen. Dafür haben sie einen Stil, der Individualität und Originalität betont. Übrigens kommen bestimmte Kleidungsstücke aus der Vergangenheit früher oder später wieder in Mode. Ein gutes Beispiel dafür ist die Schlaghose, die als ausgestorben galt und plötzlich ein Revival erlebte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-186462" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/11/vintage-style-fashion-women-men-young-group-trendy-new-york.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Preppy</h2>
<p>Preppy ist ein Modestil, der seine Wurzeln im amerikanischen Schulsystem hat. Er entstand an den <a href="https://www.studysmarter.de/magazine/elite-unis-usa-liste-ranking/">Eliteuniversitäten</a> Harvard, Princeton und Yale. Der Modestil wird mit Bildung, Prestige und Tradition assoziiert. Ursprünglich nur von Studenten getragen, hat der Look inzwischen eine breitere Akzeptanz gewonnen. Lediglich in unteren sozialen Schichten findet er kaum Beachtung. Zu den klassischen Kleidungsstücken des Modestils gehören Blazer, Chinos, Miniröcke, Polohemden und Wollmäntel. Hinzu kommen schicke Accessoires wie Ledergürtel oder Seidenkrawatten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-186516" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2023/11/preppy-style-fashion-women-men-jeans-wrangler.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Rockabilly</h2>
<p><a href="https://fivmagazine.de/rockabilly-look-so-stylst-du-ihn-nach-wie-ein-profi/">Rockabilly</a> ist eine Kombination aus den Wörtern „Rock“ und „Hillbilly“. Der Modestil vereint Country mit Rock beziehungsweise ländliche mit rebellischen Elementen. Früher galt er als skandalös, aber inzwischen wird er als zeitloser Klassiker angesehen. Rockabilly hat eine enge Verbindung mit Vintage, da er viele Designs und Einflüsse der 1950-er Jahre übernimmt. Die charakteristischen Merkmale von Rockabilly unterscheiden sich stark bei Frauen und Männern. Frauen tragen meistens Bleistiftröcke, Blusen und Kleider mit Pünktchenmustern. Bei Männern ist die Haartolle das wichtigste Element, aber auch Jeans und Lederjacke dürfen nicht fehlen. Rockabilly ist ein auffälliger und nostalgischer Look für alle, die mit Capsule Wardrobe, French Chic oder anderen modernen Stilen wenig anfangen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-80299" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2019/08/beitragsbild-rockabilly-hair-style-make-up-fashion-industry-trends.jpg" alt="" width="1000" height="500" /></p>
<h2>Romantischer Stil</h2>
<p>Kaum ein Modestil ist so feminin, verspielt und verträumt. Dieser Look wird vor allem von Frauen getragen, da er die Weiblichkeit verkörpert. Das zeigt sich auch an den Kleidungsstücken – Jeans, T-Shirts und Co. sind beim romantischen Stil fehl am Platz. Stattdessen werden Kleider, Röcke oder Oberteile mit Blumenmustern getragen. Bei den Accessoires sind Armbänder, Halsketten und Ohrringe in Gold oder Silber gefragt. Der romantische Stil passt vor allem zur Frühlingszeit, aber auch im Winter kann er eine charmante Wahl sein. Make-up gehört zum Modestil dazu, solange es nicht zu aufdringlich ist. Am besten sind Nude- oder Rosatöne.</p>
<h2>Sustainable Style</h2>
<p>Durch die Auswirkungen des Klimawandels hat die Bedeutung von nachhaltiger Mode stark zugenommen. Der beste Beweis dafür ist der Sustainable Style, der gerade in Industrieländern immer häufiger getragen wird. Im Gegensatz zu anderen Stilen gibt es keine klaren Richtlinien für das optische Erscheinungsbild. Viel wichtiger ist der Fokus auf die Nachhaltigkeit. Beim Sustainable Style legen Träger Wert auf faire Arbeitsbedingungen, nachhaltige Materialien und umweltfreundliche Produktionsmethoden. Somit stellen viele konventionelle Brands keine Option dar. Für viele Träger ist der Sustainable Style weit mehr als nur ein Look. Sie tragen ihn, um ihre Einstellung zu Klima- und Umweltschutz zu zeigen. Unter Ökoaktivisten ist der Stil die erste Wahl.</p>
<h2>Styles im Überblick</h2>
<p>Hier noch einmal alle Styles im Schnelldurchlauf:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Modestil</th>
<th>Beschreibung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td><a href="https://fivmagazine.de/bohemian-style-was-bedeutet-boho-damen-herren-outfits-natuerliche-looks/">Bohemian Style</a></td>
<td>Betont Komfort und Natürlichkeit, verwendet natürliche Materialien und Accessoires wie Haarbänder und Strohhüte. Make-up ist optional, keine Vorgaben für Frisuren.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="https://fivmagazine.de/capsule-wardrobe-style-was-bedeutet-capsule-wardrobe-minimalistischer-look/">Capsule Wardrobe</a></td>
