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	<title>Schwangerschaft | FIV | Magazin</title>
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		<title>Cannabis in der Schwangerschaft: Risiken, Stillzeit und THC</title>
		<link>https://fivmagazine.de/cannabis-schwangerschaft-stillzeit-risiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 08:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis DE]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Cannabis in der Schwangerschaft ist kein Grenzbereich — es ist eine absolute Kontraindikation. Das gilt für THC wie für CBD, für gelegentlichen wie für regelmäßigen Konsum, für den ersten Trimester genauso wie für die Stillzeit. Was die Entwicklungsbiologie dahinter erklärt und warum &#8222;natürlich&#8220; nicht &#8222;sicher&#8220; bedeutet. Warum Cannabis in der Schwangerschaft absolut kontraindiziert ist Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Cannabis in der Schwangerschaft ist kein Grenzbereich — es ist eine absolute Kontraindikation. Das gilt für THC wie für CBD, für gelegentlichen wie für regelmäßigen Konsum, für den ersten Trimester genauso wie für die Stillzeit. Was die Entwicklungsbiologie dahinter erklärt und warum &#8222;natürlich&#8220; nicht &#8222;sicher&#8220; bedeutet.</p>
<h2>Warum Cannabis in der Schwangerschaft absolut kontraindiziert ist</h2>
<p>Die Klarheit der medizinischen Empfehlung speist sich aus mehreren Evidenzsträngen:</p>
<ul>
<li><strong>Keine sichere Dosis bekannt:</strong> Es gibt keinen wissenschaftlich etablierten Schwellenwert unterhalb dem Cannabis in der Schwangerschaft als sicher gilt. Weder für THC noch für CBD existiert eine Dosierungsgrenze, die als unbedenklich belegt ist</li>
<li><strong>THC passiert Plazenta und Blut-Hirn-Schranke:</strong> THC ist lipophil — es passiert die Plazentaschranke effizient und erreicht fetales Gewebe. Fetal ist die Blut-Hirn-Schranke noch unvollständig ausgebildet — THC erreicht das sich entwickelnde Gehirn in relevantem Ausmaß</li>
<li><strong>Kritische Entwicklungsfenster:</strong> Das fetale Gehirn durchläuft zwischen der 5. und 25. SSW kritische Phasen der Neurogenese, Migration, Differenzierung und synaptischen Schaltkreisbildung — alles ECS-regulierte Prozesse. Exogene Cannabinoide stören diese präzise Timing-abhängige Entwicklung</li>
<li><strong>ACOG-Position:</strong> Das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) und Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie empfehlen ausdrücklich Abstinenz — kein Cannabis in Schwangerschaft oder Stillzeit, ohne Ausnahme</li>
</ul>
<h2>THC und fetale Gehirnentwicklung: Der Mechanismus</h2>
<p>Das Endocannabinoid-System ist nicht nur im adulten Gehirn aktiv — es steuert entscheidende Entwicklungsschritte:</p>
<ul>
<li><strong>ECS als Entwicklungs-Regulator:</strong> 2-AG und Anandamid sind endogene Signalmoleküle, die fetale Neuronenmigration (Wanderung von Neuronen an ihre Zielposition), axonale Aussprossung und synaptische Verdichtung steuern. CB1-Rezeptoren sind bereits ab der 5. SSW im menschlichen fetalen Cortex nachweisbar</li>
<li><strong>THC als Störfaktor:</strong> Exogenes THC bindet CB1 stärker und länger als Anandamid (Anandamid wird durch FAAH schnell abgebaut, THC nicht). Diese verlängerte CB1-Aktivierung verschiebt Entwicklungszeitfenster — Neuronen migrieren zu früh oder zu spät, Axone sprossen in falsche Richtungen aus</li>
<li><strong>Dopaminerges System:</strong> Pränatale THC-Exposition beeinflusst die Entwicklung des mesolimbischen Dopamin-Systems — spätere ADHS-Vulnerabilität, Impulskontrollprobleme und erhöhtes Suchtrisiko beim Kind</li>
<li><strong>El Marroun et al. 2019 (JAMA Psychiatry):</strong> Prospektive Kohortenstudie (Generation R, N=2.972). Pränatale Cannabis-Exposition assoziiert mit erhöhten Internalizing-Scores (Angst, Rückzug) und externalizing Problems beim Kind bis zum Alter von 9 Jahren. Neuroimaging: strukturelle Veränderungen im präfrontalen Cortex</li>
<li><strong>Fried et al. (Ottawa Prenatal Prospective Study):</strong> Langzeit-Kohortenstudie über 20+ Jahre: pränatale Cannabis-Exposition assoziiert mit reduzierter exekutiver Funktion, Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis im Jugendalter — auch bei Adjustierung für Tabak, Alkohol und sozioökonomischen Status</li>
