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	<title>Speaker | FIV | Magazin</title>
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		<title>Speaker werden: Mit Wissen Geld verdienen, Checkliste und Tipps vom Experten &#8211; Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[F_kinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2021 13:02:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Speaker werden &#8211; Was macht ein Speaker? Wie viel verdient ein Speaker? Wie wird man Speaker, braucht man eine Ausbildung? Nach unserem Speaker Agentur Interview haben wir einige Rückmeldung bekommen zum Thema: Speaker sein und Speaker werden. Deshalb haben wir uns heute noch einmal kurz mit dem Inhaber der Speaker Agentur Keynote Speaker One getroffen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Speaker werden &#8211; Was macht ein Speaker? Wie viel verdient ein Speaker? Wie wird man Speaker, braucht man eine Ausbildung? Nach unserem Speaker Agentur Interview haben wir einige Rückmeldung bekommen zum Thema: Speaker sein und Speaker werden. Deshalb haben wir uns heute noch einmal kurz mit dem Inhaber der <a href="https://fivmagazine.de/speaker-agentur-trends-erfahrungen-vips-speaker-werden-interview/">Speaker Agentur</a> Keynote Speaker One getroffen, um über die Frage zu sprechen, wie viele unsere Leser interessiert: Wie werde ich Speaker? Wie viel verdient man als Speaker? Kann jeder Speaker werden? Außerdem wollten wir zu Beginn noch erfahren, wie virtuelle Vorträge die Welt von Speaking verändern &#8211; oder auch nicht? Das erfahren wir jetzt, im zweiten Interview.</p>
<p>Danke an Keynote Speaker One: <a href="https://keynotespeaker.one/de/" target="_blank" rel="noopener">Speaker Agentur</a> (extern).</p>
<h2>Wie viel verdient man als Speaker?</h2>
<p>FIV: Danke, dass du dir noch einmal Zeit genommen hast! Heute wollen wir erfahren, welche Tipps du hast, für die, die Speaker werden wollen. Nicht nur als Überleitungen zu meinen Fragen zum Thema Speaker werden, ich muss dich fragen! Viele interessiert sicher eines ganz besonders: Wie viel verdient man als Speaker?</p>
<p>Wissen das Geld schafft, bringt Geld. Also einfach gesagt, je effektiver dein Wissen zur Erreichung von Zielen dient, das muss nicht immer Geld sein, es könnte auch um den Aufbau von Netzwerken gehen, zum Beispiel bei Wirtschaftsvertretern, allgemeiner eher bekannt als Lobbyisten, desto höher wird der Wissenstransfer kalkuliert und berechnet. Kurz: Wenn du es schaffst, mehr Geld für den Kunden zu generieren, kannst du Berater bzw. Speaker werden.</p>
<blockquote><p>Zunächst ist mir aber wichtig, Speaker arbeiten nicht nur für Geld!</p></blockquote>
<h3>Preise für Speaking, Workshop und Coaching</h3>
<p>Es gibt viele Leute die es, sagen wir mal, geschafft haben, für die Geld auch nicht mehr den Stellenwert hat, den es für andere hat, die noch am Anfang sind. Sie wollen ihr Wissen und ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergeben. Wenn beispielsweise Millionäre, die auf einer kleinen Startup Konferenz sprechen. Ihnen geht es primär nicht um das Geld, sondern darum andere Menschen zu helfen, zu motivieren.</p>
<p>Um auf deine Frage nach dem Verdienst zukommen, wer als Speaker anfängt, ohne Agentur, der ist mit dreistelligen Honoraren schon gut dabei. In der Regel handelt es sich ja nur um eine Stunde Arbeit vor Ort. Natürlich kommt Vorbereitung dazu, Reise, der letztendliche Input für die Teilnehmenden, ist aber häufig auf 60 Minuten begrenzt, wenn es um ein Speaking geht. Das sind die Anfänge. Bei Events mit über 200 Teilnehmern sprechen in der Regel Personen, die im vierstelligen, fünfstelligen Bereich verdienen.</p>
<p>Dann gibt es noch ganze Workshops oder Coachings, sozusagen Speakings mit gleichzeitigen Mentoring. Solche ein Tag kann beispielsweise so aussehen, dass jeweils ein Vortrag gegeben wird, für 30 bis 60 Minuten, danach kommt eine Arbeitseinheit, für 30 bis 120 Minuten. Dieser Wechsel findet weil, 4 Mal statt. Der Aufwand in der Vorbereitung, ist hier natürlich deutlich höher. Dementsprechend gibt es hier auch ein höheres Honorar.</p>
<p>Wenn es um prominente Speaker geht, aber auch um Geschäftsführer von großen Unternehmen, sprechen wir in der Regel von vierstelligen bis sechsstelligen Beträgen, für einen Termin.</p>
<p>Die Informationen müssen dir erst einmal reichen!</p>
<h3>Themen, mit denen du als Speaker viel Geld verdienst</h3>
<p>FIV: In welchen Bereichen oder anders gesagt, mit welchen Inhalten und Vorträgen, kann man als Redner besonders viel Geld verdienen?</p>
<p>Die Frage würde ich dir so beantworten: Achte nicht auf die Themen, sondern auf die Kunden bzw. Branchen. Auch ein guter Tipp, für alle die, die Speaker werden wollen. Welche Industrie, Wirtschaft oder welcher Handelsbereich hat hohe Umsätze und gleichzeitig viele Unternehmen, also potenzielle Auftraggeber?</p>
<p>Ein einfacher, klassischer Bereich, den wirklich jeder kennt, sind Banken und Finanzinstitute. Sie verwalten Vermögen von wohlhabenden Menschen und sind dementsprechend immer auf der Suche nach neuen Inputs aus allen Bereichen. Egal ob Marketing für Reichweite, Vertrieb für Abschlüsse oder Digitalisierung in Unternehmen, für effizientere, interne Arbeitsprozesse. Solche vermögenden Kunden sind natürlich dementsprechend bereit, mehr für gute Inhalte zu zahlen.</p>
<h3>Beispiel: Mimik-Training  für Vermögensverwalter</h3>
<p>FIV: Kannst du mir ein Beispiel nennen, für so einen speziellen und gleichzeitig profitablen Bereich?</p>
<p>Ein praktisches Beispiel, einer unsere Speaker beschäftigt sich insbesondere mit Mimik. Das bedeutet, er liest Gesichter, genauer, die Regung im Gesicht des Gegenübers. Er kann also sehen, ob jemand einer Meinung zustimmen oder nicht, ganz einfach gesagt. Wenn jetzt also ein Vermögensverwalter vor einem wohlhabenden Menschen im Meeting sitzt, verschiedenen Optionen der Geldanlage vorschlägt, kann er oder sie anhand des Gesichtsausdrucks erkennen, ob der Kunde eher zustimmen ist oder ablehnend, ganz egal was er oder sie das explizit sagt.</p>
<p>Vielleicht lehnt ein Klient eine bestimmte Anlageformen ab, einfach aus Prinzip oder weil er oder sie mit anderen Plänen in das Gespräch gegangen ist. Am Gesichtsausdruck erkennt man aber, dass großes Interesse besteht, deshalb sollte der Vermögensberater jetzt nicht das Thema wechseln, sondern vielleicht noch etwas weiter bohren, noch einmal Vorteile nennen und so weiter. Das ist ein einfaches Beispiel, doch diese einfache Aktion erwirtschaftet am Ende vielleicht einen zusätzlichen Umsatz von 10 Millionen. Das alles durch ab 1 Tag lernen.</p>
<p>Solches Wissen, solche Fähigkeiten sind Gold wert, wenn es um Anlageberatung geht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-118208" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2021/06/speaker-agentur-agency-interview-stephan-czaja-london-skyscraper-finance-district-glass.jpg" alt="" width="1200" height="767" /></p>
<h2>Speaker werden: Tipps vom Experten</h2>
<p>FIV: Danke für den Einblick. An diesem Beispiel sieht man auch direkt, wie tief die Themen bei euren Speakings bzw. den Kunden gehen können. Ich würde die Mimik auch gern lesen können in Interview! Wo hacke ich nach, wo nicht, sehr spannend. Das bringt uns direkt zu den Fragen für unsere Leser, die Speaker werden wollen! Wie wird man Speaker und was braucht man dafür?</p>
<h3>Checkliste: Speaker werden</h3>
<p>Hier würde ich dir ganz Speaker-Like, kurzgefasst Stichpunkte gegeben. Lass mich kurz eine Sekunde nachdenken. In ganz, ganz kurz gesagt, das braucht es, zum Speaker zu werden:</p>
<ol>
<li aria-level="1">Wer bist du? Generalist, Spezialist oder eine bekannte Person</li>
<li aria-level="1">Du brauchst eine Erfolgsgeschichte oder spezielles Können, das zu Erfolgen führt</li>
<li aria-level="1">Du brauchst ein Thema, besser noch einen vorbereiteten Vortrag auf Folien</li>
<li aria-level="1">Du brauchst Erfahrung und Reputation durch Projekt und Kunden</li>
<li aria-level="1">Du brauchst Netzwerk, Reichweite, Aufträge, Folgeaufträge und Weiterempfehlung</li>
</ol>
<h3>Dein Auftritt: Persönlichkeit und Thema</h3>
<p>FIV: Was müssen die Leser, die Speaker werden wollen, zu den einzelnen Bereichen, die du eben genannt hast, wissen?</p>
<p>Ok, fassen wir noch einmal in ganz, ganz kurz zusammen. Du musst entscheiden, wie du auftreten willst. Es gibt Generalisten, so wie Geschäftsführer, Manager, Selfmade Millionäre, die sich nicht auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren, sondern komplexere Zusammenhänge überblicken, verstehen und auch erklären können. Sie kennen die Arbeitsschritte, dafür häufig nicht die Arbeit selbst. Einfach gesagt, jemand hatte die Idee zu einer Software, kann aber nicht programmieren. Programmierer erledigen die Arbeit, sie oder er kümmert sich um die Geschäftsführung und Entwicklung des Unternehmens, zwischen Programmierung, Vertrieb, Buchhaltung, Personalmanagement, Standortmanagement, usw. Das gleiche gilt auch in Wirtschaft und Politik. Hier ist es wichtig, Reputation als Speaker zu haben, das bedeutet, die Leute wissen wofür man steht.</p>