<td>Minimalistischer Stil, bei dem vielseitige Kleidungsstücke im Kleiderschrank kombiniert werden, neutrale Töne und schlichte Designs sind wichtig. Funktionalität steht im Vordergrund.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="https://fivmagazine.de/french-chic-style-was-bedeutet-french-chic-damen-herren-outfits/">French Chic</a></td>
<td>Eleganter und natürlicher Stil aus Frankreich, betont Schönheit auf subtile Weise, verwendet typisch französische Farben und dezentes Make-up.</td>
</tr>
<tr>
<td>Streetstyle</td>
<td>Lässiger urbaner Stil, mit extravaganten Kleidungsstücken und Accessoires, drückt Dynamik und Vielseitigkeit des Stadtlebens aus.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="https://fivmagazine.de/vintage-style-was-bedeutet-vintage-damen-herren-outfits-zeitloser-charme/">Vintage</a></td>
<td>Zeitloser Modestil, betont Individualität und Originalität, inspiriert von vergangenen Jahrzehnten, abweichend vom Mainstream.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="https://fivmagazine.de/preppy-style-was-bedeutet-preppy-damen-herren-outfits-looks-eliteuniversitaeten/">Preppy</a></td>
<td>Assoziiert mit Bildung, Prestige und Tradition, umfasst klassische Kleidungsstücke wie Blazer, Chinos und Polohemden.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="https://fivmagazine.de/rockabilly-look-so-stylst-du-ihn-nach-wie-ein-profi/">Rockabilly</a></td>
<td>Kombination von Country und Rock, inspiriert von den 1950er Jahren, auffällig und nostalgisch, charakteristische Merkmale für Frauen und Männer.</td>
</tr>
<tr>
<td>Romantischer Stil</td>
<td>Feminin, verspielt und verträumt, verwendet Kleider, Röcke und Blumenmuster, goldene oder silberne Accessoires, passend zur Weiblichkeit.</td>
</tr>
<tr>
<td>Sustainable Style</td>
<td>Nachhaltiger Fokus, Wert auf faire Arbeitsbedingungen, nachhaltige Materialien und umweltfreundliche Produktion, zeigt Einstellung zum Klima- und Umweltschutz.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rockabilly-Look stylen: Outfit-Tipps, Haare &#038; die besten Kombinationen</title>
		<link>https://fivmagazine.de/rockabilly-look-so-stylst-du-ihn-nach-wie-ein-profi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2019 05:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frisuren]]></category>
		<category><![CDATA[Make Up]]></category>
		<category><![CDATA[Frisur]]></category>
		<category><![CDATA[haare]]></category>
		<category><![CDATA[Hairstyle]]></category>
		<category><![CDATA[Lidstrich]]></category>
		<category><![CDATA[Look]]></category>
		<category><![CDATA[make up]]></category>
		<category><![CDATA[rockabilly]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Frau im einfarbigen schwarzen Swing-Kleid mit präzisem Cat-Eye schlägt jede Rockabilly-Trägerin, die sechs Stilelemente gleichzeitig kombiniert. Das ist die unbequeme Wahrheit über diesen Look: Er funktioniert über Reduktion, nicht über Häufung. Drei starke Elemente, sauber ausgeführt, ergeben Subkultur. Sechs Elemente gleichzeitig ergeben Karneval. Die meisten Anleitungen erklären Petticoat, Polka Dot und Victory Roll und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau im einfarbigen schwarzen Swing-Kleid mit präzisem Cat-Eye schlägt jede Rockabilly-Trägerin, die sechs Stilelemente gleichzeitig kombiniert. Das ist die unbequeme Wahrheit über diesen Look: Er funktioniert über Reduktion, nicht über Häufung. Drei starke Elemente, sauber ausgeführt, ergeben Subkultur. Sechs Elemente gleichzeitig ergeben Karneval. Die meisten Anleitungen erklären Petticoat, Polka Dot und Victory Roll und vergessen die drei Hebel, die wirklich entscheiden: Material, Schuhe und Unterwäsche.</p>
<p>\n\n</p>
<p>Dieser Guide ist für alle, die den Stil als Regelwerk verstehen wollen, nicht als Verkleidung. Wer die historische Einordnung sucht, findet sie im Überblick zum <a href="https://fivmagazine.de/rockabilly-look-so-stylst-du-ihn-nach-wie-ein-profi/">Rockabilly Style</a>. Hier geht es um die ausführbare Praxis: Welche Stoffe halten die Silhouette? Welche Marken sind kompromisslos? Welcher Schuh kippt das gesamte Outfit?</p>
<p>\n\n</p>
<h2>Die 3-Elemente-Regel: Warum reduzierte Outfits stärker wirken</h2>
<p>\n\n</p>