</ul>
<h2>Schwangerschaftskomplikationen: Was die Daten zeigen</h2>
<p>Die fetale Gehirnentwicklung ist nicht die einzige Sorge:</p>
<ul>
<li><strong>Small for Gestational Age (SGA):</strong> Conner et al. 2016 (Obstetrics &amp; Gynecology): Cannabis-Konsum in der Schwangerschaft erhöhte das Risiko für ein zu kleines Geburtsgewicht (SGA, unter 10. Perzentile) signifikant — nach Adjustierung für Rauchen und andere Faktoren. Mechanismus: THC-induzierte fetoplazentare Vasokonstriktion reduziert Nährstoffversorgung</li>
<li><strong>Frühgeburt:</strong> Mehrere Kohortenstudien zeigen erhöhte Frühgeburtsrate bei Cannabis-Konsumentinnen. Odds Ratio 1,3–1,5 je nach Studie und Konsumdosis</li>
<li><strong>Totgeburt:</strong> Brown et al. 2019 (BMJ) zeigte in einer großen US-Kohorte erhöhtes Totgeburtsrisiko bei Cannabis-Konsum in der Schwangerschaft (OR 2,34) — besonders bei täglichem Konsum</li>
<li><strong>Schwangerschaftsübelkeit — der häufigste Grund für Selbstmedikation:</strong> Viele Frauen mit Hyperemesis Gravidarum greifen zu Cannabis. Das ACOG warnt ausdrücklich davor — die Teratogenitäts-Risiken überwiegen den Nutzen bei Weitem. Evidenzbasierte Alternativen: Ondansetron, Dimenhydrinat, Pyridoxin, Metoclopramid</li>
</ul>
<h2>Cannabis in der Stillzeit: THC in der Muttermilch</h2>
<p>Die Kontraindikation endet nicht mit der Geburt:</p>
<ul>
<li><strong>THC konzentriert sich in Muttermilch:</strong> THC ist hochlipophil und konzentriert sich aktiv in der fettreichen Muttermilch — Konzentration in Muttermilch ist 8-fach höher als im mütterlichen Blutplasma</li>
<li><strong>Baker et al. 2018 (Obstetrics &amp; Gynecology):</strong> THC war noch bis zu 6 Tage nach letztem Konsum in Muttermilch nachweisbar — bei regelmäßigen Konsumentinnen länger. Einmaliger Konsum reicht für mehrtägige Exposition des gestillten Kindes</li>
<li><strong>Fetale Ausscheidung verlangsamt:</strong> Das neugeborene Gehirn metabolisiert THC langsamer als das adulte Gehirn (unreife Leberfunktion, unvollständige Blut-Hirn-Schranke). Gleiche Dosis → stärkere und längere Exposition</li>
<li><strong>Entwicklungsfolgen für das gestillte Kind:</strong> Thielin et al. und weitere Studien zeigen motorische Entwicklungsverzögerungen bei Kindern, die durch Muttermilch THC-exponiert waren — besonders im ersten Lebensjahr</li>
<li><strong>Abpumpen und Wegschütten reicht nicht:</strong> Wegen der Anreicherung in Fettdepots scheidet die Mutter THC über Stunden aus. &#8222;Pump and dump&#8220; hat keine belastbare Evidenz als Sicherheitsstrategie</li>
</ul>
<h2>CBD in der Schwangerschaft: Nicht sicher</h2>
<ul>
<li><strong>Keine Sicherheitsdaten:</strong> Für CBD in der Schwangerschaft existieren keine humanen Sicherheitsstudien. Die FDA warnt ausdrücklich vor CBD-Supplementen in der Schwangerschaft</li>
<li><strong>Tiermodelle — beunruhigende Signale:</strong> Tiermodelle zeigen, dass CBD die Plazentafunktion beeinflussen kann und in fetales Gewebe eindringt. Zusammenschluss auf den Menschen unklar — aber kein Signal für Sicherheit</li>
<li><strong>CBD-Produkte unregulierten Ursprungs:</strong> Viele CBD-Produkte enthalten THC-Spuren oder andere unkontrollierte Cannabinoide. Das Kontaminationsrisiko ist bei unkontrollierter Produktqualität nicht abschätzbar</li>
<li><strong>Fazit:</strong> Kein CBD in der Schwangerschaft oder Stillzeit — auch nicht bei etablierten Indikationen wie Angst oder Schlaf. Evidenzbasierte Alternativen mit Sicherheitsdaten in der Schwangerschaft bevorzugen</li>
</ul>
<h2>Für wen der Hinweis besonders wichtig ist</h2>
<ul>
<li><strong>Frauen mit chronischen Erkrankungen:</strong> Wer Cannabis medizinisch zur Schmerztherapie, bei Endometriose oder Angst nutzt — muss bei Schwangerschaft oder Planung sofort stoppen und den verschreibenden Arzt informieren. Alternative Therapien einleiten</li>
<li><strong>Unbemerkte frühe Schwangerschaft:</strong> Viele Schwangerschaften werden erst in der 5.–8. SSW bemerkt — einer der kritischsten Entwicklungsphasen. Wer schwanger werden könnte: Vorsichtshalber Konsum einstellen</li>