<p>Bist du solche in Generalist? Oder bist du Spezialist, also der Programmierer, der weiß, wie man Ideen umsetzt und daraus eine Anwendung baut.</p>
<p>Das sind Spezialisten, sie beschäftigen sich mit einem genauen Thema. Der Programmierer vielleicht mit Industrie 4.0 in der Digitalisierung, expliziter mit &#8222;Automatismen in Produktionsstraßen die Automobilindustrie&#8220;. Ein Generalist würde eher einen Vortrag halten über &#8222;Industrie 4.0 in der Autobranche&#8220;.</p>
<p>Wichtig für diese beiden Personengruppen von Speakern, sie brauchen Erfolgsgeschichten! Denn nur, wer Erfolgsgeschichten vorzuweisen hat, wird von anderen als Mentor wahrgenommen.</p>
<p>Dann gibt es noch bekannte Personen, sie werden gebucht für Ihren Namen, aus internen und / oder externen Reputations-Gründen.</p>
<p>Finde also zuallererst deine Persönlichkeit zu Darstellung nach außen und dein Thema, bzw. deine Themen.</p>
<h3>Erfahrung und Reputation (guter Ruf für Weiterempfehlung)</h3>
<p>FIV: Was meintest du mit Erfahrung und Reputation?</p>
<p>Erfahrungen bestehen aus vielen Komponenten, das aller wichtigste ist die Erfolgsgeschichte. Du machst deinen Beruf seit 20 Jahren und das mit Erfolg. Oder, du hast eine Anwendung programmiert, die es so noch nicht gab. Du bist top im Personalmanagement und gibst deine Erfahrungen als Headhunter jetzt weiter. Du hast ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. All das, sind Erfolgsgeschichten.</p>
<p>Gleichzeitig ist aber auch das Scheitern ok, das heißt Fehler die gemacht wurden. Der Mix aus Erfolg und scheitern kreiert dann die Heldengeschichte. Je nachdem, wie emotional man die eigene Rede aufbauen will, ein sehr starkes Tool für die Emotionalisierung der Zuhörer.</p>
<h3>Spitze Vortrags-Themen als Türöffner für Speaker</h3>
<p>Damit sind wir wieder beim Thema. Du brauchst ein Thema, dass du verstehst und erklären kannst. Gerade, wenn du am Anfang bist und noch keinen großen Namen hast, brauchst du ein genaues Thema, dass dich ausmacht. Im Marketing nennt man das den &#8222;Longtail&#8220;.</p>
<p>FIV: Kannst du das noch ein wenig genauer erklären?</p>
<p>Vorher waren wir bei Industrie 4.0. Als Thema sehr allgemein. Ein Longtail wäre dann das Thema &#8222;Industrie 4.0: Automatismen in Produktionsstraßen die Automobilindustrie&#8220;. Es ist wesentlich einfacher sich zu etablieren, wenn die Konkurrenz klein ist. Das typische Prinzip von Angebot und Nachfrage. Deshalb sollten vor allem junge Menschen darauf setzen, die Speaker werden wollen, dass sie sich in neuen Themen platzieren, hier können sie insbesondere ältere Menschen ansprechen und zu ihren Kunden machen. Diesen fehlt das neue Wissen, gleichzeitig haben sie schon Vermögen, um dich zu bezahlen, einfach gesagt. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.</p>
<p>Jetzt kommt nur noch die große Frage, wie bekommt man Kunden? Netzwerk und Reichweite sind die Antwort. Dabei unterscheidet es sich, je nachdem, ob es um qualitative oder quantitative Netzwerke geht. Wer sich zum Beispiel mit der besagten &#8222;Automatisierung in der Automobilfertigung&#8220; beschäftigt, braucht keine großen Verteilerlisten, sondern gezielte, wenige Ansprechpartner in den großen Firmen und Konzernen. Wer sich aber beispielsweise mit dem Thema &#8222;Selbständig werden und Geld verdienen&#8220; beschäftigt, muss sehr viele Menschen (Privatpersonen) ansprechen, um davon Leben zu können.</p>
<p>Ganz allgemein würde ich sagen, wie immer, wenn man Unternehmer werden will, du brauchst ein bestimmtes Thema, du musst dann genug daran arbeiten und du musst Leute finden, die deine Arbeit schätzen.</p>
<h3>Ausbildung zum Speaker sinnvoll?</h3>
<p>FIV: Gibt es eigentlich eine Speaker Ausbildung?</p>
<p>Die meisten Speaker sind Autodidakten. Sie können etwas gut und können es auch erklären. Eine Ausbildung halte ich für nicht sinnvoll, zumindest keine, die länger als ein kleines Coaching ist, von einem anderen, renommierten Experten. Auch praktisch um zu erkennen, auf welche Kriterien man selbst achten würde, wenn man einen Coach sucht. Die Gefahr ist aber, der eine erzählt dies, der andere das. Was du dann als Speaker verlierst, ist deine authentische Art, egal ob ruhig oder aufgedreht als Entertainer. Ich würde also sagen, ein Coaching um Inhalte besser zu verpacken, zu vermitteln, in Präsentation und Aufbau, sinnvoll. Alles was die Persönlichkeit verändert, sollte gut überlegt sein.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-117435" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2021/06/steuerberaterin-beraterin-kanzlei-notebook-berechnung-auswertung-unternehmen-firma-gruendung-tipps-hilfe-erfahrungen.jpg" alt="" width="1200" height="598" /></p>
<h2>Live oder virtuell: Vorteile und Nachteile</h2>
<p>FIV: Aus aktuellem Anlass und bei all der Digitalisierung, was findest du als Experte besser: Live oder virtuell? Warum: Gerade durch die Zeit mit Covid haben wir vieles, was vorher fast immer offline war, online gemacht. Zum Beispiel auch Meetings, Workshops und natürlich Weiterbildungen, Coachings. Hattest du digitale Vorträge?</p>
<p>In den letzten anderthalb Jahren hatte ich auch sehr viel digitale Vorträge. Ich bin aber kein Fan davon, zumindest nicht mit den aktuellen Lösungen und Bandbreiten!</p>
<p>Zum Beispiel musste ich gerade erst eine Gruppe von 260 Personen, auf drei Gruppen aufteilen, also zusätzlich 2 Speaker engagieren. Alles nur, weil es nicht möglich ist, zuverlässig mehr als 50, 60 Personen in einem Stream zu bringen. Das, obwohl wir schon eine der großen Software-Lösungen für diesen Termin gewählt hatten.</p>
<h3>Problem: Bandbreite für Video Calls</h3>
<p>FIV: Wo liegt das Problem genau?</p>
<p>Das große Problem, die Bandbreite und die gemeinsame Verarbeitung der Daten. Ich bin der einzige, der ein Video streamen kann. Je mehr sich mit Video über zugeschalten, beim Ton ist es nicht anders, desto schlechter wird die Verbindung. Im Prinzip spreche ich also, ohne einen einzigen Teilnehmer zu sehen. Beim ersten Event dachte ich noch okay, daran kann man arbeiten. Doch auch jetzt, ein Jahr später, ist es nicht anders. Wie gesagt, ich bin kein Fan von digitalen Fortbildung, wenn das die Bedingungen sind, wenn es auch live geht.</p>
<p>In diesem Beispiel war es so, dass niemand eine Rückfrage stellen konnte, ohne sich extra hinzu zu schalten, schließlich müssen alle ihrer Mikrofone und Webcams deaktivieren. In einer live Situation würde ich sofort eine Reaktion sehen, digital, ohne Video, aufgrund der Bandbreite oder Software, ich weiß es nicht, müssen sich die Personen erst aktiv entscheiden sich zu melden. Das ist eine unglaublich große Barriere. Deshalb traut sich auch kaum jemand eine Rückfragen zu stellen. Es fühlt sich für die Teilnehmer immer nach eine Unterbrechungen an, sie &#8222;stören&#8220; also gefühlt. Das Gefühl kann man auch nur schwer nehmen.</p>
<p>Schließlich sieht man auch nicht die Reaktionen der anderen Gäste und weiß nicht, wie sie gerade denken oder fühlen, haben sie auch Fragen oder nicht? Bin ich der einzige der es nicht versteht?</p>
<h3>Kommunikation und Publikums-Reaktion</h3>
<p>FIV: Live oder virtuell macht also einen Unterschied?</p>
<p>Ja, live oder virtuell macht einen großen Unterschied! Natürlich gibt es immer die Ausnahmen, die sehr fleißigen, die auch digital genauso effektiv lernen können. In der Regel gehören aber Emotionen dazu, wie eben besprochen aber auch Rückfragen. Als Speaker sehe ich auch viel einfacher, wie hoch die Anzahl der fragenden Gesichter ist, je nachdem, wie speziell die Thematik ist. Dann kann ich darauf eingehen, zum Beispiel etwas weiter ausholen.</p>
<p>Gleichzeitig haben die Teilnehmenden die Möglichkeit untereinander zu diskutieren, also live, leise während des Vortrags, aber auch in den Pausen, natürlich auch vor und nach dem Speaking. Der Spirit, von Bühne zu Publikum, ist auch ein ganz anderer. Und letztendlich geht es nicht nur um das faktische Wissen, die Informationen, sondern vor allem um Motivation, mehr erreichen zu wollen! Manchmal muss man Willen erst erwecken, manchmal muss man eben fokussieren und kanalisieren.</p>
<p>Live Vorträge haben also schon viele Vorteile, für die Teilnehmenden und dementsprechend auch, für den Auftraggeber. Die Ergebnisse sind effektiver.</p>
<p>FIV: Vielen Dank für die tollen und ausführlichen Antworten!</p>
<p>Keynote Speaker One (Website): <a href="https://keynotespeaker.one/de/" target="_blank" rel="noopener">Speaker Agentur</a>.</p>
<h2>Teil 1: Speaker Agentur und Trend Themen</h2>