<p>Drei Fehler kippen den Look — und sie haben nichts mit fehlendem Aufwand zu tun. Im Gegenteil: Je mehr Mühe, desto häufiger der Fehler. Wer die Szene länger beobachtet, erkennt sofort, wer den Stil verinnerlicht hat und wer Pin-Up-Insignien stapelt. Was <a href="https://fivmagazine.de/was-bedeutet-luxus-zwischen-protz-nachhaltigkeit-definition-wandel/">Luxus im Modestil wirklich bedeutet</a> — nämlich Präzision statt Überfluss — gilt hier genauso wie in der Haute Couture.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Fehler 1: Zu viele Elemente gleichzeitig</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Petticoat, Victory Roll, Polka Dot, rote Lippen, Saddle Shoes, Bandana — alles zusammen wirkt wie eine Verkleidung. Die Faustregel, die in keinem Szene-Tutorial steht: maximal drei starke Signature-Elemente, der Rest neutral. Eine Frau im einfarbigen Swing-Kleid mit Cat-Eye und Bandana wirkt souveräner als jede mit sechs Pin-Up-Insignien gleichzeitig. Der Look lebt davon, dass jedes Stilzeichen präzise sitzt — nicht davon, dass möglichst viele auf einmal sichtbar sind.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Fehler 2: Falsche Proportionen</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Rockabilly basiert auf der Sanduhr-Silhouette. Ein ausladendes Swing-Kleid braucht keinen voluminösen Petticoat darunter — das verbreitert, statt Kurven zu betonen. Ein Pencil Skirt dagegen verlangt ein figurbetontes Oberteil mit herzförmigem Ausschnitt, sonst kippt das Verhältnis. Wer schmal und athletisch gebaut ist, holt sich die Silhouette über Bullet-Bras und High-Waist-Schnitte. Plus-Size profitiert vom Pencil Skirt mit Wiggle-Cut, weil er die natürliche Hüftlinie betont, statt sie zu verstecken. Ähnliche Proportionsregeln — Betonung der Taille, klare Linie — findet man auch bei <a href="https://fivmagazine.de/azzedine-alaias-dior-collection-in-paris-die-101-looks-die-modegeschichte-neu-erzaehlen/">Azzedine Alaïas Dior Collection</a>, die zeigt, wie zeitlos Körperbetonung durch Schnitt funktioniert.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Fehler 3: Die Schuhe</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Das ist der mit Abstand häufigste Fehler. Plastik-Pumps, moderne Sneakers, flache Sandalen — all das bricht den Look kompromisslos. Rockabilly ist eine der wenigen Modewelten, in denen der Schuh das Outfit definiert, statt es nur zu begleiten. Wer hier spart, kann den Rest weglassen. Empfehlungen zu Absatzhöhen und Materialien liefert auch der Guide zu <a href="https://fivmagazine.de/high-heels-rote-sohlen-geschichte-hinter-louboutin/">High Heels und roten Sohlen</a>.</p>
<p>\n\n</p>
<blockquote><p>Die stärksten Rockabilly-Outfits bestehen aus drei Teilen. Wer sechs Elemente gleichzeitig trägt, signalisiert, dass er den Stil noch nicht verinnerlicht hat.</p></blockquote>
<p>\n\n</p>
<p><strong>Auf einen Blick — die drei Killer-Fehler:</strong></p>
<p>\n</p>
<ul>\n</p>
<li>Mehr als drei Signature-Elemente gleichzeitig sichtbar</li>
<p>\n</p>
<li>Petticoat unter ohnehin weitem Swing-Kleid</li>
<p>\n</p>
<li>Moderne Sneaker oder Plastik-Pumps statt echter Leder-Pumps</li>
<p>\n</ul>
<p>\n\n</p>
<h2>Material, Marken und der Bullet-Bra: Was authentische Stücke physikalisch erfordern</h2>
<p>\n\n</p>
<p>Rockabilly funktioniert nicht mit Fast Fashion. Der Grund ist physikalisch, nicht ästhetisch. Polyester unter 200 g/m² fällt zu leicht, hält die Schwingfalte nicht und reflektiert Licht falsch. Authentische Swing-Kleider werden aus Sateen-Cotton mit zwei Prozent Elasthan oder aus Bengaline gefertigt — Stoffe ab 180 g/m², die eine fast vertikal stehende Falte halten. Vivien of Holloway nutzt diese Konstruktion seit Anfang der Zweitausender, weshalb ihre Kleider in Szene-Fotos sofort erkennbar sind.</p>
<p>\n\n</p>
<p>Noch wichtiger als das Kleid: der Bullet-Bra. Die Maidenform Chansonette wurde 1949 eingeführt und bis 1960 über 90 Millionen Mal verkauft — eine Zahl, die zeigt, wie zentral diese konische Brustform für die 50er-Silhouette war. Ohne diesen BH ist die korrekte Linie anatomisch nicht herstellbar. Wer den Look ernst nimmt, beginnt bei der Unterwäsche, nicht beim Kleid. Moderne Reproduktionen kommen von What Katie Did (London, 70–110 €), Secrets in Lace (USA, 80–130 €) und Kiss Me Deadly (UK, 60–95 €). Plattform-Plastik aus Standard-Onlineshops fällt nach drei Wäschen in sich zusammen — die Cup-Konstruktion ist hier komplex anders.</p>
<p>\n\n</p>
<table>\n</p>
<thead>\n</p>
<tr>
<th>Label</th>
<th>Herkunft</th>
<th>Stärke</th>
<th>Preisrange Kleid</th>
</tr>
<p>\n</thead>
<p>\n</p>
<tbody>\n</p>
<tr>
<td>Vivien of Holloway</td>
<td>UK</td>
<td>Authentische 50er-Schnitte, Sateen-Cotton</td>
<td>140–220 €</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Collectif London</td>
<td>UK</td>
<td>Breite Größen, starke Pencil Skirts</td>
<td>70–130 €</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Hell Bunny</td>
<td>UK</td>
<td>Einsteiger-freundlich, viele Prints</td>
<td>60–110 €</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Unique Vintage</td>
<td>USA</td>
<td>Preis-Leistung für Anfänger</td>
<td>50–150 €</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Re-Mix Vintage</td>
<td>USA</td>
<td>Authentische Schuhformen, Leder</td>
<td>180–260 €</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Steady Clothing</td>