<li><strong>Paare mit Kinderwunsch:</strong> THC beeinflusst bei Männern Spermienqualität (Motilität, DNA-Integrität) und bei Frauen den Hormonstatus und die Zyklusregularität. Abstinenz auch vor der Konzeption sinnvoll</li>
<li><strong>Offenes Gespräch mit dem Frauenarzt:</strong> Viele Schwangere sprechen Cannabis-Konsum nicht an — aus Angst vor Konsequenzen. Ehrlichkeit ist wichtig für angemessene Begleitung. Keine Stigmatisierung, aber klare medizinische Information</li>
</ul>
<p>Cannabis bei Menstruation und Zyklus — was vor einer Schwangerschaft relevant ist: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-menstruation-pms-dysmenorrhoe-endometriose/">Cannabis bei PMS und Menstruation</a>. Das Endocannabinoid-System und seine Rolle in der Entwicklung: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-immunsystem-cb2-autoimmun-entzuendung/">Cannabis und Immunsystem</a>. CBD vs. THC — Unterschiede in Sicherheitsprofil und Wirkung: <a href="https://fivmagazine.de/cbd-vs-thc-unterschied-wirkung-deutschland/">CBD vs. THC</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen zu Cannabis in der Schwangerschaft</h2>
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			</item>
		<item>
		<title>Cannabis in der Schwangerschaft und beim Stillen: Risiken</title>
		<link>https://fivmagazine.de/cannabis-schwangerschaft-stillen-risiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 05:23:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis DE]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Cannabis gilt als &#8222;natürlich&#8220; — und gerade deshalb unterschätzen manche Schwangere das Risiko. Tatsächlich ist Cannabis in der Schwangerschaft eines der wenigen Themen, bei dem die wissenschaftliche Evidenz klar und konsistent ist: THC gelangt direkt zum Fötus und kann die Gehirnentwicklung dauerhaft beeinflussen. Warum THC besonders riskant für Feten ist Das Endocannabinoid-System (ECS) spielt eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Cannabis gilt als &#8222;natürlich&#8220; — und gerade deshalb unterschätzen manche Schwangere das Risiko. Tatsächlich ist Cannabis in der Schwangerschaft eines der wenigen Themen, bei dem die wissenschaftliche Evidenz klar und konsistent ist: THC gelangt direkt zum Fötus und kann die Gehirnentwicklung dauerhaft beeinflussen.</p>
<h2>Warum THC besonders riskant für Feten ist</h2>
<p>Das Endocannabinoid-System (ECS) spielt eine zentrale Rolle in der fetalen Entwicklung — weit vor der Geburt:</p>
<ul>
<li><strong>ECS in der fetalen Entwicklung:</strong> CB1- und CB2-Rezeptoren sind bereits in der frühen Embryonalentwicklung (ab 5.–6. SSW) aktiv. Endocannabinoide regulieren Neuronenmigration, Synapsenbildung und kortikale Reifung</li>
<li><strong>THC als Störfaktor:</strong> THC imitiert Anandamid und greift in diese Entwicklungssignale ein. In Tiermodellen stört pränatal appliziertes THC die korrekte Neuronenwanderung und Synaptogenese dauerhaft</li>
<li><strong>Sensibles Fenster:</strong> Das erste Trimester ist besonders kritisch — in dieser Phase werden grundlegende Hirnarchitekturen angelegt. Aber auch zweites und drittes Trimester sind nicht sicher — neuronales Pruning und Myelinisierung setzen sich bis weit nach der Geburt fort</li>
</ul>
<h2>THC-Transfer: Plazenta und Muttermilch</h2>
<p>THC ist lipophil — es überwindet biologische Barrieren mit besonderer Effizienz:</p>
<ul>
<li><strong>Plazentapassage:</strong> THC überwindet die Plazentaschranke. Studien zeigen THC-Nachweis in fetalem Blut bei konsumierenden Müttern. Die Plazentakonzentration beträgt ca. 10–30% der mütterlichen Plasma-Konzentration</li>
<li><strong>Muttermilch:</strong> THC akkumuliert in Muttermilch — durch die lipophile Natur zu höheren Konzentrationen als im Blutplasma. Studien (Eidelman &#038; Baker 2016, Bertrand 2018) zeigen THC-Nachweis in Muttermilch von konsumierenden Müttern noch Tage bis Wochen nach dem letzten Konsum</li>
<li><strong>Säuglingsexposition:</strong> Ein gestilltes Kind nimmt über Muttermilch circa 0,8% der mütterlichen THC-Dosis auf — klingt wenig, aber die Gewichtsrelation macht den Unterschied: Ein 5-kg-Säugling erhält proportional deutlich mehr THC pro kg Körpergewicht als die Mutter</li>
