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	<title>Belgien | FIV | Magazin</title>
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		<title>Urlaub Belgien: Brügge, Blankenberge und Co. &#8211; Tipps und Aktivitäten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Urlaub in Belgien &#8211; Egal ob Alleine, als Paar oder mit Kind und Kegel: Das kleine Land westlich Deutschlands hat einige Liebhaber, denn genau wie in den Niederlanden findet man hier auch wunderschöne Küstenstädte mit Nordseezugang und endlose Sandstrände. Viele Städte im Landesinneren und Richtung Küste wurden im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont und aus diesem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Urlaub in Belgien &#8211; Egal ob Alleine, als Paar oder mit Kind und Kegel: Das kleine Land westlich Deutschlands hat einige Liebhaber, denn genau wie in den Niederlanden findet man hier auch wunderschöne Küstenstädte mit Nordseezugang und endlose Sandstrände. Viele Städte im Landesinneren und Richtung Küste wurden im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont und aus diesem Grunde finden sich auch heute noch mittelalterliche Bauten und auch der Stadtaufbau orientiert sich am klassischen Marktzentrum. Welche Orte du in Belgien auf keine Fall verpassen solltest und was du dort alles erleben kannst verraten wir dir in diesem Artikel.</p>
<h2>Belgien: Pommes Frites mit Starkbier an der Küste</h2>
<p>Das schöne Nachbarland Belgien wird von Urlaubern häufig unterschätzt. Ob das an der geringen Größe liegt, oder dem Umstand, dass leider gar nicht viele Reiseführer und Veranstalter Belgien ansteuerten, lässt sich nicht so klar herausstellen.</p>
<p>Wir sind trotz allen Zweifeln immer noch Fans von dem kleinen Land, das so viele Facetten hat. Zum Beispiel gibt es in Belgien 3 Landessprachen: Flämisch, Französisch und Belgisch. Außerdem gilt das kleine Land als Geburtsstätte eines absoluten Favoriten, wenn es um frittiertes Essen geht: Pommes Frites. Wer diese auf klassische Art und Weise probieren möchte bestellt eine Portion mit Mayonnaise und Erdnusssauce.</p>
<ul>
<li>11,45 Mio. Einwohner</li>
<li>Fläche: 30,688 km²</li>
</ul>
<h2>Blankenberge: Küstenort mit Promenade</h2>
<p>Der Ort an der Küste im Nordwesten des Landes ist bei Strandurlaubern sehr beliebt. besonders Familien mit Kindern treibt es in die Küstenstadt au der Suche nach feinen Sandstränden mit einer angenehmen Meeresbrise. Kinderunterhaltung wird hier groß geschrieben, so haben die Kleinsten im Kidplay Blankenberge einen Riesenspaß und auch das ortsansässige Sea Life fasziniert Eltern und Kinder gleichermaßen.</p>
<h3>Karte: Strandpromenade und Sportstrand</h3>
<p>Wenn du dich dazu entscheidest Blankenese einen Besuch abzustatten, raten wir dir ganz dringend dazu, dass du dir die Zeit nimmst einfach für eine Weile die Strandpromenade herauf oder herab zu laufen. Dort findest du Cafés, Bars und Bäckereien, die dir die kulinarische Vielfalt des Landes näher bringen. Außerdem finden sich hier kleine, unabhängige Geschäfte, in denen du auf jeden fall etwas für deinen Kleiderschrank findest.</p>
<h3>Rundgang: Strandliegen und Sonnenschein</h3>
<p>Die bunten Bauten der Strandpromenade strahlen besonders farbenfroh im Sommer, wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht und der Himmel in ein wunderschönes blau getaucht ist. Das Meer rauscht sanft in Hintergrund und die Sonne brutzelt auf deiner Haut. Vergiss auf gar keinen Fall deine Sonnencreme, denn hier möchte man einfach so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. Überzeuge dich selbst und lass dich vom Zauber des Ortes einfangen:</p>
<h2>Bredene: Urlaub am Meer</h2>
<p>Auf der Suche nach den schönsten Stränden Belgiens trifft man oft auf den Ort Bredene und den gleichnamigen Strand. Wir verraten dir ob der Ort für einen längeren Aufenthalt geeignet ist, welche Orte in der Nähe liegen und was du hier auf keine Fall verpassen solltest.</p>
<h3>Karte: Ort am Fort Napoleon</h3>