<p>Speaker Agentur &#8211; Lernen ist etwas, das nie aufhört. Wir beginnen mit unseren Eltern, im Kindergarten, kommen in die Schule, machen Ausbildung oder Studium, besuchen Workshops, Fortbildungen und Weiterbildungen, lernen Sprachen, Künste. Aus persönlicher Passion oder um mehr Geld zu verdienen. Viele Firmen investieren noch ein wenig mehr und buchen echte Experten für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter. Viele Namen kennt man nur in Fachkreisen, andere sind prominent und allen bekannt. Wir haben uns heute mit dem Inhaber einer Speaker Agentur getroffen, um mit ihm über die Branche, Abläufe und Speaker zu sprechen. Was sind wichtige Themen für Unternehmen, was sind Trendthemen? Außerdem haben wir ihn gefragt: Wie wird man eigentlich Speaker? Vielleicht hast du selbst wertvolles Wissen, dass du mit anderen teilen kannst. Doch beginnen wir ganz am Anfang!</p>
<ul>
<li><a href="https://fivmagazine.de/speaker-agentur-trends-erfahrungen-vips-speaker-werden-interview/">Speaker Agentur &#8211; Interview</a></li>
</ul>
<p><a href="https://fivmagazine.de/speaker-agentur-trends-erfahrungen-vips-speaker-werden-interview/"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-118203" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2021/06/speaker-agentur-agency-interview-stephan-czaja-event-veranstaltung-london-architecture-entrance-finance-finanzen-bank-workshop-mitarbeiter-employee.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Content Book: Gute SEO Texte schreiben &#8211; Buch Empfehlung</title>
		<link>https://fivmagazine.de/the-content-book-gute-seo-texte-schreiben-buch-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 05:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephan Czaja]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung, sogenannte SEOs, sind heutzutage sehr wichtig. Während man früher im Marketing noch die klassischen Werbemethoden rund um den Direktvertrieb, oder das Verteilen von Flyern lernte, ist heute die Suchmaschinenoptimierung eines der zentralen Tools. Besonders wenn es um die Vermarktung von Produkten geht. Für alle Selbstständigen, die eine kleine Firma besitzen, aber auch für die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Suchmaschinenoptimierung, sogenannte SEOs, sind heutzutage sehr wichtig. Während man früher im Marketing noch die klassischen Werbemethoden rund um den Direktvertrieb, oder das Verteilen von Flyern lernte, ist heute die Suchmaschinenoptimierung eines der zentralen Tools. Besonders wenn es um die Vermarktung von Produkten geht. Für alle Selbstständigen, die eine kleine Firma besitzen, aber auch für die großen Onlineshops ist die Suchmaschinenoptimierung bei Plattformen, wie Google, Bing, Yahoo oder auch Yandex eine große Hilfe. Je nachdem in welchem Land man verkaufen möchte. Deshalb haben wir uns heute mit dem Buchautor von &#8222;The Content Book&#8220; getroffen, Stefan M. Czaja.</p>

<h2>The Content Book &#8211; Buch Empfehlung</h2>
<ul>
<li>Mehr zu: <a href="https://amzn.to/3qPtfrr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Content Book</a> von Stephan M. Czaja</li>
<li><a href="https://amzn.to/2l8TfjQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Content Book</a> – Amazon (Print)<br />
Hardcover Ausgabe für € 19,99</li>
<li><a href="https://amzn.to/2GbXjYi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Content Book</a> – Amazon (Kindle)</li>
</ul>
<p>Statt einem Fragen-Antwort-Prinzip wollten wir heute wissen, was genau es für Tipps in der Suchmaschinenoptimierung gibt, die jeder anwenden kann.</p>
<p><a href="https://amzn.to/2l8TfjQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53876" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads//2019/07/buch-marketing-empfehlung-seo-texte-schreiben-content-anfaenger-hilfe-stephan-czaja-autor-speaker.jpg" alt="" width="800" height="900"/></a></p>
<h2>10 SEO Tipps vom Experten</h2>
<p>FIV: Suchmaschinenoptimierung klingt kompliziert, vor allem für die, die bisher kaum etwas davon gehört haben. Wenn man alles auf 10 einfache Regeln herunterbricht, was wären deine Tipps bzw. was wäre deine Checkliste für SEO?</p>
<p>Tatsächlich ist Suchmaschinenoptimierung kompliziert, wenn man z.B. in Bereichen arbeitet, wie Immobilien, Versicherungen oder auch Finanzprodukten. Wer sich aber sein eigenes Nischenprodukt geschaffen hat, z.B. im Bereich nachhaltiger Becher für Getränke, Kleidung für Kinder oder auch Tuningteile für Automobile, der kann durch relativ einfache Tipps schon sehr viel bewegen. Sagen wir, 70% sind möglich, allein durch saubere und strukturierte Arbeit. Worauf es genau ankommt, das können wir uns einmal im Detail anschauen.</p>
<h2>Text und Sprache</h2>
<p>Du schreibst in erster Linie für Menschen, im zweiten Gedanken dann erst für Suchmaschinen. Viele von euch hören von dem Zauberwort &#8222;Keywords&#8220;, wissen jedoch nicht genau, was damit eigentlich gemeint ist. Keywords sind Suchbegriffe, die häufig verwendet werden und deshalb in gut geschriebenen SEO-Texten ein absolutes Muss sind. Dabei gilt aber Qualität vor Quantität. Wenn du Texte einzig und allein für die Suchmaschine schreibst, dann könntest du ja einfach 1.000 mal hintereinander schreiben: &#8222;Immobilie kaufen, Immobilie verkaufen, Immobilie kaufen, Immobilie verkaufen, Immobilie kaufen, Immobilie verkaufen…&#8220;</p>
<p>So einfach ist es dann aber doch nicht. Was du machen musst, ist eine Art Spiegel zu sein, ein Art Wikipedia. Das heißt ein Portal, dass seine Nutzern Informationen mit einem gewissen Mehrwert zur Verfügung stellt. Im besten Fall strebt man natürlich an, besser als die Konkurrenz und sauber strukturiert zu sein und generell einfacher zu erreichen. Dazu kommt die interne Verlinkung, so dass du andere Begriffe in deinem Blog verlinkst, wenn sie in einem Artikel genannt werden. Dadurch bleiben die Nutzer länger auf der Seite.</p>
<p>Es gilt also Qualität zu schaffen, Content mit Mehrwert zu produzieren. Die Texte sollten dabei in der Regel mindestens 600 Wörter lang sein. Noch besser sind natürlich Texte mit ca. 800, oder sogar 1.000 Wörtern. Wer ein Onlineshop Artikel beschreibt, für den genügen 300, 400 Wörter. Die Texte sollten dabei immer so verfasst sein, dass man sie selber gerne lesen würde und dass sie so viel Mehrwert bieten, dass &#8222;Aha-Effekte&#8220; erzeugt werden.</p>
<ul>
<li>Schreib Texte, so wie du sie gerne lesen würdest, versetzt dich in die Rolle des Lesers hinein</li>
<li>Verwende in deinem Artikel, in Überschriften und im Fließtext Wörter, die häufig im Kontext zum aktuellen Thema gesucht werden</li>
<li>Verlinke andere Seiten auf deinem Blog, z.B. bei einem Fachbegriff, so steigt die Verweildauer der Nutzer auf deiner Seite</li>
<li>Für Artikel solltest du mindestens 600, noch besser 1.000 Wörter sammeln</li>
<li>Für Onlineshop Produkte genügen rund 300, 400 Wörter</li>
</ul>
<h2>Analysen und Software</h2>
<p>Arbeite von Anfang an mit Web-Analysen, wie Google Search (kostenlos) und Google Analytics (kostenlos). Natürlich gibt es auch Programme, die monatliche 400 Euro kosten. Letztendlich genügt für die einfache Analyse aber in der Regel die kostenlose Variante von Google. Mit Google Search und Google Analytics, lässt sich die Seite nach Performance in der Suchmaschinen überprüfen, durch Google Search, das Verhalten der Nutzer, durch Google Analytics.</p>
<p>Dein großes Ziel ist es Keywords und verschiedene Seiten auf Seite eins zu bringen. Im Idealfall Platz eins. Denn hier findet die meiste Interaktion der Nutzer statt. Dafür nutzt du Google Search.</p>
<p>Der erste wichtige Schritt bei Google Search, du musst eine Sitemap hinzufügen. Wenn du WordPress benutzt, kannst du für die Generierung deiner Sitemap z.B. das Plugin SEO Yoast nutzen. Dieses erstellt selbständig und automatisch eine Sitemap, diese beinhaltet alle Artikel, Produkte, Kategorien und Vieles mehr von deiner Website. Jedes Mal, wenn eine neue Seite erscheint, aktualisiert sich die Sitemap automatisch. Google registriert dies, durch das anfängliche Einreichen der Sitemap, dadurch wird die Seite schneller indexiert. Indexieren bedeutet, dass die Seite in der Suchmaschine erscheint.</p>
<p>In der Regel startet ein neuer Artikel auf Seite 8, 9, 10. Danach wird er allmählich aufsteigen, auf Seite zwei, drei oder vier. Deshalb ist es wichtig den Content nach drei, oder vier Monaten zu erweitern, damit er weiter nach oben klettert und mehr und mehr Leser erreicht. In Google Search lassen sich die Ergebnisse ganz einfach in einer Tabelle betrachten. So kann man beispielsweise Steigerungen erkennen, genauso gut aber auch Verluste.</p>
<p>Eine gezielte Seitenauswahl, in die es sich lohnt Zeit zu investieren wird so ermöglicht, da du kurz vor Seite 1 bist, oder auch kurz vor Platz 1.</p>
<p>Diese ständige Optimierung zeigt Google, dass du deine Seite permanent verbesserst und die Inhalte für die Nutzer immer attraktiver gestaltest. Gleichzeitig bekommen die Besucher deiner Internetseite immer mehr informativen Content. Eine eindeutige Win-Win-Situation, durch die sowohl die Platzierung in der Suchmaschine, als auch die Reichweite steigt. Deshalb lohnt es sich vom ersten Tag an auch mit einer Software zu arbeiten, meine Empfehlungen sind wie gesagt, Google Search und Google Analytics. Beides kann man auch wunderbar vom Smartphone aus nutzen und somit auch unterwegs aktiv sein.</p>