<li><strong>CBD:</strong> Auch CBD passiert die Plazenta und geht in Muttermilch über — Sicherheitsdaten für CBD in der Schwangerschaft sind noch unzureichend, daher ebenfalls nicht empfohlen</li>
</ul>
<h2>Nachgewiesene Risiken für das Kind</h2>
<p>Epidemiologische Studien zeigen konsistente Befunde:</p>
<ul>
<li><strong>Geburtsgewicht:</strong> Pränataler Cannabis-Konsum ist mit erhöhtem Risiko für niedriges Geburtsgewicht (unter 2500 g) und Frühgeburtlichkeit assoziiert — mehrere Metaanalysen bestätigen dies</li>
<li><strong>Neurokognitive Entwicklung:</strong> ABCD-Studie (Adolescent Brain Cognitive Development, n>11.000): Kinder, die pränatal Cannabis exponiert waren, zeigen im Alter von 9–10 Jahren signifikant schlechtere kognitive Testergebnisse, mehr Verhaltensauffälligkeiten und höhere Raten von Angststörungen und ADHS-Symptomen</li>
<li><strong>Ottawa Prenatal Prospective Study:</strong> Langzeit-Follow-up (30+ Jahre): Pränatale Cannabis-Exposition korreliert mit schlechterer Schulleistung, Aufmerksamkeitsproblemen und erhöhtem Suchtrisiko im Erwachsenenalter</li>
<li><strong>Schlafarchitektur bei Neugeborenen:</strong> Studien zeigen veränderte Schlafmuster bei neugeborenen Kindern konsumierender Mütter — ECS-Dysregulation als möglicher Mechanismus</li>
</ul>
<h2>Häufige Fehleinschätzungen</h2>
<p>Warum Cannabis in der Schwangerschaft trotz Risiken konsumiert wird:</p>
<ul>
<li><strong>&#8222;Natürlich = sicher&#8220;:</strong> Natürlicher Ursprung bedeutet kein Sicherheitszertifikat. Auch Alkohol und Nikotin sind &#8222;natürlich&#8220; und hochriskant in der Schwangerschaft</li>
<li><strong>&#8222;Gegen Schwangerschaftsübelkeit&#8220;:</strong> In den USA zunehmend verbreitet — Cannabis gegen Hyperemesis gravidarum. Evidenz für Wirksamkeit fehlt, und das fetale Risiko ist dokumentiert. Medizinisch zugelassene Antiemetika (Ondansetron, Promethazin) sind sicherer</li>
<li><strong>&#8222;Einmaliger Konsum ist okay&#8220;:</strong> Es gibt keinen sicheren Grenzwert für pränatalen Cannabis-Konsum. Das erste Trimester ist besonders kritisch, aber kein Zeitpunkt in der Schwangerschaft ist &#8222;sicher&#8220;</li>
<li><strong>&#8222;CBD ist sicher&#8220;:</strong> CBD-Sicherheitsdaten in der Schwangerschaft sind nicht ausreichend. Die WHO und EMA empfehlen CBD in der Schwangerschaft ausdrücklich nicht</li>
</ul>
<h2>Empfehlungen und Alternativen</h2>
<ul>
<li><strong>Vollständige Abstinenz:</strong> Alle medizinischen Fachgesellschaften (WHO, ACOG, DGGG) empfehlen vollständige Cannabis-Abstinenz in Schwangerschaft und Stillzeit</li>
<li><strong>Schwangerschaftsübelkeit:</strong> Ingwer (1 g/Tag, evidenzbasiert), Vitamin B6, Akupressur-Armbänder, in schweren Fällen zugelassene Antiemetika unter ärztlicher Begleitung</li>
<li><strong>Angst/Schlaf in der Schwangerschaft:</strong> Progressive Muskelrelaxation, Schwangerschaftsyoga, kognitive Verhaltenstherapie — ohne pharmazeutische Eingriffe</li>
<li><strong>Wenn aktuell konsumiert wird:</strong> Sofortiger Gesprächsbedarf mit Gynäkologin/Gynäkologen — keine Verurteilung, sondern Unterstützung. Viele Praxen haben Erfahrung mit diesem Gespräch</li>
</ul>
<p>Wie THC in den Körper gelangt und abgebaut wird — Grundlagen: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-wirkung-endocannabinoid-system-wie-wirkt/">Cannabis Wirkung und ECS</a>. Warum Jugendliche und junge Gehirne besonders gefährdet sind: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-jugendliche-risiken-gehirnentwicklung/">Cannabis und Jugendliche</a>. Cannabis und Hormone — was THC mit dem Körper macht: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-hormone-testosteron-fruchtbarkeit/">Cannabis und Hormone</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen zu Cannabis in Schwangerschaft und Stillzeit</h2>
<p><script type="application/ld+json">
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        "text": "Ja. THC überwindet die Plazentaschranke und erreicht den Fötus. Studien zeigen Risiken für niedrigeres Geburtsgewicht, neurokognitive Entwicklungsbeeinträchtigungen, Aufmerksamkeitsprobleme und verhaltensauffälligkeiten. Alle medizinischen Fachgesellschaften empfehlen vollständige Abstinenz in der Schwangerschaft."