<p>Obwohl der Strand von Bredene auf der Suche nach geeigneten Urlaubsorten in Belgien immer wieder vorgeschlagen wird, würden wir dir nicht dringend raten, hier einen längeren Urlaub zu verbringen. Allerdings ist ein Ausflug an diesen Strand wirklich eine Autofahrt wert und ganz in der Nähe findet sich außerdem noch das Fort Napoleons, in dem natürlich über den ehemaligen, französischen Machthaber berichtet wird, aber auch Hügel sind, die man für eine beeindruckende Aussicht erklimmen kann.</p>
<h3>Rundgang: Grüne Dünen und Sandstrand</h3>
<p>Endlos weit kann man in Bredene über das Meer blicken und mindestens genauso lang scheint auch der Strand zu sein, an dem man entlang läuft. Genau dafür kommt man hierher, denn in der Gegend gibt es nur in einiger Entfernung die mittelalterlichen Städte, für die Belgien sonst so bekannt ist. Mach dir selbst ein Bild von dem was dich erwartet:</p>
<h2>Brügge: Bestes Bier und historische Bauten</h2>
<p>Neben Brüssel sind Gent und Brügge die bekanntesten Städte Belgiens. Wir haben uns speziell Brügge ausgesucht um euch einen genaueren Blick in die Stadt zu gewähren,  denn die Lage ganz in der Nähe der Nordsee-Küste eröffnet euch viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Noch mehr dazu, verraten wir dir hier.</p>
<h3>Karte: Stadt mit beeindruckender Basilika</h3>
<p>Gar nicht weit von Blankenberge liegt das beschauliche Städtchen Brügge. Dieser Ort ist mit seinem mittelalterlichen Stadtkern und den engen Straßen schon häufiger Schauplatz einiger Filme geworden. Der klassische Marktplatz um das Rathaus und die Basilika, welche den Aufbau mittelalterlicher Siedlungen reflektieren, ist ein besonderes Highlight.</p>
<h3>Rundgang: beschaulicher Stadtkern mit belgischem Charme</h3>
<p>Die Stadt in Belgien ist einfach hinreißend und man wundert sich wirklich nicht, dass sich so viele Touristen hier Wohlfühlen. Die Stadt ist von Kanälen durchzogen, von denen aus man die historischen Gebäude besonders einfach besichtigen kann. Regelmäßige Bootstouren machen es möglich. Außerdem empfehlen wir die Brauerei des Bruggse Zot zu besichtigen, um die belgische Bierkultur hautnah kennenzulernen. Die Bars und Kneipen am Straßenrand bieten eine Reihe an unterschiedlichen Bieren, die zum Probieren einladen.</p>
<p>Überzeuge dich selbst:</p>
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			</item>
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		<title>Boutique De Ridder x le bloc 2015</title>
		<link>https://fivmagazine.de/boutique-de-ridder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Accessoires]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[De Ridder]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion-Boutique]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[le bloc]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer 2015 in Köln nach belgischem Avantgarde-Design suchte, landete fast zwangsläufig in der Lütticher Straße 6 — einem schmalen Eckladen im Belgischen Viertel, der mehr Pariser Concept Store als rheinische Boutique war. Boutique De Ridder, geführt von Inhaberin Carmen De Ridder, war zu diesem Zeitpunkt eine der wenigen Adressen in Deutschland, die konsequent auf belgische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer 2015 in Köln nach belgischem Avantgarde-Design suchte, landete fast zwangsläufig in der Lütticher Straße 6 — einem schmalen Eckladen im Belgischen Viertel, der mehr Pariser Concept Store als rheinische Boutique war. Boutique De Ridder, geführt von Inhaberin Carmen De Ridder, war zu diesem Zeitpunkt eine der wenigen Adressen in Deutschland, die konsequent auf belgische Designer setzte: Dries Van Noten, Ann Demeulemeester, Haider Ackermann. Während im selben Sommer auf der nur zwei Straßen entfernten Ehrenstraße H&amp;M und COS dominierten, fuhren Stylistinnen aus Düsseldorf und Frankfurt extra nach Köln, um hier zu shoppen. Wir haben den Store im Rahmen der ersten Folge unserer Serie zum Mode- &amp; Designfestival <strong>le bloc 2015</strong> besucht — und festgestellt: Diese Boutique war ihrer Zeit voraus. Wer sich grundsätzlich für die <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-chanel-givenchy-hermes-prada-ultimativer-liste-herren-damen/">Modemarken-Landschaft von A bis Z</a> interessiert, versteht schnell, warum De Ridder hier eine Sonderrolle spielte.</p>