<ul>
<li> Verwende eine Software von Anfang an</li>
<li>Google Search gibt Informationen über die Platzierung in der Suchmaschine</li>
<li>Google Analytics gibt Aussagen über das Verhalten der Nutzer auf deinem Online-Portal</li>
<li>Wenn du irgendwann über 500.000 Besucher im Monat erreichen willst, kannst du Planung mit Software-Tools wie Xovi machen (kostenpflichtig)</li>
</ul>
<h2>Verlinkung (Onpage)</h2>
<p>Verlinke relevanten Content anderer Internetseiten. Wie schon zuvor bei der internen Verlinkung angesprochen, steigen deine eigenen Werte, wenn du passende, bereits vorhandene Artikel auf deiner Seite verlinkst. Nicht nur die eigenen, internen Seiten sollten verlinkt werden, sondern im besten Fall auch externe Seiten, die relevanten Inhalt bieten und einen Mehrwert für die Leser darstellen.</p>
<p>Im konkreten Beispiel sieht eine optimale Verlinkung so aus. Wenn wir beim Thema Immobilien bleiben, könnten dies Fachartikel, z.B. von Spiegel, Welt oder auch dem Handelsblatt sein. Wenn wir also über ein bestimmtes Thema berichten, beispielsweise die Modernisierung von Altbauten, lohnt es sich zwei oder drei externe Artikel zum Thema zu verlinken.Wenn im Spiegel erklärt wird, wie man Altbauten geschickt steuerlich absetzen kann, das Handelsblatt darüber informiert, wie man die Modernisierungskosten auf die Vermieter umlegt. Durch diese Verlinkung bieten wir den Nutzern zusätzlichen Mehrwert und steigern wiederum die Verweildauer der Nutzer auf unserer eigenen Seite.</p>
<p>Wichtig ist, diese Seiten sollten sich in einem neuen Tab öffnen, sodass der Nutzer die eigene Internetseite nicht verlässt, um andere verlinkte Artikel zu besuchen.</p>
<ul>
<li>Gute SEO-Texte sollten Verlinkungen enthalten</li>
<li>Interne Links zu ähnlichen Artikeln oder weiterführenden Artikeln</li>
<li>Externe Links zu relevanten Inhalten von Drittanbietern</li>
<li>Externe Links sollten immer im neuen Tab geöffnet werden</li>
</ul>
<h2>Backlinks (Offpage)</h2>
<p>Bring du selbst andere relevante Seiten dazu, deine Artikel zu verlinken. Backlinks haben den großen Vorteil, dass sie zum einen direkt Besucher auf die eigene Internetseite schicken, zum anderen zeigen Backlinks Suchmaschinen an, dass die eigene Seite für ein bestimmtes Thema relevant sein könnte. Doch was ist ein Backlink eigentlich genau?</p>
<p>Backlinks ist ein externer Verweis auf eine Website. Im Prinzip kann man das Sammeln von Backlinks mit dem Besuch in einer Bar verdeutlichen. Wir stehen am Tresen, die Bar ist sehr gut besucht und ein neuer Besucher betritt den Raum. Niemand spricht über ihn, deshalb werde auch ich nicht auf ihn aufmerksam. Als nächstes kommt eine Person, über die die Leute anfangen zu sprechen. Links und rechts wird getuschelt, natürlich werde auch ich auf die Person aufmerksam. Obwohl ich nicht weiß, wer sie ist, geschweige denn, was sie macht, sehe ich sie lediglich im Kontext der Menschen, die über sich sprechen. Sofort werde auch ich auf die jeweilige Personen aufmerksam und werde vielleicht sogar meinem Gesprächspartner sagen, schau mal hier, wer ist das? Je mehr Menschen darüber sprechen, desto mehr werden auf etwas aufmerksam. Je mehr Backlinks du einsammelst, desto wichtiger wirst du für Suchmaschinen.</p>
<p>Deshalb lohnt es sich Links gezielt einzusammeln, nimm Kontakt mit anderen Blogs auf, anderen Internetseiten, versuch so gute Inhalte zu kreieren, dass andere sie aufnehmen, verlinken oder auch teilen.</p>
<ul>
<li>Backlinks sind externe Verweise auf deine Internetseite</li>
<li>Backlinks sorgen für direkte Besucher</li>
<li>Backlinks steigern das Ranking der Suchmaschinen</li>
</ul>
<h2>Ladegeschwindigkeit</h2>
<p>Entferne alles von deiner Seite, was sie in jeglicher Form verlangsamen könnte. Die Ladegeschwindigkeit ist gerade in der heutigen Zeit so wichtig, gerade wo 60 bis 70% des Traffics über mobile Endgeräte laufen. Nicht jeder befindet sich in direkter Nähe zu einem Sendemast, auch deshalb ist es besonders wichtig, dass Inhalte schnell für den Nutzer verfügbar sind. Wenn die eigene Internetseite zehn, zwölf Sekunden zum laden benötigt, wird sie im Verhältnis zur Konkurrenz nach unten gestuft. Dementsprechend sollte eine Seite immer &#8222;schlank&#8220; aufgebaut sein, so minimal wie möglich. Alles was die Ladegeschwindigkeit der Seite verlängert, sollte deaktiviert werden. Bei WordPress sind das z.B. häufig Plugins, die gerne installiert, dann jedoch nicht wirklich genutzt werden.</p>
<p>Ein viel größeres Problem sind aber häufig Fotos und Bilder. Wer 10 Fotos mit jeweils 10 Megabyte versucht hochzuladen, der hat bereits 100 Megabyte Traffic für eine einzelne Seite kreiert. Mit komprimierten Fotos, könnt ihr die Fotos auf nur 70 Kilobyte komprimieren und anschließend eventuell noch ein passendes YouTube Video einfügen. 10 Fotos haben dementsprechend nur noch 0,7 Megabyte und die Seite lädt damit über 100x schneller.</p>
<p>Video: Bildkomprimierung mit Photoshop + Kostenlose Alternativen Online von <a href="https://www.youtube.com/channel/UCzOLH93prKp0eKVUaQVK_Tw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lukinski</a> (Youtube)</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Bildkomprimierung ► Photoshop und kostenlos Online Fotos verkleinern #L007" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/eMUY311c1Go?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Viel tiefer brauchen wir am Anfang nicht auf das Thema einzugehen, wichtig ist es einfach immer darauf zu achten, dass Fotos so klein, wie möglich sind und es sollten keine unnötigen Plugins zeitgleich laufen.</p>
<ul>
<li>Seitenladegeschwindigkeit sollte so schnell wie möglich sein</li>
<li>Alles Unnötige sollte deaktiviert sein</li>
<li>Fotos und Grafiken müssen komprimiert sein</li>
<li>Ungenutzte Plugins deaktivieren, wenn WordPress verwendet wird</li>
</ul>
<h2>Seiten-URL</h2>
<p>Benutze klare und gut lesbare URLs. Google, aber auch andere Suchmaschinen lesen mit ihrem Algorithmus sowohl die Seiten, als auch die Bilder und deren Dateiname ganz genau. Je akkurater solche Dateinamen sind, desto besser ist sie lesbar und für Google kategorisierbar. Deshalb solltest du immer darauf achten, dass deine Seiten-URL sauber geschrieben sind und dass alle Füllwörter, wie beispielsweise &#8222;und&#8220;, &#8222;am&#8220;, &#8222;mit&#8220; entfernt werden.</p>
<p>Ich schreibe dir einfach kurz ein kleines Beispiel auf, dass du später mit im Interview verwenden kannst. Was wir im Werbeagentur Alltag häufig haben, sind Kunden, die z.B. Produkte anlegen, die dann nach einer Artikelnummer benannt werden. Für Google natürlich absolut unmöglich, anhand der URL zu erkennen, worum es geht. So sieht es im Best Practice aus:</p>
<ul>
<li>&#8222;Schlechte URL&#8220;: www.example.com/p245</li>
<li>&#8222;Gute URL&#8220;: www.example.com/sneaker-nike-air-mann-gruen).</li>
</ul>
<h2>Meta-Beschreibung von Seiten</h2>
<p>Schreibe individuelle Meta-Beschreibungen für jeden Artikel, mein Tipp für WordPress: SEO Yoast. Metabeschreibungen sind die Textauszüge, die du in den Suchergebnissen bei Google, oder auch anderen Plattformen finden kannst. Wer keine eigene Meta-Beschreibung hinzufügt, dem wird zufällig eine entnommen.</p>
<p>Auch hier würde ich sagen, ich schicke dir später zwei gute Beispiele, die du für das Interview benutzen kannst! Hier wird der Unterschied schnell deutlich. Im ersten Beispiel, schnappt sich die Suchmaschine einen Text, den sie für einigermaßen passend empfindet, egal welcher Auszug, im unglücklichsten Fall z.B. das Menü. Im zweiten Beispiel sieht man dann eine Meta-Beschreibung, die vom Webmaster oder Content Manager hinzugefügt wurde.</p>
<ul>
<li>Keine Meta-Beschreibung: &#8222;Unsere Leistungen · Ihr Kontakt zu uns · Alle Angebote · Wohnung/Kauf · Wohnung/Miete · Haus/ Kauf · Haus/Miete · Grundstück/Kauf · Grundstück/ Gewerbe …&#8220;</li>
<li>Mit Meta-Beschreibung: &#8222;Häuser und Eigenheime zum Kauf â&#x9C;&#x93; Aktuelle Kaufangebote für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser finden mit immobilo.de â&#x9C;&#x93; Ihrer deutschlandweiten …&#8220;</li>
</ul>
<h2>Social Media Signale</h2>
<p>Aktivität und Community, darauf kommt es an. Wie schon vorher gesagt, spielt vor allem die Verweildauer der Benutzer auf der Internetseite eine Rolle, genauso die Interaktion, deshalb ist es auch so wichtig interne Links zu setzen, damit der Nutzer mit der Seite interagiert. Beim Thema Backlinks haben wir ja schon gelernt, dass es darum geht, Signale zu setzen, die von außen auf unsere Internetseite verlinken. Natürlich geht das nicht nur bei Drittanbietern, sondern auch bei Social Media Networks.</p>
<p>Je aktiver die Nutzer sind und je aktiver sie von sozialen Netzwerken auf das eigene Internetprojekt gelenkt werden, bzw. auch im Gegenteil, je häufiger Sie Inhalte von unserem Internet Projekt in sozialen Netzwerken teilen, desto besser wird unsere eigene Internetseite durch die Suchmaschinen gerankt.</p>