<td>USA</td>
<td>Schnitte für Männer und Frauen</td>
<td>55–120 €</td>
</tr>
<p>\n</tbody>
<p>\n</table>
<p>\n\n</p>
<p>Ein authentisches Starter-Outfit aus Kleid, Petticoat, Schuhen und passendem BH kostet realistisch zwischen 250 und 450 Euro. Wer auf der höheren Preisstufe einsteigt, hat die Stücke zehn Jahre und länger — sie altern nicht aus dem Trend, weil der Stil keinem Trend folgt. Eine breitere Marken-Orientierung bietet die <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-chanel-givenchy-hermes-prada-ultimativer-liste-herren-damen/">Modemarken-Übersicht A bis Z</a>, speziell sortiert auch unter <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-mit-d-dior-dolce-gabbana-diesel/">Modemarken mit D</a>, <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-mit-n-nike-new-balanc-na-kd/">Modemarken mit N</a> und <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-mit-p-prada-puma-und-philipp-plein/">Modemarken mit P</a>.</p>
<p>\n\n</p>
<p>Tiermuster spielen eine besondere Rolle. Leo-Print war schon in den Fünfzigern fester Bestandteil des Stils und ist bis heute eines der stärksten Elemente — vorausgesetzt, es bleibt das einzige laute Stück im Outfit. Hintergründe und Kombinatorik liefert der Beitrag zu <a href="https://fivmagazine.de/tiermuster-modetrends-jacke-schuhe-maentel-co/">Tiermustern</a>.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Zweite-Hand-Strategie für Einsteiger</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Wer das Budget niedrig halten will, kommt an Vintage nicht vorbei. Etsy ist die zuverlässigste Quelle für echte 50er-Stücke, eBay funktioniert mit der Suchphrase „true vintage 50s&#8220;. Achtung bei US-Größen: Size 12 entspricht etwa EU 38, nicht 42. Kilo-Sales in Hamburg, Berlin und München liefern brauchbare Basis-Stücke ab 30 Euro pro Kilo. Plattformen wie <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-zalando-talkshow-essen-kollektionen-after-show/">Zalando</a> oder <a href="https://fivmagazine.de/nakd-fashion-stylish-modern-beliebt/">NA-KD</a> haben gelegentlich kompatible Schnitte, sind aber nicht szene-typisch — auch <a href="https://fivmagazine.de/pimkie-marke-geschichte-mode/">Pimkie</a> liefert vereinzelt brauchbare High-Waist-Basics für Einsteiger.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Pflege: Der Punkt, an dem teure Stücke ruiniert werden</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Sateen-Cotton wäscht man bei 30 Grad auf links, niemals im Trockner. Petticoats werden hängend gelagert, nie gefaltet — sonst verliert das Tüll seine Sprungkraft dauerhaft. Lederschuhe von Re-Mix oder vergleichbaren Herstellern brauchen alle drei bis vier Wochen Lederpflege, sonst reißt das Material an den Biegestellen. Wer das ignoriert, hat nach einer Saison ein 240-Euro-Schuhpaar mit Rissen am Vorderfuß.</p>
<p>\n\n</p>
<ul>\n</p>
<li>✓ Sateen-Cotton bei 30 Grad, auf links, ohne Trockner</li>
<p>\n</p>
<li>✓ Petticoats hängend lagern, niemals falten</li>
<p>\n</p>
<li>✓ Lederschuhe alle drei bis vier Wochen pflegen</li>
<p>\n</p>
<li>✓ Bullet-Bras per Hand waschen, Cup-Form mit Tuch ausstopfen</li>
<p>\n</p>
<li>✓ Vintage-Stücke vor dem ersten Tragen professionell reinigen lassen</li>
<p>\n</ul>
<p>\n\n</p>
<h2>Hairstyle: Warum 80 Prozent der Victory Rolls falsch sitzen</h2>
<p>\n\n</p>
<p>Der Victory Roll ist das bekannteste Element des Stils — und das am häufigsten schlecht ausgeführte. Wenig bekannt: Der Name kommt nicht aus der Mode, sondern aus dem Pilotenmanöver des Zweiten Weltkriegs (Looping nach Luftkampfsieg). Die Frisur entstand 1943 als Patriotismus-Statement, nicht als Glamour-Look. Das erklärt ihre ursprüngliche Strenge: definiert, fest, militärisch präzise — nicht weich-romantisch.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Die korrekte Technik</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Festes Fundament ist alles. Haare mit Lockenstab in gleichmäßige Abschnitte wickeln, vollständig abkühlen lassen — erst dann formen und mit starkem Haarspray fixieren. Wer das Abkühlen überspringt, bekommt nach einer Stunde ein weiches Etwas statt einer definierten Form. Hitzeschutz vorab ist Pflicht, sonst leidet die Haarstruktur über Wochen sichtbar. Szene-Standards für den Halt sind Lottabody Setting Lotion (verdünnt mit Wasser, vor dem Wickeln aufgetragen) und Got2b Glued als finaler Sprühnebel — beides hält auch bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit auf einem Festival.</p>
<p>\n\n</p>
<h3>Die alltagstaugliche Alternative</h3>
<p>\n\n</p>