<h2>Take 1: De Ridder — die belgische Schule mitten in Köln</h2>
<p>Belgische Mode hat seit den späten 1980ern einen eigenen Sound. Die &#8222;Antwerp Six&#8220; — Dries Van Noten, Ann Demeulemeester, Walter Van Beirendonck, Dirk Van Saene, Dirk Bikkembergs und Marina Yee — haben in London 1986 die Modewelt umgekrempelt: dekonstruiert, asymmetrisch, intellektuell. Genau diese DNA findet man bei Boutique De Ridder. Während Mailänder Häuser wie <a href="https://fivmagazine.de/dolce-gabbana-parfum-schuhe-tasche-the-one-men-woman/">Dolce &amp; Gabbana</a> auf opulente Femininität setzen oder <a href="https://fivmagazine.de/prada-haute-couture-kollektionen-accessoires/">Prada</a> mit konzeptioneller Strenge spielt, ist die belgische Schule der dritte Weg: poetisch, oft monochrom, technisch ambitioniert. Carmen De Ridder kuratierte ihren Store nach diesem Prinzip — keine Vollsortimenter-Logik, sondern eine klare Handschrift.</p>
<p>Was den Store von klassischen Multi-Label-Boutiquen unterschied: Hier wurde nicht nach Saison-Drops eingekauft, sondern nach Designer-Vertrauen. Ein Mantel von Christian Wijnants konnte zwei Saisons in der Auslage hängen, weil das Stück eben kein Trend war, sondern ein Statement. Diese Haltung kennt man sonst eher aus Pariser Adressen wie L&#8217;Eclaireur oder dem Berliner Andreas Murkudis — im Köln des Jahres 2015 war sie eine Ansage.</p>
<h2>Das Belgische Viertel: Warum gerade hier?</h2>
<p>Die Lütticher Straße liegt im Herzen des Belgischen Viertels — jenem Quadrat zwischen Aachener Straße, Hohenzollernring und Venloer Straße, das in den 2010er-Jahren Kölns kreatives Epizentrum wurde. Galerien, unabhängige Buchläden, Concept Stores, Cafés mit Specialty Coffee, bevor das jeder anbot. Die Mietpreise lagen 2015 noch deutlich unter denen der Schildergasse, gleichzeitig war die Lauffrequenz für eine kuratierte Boutique ideal: weniger Touristen, mehr lokale Stammkundschaft mit Budget.</p>
<p>De Ridder lag dabei strategisch klug zwischen den großen Konsumachsen und den ruhigeren Wohnstraßen. Wer hier reinkam, kam mit Absicht. Das ist ein entscheidender Unterschied zur Massen-Boutique: Beratung dauerte hier nicht zehn Minuten, sondern eine Stunde. Wie wir im Artikel zu den <a href="https://cmmodels.de/mode-boutiquen-koeln-koelner-dom-schildergasse-belgisches-viertel/">Mode-Boutiquen in Köln</a> ausführlich zeigen, war diese Verdichtung kuratierter Stores im Belgischen Viertel um 2015 herum auf einem Höhepunkt — vergleichbar nur mit dem Karoviertel in Hamburg oder den Hackeschen Höfen in Berlin.</p>
<h2>le bloc 2015 — das Festival, das Köln auf die Modekarte setzte</h2>
<p>Der Besuch bei De Ridder war Teil unserer Serie zum Mode- und Designfestival <strong>le bloc</strong>, das 2015 zum wiederholten Mal das Belgische Viertel bespielte. Drei Tage lang wurden über 50 Boutiquen, Ateliers und Galerien Teil eines kuratierten Rundgangs — mit Designertalks, Pop-up-Stores und Late-Night-Shopping. Das Konzept war simpel und wirkungsvoll: Statt einer zentralen Messehalle wurde der gesamte Stadtteil zur Bühne.</p>
<p>Für Boutiquen wie De Ridder war le bloc mehr als nur ein PR-Event. Es war die Gelegenheit, internationale Presse und Einkäufer ins eigene Wohnzimmer zu holen. Während die <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-mailand-ss-23-sommer-2022-alle-termine/">Fashion Week Mailand</a> mit Millionenbudgets arbeitet und Berlin seine Modewoche zwischen Trade Shows und Runway-Schauen aufteilt, hat le bloc bewusst auf Niedrigschwelligkeit gesetzt: jeder konnte rein, jeder konnte mitreden. Genau diese Mischung aus Professionalität und Offenheit hat dem Festival in der Branche schnell Respekt eingebracht.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir kaufen nicht nach Trends, wir kaufen nach Überzeugung. Ein Stück muss in fünf Jahren noch funktionieren, sonst kommt es nicht in den Store.&#8220; — sinngemäß die Haltung, die Carmen De Ridder in zahlreichen Gesprächen während des Festivals formulierte.</p></blockquote>