<p>Einfach gesagt heißt das, nutze Instagram und Facebook dafür, dass aktiv Nutzer auf dich aufmerksam werden. Je mehr über dich gesprochen wird, desto besser. Eine sehr starke Link-Quelle ist auch YouTube, durch Video Marketing kann man extrem nachhaltige Backlink-Quellen erzeugen. Manche Videos sind über 4,5 Jahre auf Platz 1 für ein bestimmtes Thema.</p>
<ul>
<li>Nutze soziale Kanäle</li>
<li>Verlinke von deinen sozialen Kanälen auf deine Internetseite</li>
<li>Teile aktiv Inhalte deiner Internetseite in den sozialen Medien</li>
<li>Bau dir eine aktive Community auf, die auf deine Seite klicken, aber auch deine Inhalte teilen</li>
</ul>
<h2>Bilder und Grafiken</h2>
<p>URLs sollten klar und gut lesbar sein (Keywords), Bilder auch. Achte deshalb schon beim Speichern deiner Grafiken und Fotos darauf, dass die Dateinamen wichtige Keywords enthalten. Meine Empfehlung ist hier, setzte zuerst auf Keywords und nutzte für die zweite Hälfte des Dateinamens eine Bildbeschreibung.</p>
<p>Stellen wir uns vor du hast eine Grafik mit einem Social Media Manager, der ein Tablet in der Hand hält. Im Beitrag bzw. Artikel geht es um Social Media Monitoring. Beides bringst du nun im Dateinamen zusammen. Das sieht dann so aus, im Vergleich zu einem schlechten Dateinamen, z.B. wenn das Foto direkt aus der Kamera kommt.</p>
<ul>
<li>&#8222;Schlechter&#8220; Dateiname:</li>
<li>&#8222;Guter&#8220; Dateiname:</li>
</ul>
<p>Wenn du dein Bild im Fließtext einfügst, solltest du auch darauf achten, ihm eine Beschreibung mitzugeben. Solch eine Beschreibung steht dann im HTML-Code und gibt nicht nur Google eine Idee, was sich hinter dieser Grafik verbirgt, sondern hilft auch anderen Personen mit Behinderung, z.B. blinden, wenn Programme die Seiten für sie vorlesen.</p>
<ul>
<li>Bild HTML-Tag, ohne Beschreibung<br />
&lt;img src=&#8220;https://example.com/image.jpg&#8220; /&gt;</li>
<li>Bild HTML-Tag mit Beschreibung<br />
&lt;img src=&#8220;https://example.com/image.jpg&#8220; alt=&#8220;Bild Beschreibung für Suchmaschinenoptimierung (SEO)&#8220; /&gt;</li>
</ul>
<h2>Inhalte mit Mehrwert</h2>
<p>Content mit Mehrwert für Rankings und Viralität. Nach allen Tipps will ich noch einmal auf das allerwichtigste zu sprechen kommen, Inhalt mit Mehrwert. Wenn du den besten Artikel zu einem Thema lieferst, sind die Chancen hoch, dass dieser gut platziert wird. Wenn du nicht nur einen Artikel hast, sondern mehrere, am besten über 400, 500 Artikel, die du über einen längeren Zeitraum aufbaust, dann wird dein gesamtes Web Projekt gut bewertet. Das A und O ist also Nutzern neue Informationen zu liefern, die sie aufnehmen, teilen und im Idealfall sogar wieder besuchen.</p>
<p>Schreib Texte also nicht nur als Job, sondern sei ein Autor, der seinen Lesern etwas bieten will. Wenn du all das berücksichtigst, kannst du ein tolles Onlineprojekt auf die Beine stellen. Fassen wir noch mal die 10 Punkte zusammen, als kleine SEO-Checkliste!</p>
<h2>Zusammengefasst &#8211; Checkliste</h2>
<ol>
<li>Text und Sprache &#8211; Du schreibst in erste Linie für Menschen, erst dann für Suchmaschinen</li>
<li>Analysen &#8211; Arbeite von Anfang an mit Web-Analysen, wie Google Search und Google Analytics (beides kostenlos)</li>
<li>Verlinkung &#8211; Verlinke relevanten Content anderer Internetseiten</li>
<li>Backlinks &#8211; Bringe andere relevante, gute Seiten dazu, deine Artikel zu verlinken</li>
<li>Ladegeschwindigkeit &#8211; Entferne alles von deiner Seite, was sie verlangsamt</li>
<li>Seiten-URL &#8211; Benutze klare und gut lesbare URLs (Beispiel www.example.com/produkt245 &gt; www.example.com/sneaker-nike-air-mann-gruen)</li>
<li>Meta-Beschreibung &#8211; Schreibe individuelle Meta-Beschreibungen für jeden Artikel (Tipp für WordPress: SEO Yoast)</li>
<li>Social Media &#8211; Aktivität und Community beleben</li>
<li>Bilder &#8211; URLs sollten klar und gut lesbar sein (Keywords), Bilder auch</li>
<li>Inhalte &#8211; Content mit Mehrwert für Rankings und Viralität</li>
</ol>
<p>FIV: Vielen Dank für das Interview! Das Buch gibt es jetzt versandkostenfrei bei Amazon: <a href="https://amzn.to/2l8TfjQ">The Content Book kaufen</a>.</p>
<h2>The Content Book &#8211; Buch Empfehlung</h2>
<ul>
<li>Mehr zu: <a href="https://amzn.to/3qPtfrr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Content Book</a> von Stephan M. Czaja</li>
<li><a href="https://amzn.to/2l8TfjQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Content Book</a> – Amazon (Print)<br />
Hardcover Ausgabe für € 19,99</li>
<li><a href="https://amzn.to/2GbXjYi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Content Book</a> – Amazon (Kindle)</li>
</ul>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Business Book: Start Up gründen, Businessplan &#038; Pitch &#8211; Buch Empfehlung</title>
		<link>https://fivmagazine.de/the-business-book-start-up-gruenden-businessplan-pitch-buch-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2019 05:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplan]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Pitch]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker]]></category>
		<category><![CDATA[Start Up]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Czaja]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fivmagazine.com/?p=53817</guid>

					<description><![CDATA[Selbstständig sein, die eigene Existenz gründen, dass eigene Start Up, für viele ein absoluter Traum! Deshalb haben wir uns heute mit einem absoluten Experten getroffen um die Frage zu beantworten, was gehört eigentlich zum Unternehmer sein? Stephan M. Czaja hat in diesem Jahr bereits sein drittes Buch veröffentlicht. In seinem neuesten Buch geht es um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstständig sein, die eigene Existenz gründen, dass eigene Start Up, für viele ein absoluter Traum! Deshalb haben wir uns heute mit einem absoluten Experten getroffen um die Frage zu beantworten, was gehört eigentlich zum Unternehmer sein? Stephan M. Czaja hat in diesem Jahr bereits sein drittes Buch veröffentlicht. In seinem neuesten Buch geht es um die Unternehmensgründung und Pitches von Investoren und Kunden. Interessant ist, dass er das Buch nicht direkt als Buch geschrieben hat, denn es entstand aus seiner Vortragsreihe zu diesem Thema. Auf 250 Seiten findet sich gesammelt all das, was man als Unternehmer oder Unternehmerin wissen muss. Das tolle an dem Buch, es geht nicht um klassische und langweilige Themen, die man im Alltag nicht wirklich braucht. Hier findet man pure Praxis und echte Erfahrung. Deshalb wollten wir den jungen Unternehmer treffen, der mit seiner Modelagentur international arbeitet, große Influencer Events macht aber auch Modenschauen.</p>

<h2>The Business Book &#8211; Buch Empfehlung</h2>
<p>Statt einem klassischen Interview, haben wir in der Redaktion wichtige Begriffe gesammelt und wollen heute vom Experten wissen, was er dazu sagt! Wenn du mehr zum Thema Existenzgründung und Start Up Gründung wissen willst, dann empfehlen wir Dir das neue Buch von Stephan M. Czaja, The Business Book.</p>
<ul>
<li>Mehr zu: <a href="https://amzn.to/3ACWF0g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book</a> von Stephan M. Czaja</li>
<li><a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book</a> – Amazon (Print)<br />
Hardcover Ausgabe für € 18,62</li>
<li><a href="https://amzn.to/2jO0flU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book</a> – Amazon (Kindle)</li>
</ul>
<h2>Start Up und Existenzgründung</h2>
<p>FIV: Start Up und Unternehmer sein &#8211; Was heißt das?</p>
<p>Unternehmer sein heißt viel Verantwortung, viel Arbeit und natürlich auch viel Existenzängste. Glücklicherweise hat die Medaille immer zwei Seiten und so hat man neben all der Verantwortung und den Stress natürlich auch wunderschöne Momente, man erreicht eigene Ziele und man verbessert sich, Tag für Tag. Ich vergleiche es gerne mit dem kleinen Stephan, der gern Sport gemacht hat und Fußball gespielt hat. Wer aus dem Fußballspielen einen Beruf macht und dann von seinem Hobby leben kann, der hat doch alles geschafft. Genau so sehe ich es als Unternehmer. Wer sich einen Job oder eine Geschäftsidee aussucht, die man selbst gut findet, der wird Spaß haben.</p>
<p>Viel wichtiger ist aber die Verantwortung, jeden Tag, egal ob Feiertage oder Wochenenden. Finanzbuchhaltung, Voice IP-Telefone, Notebooks einrichten, wichtige Telefonate führen, wirklich Freizeit gibt es besonders in den ersten Monaten und Jahren nicht. Ich denke, das ist das Wichtigste, was man als Unternehmer am Anfang wissen muss. Es wird nicht einfach! Wie ich auch in meinem Buch erwähne, neun von zehn Unternehmen scheitern in den ersten fünf Jahren. Die Chance dazuzugehören, liegt also bei 90%. Keine guten Aussichten oder?</p>
<p>Jetzt kommst du als Unternehmer oder Unternehmerin und sagst, &#8222;ich zieh mir die rosa Brille auf, ich fange an!&#8220; Denn in den ersten paar Jahren werden auch alle um dich herum sagen, überleg ob das wirklich etwas wird! Glaubst du dass du damit wirklich Geld verdienst? Ich glaube nicht daran! Wer glaubt an dich? Du selbst!</p>