<p>Hohes Pony, das obere Haardrittel zur Stirn rollen, mit einem Rollhaarclip 20 Minuten fixieren, abnehmen. Sitzt in 15 Minuten und hält den Tag. Bandana um die Stirn — Knoten oben, nicht seitlich — funktioniert als Verstärker für fast jeden Hairstyle und rettet jeden mittelmäßigen Tag. Wer den eigenen Kleidungsstil ganzheitlich denkt, findet in unserem Guide zu <a href="https://fivmagazine.de/entdecke-deinen-eigenen-hoodie-stil-4-pflege-basics/">Hoodie-Stil und Pflegebasics</a> einen guten Einstieg darin, wie kleine Styling-Details große Wirkung erzeugen.</p>
<p>\n\n</p>
<p>Für Männer ist das Haar entscheidender als die Kleidung. Quiff, Ducktail oder klassischer Greaser — ohne die richtige Pomade funktioniert keine dieser Frisuren. Murray&#8217;s Superior wird seit 1925 mit unverändertem Rezept produziert (Petrolatum, Beeswax), schmilzt erst bei rund 50°C und hält drei bis vier Tage ohne Nachstylen. Der Haken: In Wasser nicht auswaschbar — Erdnussbutter oder fettlösendes Spülmittel sind die einzigen praktikablen Lösungen. Water-based Produkte wie Layrite oder Suavecito sind in der Szene seit etwa einem Jahrzehnt akzeptiert; davor galten sie als unecht. Was <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-herren-mode-tragbare-trends-was-maenner-wirklich-tragen/">Männer 2026 wirklich tragen</a> — von Pomade bis Gesamtlook — zeigt, dass klassische Männerfrisuren gerade wieder stark im Kommen sind.</p>
<p>\n\n</p>
<table>\n</p>
<thead>\n</p>
<tr>
<th>Pomade</th>
<th>Basis</th>
<th>Hold</th>
<th>Auswaschbar</th>
</tr>
<p>\n</thead>
<p>\n</p>
<tbody>\n</p>
<tr>
<td>Murray&#8217;s Superior</td>
<td>Petrolatum</td>
<td>Sehr stark</td>
<td>Nein (nur mit Öl)</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Layrite Original</td>
<td>Wasser</td>
<td>Mittel-stark</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Suavecito Firme</td>
<td>Wasser</td>
<td>Stark</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<p>\n</p>
<tr>
<td>Reuzel Pig (rot)</td>
<td>Wasser</td>
<td>Stark</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<p>\n</tbody>
<p>\n</table>
<p>\n\n</p>
<p><div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Shawn Mendes - Treat You Better" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/lY2yjAdbvdQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</p>
<p>\n\n</p>
<h2>Make-up: Augen oder Lippen — warum nie beides maximal</h2>
<p>\n\n</p>
<p>Die wichtigste Make-up-Regel des gesamten Stils: nie Cat-Eye und Red Lips gleichzeitig auf maximaler Intensität. Wer einen präzisen Cat-Eye zieht, hält den Lippenstift matter. Wer auf Red Lips setzt, hält den Eyeliner dünner. Diese Regel ist das Geheimnis hinter jedem überzeugenden Pin-Up-Look. Die meisten Nachahmungen scheitern, weil sie beides auf einmal maximieren — das wirkt überladen statt souverän. Auch <a href="https://fivmagazine.de/brillen-fashion-statement-wichtigsten-trends-2025/">Brillen als Fashion-Statement</a> folgen demselben Prinzip: Ein starkes Accessoire dominiert, der Rest tritt zurück.</p>
<p>\n\n</p>
<p>Cat-Eye technisch sauber: flüssiger Liner, nie Kajal oder Farbstift (zu unscharf, verliert Kontur nach zwei Stunden). Der Flügel beginnt am äußeren Augendrittel, in einer einzigen geraden Linie nach oben-außen — nicht gekrümmt. Wer unsicher ist: Klebeband als Schablone anlegen, linen, abziehen. Hochwertige Pinsel machen den Unterschied — Empfehlungen finden sich im Profil zu <a href="https://fivmagazine.de/zoeva-interview-mit-zoe-boikou-beauty-produkte-fuer-ein-frisches-aussehen-weniger-ist-mehr/">ZOEVA</a>. Premium-Alternativen für maximale Pigmentierung liefert <a href="https://fivmagazine.de/dior-beauty-parfum-lippenstift-make-up/">Dior Beauty</a>, vergleichbar mit den klassischen Linien von <a href="https://fivmagazine.de/christian-dior-bahnbrechende-und-zeitlose-designs-gro%ce%b2e-auswahl-von-kleidung-bis-zu-den-vorzueglichsten-dueften/">Christian Dior</a>.</p>
<p>\n\n</p>
<p>Lippenstift: Mattrot in kühlem Unterton (Crimson, nicht Orange-Rot). Immer Lipliner darunter — kein Lippenstift haftet ohne. Wer tiefer in die Welt hochwertiger Duftstoffe und Beauty-Klassiker einsteigen will, findet in unserem Beitrag zu <a href="https://fivmagazine.de/tuberose-in-parfums-die-nachtblume-herkunft-duft-preis/">Tuberose in Parfums</a> einen interessanten Seitenblick auf die sensorische Dimension von 50er-Glamour. Besfärbte Klassiker der Szene: MAC Russian Red, Besame Red Velvet, Bésame 1959 Cherry — alle drei haben einen leicht bläulichen Stich, der die Zähne weißer wirken lässt.</p>
<p>\n\n</p>
<ul>\n</p>
<li>✓ Foundation matt, nicht dewy — der 50er-Look basiert auf porzellanartiger Oberfläche</li>
<p>\n</p>
<li>✓ Rouge cremig, hoch auf den Wangenknochen, kreisförmig nicht streifenförmig</li>
<p>\n</p>
<li>✓ Augen<br />
<h2>Rockabilly-Look für Frauen: Die wichtigsten Elemente</h2>
<p>Der Rockabilly-Stil der 1950er-Jahre lebt durch wenige, aber sehr markante Elemente. Wer den Look authentisch tragen möchte, achtet auf folgende Details:</p>