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  ]
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			</item>
		<item>
		<title>Cannabis in der Schwangerschaft: Risiken und Fakten</title>
		<link>https://fivmagazine.de/cannabis-schwangerschaft-stillen-risiken-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 20:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis DE]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum ein Thema rund um Cannabis wird emotionaler diskutiert als der Konsum während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit. Die kurze Antwort der Wissenschaft ist eindeutig: Es gibt keine sichere Menge. THC überquert die Plazenta, THC gelangt in die Muttermilch — und der sich entwickelnde Organismus reagiert grundlegend anders als der ausgewachsene Körper. Dieser Artikel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Thema rund um Cannabis wird emotionaler diskutiert als der Konsum während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit. Die kurze Antwort der Wissenschaft ist eindeutig: Es gibt keine sichere Menge. THC überquert die Plazenta, THC gelangt in die Muttermilch — und der sich entwickelnde Organismus reagiert grundlegend anders als der ausgewachsene Körper. Dieser Artikel fasst den aktuellen Forschungsstand sachlich zusammen.</p>
<h2>Wie THC den Fötus erreicht</h2>
<p>THC ist lipophil — es löst sich in Fett und überwindet biologische Barrieren problemlos. Die Plazenta ist keine Ausnahme: Studien zeigen, dass THC die Plazentaschranke passiert und im Fruchtwasser sowie im fetalen Blut nachweisbar ist. Die Konzentration im Fötus ist zwar niedriger als im mütterlichen Blut, aber vorhanden.</p>
<p>Das Endocannabinoid-System (ECS) ist eines der ersten Systeme, das sich im sich entwickelnden Gehirn ausbildet — bereits in der 14. Schwangerschaftswoche sind CB1-Rezeptoren im fetalen Gehirn aktiv. Exogenes THC greift in die Signalgebung dieses Systems ein und kann die Gehirnentwicklung beeinflussen.</p>
<h2>Was Studien zeigen: Risiken für das Kind</h2>
<p>Die Studienlage ist nicht einheitlich — aber es gibt konsistente Befunde:</p>
<ul>
<li><strong>Niedrigeres Geburtsgewicht</strong>: Mehrere große Kohortenstudien (u. a. ABCD Study, USA) zeigen ein erhöhtes Risiko für Geburtsgewicht unter der Normkurve bei Kindern von Cannabis-konsumierenden Müttern.</li>
<li><strong>Frühgeburt</strong>: Einige Studien berichten ein moderat erhöhtes Frühgeburtsrisiko, andere fanden keinen Zusammenhang — Confounder (Tabakrauchen) erschweren die Auswertung.</li>
<li><strong>Neurologische Entwicklung</strong>: Langzeitstudien zeigen bei Kindern pränataler Cannabis-Exposition erhöhte Raten von Aufmerksamkeitsproblemen, Impulsivität und exekutiven Funktionsstörungen im Schulalter.</li>
<li><strong>Fehlgeburtsrisiko</strong>: Einige Studien sehen einen Zusammenhang mit erhöhtem Fehlgeburtsrisiko im ersten Trimester, der Befund ist aber nicht eindeutig repliziert.</li>
</ul>
<p>Wichtig: Viele Studien haben methodische Einschränkungen (Selbstbericht, Confounder, kurze Beobachtungszeiträume). Das bedeutet nicht, dass die Risiken nicht real sind — es bedeutet, dass sie schwer zu quantifizieren sind.</p>
<h2>CBD in der Schwangerschaft: Genauso problematisch</h2>
<p>Ein weit verbreiteter Irrtum: CBD-Öl sei &#8222;harmlos&#8220; und daher auch in der Schwangerschaft unbedenklich. Das stimmt nicht.</p>
<p>CBD interagiert ebenfalls mit dem Endocannabinoid-System des Fötus. Tierexperimentelle Studien zeigen negative Effekte auf die fetale Entwicklung bereits bei CBD-Exposition. Die FDA (USA), die European Medicines Agency (EMA) und das BfArM (Deutschland) raten explizit von CBD in der Schwangerschaft und Stillzeit ab.</p>
<p>Dazu kommt: CBD-Produkte aus dem Freiverkauf sind in ihrer Reinheit und Konzentration oft nicht verlässlich kontrolliert — Verunreinigungen mit THC oder anderen Substanzen sind möglich.</p>
<h2>Cannabis in der Stillzeit: THC in der Muttermilch</h2>
<p>THC akkumuliert in der Muttermilch — die Konzentration kann das 8-fache des mütterlichen Blutspiegels erreichen. Das Neugeborene nimmt THC über die Muttermilch auf, metabolisiert es aber langsamer als Erwachsene (unreifes Enzymsystem).</p>
<p>Studien zeigen, dass THC noch bis zu 6 Tage nach einer einmaligen Einnahme in der Muttermilch nachweisbar ist — bei regelmäßigem Konsum noch deutlich länger. Die Auswirkungen auf gestillte Säuglinge sind wenig erforscht, aber erste Daten deuten auf motorische Verzögerungen hin.</p>
<p>Empfehlung der WHO, der American Academy of Pediatrics und der deutschen DGGG: Kein Cannabis (weder THC noch CBD) während der Stillzeit.</p>
<h2>Medizinisches Cannabis in der Schwangerschaft: Kein Sonderfall</h2>
<p>Patienten, die Cannabis auf Rezept nehmen und schwanger werden, stehen vor einer schwierigen Situation. Die medizinische Leitlinie ist klar: Cannabis sollte in der Schwangerschaft abgesetzt werden, wenn möglich. Ärzte sind verpflichtet, schwangere Patientinnen über die Risiken aufzuklären und auf alternative Therapien umzustellen.</p>