<p><a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53881" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads//2019/07/the-business-book-existenzgruendung-business-plan-finanzplanz-hilfe-ratgeber-startup-checkliste.jpg" alt="" width="712" height="869"/></a></p>
<p>FIV: Gründer &#8211; Was braucht man?</p>
<p>Selbstvertrauen, Geduld und Durchhaltewillen. Ich denke das sind die drei essentiellen Dinge die man als Unternehmer und Unternehmerinnen braucht um ein erfolgreiches Geschäft aufzuziehen.</p>
<p>Jetzt wird der eine oder andere Leser sicher direkt sagen, wo ist die gute Idee? Eine gute Frage denn letztendlich kommt es immer auf den Gründer oder die Gründerin an. Wer ein guter Verkäufer ist, der braucht am Ende nicht unbedingt ein revolutionäres Produkt. Dementsprechend ist es oft gar nicht so wichtig eine revolutionäre Geschäftsidee zu haben, die absolut innovativ und einzigartig ist. Wer ein guter Verkäufer ist oder wer eine gute Verkäuferin ist, der kann aus allen Geld machen.</p>
<p>Deshalb ist die absolute Grundlage, dass du als Gründer gut funktionierst. Niemand wird dir sagen, mach dies oder mach das. Du bist die Person, die die Entscheidungen treffen muss. Wenn du dazu auch noch eine gute Geschäftsidee hast, perfekt.</p>
<p>FIV: Geschäftsidee &#8211; Was ist ein Proof of Concept?</p>
<p>Vom Proof of Concept spreche ich im Buch vor allem deshalb, weil sehr viele Personen die zu mir kommen, ihren Fokus absolut auf die Geschäftsidee legen. Was sie aber in der Regel vergessen ist die Profitabilität. Eine Idee kann noch so schön sein, wenn sie am Ende kein Geld einbringt, wird dein Start Up zu den 90% gehören die scheitern. Deshalb ist es so essentiell bereits am Anfang der Geschäftsidee daran zu denken, das gesamte Modell am Ende in ein Proof of Concept zu bringen. Das heißt, ein Geschäftsmodell das am Ende des Tages Gewinn erwirtschaftet.</p>
<p>FIV: Wie kommt man eigentlich auf eine gute Geschäftsidee?</p>
<p>Ideen kreieren? Geh offen durch die Welt. Der zweite gute Tipp, nutze den &#8222;unfairen Vorteil&#8220;. Du hast bereits 10 Jahre Kontakte in der Lebensmittelindustrie gesammelt? Warum nicht ein StartUp in der Lebensmittelbranche gründen. Du bist ein guter Entwickler und weißt wie man einen eigenen Code produziert? Bau deine eigene Software mit Membership System und Abonnenten Zahlung. Der unfaire Vorteile bedeutet, dass man die Fähigkeiten und Qualifikationen, die man selbst besitzt, gewinnbringend einsetzt um eine Geschäftsidee zu entwickeln, die das Meiste aus den eigenen Kenntnissen herausholt.</p>
<p>FIV: Kannst du uns vielleicht ein Beispiel aus deinen Unternehmen geben?</p>
<p>Ja klar, ich verbinde am liebsten meine Interessen für das Nerd-sein, das heißt Entwicklung, Big Data, Konzeption, Strategie am liebsten mit meinem Interesse für Lifestyle, so entstehen dann Mix Produkte, z.B. Influencer Fee. Das ist ein Preis Rechner für Instagram, genauer für Agenturen und für Influencer. Genau so entstand aber auch meine Modelagentur, der Name CM Models war noch frei, genauer die Domain <a href="https://www.cmmodels.com">www.cmmodels.com</a>. Spontan entstand eine der mittlerweile renommiertesten Modelagenturen in Deutschland. Aktuell verbinde ich mein Interesse für Marketing und Immobilien. Genau das würde ich auch anderen Unternehmern empfehlen, die ein eigenes Start Up gründen wollen, mach das, was euch Spaß macht. Dann ist die Buchhaltung auch nur halb so schlimm!</p>
<p>Wichtig ist aber nicht nur die Idee, natürlich muss sie auch besprochen werden, am besten mit Freunden oder Mitarbeitern. Egal ob es um Brainstormings und Ideenentwicklung geht oder die anschließende Validierung, das heißt die Überprüfung mit anschließendem Beweis.</p>
<p>Zusammengefasst können wir glaube ich folgendes sagen. Stell dir immer diese vier Fragen:</p>
<ol>
<li>Bin ich ein Gründer- bzw. Unternehmertyp?</li>
<li>Wie häufig scheitert eine Firmengründung?</li>
<li>Ist deine Idee später im Markt profitabel?</li>
<li>Bin ich auch Entertainer und Motivator?</li>
</ol>
<h2>Kunden, Marketing und Werbung</h2>
<p>FIV: Kunden &#8211; Wie verbindet man Produkt und Bedürfnisse?</p>
<p>Das ist eine gute Frage. Wer war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Letztendlich bedingen sich beide Elemente, Bedürfnisse der Kunden und das eigene Produkt immer gegenseitig. Für Unternehmer ist es aber wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu kennen. Denn dadurch lassen sich Ideen optimieren aber auch Produkte. Die eine Geschäftsidee ist am Ende nicht viel wert, wenn sie nicht auf die eigene Zielgruppe abgestimmt wird.</p>
<p>Prinzipiell hat das Bedürfnis der Kunden aber immer den Vorrang. Auch bei der Ideenfindung. So entstehen neue Konzepte in der Mobilität, Fortbewegung aber auch in allen anderen Bereichen. In diesem Aspekt lassen sich besonders gut Nischenprodukte verwenden. Nischenprodukte erfüllen einen ganz bestimmten Zweck. Je genauer das Produkt definiert ist, desto einfacher lässt es sich mit seinen USPs verkaufen. Solch Nischenprodukte erfüllen in der Regel ein genaues Bedürfnisse von Kunden. z.B. das Bedürfnis nach einer besonderen Schokolade oder das Bedürfnis nach einer ganz besonderen Modekollektion, die die eigene Individualität unterstreicht. Grundbedürfnisse wie Nahrung aber auch Luxusgüter bieten immer Lücken, die durch smarte Unternehmer und Geschäftsideen gefüllt werden können.</p>
<p>Denke deshalb nicht nur an deine eigene Idee sondern auch an deine potentiellen Kunden. Wo erfüllt deine Idee ein Bedürfnis, das beim Kunden entsteht?</p>
<p>Hier noch ein Tipp, was ich sehr gerne sage, nimm dir ein Produkt und mach Bluetooth dran. Was bedeutet das? Es gibt sehr viele Geschäftsbereiche, die gut funktionieren. Jedoch verpassen sie oft Entwicklungen, z.B. die Entwicklung zu Digitalisierung, die Entwicklung zum Onlinehandel oder auch die Entwicklungen zum Social Media Marketing. So kann man klassische Geschäftsideen für sich nutzen und sie auf die neuen Medien abstimmen. Ein gutes Beispiel dafür ist Kylie Jenner, die jüngste Milliardärin der Welt. Sie hat ihr Imperium vor allem durch Medienpräsenz, Social Media Präsenz und eine smarte Familie in Background aufgebaut. Natürlich könnte jeder sagen, das ist ja auch nur Make-Up! Ja das stimmt, aber neu präsentiert. Clever.</p>
<p>FIV: Werbung &#8211; Offline, Online und Kosten?</p>
<p>Online! Wie wird gerade gelernt haben, wir sollten den unfairen Vorteil nutzen, den wir als junge Generation haben. Internet, Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Social Advertising, Community Management. Hier haben wir einen strategischen und operativen Vorteil zu großen, etablierten Unternehmen.</p>
<h2>Businessplan, Finanzplan und Pitch</h2>
<p>FIV: Brauche ich einen Businessplan?</p>
<p>Ja. Die Frage ist nur in welcher Form. Wer Erfahrung hat, der kann seinen Businessplan natürlich auch im Kopf zusammenbauen. Ein Businessplan kann aus einer Seite bestehen, er kann aber auch 20 bis 30 Seiten umfassen. Je nach Erfahrung aber auch hier nach Geschäftsmodell unterscheiden sich die verschiedenen, benötigten Umfänge des Businessplans. In meinem Buch erkläre ich genau, an welchen Parametern man erkennt, wie umfangreich ein Businessplan sein muss. Grundsätzlich würde ich aber jedem empfehlen, sein Geschäftsmodell zu skizzieren. Vielleicht lässt sich dies gut mit einem Spickzettel vergleichen, damals aus der Schule. Oft hat man den Spickzettel in der Klassenarbeit gar nicht mehr benutzt, allein die Erstellung hat so sehr beim Lernen geholfen, dass man ihn in der Prüfungssituation nicht mehr brauchte. Genauso ist es auch beim Businessplan, je intensiver man sich mit der eigenen Geschäftsidee auseinandersetzt, desto tiefer ist sie in einem selbst verankert. Das ist wiederum wichtig, damit man die eigene Geschäftsidee schnell und unkompliziert mitteilen kann. Gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Bänkern, Investoren aber auch vielen anderen Stakeholdern.</p>
<p>FIV: Was muss man in den Businessplan schreiben?</p>
<p>Je nach Größe des Businessplans unterscheiden sich natürlich die Inhalte, die in dem Businessplan stehen. Grundsätzlich sind es aber immer folgende Punkte: Am Anfang stehen die Gründer, danach die Geschäftsidee, dann kommen die Kunden und der Markt sowie die Konkurrenz, als nächstes der Proof of Concept, das heißt, der Beleg, wie das Geschäftsmodell funktioniert, die Finanzierung und danach die Entwicklungschancen und Zukunftsaussicht. Klingt doch ganz überschaubar nicht? Genau darum geht es im Businessplan, jemand soll dich und deine Geschäftsidee schnell und einfach kennen lernen. Alles weitere erledigst du im persönlichem Gespräch.</p>
<p>Als nächstes kommt dann sicher die Frage, braucht man einen Finanzplan?</p>
<p>FIV: Genau! Braucht man ihn und wie erstellt man einen Finanzplan?</p>