<ul>
<li><strong>Petticoatrock oder High-Waist-Hose:</strong> Das typische Markenzeichen – wadenlanger Tellerrock mit Petticoat oder eng anliegende Röhrenhose mit hohem Bund.</li>
<li><strong>Karierte oder gepunktete Bluse:</strong> Polka Dots und Gingham-Karo sind die klassischen Muster des Rockabilly-Looks.</li>
<li><strong>Victory Rolls oder Pompadour:</strong> Die Frisur ist entscheidend – Victory Rolls für Frauen, Pompadour für den männlichen Rockabilly-Look.</li>
<li><strong>Rote Lippen und Cat-Eye-Liner:</strong> Das Make-up der 50er ist unverzichtbar – tiefes Rot und der klassische Lidstrich.</li>
<li><strong>Plateau-Schuhe oder Pumps:</strong> Mary-Jane-Pumps oder Plateau-Creepers runden den Look stilecht ab.</li>
</ul>
<h2>Häufige Fragen zum Rockabilly-Look</h2>
<p><strong>Was ist der Unterschied zwischen Rockabilly und Pinup-Style?</strong><br />
Rockabilly ist der Gesamtstil der 1950er-Jahre-Subkultur (Musik, Mode, Haltung), während Pinup-Style sich speziell auf das betont weibliche, oft verführerische Auftreten bezieht. Beide überschneiden sich stark.</p>
<p><strong>Wo bekommt man authentische Rockabilly-Kleidung in Deutschland?</strong><br />
Spezialisierte Labels wie Hell Bunny, Collectif oder Banned Apparel bieten authentische Stücke. Auch auf Etsy und in Vintage-Shops findet man originale Teile.</p>
<p><strong>Kann man den Rockabilly-Look modern tragen?</strong><br />
Ja – indem man klassische Elemente (Petticoat, Polka Dots) mit modernen Basics kombiniert. Ein Polka-Dot-Kleid mit weißen Sneakern wirkt zeitgemäß und trotzdem stilvoll.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100 Jahre Modetrends – wie sich die Mode im Laufe der Zeit verändert hat</title>
		<link>https://fivmagazine.de/100-jahre-modetrends-wie-sich-die-mode-im-laufe-der-zeit-veraendert-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FlowerPower]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Goldene Zwanziger]]></category>
		<category><![CDATA[mode]]></category>
		<category><![CDATA[rockabilly]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fivmagazine.com/?p=21517</guid>

					<description><![CDATA[100 Jahre Modetrends &#8211; Wir alle wissen, dass Modetrends kommen und gehen. In einem Jahr ist der letzte Schrei, was im nächsten Jahr schon wieder in den Kleidersack fliegt. Interessant ist, dass dies längst kein neues Phänomen ist, denn bereits seit über 100 Jahren wurde die Mode immer wieder neu erfunden. Dabei stellte die Mode [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>100 Jahre Modetrends &#8211; Wir alle wissen, dass Modetrends kommen und gehen. In einem Jahr ist der letzte Schrei, was im nächsten Jahr schon wieder in den Kleidersack fliegt. Interessant ist, dass dies längst kein neues Phänomen ist, denn bereits seit über 100 Jahren wurde die Mode immer wieder neu erfunden. Dabei stellte die Mode eine Art Spiegel der derzeitigen Gesellschaft dar, wurden die Looks der Frauen und Männer doch immer durch die Umstände der jeweiligen Zeit geprägt. Wirft man einen Blick auf die Looks des letzten Jahrhunderts, kann man sich auch direkt ein Bild davon machen, wie es damals so war. Wir passen uns immer den neusten Trends an und versuchen einerseits individuell zu sein und unseren eigenen Stil zu entwickeln, andererseits wollen wir uns immer auch mit der Menge identifizieren und daher das tragen, was aktuell im Trend ist. Dies ändert sich immer wieder und wir passen uns dementsprechend auch ständig der neusten Mode an. Das FIV Magazine hat hier einmal zusammengefasst, wie sich die Modetrend im Laufe der letzten 100 Jahre verändert haben und was es interessantes darüber zu wissen gibt.</p>

<h2>Der ständige Wandel der Mode</h2>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="100 Years of Fashion: Women ★  Glam.com" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/M4z90wlwYs8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Dieses Video von Glam.com bringt ziemlich gut auf den Punkt, wie sich die verschiedenen Looks der letzten 100 Jahre, vom Zwanzigerjahre Flapper-Dress, über die bunten Hippie-Outfits der Siebziger bis hin zur Boyfriend-Jeans aus 2015 verändert haben. Mode ist im ständigen Wandel, der jegliche Bereiche des Lebens tangiert. Ob auf der Straße, auf der Arbeit, im Sport oder beim Ausgehen &#8211; die Outfits der Menschen durchliefen über die Jahre immense Veränderungen.</p>