<p>In Einzelfällen (z. B. starke Hyperemesis gravidarum, schwere therapieresistente Erkrankungen) kann ein Arzt eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen — das ist aber die absolute Ausnahme und nie eine Eigenentscheidung des Patienten.</p>
<h2>Was stattdessen hilft: Alternativen</h2>
<p>Viele Frauen, die Cannabis in der Schwangerschaft erwägen, suchen Linderung für:</p>
<ul>
<li><strong>Übelkeit (Hyperemesis gravidarum)</strong>: Ingwer, Vitamin B6, Antiemetika auf ärztliche Anweisung — allesamt besser untersucht und sicherer als Cannabis.</li>
<li><strong>Schlafprobleme</strong>: Schlafhygiene, Entspannungstechniken, Magnesium (nach Rücksprache).</li>
<li><strong>Angst und Stress</strong>: Gesprächstherapie, Achtsamkeit, Bewegung — alles ohne fetales Risiko.</li>
</ul>
<p>Hintergrundinformationen zur Cannabis-Wirkung im Körper: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-wirkung-endocannabinoid-system-wie-wirkt/">Cannabis Wirkung: Wie Cannabis im Körper wirkt</a>. Wer Cannabis medizinisch nutzt und Fragen zur Einnahmeform hat: <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-oel-dosierung-tropfen-einstieg/">Cannabis Öl Dosierung</a>. Für allgemeine medizinische Cannabis-Grundlagen: <a href="https://fivmagazine.de/cbd-vs-thc-unterschied-wirkung-deutschland/">CBD vs. THC: Unterschied und Wirkung</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen zu Cannabis in der Schwangerschaft</h2>
<p><script type="application/ld+json">
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      "name": "Wie lange bleibt THC in der Muttermilch nachweisbar?",
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        "text": "Nach einer einmaligen Cannabis-Einnahme ist THC bis zu 6 Tage in der Muttermilch nachweisbar. Bei regelmäßigem Konsum deutlich länger. THC akkumuliert in der Muttermilch und kann das 8-fache des mütterlichen Blutspiegels erreichen."
      }
    },
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      "name": "Was sind die Risiken von Cannabis in der Schwangerschaft für das Kind?",
      "acceptedAnswer": {
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        "text": "Studien zeigen erhöhte Risiken für: niedrigeres Geburtsgewicht, mögliches erhöhtes Frühgeburtsrisiko und Entwicklungsverzögerungen im Bereich Aufmerksamkeit und exekutive Funktionen im Schulalter. Das Endocannabinoid-System ist bereits ab der 14. Schwangerschaftswoche aktiv."
      }
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      "name": "Darf ich Cannabis auf Rezept weiter nehmen, wenn ich schwanger bin?",
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        "text": "In aller Regel nein. Ärzte sind verpflichtet, schwangere Patientinnen über die Risiken aufzuklären und auf sichere Alternativen umzustellen. In absoluten Ausnahmefällen (schwere therapieresistente Erkrankungen) trifft der Arzt nach Nutzen-Risiko-Abwägung eine individuelle Entscheidung."
      }
    }
  ]
}
</script></p>
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			</item>
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		<title>Cannabis in der Schwangerschaft: Risiken &#038; Studienlage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cannabis DE]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
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		<category><![CDATA[risiken]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wichtigste: THC überquert die Plazentaschranke problemlos. Das fetale ECS entwickelt sich bereits im ersten Trimester. Kein gesicherter sicherer Grenzwert bekannt – das einzige evidenzbasierte Limit ist Totalabstinenz. Auf einen Blick: THC überquert die Plazentaschranke und bindet an CB1-Rezeptoren im fetalen Gehirn ab dem ersten Trimester Kein gesicherter sicherer Grenzwert – das einzige evidenzbasierte Limit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="background:#f0faf2;border-left:4px solid #2d7a3a;padding:14px 18px;margin:0 0 24px 0;border-radius:0 6px 6px 0;font-size:0.97em;line-height:1.65;"><strong>Das Wichtigste:</strong> THC überquert die Plazentaschranke problemlos. Das fetale ECS entwickelt sich bereits im ersten Trimester. Kein gesicherter sicherer Grenzwert bekannt – das einzige evidenzbasierte Limit ist Totalabstinenz.</div>
<div style="background:#eef6ff;border:1px solid #b8d4f0;padding:14px 18px;margin:16px 0 24px 0;border-radius:6px;font-size:0.95em;line-height:1.7;"><strong>Auf einen Blick:</strong></p>
<ul style="margin:8px 0 0 0;padding-left:22px;">
<li>THC überquert die Plazentaschranke und bindet an CB1-Rezeptoren im fetalen Gehirn ab dem ersten Trimester</li>
<li>Kein gesicherter sicherer Grenzwert – das einzige evidenzbasierte Limit ist Totalabstinenz</li>
<li>Stillen: THC wird in Muttermilch ausgeschieden und ist Monate nach Abstinenz noch nachweisbar</li>
</ul>
</div>
<h2>Cannabis in der Schwangerschaft: Klare Risikobefunde</h2>
<p>Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Substanz während der Schwangerschaft. In Ländern mit Legalisierung (USA, Kanada) stieg der Konsum schwangerer Frauen erheblich an. Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Evidenz zu Risiken für Fetus und Neugeborenes klar und konsistent: Cannabis in der Schwangerschaft ist mit mehrfachen Entwicklungsrisiken assoziiert.</p>