<p>Eine Planung der eigenen Finanzierung ist insbesondere deshalb wichtig, weil man selbst einen Überblick darüber haben muss, wie sich das eigene Geschäft verändert, z.B. durch steigende Umsätze aber auch durch schwankende Einkaufspreise, neue Geschäftsräume oder auch Expansion. Der Finanzplan hilft einen selbst aber auch dritten einen schnellen Einblick in das eigene Unternehmen zu bekommen. Ein klassischer Finanzplan wird in der Regel auf drei Jahre angelegt, hier lassen sich Geschäftszahlen noch realistisch prognostizieren. Finanzpläne über drei Jahre sind viel zu spekulativ, besonders in Zeiten von digitalem Handel.</p>
<p>FIV: Pitch &#8211; Was ist ein Pitch?</p>
<p>Wer selbst alle Prinzipien als Gründer verinnerlicht hat, die eigene Geschäftsidee entwickelt, den Businessplan und den Finanzplan, der wird früher oder später in die Situation kommen seinen ersten Pitch halten zu müssen. Pitchen muss man vor Kunden, z.B. um das eigene Produkt oder Dienstleistung zu verkaufen. Pitchen muss man aber auch vor Bänkern und vor Investoren, z.B. um eine Finanzierung, Kredit oder Investition zu erhalten.</p>
<p>Die Situation ist dabei immer ganz unterschiedlich, manche Pitches sind organisiert, fünf Teams nehmen teil und jeder hat zehn oder fünfzehn Minuten Zeit. Ein anderes Mal trifft man zufällig eine erfolgreiche Person auf einem Event und hat nur 15 bis 30 Sekunden ihn von der eigenen Geschäftsidee zu berichten. Je nachdem muss der Pitch aufbereitet sein aber auch organisiert. Deshalb gibt es zwei verschiedene Formen, den Elevator Pitch und den Full Pitch. Beim Elevator Pitch geht es insbesondere darum, jemanden schnell zu überzeugen, z.B. um ein weiteres Telefonat zu bekommen oder um die Kontaktdaten zu bekommen um weitere Informationen zusenden.</p>
<p>Zusammengefasst:</p>
<ol>
<li>Zeit &#8211; 15 Sekunden bis 15 Minuten</li>
<li>Publikum &#8211; Kenne dein Publikum und Ansprechpartner</li>
<li>Fokus &#8211; Geschäftsidee, Profit und Defizit (bei Investor)<br />
Was macht deine Geschäftsidee besonders? &#8211; USP (Unique Selling Proposition)<br />
Wer gibt dafür Geld aus? &#8211; Mental</li>
</ol>
<p>Wie verdienen wir Geld? &#8211; Inhalt</p>
<ol>
<li>Story &#8211; Emotionalisierung</li>
</ol>
<p>Damit sind wir auch schon am Ende angelangt, zumindest in den zehn Minuten die wir jetzt für das Interview hatten! Alles Weitere kann man dann in meinem Buch nachlesen.</p>
<p>FIV: Was hast du als nächstes geplant? Kannst du schon etwas verraten?</p>
<p>Gerne, ich arbeite gerade am liebsten an meinen neuen Immobilienportal. Derzeit sind wir auf zwei Sprachen, Deutsch und Englisch. Mein Ziel ist es internationale Kunden mit nationalen Anbietern zu connecten. Mein lieblings Beispiel ist der Zeit ein unbebautes Grundstück in Beverly Hills für 540 Millionen Euro. Persönlich liebe ich aber ein Anwesen am Central Park. Der Vorbesitzer hat das gesamte Anwesen auf 5 Stockwerken im Stil des französischen Sonnenkönigs eingerichtet. Dadurch hat man mitten am Central Park in New York ein unglaublich pompöses Anwesen, das aber keinesfalls kitschig wirkt sondern extrem luxuriös. Hört sich doch nach Spaß an oder?</p>
<p>FIV: Vielen Dank für das Interview! Das waren viele interessante Einblicke. Das eigene Start Up zu gründen heißt allzu viel Arbeit und viel Fleiß. Das haben wir gelernt! Wer jetzt noch mehr lernen will, der kann sich das neue Buch von Stephan M. Czaja online bestellen. Das Buch gibt es jetzt versandkostenfrei bei Amazon: <a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book kaufen</a>.</p>
<h2>The Business Book &#8211; Buch Empfehlung</h2>
<ul>
<li>Mehr zu: <a href="https://amzn.to/3ACWF0g" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book</a> von Stephan M. Czaja</li>
<li><a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book</a> – Amazon (Print)<br />
Hardcover Ausgabe für € 18,62</li>
<li><a href="https://amzn.to/2jO0flU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Business Book</a> – Amazon (Kindle)</li>
</ul>
<p><br />
</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Social Book: Social Media Management und Marketing &#8211; Buch Empfehlung</title>
		<link>https://fivmagazine.de/the-social-book-social-media-management-marketing-buch-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 14:21:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The Social Book (2. Auflage) ist letzte Woche im Buchhandel erschienen. Stephan M. Czaja schreibt zum zweiten Mal über Social Media Management und Marketing. Unsere Buch Empfehlung in dieser Woche für Selbstständige, Startups und die, die Social Media Manager werden wollen, durch Studium oder Berufsausbildung. Der Job wird immer wichtiger und immer beliebter. Arbeiten mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Social Book (2. Auflage) ist letzte Woche im Buchhandel erschienen. Stephan M. Czaja schreibt zum zweiten Mal über Social Media Management und Marketing. Unsere Buch Empfehlung in dieser Woche für Selbstständige, Startups und die, die Social Media Manager werden wollen, durch Studium oder Berufsausbildung. Der Job wird immer wichtiger und immer beliebter. Arbeiten mit Instagram, Youtube und Influencern &#8211; Traumjob. Wir haben uns mit dem Autoren von The Social Book getroffen für einen Small Talk zum Thema Social Media Marketing, sein neues Buch und Learnings für die nächste Generation Social Media Manager.</p>

<h2>The Social Book &#8211; Buch Empfehlung</h2>
<ul>
<li>Mehr zu: The Social Book von Stephan M. Czaja</li>
<li><a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Social Book</a> – Amazon (Print)<br />
Hardcover Ausgabe für € 18,82</li>
<li><a href="https://amzn.to/2jO0flU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Social Book</a> – Amazon (Kindle)</li>
</ul>
<h2>Social Media: Hype oder für immer?</h2>
<p>FIV: Social Media &#8211; Was sagst du: Hype oder für immer?</p>
<p>Die Power von Social Media ist sicher kein Hype. Bill Gates, Entwickler der größten Betriebs Software für Computer, Microsoft, sagte zu Beginn des Internets, dass es sich hier nur um einen kurzfristigen Trend handeln würde. War es ein kurzfristiger Trend? Die Welt verändert sich und wir alle müssen uns mit ihr ändern.</p>
<p>Blogger bzw. Influencer sind die neuen Superstars. Genauso wie Musiker, deren Karriere wird schon in jungen Jahren verfolgt, Schauspieler aber auch Sportler, sind schon früh Teil des Lebens von Menschen. Menschen werden sich also immer für sie interessieren. Betrachtet man die Geschichte, werden sie auch in Zukunft die Superstars sein. Warum? Social Media ist nur eine digitale Abbildung unserer gesellschaftlichen Bedürfnisse. So wie sich das reale, soziale Leben nicht mehr wegdenken lässt, lässt sich auch das digitale, soziale Leben nicht mehr wegdenken.</p>
<p>Kurz gesagt, kein Hype, Social Media Networks sind gekommen um zu bleiben.</p>
<p><a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53886" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads//2019/07/the-social-book-buch-social-media-marketing-tipps-ratgeber-facebook-youtube-instagram-tiktok-experte-ratgeber-checkliste.jpg" alt="" width="712" height="869"/></a></p>
<h2>Profilbild oder Ads und Community Management?</h2>
<p>FIV: Worum geht es in deinem neuen Book, der zweiten Auflage von The Social Book?</p>
<p>Immer mehr möchten Social Media studieren, eine Berufsausbildung machen oder eine Fortbildung und Weiterbildung zum Social Media Manager machen. Egal ob selbständige Person, Mitarbeiter oder Unternehmen, extrem vielen ist es wichtig die Grundlagen zu kennen und natürlich auch die Möglichkeiten, die sich z.B. durch Gruppen Marketing ergeben oder auch durch Social Advertising. Viele existierende Bücher im Handel wurden nicht von Agentur Manager geschrieben, sondern von Autoren. Dadurch fehlt in einigen Büchern die Tiefe, die es im wirklichen, praktischen Unternehmer Alltag braucht. Natürlich ist es schön über Facebook Kanalbilder zu sprechen oder über Profilbilder, letztendlich kommt es aber auf ganz andere Erfolgsfaktoren an. Community Management spielt hier eine große Rolle. Das aktive handeln und das aktive agieren auf Reaktionen.</p>
<p>Genau deshalb gibt es mein neues Buch der zweiten Auflage. Wir besprechen nicht die langweiligen Details sondern die Dinge, die wichtig sind. Nicht auf ein Sozial Network bezogen, sondern gestreut. Social Media Management und Social Media Marketing aus der Praxis, mit Insights und Tipps.</p>
<p>FIV: Hast du ein Best Practice Beispiel aus deiner Agentur für uns?</p>
<p>Was mir persönlich besonders Freude macht ist die Arbeit mit Influencern. Im allgemeinen arbeite ich sehr gerne mit Menschen, früher als Barkeeper, dann mit meiner Werbeagentur. Heute mag ich es vor allem meine Modelagentur mit der Social Media Welt zu verbinden. Eins meiner Highlights war deshalb mein erstes großes Influencer Event, in München für eine große Versicherung. Zusammen mit Top Leuten, unter anderem Pamela Reif, haben wir einen Tag dem Sport gewidmet.</p>