<p>Schaut man sich einmal die Arbeitswelt von früher an, findet man in den Büros nichts als Anzüge, Hüte und feine Schuhe. Heute sieht das schon ganze anders aus. Was mit dem Casual Friday begann, wurde inzwischen von sämtlichen Arbeitgebern an jedem Tag der Woche eingeführt. Selbst im Sport durchlief die Mode Veränderungen. Wisst ihr noch, wie kurz die Shorts der Fußballer in den 80er Jahren waren? Wer noch im selben Trend von früher feststeckt – aber wer weiß, wie lang noch – sind die Snookerspieler, die noch immer im Anzug antanzen müssen. Die professionellen Pokerspieler sind modisch gesehen in einer ganz anderen Liga, haben sie doch sämtliche Freiheiten bei der Wahl der Kleidung. Vom Anzug, zum Cowboyhut bis hin zum Footballtrikot gab es am Pokertisch schon so ziemlich alles zu sehen.</p>
<p>Schon hier lässt sich erkennen, wie der Trend der Mode über die Jahre zum Legereren ging, weniger streng und schick, dafür heißt bequem und praktisch inzwischen die Devise. Doch bis es zum heutigen Look der Menschen kam, durchlief die Mode so manch eine gesellschaftliche Veränderung. Wir haben uns die letzten 100 Jahre etwas genauer angesehen.</p>
<h2>1920er – Die Goldenen Zwanziger</h2>
<p>Fast 100 Jahre sind sie inzwischen her, die goldenen Zwanziger, die Roaring Twenties. Nicht umsonst wurden sie so genannt, waren sie doch geprägt von einer neugefundenen Lebensfreude, die in dieser Zeit so richtig gefeiert wurde. Gold und Glitzer, Pailletten und Federboas, Flapper Dresses, Stirnbänder und für die Männer Dandy-Anzüge, Hosenträger und Filzhüte waren die Merkmale der derzeitigen Mode. Die Taille der Frau wurde unter kurzen, geradlinigen Flapper-Dresses versteckt, die Haare wurden abgeschnitten. Der androgyne Look erlebte hier seine Hochphase, immerhin erhielt die Frau zu dieser Zeit auch eine ganz neue Stellung in der Gesellschaft – sie rauchte jetzt sogar, allerdings nur mit Zigarettenspitze, versteht sich.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="The History of 1920s Fashion" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/zvZloewnKcQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>1930er – Traditionsreiche Dreißiger</h2>
<p>Die Partystimmung der Zwanziger verabschiedete sich mit der Wirtschaftskrise leider so schnell, wie sie aufkam. Der Stil der Frau verwandelte sich in den Dreißiger Jahren vom glitzernden Partyoutfit zur eleganten Damenmode. Die Hüfte erlebte eine Renaissance, die nun durch lange, enge Kleider wieder zum Vorschein kam. Kostüme und Blusen mit großen Ärmeln prägten das Straßenbild. Die Stilikone dieser Zeit war ohne Zweifel Marlene Dietrich, die zu dieser Zeit auch die langen weiten Hosen salonfähig machte, die später zur kultigen Marlene-Hose wurden. Auch Hüte fehlten weder bei Frau noch bei Mann. Letztere behielten ihren Stil der Zwanziger weitestgehend mit Anzügen und Hosenträgern bei.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Getting Dressed in the 1930s" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/nQA65r_YJkw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>1940 – Umstände machen erfinderisch</h2>
<p>Aus offensichtlichen Gründen wurde die Mode in den Vierzigern radikal verändert. Für schillernde und aufwendige Kleider war kein Material verfügbar, Frauen mussten also erfinderisch werden und schneiderten sich ihre Kleider meist selbst. Aus Altem wurde Neues geschneidert und um Material zu sparen, wurde die Kleidung besonders figurbetont. Was man zu dieser Zeit besonders sah, waren rote Lippen. Ein Accessoire, das der tristen Umwelt strotzen sollte.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Women&#039;s Fashion of the 1940s ~ Forties Fashion Trends" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/pkvUVddq44Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>1950er – Rockabilly lebt</h2>
<p>Die Gesellschaft der Fünfzigerjahre kam der der Zwanziger schließlich ein Stück näher. Es gab wieder Grund zur Freude, Grund, das Leben zu genießen und sich wieder der Mode zu widmen. Die Grundsteine für das typische Rockabilly der Fünfziger legte Christian Dior bereits Ende der Vierziger, als er weitgeschnittene Röcke mit großen Unterröcken in die Schaufenster stellte, dazu enge Blusen, die den „New Look“ entstehen ließen. Auch für die Männer stand ein neuer Stil an der Tagesordnung. Der Anzug wich in den jüngeren Generationen den lässigen Jeans. Dazu prägten weiße T-Shirts und Lederjacken das Bild der Männer auf den Straßen – <a href="https://www.frauenparadies.de/9726-rockabilly-als-lifestyle-zwischen-subkultur-und-modeerscheinung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">James Dean und Elvis Presley lassen grüßen</a>!</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Style Me Vintage 1950s Fashion Inspiration" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/lzKHvOudT1s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>1960er – Die Swinging Sixties</h2>