<h2>Was Boutique De Ridder von der Konkurrenz unterschied</h2>
<p>Köln hatte 2015 eine erstaunliche Dichte an Premium-Boutiquen — von Apropos in der Mittelstraße bis zu kleineren Adressen in der Pfeilstraße. Was De Ridder aber tat und kaum jemand sonst: konsequent eine Region kuratieren statt eine Preisklasse. Während andere Concept Stores zwischen <a href="https://fivmagazine.de/gucci-schuhe-guertel-tasche-luxurioese-accessoires-damen-herren/">Gucci</a>-Statementtaschen und Skandi-Minimalismus pendelten, gab es hier Belgien — punkt. Diese Schärfe ist im Retail selten und kommerziell riskant. Sie funktioniert nur, wenn die Inhaberin selbst Expertin ist und die Kundschaft das honoriert.</p>
<p>Ein zweiter Unterschied: das Storedesign. Reduziert, fast galerieartig, mit viel Wandfläche und wenig hängender Ware. Das ist die internationale Concept-Store-Sprache, die man aus Tokio oder Antwerpen kennt — in Köln war sie 2015 noch Ausnahme. Die meisten lokalen Boutiquen hängten so viel wie möglich auf möglichst wenig Quadratmeter. De Ridder zeigte dagegen jedes Stück mit Atem.</p>
<table>
<tr>
<th>Merkmal</th>
<th>Boutique De Ridder</th>
<th>Klassische Premium-Boutique</th>
</tr>
<tr>
<td>Sortimentsfokus</td>
<td>Belgische &amp; niederländische Designer</td>
<td>International Mixed</td>
</tr>
<tr>
<td>Anzahl Marken</td>
<td>Bewusst limitiert</td>
<td>20–40+</td>
</tr>
<tr>
<td>Beratungszeit</td>
<td>30–60 Minuten</td>
<td>10–15 Minuten</td>
</tr>
<tr>
<td>Saisonrhythmus</td>
<td>2 Hauptdrops + Designerstücke länger</td>
<td>4–6 Drops, schneller Turnover</td>
</tr>
<tr>
<td>Kundenprofil</td>
<td>Stammkundschaft, Branche, Stylistinnen</td>
<td>Laufkundschaft + Stamm</td>
</tr>
</table>
<h2>Die Marken hinter dem Konzept</h2>
<p>Wer den Store betrat, fand neben den großen Namen der Antwerp School auch jüngere belgische Positionen: Christian Wijnants mit seinen Strickkollektionen, Cédric Charlier nach seiner Zeit bei Cacharel, gelegentlich Stücke von Maison Margiela aus der frühen Galliano-Ära. Dazu kamen ausgewählte Accessoires — oft japanisch, oft handwerklich, immer mit Geschichte. Im Vergleich zum Mainstream-Sortiment, das man bei <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-zalando-talkshow-essen-kollektionen-after-show/">Zalando</a> oder ähnlichen Plattformen findet, war hier jedes Stück eine bewusste Entscheidung.</p>
<p>Spannend war der Bereich Schuhe. Während andere Boutiquen damals auf <a href="https://fivmagazine.de/high-heels-rote-sohlen-geschichte-hinter-louboutin/">Louboutins mit roter Sohle</a> setzten, fand man bei De Ridder eher reduzierte, oft monochrome Modelle — von Marsèll, Officine Creative, gelegentlich Premiata. Das war keine Anti-Statement-Haltung, sondern eine andere Definition von Luxus: nicht Logo, sondern Material und Verarbeitung.</p>
<h2>Was 2015 begann — und wo es hinführte</h2>
<p>Boutique De Ridder steht exemplarisch für eine Phase im deutschen Retail, in der unabhängige Stores nochmal eine echte Hochzeit erlebten — bevor Online-Plattformen, Marken-Direktvertrieb und steigende Mieten ab 2018 herum den Druck massiv erhöhten. Wer 2015 im Belgischen Viertel unterwegs war, erlebte ein Ökosystem aus Boutiquen, Ateliers und Festivals, das in dieser Dichte heute nicht mehr existiert. Le bloc selbst hat sich in den Folgejahren weiterentwickelt, ist gewachsen, hat Formate verändert.</p>
<p>Das Erbe dieser Phase: Köln wurde als Modestadt ernster genommen. Vorher war die Stadt vor allem Messestandort (Anuga, IMM, Gamescom), modisch aber im Schatten von Düsseldorf und Berlin. Festivals wie le bloc und Boutiquen wie De Ridder haben das verändert. Heute, fast ein Jahrzehnt später, profitiert die Stadt noch von diesem Fundament.</p>
<h2>Praktischer Guide: Belgisches Viertel shoppen</h2>
<ul>
<li><strong>Anreise:</strong> KVB-Haltestelle Brüsseler Platz, von dort 2 Minuten<br />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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