<p>Für den Kunden haben wir damals 7,2 Millionen Kontakte erreicht, in 48 Stunden. Das alles mit einem sehr positiv besetzen Thema, Bewegung, Ernährung und Sport. Das war natürlich das Highlight für den Kunden. Mein persönliches Highlight war folgende Geschichte. Zu Gast haben wir nicht nur tolle Influencer wie Pamela Reif, sondern auch Tennis Weltmeisterin Angelique Kerber. Meine geniale Idee, wenn wir schon eine Tennis Weltmeisterin haben, dann sollten wir auch einen Tennisplatz haben. Unsere Location war am Münchner Olympiastadion, im 35. Stockwerk, das Rooftop.</p>
<p>Meine große Aufgabe war es jetzt also ein Tennisplatz auf dem Rooftop zu installieren. Nicht nur ein Tennisplatz, ein stabiler Tennisplatz, der auch von einer Weltmeisterin gespielt werden kann. Am Morgen stand ich dann mit drei meiner Mitarbeiter im Bauhaus, weil keine Firma solche ein risikoreiches Projekt übernehmen wollte. Wir hatten einen Tennisplatz versprochen, gesagt, getan. So standen wir also im Baumarkt und haben alles mögliche gekauft um einen Tennisplatz zu installieren. Grünewald Fangnetze, Holzpfosten für die Stabilisierung und natürlich auch Farbe für Markierungen. Rollrasen durfte auch nicht fehlen. So digital die Welt von Social Media Marketing und Influencer Marketing ist, das war einer der Momente, die mir glaube ich immer in Erinnerung bleiben werden. Wir bauen einen Tennisplatz am Olympiastadion in München, im 35 Stockwerk. Und es hat funktioniert! 20 Influencer besuchten unseren kleinen Platz und natürlich auch Angelique Kerber. Kein Ball, keine Windböe hat unseren Tennisplatz zu Fall gebracht! Sehr gut für uns und natürlich auch für die Versicherung.</p>
<p>Am Ende des Tages hat alles gut funktioniert und wir haben unseren Kunden Millionen an Kontakten verschafft.</p>
<h2>Social Media Grundlagen</h2>
<p>FIV: Was sind soziale Netzwerke und was macht sie aus?</p>
<p>Jetzt kommen wir also zur Theorie! Was soziale Netzwerke ausmacht, ist die Kopplung zur realen Welt. Gruppendynamiken finden in der digitalen Welt statt, genauso wie in der offline Welt. Menschen unterhalten sich, tauschen Informationen aus, lästern, freuen sich, trauern zusammen, hier spielt sich das reale Leben ab, nur digital. Der große Reiz von sozialen Netzwerken ist dabei aber, dass man sich nicht an einem fixen Ort treffen muss. Informationen können ständig mit der ganzen Welt ausgetauscht werden, genauso können Informationen aus der ganzen Welt empfangen werden, zu jedem Zeitpunkt. Das hat die Welt extrem verändert und es hat sich schneller gemacht.</p>
<p>FIV: Was ist der Zweck von Social Media im Alltag?</p>
<p>Im Alltag erleichtert Social Media sehr viele Prozesse. Von der einfachen Verabredung mit der Freundin, bis hin zum Austausch von Unterrichtsmaterialien bei Studenten aber auch Arbeitskollegen, die von hier aus Termine koordinieren. Soziale Netzwerke sind also nicht nur für Privatpersonen wichtig geworden, natürlich auch für Unternehmen. Social Media erfüllt also den Zweck, der ständigen und fast zeitunabhängigen Kommunikation. Ein Kommunikationsmittel, dass dem Menschen in dieser Form zuvor noch nie zur Verfügung stand. Genau hier liegt auch das Erfolgsrezept von Web 2.0. Nutzer sind zum ersten Mal nicht nur Anfänger, sie können selbst Informationen senden. Sogenannter User Generated Content.</p>
<p>FIV: Was ist User Generated Content?</p>
<p>Ganz kurz erklärt, früher gab es ein Sender Empfänger Modell, dass wenige Sender vorsieht, z.B. Radios oder TV-Stationen, Magazin, heute hat sich dieses Sender Empfänger Modell gewandelt. Durch Plattformen wie Facebook, YouTube aber auch ältere Plattformen, die heute niemand mehr kennt, so wie MySpace, kann heute jeder zum Sender von Informationen werden. Dadurch, dass ein Großteil der Menschen auf sozialen Netzwerken auch Inhalte veröffentlicht, regelmäßig oder unregelmäßig, wird ständig neuer Content produziert. Dieser User Generated Content macht soziale Netzwerke lebendig. Gleichzeitig können Firmen aus dem User Generated Content Informationen ziehen, wie es nie zuvor möglich war. Wer hat welche Interessen? Wer hat welches Hobby? Wer steckt in welcher Lebenssituation?</p>
<h2>Social Media Marketing</h2>
<p>FIV: Warum nutzen Firmen Social Media Marketing?</p>
<p>Heute geben Nutzer ihr privates Leben preis. Perfekt für Social Media Marketing und Social Media Advertising. An solche privaten Informationen sind früher noch nie gekommen. Wer interessiert sich eigentlich gerade für eine Finanzierung oder eine Kreditkarte? Auf der anderen Seite, wer interessiert sich für Kapitalanlagen? Social Media Marketing erlaubt es Firmen also wesentlich privater zu agieren. Zum einen durch die privaten Informationen, die z.B. im Social Advertising genutzt werden können, zum anderen bieten Sie die Möglichkeit der direkten Kommunikation in sozialen Netzwerken. Das verbessert die Zusammenarbeit mit Kunden und macht die Marke attraktiver für Konsumenten.</p>
<p>Zudem bietet Social Media den unschlagbaren Vorteil von relativ günstigen Kosten im Verhältnis zu klassischen, überbuchten Medien Kanälen. Wer z.B. im Radio Werbung machen will, der liegt schnell bei 10.000 €. Für 10.000 € kann eine gute Social Media Agentur locker 200.000 Menschen erreichen. Jedoch nicht über ein bisschen Sprache, dass zwischen anderen Werbeblöcke untergeht, sondern mit gezielter Ansprache.</p>
<p>FIV: Wie funktioniert Social Media Marketing eigentlich?</p>
<p>Das A und O ist regelmäßiger Content und Community Management. Regelmäßiger Content sorgt dafür, dass der Algorithmus der sozialen Netzwerke den eigenen Kanal nach oben Stufen. Das bedeutet aber nicht nur regelmäßige Veröffentlichungen, auch ständige Interaktion mit der eigenen Community. Bei Beratungsgesprächen sage ich auch oft, nehmen Sie bereits die ersten 1.000 Fans Ernst! Viele hoffen auf den großen Durchbruch und direkt 100.000 Fans, das funktioniert aber nur, wenn man bereits die ersten Menschen ernst nimmt und ihnen dementsprechend entgegentritt. Mit jedem neuen Kommentar, mit jedem neuen gefällt mir, kommt das eigene Social Media Posting weiter voran. Je häufiger ein Posting veröffentlicht wird, je häufiger die Community mit dem Posting interagiert, desto nachhaltiger ist der Effekt. Social Media ist also nicht nur das Veröffentlichen von Inhalten, die bereits auf anderen Kanälen veröffentlicht wurden. Social Media ist eine eigenständige Welt, die auch von Firmen dementsprechend wahrgenommen werden sollte.</p>
<h2>Social Media Manager</h2>
<p>FIV: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht ein Social Media Marketing Manager?</p>
<p>Der Social Media Manager sein will, der muss vor allem Kreativität beherrschen. Ständig muss man neue Inhalte veröffentlichen, Kampagnen überlegen und Ideen haben. Deshalb ist Kreativität meiner Meinung nach das wichtigste für einen Social Media Manager. Danach kommt Organisationstalent, ein Gespür für soziale Medien, Tendenzen und Trends aber auch das Klassische, Kaufmännische gehört dazu z.B. wenn man im Monitoring Listen mit Ergebnissen zusammenstellt. Social Media Manager werden ist in der Verwaltung relativ einfach, in der Konzeption, kommt viel Talent dazu. Deshalb ist es auch schwer die Frage zu beantworten, Ausbildung oder Studium, was würdest du empfehlen? Für junge Social Media Manager ist es wichtig Praxiserfahrungen in Agenturen zu bekommen. Dabei geht es schließlich nicht nur um das Posting, sondern auch um Community Management, Kundenbetreuung, das eben erwähnte Monitoring.</p>
<p>FIV: Was sind die zentralen Themen, die junge Social Media Manager in deinem Buch lernen?</p>
<p>Bei mir geht es vor allem um das Grundverständnis von Social Media, denn letztendlich verändert sich die Welt in sozialen Netzwerken so schnell, dass man keine gültigen Theorien dafür aufstellen kann, welches Posting definitiv funktioniert. Wenn etwas definitiv funktionieren soll, braucht es Überlegung, Planung und Expertise. Dafür brauchen junge Menschen, die in den Beruf einsteigen wollen, vor allem Verständnis darüber, wie sich soziale Netzwerke in den kurzen Jahren verändert haben.</p>
<p>Dazu kommt eine große Portion Community Management, mit der letztendlich geht es genau darum, Gruppendynamik und Gruppenaktivität.</p>
<p>Der dritte große Punkt im Buch ist Advertising. Im Social Advertising geht es darum Beiträge durch bezahlte Reichweite weiter nach oben zu bringen. Je häufiger die richtigen Personen die Inhalte unseres Social Media Kanals sehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie im Supermarktregal oder im Onlineshop auf unser Produkt zurückgreifen.</p>
<p>Ganz anders als in der klassischen Werbung gibt es hier aber direktes Feedback der Benutzer. Durch Kommentare, Bewertungen und Diskussionen. Wer hier Handlungskompetenz beweist, der kann es im Unternehmen schnell nach oben bringen.</p>
<p>FIV: Vielen Dank für das Interview! Das Buch gibt es jetzt versandkostenfrei bei Amazon: <a href="https://amzn.to/2jNQy72" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Social Book kaufen</a>.</p>
<h2>The Social Book &#8211; Buch Empfehlung</h2>
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