<p><strong>Hauptmechanismus:</strong> THC ist stark lipophil und überquert die Plazentaschranke problemlos. Das fetale Endocannabinoid-System entwickelt sich bereits im ersten Trimester – CB1-Rezeptoren sind in fetalen Neuronen und in der Plazenta nachgewiesen. Exogenes THC greift direkt in die ECS-gesteuerte Hirnentwicklung des Fetus ein.</p>
<h2>Studienlage: Risiken für das Kind</h2>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Studie</th>
<th>Design</th>
<th>Ergebnis</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Fried et al. 2003 (Neurotoxicol Teratol)</td>
<td>Ottawa Prenatal Prospective Study, Längsschnitt bis 18 Jahre, n=70+</td>
<td>Pränatale Cannabis-Exposition: Aufmerksamkeitsdefizite, Exekutivfunktions-Defizite, schlechtere Schulleistung im Kindes- und Jugendalter</td>
</tr>
<tr>
<td>Gunn et al. 2016 (BMJ Open)</td>
<td>Systematic Review, 24 Studien</td>
<td>Cannabis in SS: erhöhtes Risiko für Anämie der Mutter, SGA (small for gestational age, -109g Geburtsgewicht), Totgeburt-Assoziation</td>
</tr>
<tr>
<td>Corsi et al. 2019 (JAMA)</td>
<td>Canadische Kohorte, n=661.000 Geburten</td>
<td>Cannabis-Exposition in SS: signifikant erhöhtes Frühgeburtsrisiko (+41 %) und SGA (+53 %); nach Kontrolle für Tabak noch signifikant</td>
</tr>
<tr>
<td>Sharapova et al. 2018 (Pediatrics)</td>
<td>PRAMS-Kohorte, n=16.000, USA</td>
<td>Kinder pränataler Cannabis-Exposition: erhöhte Wahrscheinlichkeit für NICU-Aufnahme, Atemprobleme bei Geburt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Frühgeburtsrisiko und Geburtsgewicht</h2>
<p>Der robusteste Befund ist das erhöhte Frühgeburts- und SGA-Risiko. Corsi 2019 (JAMA, n=661.000) ist die bisher größte Studie und zeigt nach sorgfältiger Konfounder-Kontrolle:<br />
&#8211; +41 % Frühgeburtsrisiko (vor 37. SSW)<br />
&#8211; +53 % SGA-Risiko (Gewicht unter 10. Perzentile)</p>
<p>Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht sind ihrerseits Risikofaktoren für neurologische Entwicklungsprobleme, Atemerkrankungen und spätere chronische Erkrankungen.</p>
<h2>Neuronale Entwicklung: Langzeitfolgen</h2>
<p>Das Fried-Team verfolgte Kinder pränataler Cannabis-Exposition über 18 Jahre. Befunde:<br />
&#8211; Defizite in Aufmerksamkeit und exekutiver Kontrolle (Planung, Impulshemmung)<br />
&#8211; Höhere Impulsivität und mehr ADHS-ähnliche Symptome<br />
&#8211; Tendenziell schlechtere Schulleistungen<br />
&#8211; THC stört ECS-gesteuerte neuronale Wanderung und Synapsenbildung im fetalen Gehirn</p>
<h2>Stillen und Cannabis</h2>
<p>THC geht in die Muttermilch über und akkumuliert dort (Fettgehalt der Milch) auf Konzentrationen deutlich über dem Blutplasmaspiegel der Mutter:</p>
<p>&#8211; THC in Muttermilch: bis zu 8× höhere Konzentration als im mütterlichen Blut<br />
&#8211; Halbwertszeit in Muttermilch: 20+ Stunden<br />
&#8211; Neugeborene Leber metabolisiert Cannabinoide deutlich langsamer als Erwachsene → Akkumulation<br />
&#8211; Studien (Baker 2018, Pediatrics): THC in Muttermilch nachweisbar 6 Tage nach letztem Konsum</p>
<p>Empfehlung aller Fachgesellschaften (ACOG, AAP, DGGG): Kein Cannabis während Schwangerschaft und Stillzeit.</p>
<h2>CBD in der Schwangerschaft</h2>
<p>CBD ist nicht sicher. Obwohl CBD weniger psychoaktiv als THC ist, fehlen Humanstudien zur Sicherheit in der Schwangerschaft vollständig. Tiermodelle zeigen auch für CBD besorgniserregende Effekte auf die Plazentafunktion (TRPV1-Überaktivierung → Vasokonstriktion). Die FDA und europäische Behörden raten explizit von CBD während Schwangerschaft und Stillzeit ab.</p>
<div style="background:#fffbf0;border-left:4px solid #e8a000;padding:14px 18px;margin:20px 0;border-radius:0 6px 6px 0;font-size:0.95em;line-height:1.65;"><strong>Studienbefund:</strong> PANDA-Kohortenstudie (n=12.000+, Kanada): Pränataler Cannabis-Konsum war mit niedrigerem Geburtsgewicht, Frühgeburtlichkeit und erhöhtem ADHS-Risiko im Kindergartenalter assoziiert. THC wird auch in die Muttermilch ausgeschieden – Monate nach Abstinenz noch nachweisbar.</div>
<div style="background:#f7f7f7;border:1px solid #ddd;padding:12px 16px;margin:0 0 20px 0;border-radius:6px;font-size:0.93em;line-height:1.65;"><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul style="margin:8px 0 0 0;padding-left:22px;">
<li><a href="https://fivmagazine.de/cannabis-jugendliche-gehirnentwicklung-risiken/">Cannabis und Jugendliche</a></li>
<li><a href="https://fivmagazine.de/cannabis-testosteron-fruchtbarkeit-maennlich-wirkung/">Cannabis &#038; Fruchtbarkeit</a></li>
</ul>
</div>
<h2>FAQ: Cannabis in der Schwangerschaft</h2>
<p><script type="application/ld+json">
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    {
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        "text": "Nein, auch CBD ist in der Schwangerschaft nicht sicher. Humandaten zur CBD-Sicherheit in der Schwangerschaft fehlen vollständig. Tiermodelle zeigen Plazenta-Effekte. FDA und EMEA raten explizit von CBD während Schwangerschaft und Stillzeit ab. Es gibt keine sichere Cannabinoid-Dosis für Schwangere."