<p>Die Sechzigerjahre, oder auch Swinging Sixties genannt, waren geprägt von Protestbewegungen. Anstatt sich alten Normen zu beugen, fingen die Menschen an, sich zu informieren und für ihre eigene Sache starkzumachen. Die eher romantische Mode der Fünfziger wurde kurzerhand entsorgt, stattdessen ging es in Kleidern mit A-Linie und Miniröcken auf die Straßen. Jackie Kennedy war zu dieser Zeit mit ihrem unkonventionellen und eher schlichten Look die Modeikone schlechthin. Für die Männer galten Jeans und Lederjacke weiterhin als Trend-Outfit schlechthin.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="60&#039;s Fashion" width="1333" height="1000" src="https://www.youtube.com/embed/tBq7icqGxB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>1970er – Flowerpower der Hippies</h2>
<p>Kaum eine modische Ära ist so berühmt berüchtigt wie die der Siebzigerjahre, als die Hippiebewegung die Gesellschaft eroberte. Auffällige Farben, Muster und Accessoires spiegeln das Gefühl der Freiheit und des Individualismus dieser Zeit wieder. Männer und Frauen zwängten sich zu dieser Zeit in enge Oberteile und enge Jeans, unten allerdings extrem ausgeschlagen. Haare wurden jetzt von Männern und Frauen lang getragen, die Oberlippen der Männer wurden mit Bärten bedeckt, Kleidung wurde selbst geschneidert und im bunten Batik-Look gefärbt und Blumen schmückten Haare und Outfits gleichermaßen.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="THAT &#039;70s SHOW // &#039;70s inspired outfits" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/u9enJhSzeLs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>1980er – Das Zeitalter der Modesünden</h2>
<p>In den Achtzigern kann man sagen, ging es stilistisch ganz schön bergab. Flattrige Röcke und feine Häkeljäckchen wichen <a href="https://www.gofeminin.de/modetrends/80er-mode-s355705.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulterpolstern, Karottenhosen, Puffärmeln</a>, Dauerwellen und neonfarbigen XL-Pullovern mit Leggins – Kombination nach Belieben erlaubt. Es war die Zeit, in der die verschiedensten Musikrichtungen gefeiert wurden, ob Rock oder Hip Hop. Madonna ist mit ihrem Song „Material Girl“ wohl der Soundtrack der Achtziger. Die Wirtschaft war wieder im Aufschwung, also ging es in die Kaufhäuser auf der Suche nach den grellsten Leggins und dem blausten Lidschatten.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=LHLPIpqcD3M</p>
<h2>1990er – Ein Mix an Stilen</h2>
<p>In den Neunzigerjahren ist die Welt im Wandel, die Mauer ist weg, die Welt ist dabei, sich neu zu ordnen, Reisen wird leichter. Es herrscht ein Mix an Stilen, der vor allem von Musik und amerikanischen Einflüssen geprägt wurde. Mit Kurt Cobain ist der Grunge-Stil mit zerrissenen Jeans und bunt gefärbten Haaren nicht zu übersehen, Britney Spears gibt mit ihrem Schuluniform-Look eine neue Norm für die junge weibliche Generation. Einen einheitlichen Look gab es in den Neunzigern nicht wirklich, man zog sich einfach entsprechend des eigenen Vorbilds an. Viel zu sehen waren allerdings riesige Pullover und Schmuck, Schmuck, Schmuck – zu dieser Zeit galt: Mehr ist mehr!</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="The Best of 90&#039;s Fashion // how to: 90&#039;s style" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/m7Bezl0vxc8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Heute – Jeder mache, was er wolle</h2>
<p>Wie sieht das Ganze heute aus? Die Menschen heute genießen ihre Freiheit, und das ist sowohl auf das Leben als auch auf die Mode bezogen. Individualität steht an der Tagesordnung, Trends kommen und gehen schneller als man gucken kann, <a href="https://fivmagazine.de/perfekter-sommerlook-espadrilles-styling-tipps/" data-type="post" data-id="17769">vom einen trendigen Sommerlook</a> zum nächsten liegen Meilen, wer will schon noch dasselbe Outfit vom letzten Sommer tragen? Dazu kommt, dass sich männliche und weibliche Mode immer mehr aneinander annähert. Skinny-Jeans gibt es jetzt auch an Männern, Hemden auch an Frauen, der androgyne Look lebt. Das Leben und die Mode sind inzwischen schnelllebig, in ständiger Bewegung. Da ist es auch kein Wunder, dass sich der ein oder andere Modestil des vergangenen Jahrhunderts auch gerne mal wiederholt, immerhin könnten Retro- und Vintage-Looks kaum trendiger sein.</p>
<p>Die Mode der Menschen hat schon immer auch die gesellschaftlichen Umstände wiedergespiegelt. Entsprechend der aktuellen Stimmung der Menschen wurde der Kleidungsstil gewählt. Während in den Jahrzehnten zwischen den Goldenen Zwanzigern und den schrillen Achtzigern stets ein sehr eindeutiger Kleidungsstil herrschte, wurde dies seit den Neunzigern aufgebrochen, sodass es inzwischen die verschiedensten Kleidungsstile gibt. So individuell wie wir, so individuell ist auch unsere Mode. Was ist deine Lieblingsmodeepoche?</p>

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