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      }
    }
  ]
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</script></p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Cannabis in der Schwangerschaft ist klar riskant: THC überquert die Plazenta, stört fetale ECS-gesteuerte Hirnentwicklung, erhöht Frühgeburts- und SGA-Risiko signifikant. Langzeitstudien belegen Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktions-Defizite beim Kind. Stillen überträgt THC über Muttermilch in hoher Konzentration. CBD ist ebenfalls kontraindiziert – keine Humandaten zur Sicherheit. <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-jugendliche-gehirnentwicklung-risiken/">Cannabis und Jugendliche</a> deckt die weitere Entwicklungsphase ab; <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-abhaengigkeit-sucht-entzug-symptome/">Cannabis-Abhängigkeit</a> für betroffene Mütter die aufhören wollen.</p>
<div style="background:#eaf4ea;border-left:4px solid #2d7a3a;padding:18px 22px;margin:32px 0 16px;border-radius:4px;"><strong>Cannabis Rezept online?</strong> Unser <a href="https://fivmagazine.de/cannabis-rezept-kostenlos-preisvergleich-gutschein-codes/">Teleklinik Vergleich</a> zeigt alle 31 Anbieter im direkten Vergleich — mit Preisen, Wartezeiten und echten Bewertungen. Kostenlos und unabh&auml;ngig.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit TikTokern Jenny and Marco: Lustiges Ehepaar, angehende Eltern &#038; Leben in der Öffentlichkeit</title>
		<link>https://fivmagazine.de/interview-mit-tiktokern-jenny-and-marco-lustiges-ehepaar-angehende-eltern-leben-in-der-oeffentlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Jenny und Marco haben mit bald 3 Millionen Followern auf der Internetplattform TikTok einen riesen Erfolg! Täglich bedienen sie ihre Fans mit lustigen Videos &#8211; kein Wunder, denn die beiden sind mit ihrer lockeren und humorvollen Art ein echtes Dream Team: sie heirateten 2019 und erwarten in naher Zukunft ihr erstes Kind. Im folgenden Interview [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="">Jenny und Marco haben mit bald 3 Millionen Followern auf der Internetplattform TikTok einen riesen Erfolg! Täglich bedienen sie ihre Fans mit lustigen Videos &#8211; kein Wunder, denn die beiden sind mit ihrer lockeren und humorvollen Art ein echtes Dream Team: sie heirateten 2019 und erwarten in naher Zukunft ihr erstes Kind. Im folgenden Interview erfährst du mehr über das Leben der &#8211; wie sie sich selbst so schön nennen &#8211; &#8222;Kindsköpfe&#8220;.</div>
<div></div>
<div></div>
<h2>&#8222;Wir verdienen mit Social Media unseren Lebensunterhalt&#8220;: Durch Spaß mit kleiner Schwester zu großem Erfolg</h2>
<div class="">FIV: Ihr habt mit 2,7 Millionen Abonnenten auf TikTok einen großen Erfolg! Seid ihr froh, dass ihr diesen Weg gegangen seid und somit zahlreiche Follower hinter euch stehen habt?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Auf jeden Fall. Es war das Beste, was wir machen konnten.</div>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: Euch scheint es Spaß zu machen, euch gegenseitig zu pranken oder in einer Challenge gegeneinander anzutreten und diese Späße mit euren Followern zu teilen. Seid ihr im Alltag genauso drauf, dass ihr euch selbst nicht ganz ernst nehmt und so locker miteinander umgeht?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Ja. Wir sind beide sehr albern. Wir haben immer viel Spaß miteinander und toben auch mal rum wie Kinder. Da sind wir uns sehr ähnlich. Richtige Kindsköpfe.</div>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen, mit TikTok anzufangen? Habt ihr zu Beginn einfach nur Videos für euch privat gedreht, oder direkt welche gepostet?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Wir hatten uns schon vorher aufgenommen, ohne etwas hochzuladen. Jennys kleine Schwester war bei uns zu Besuch und sie hat mir dann TikTok gezeigt. Ich habe mit ihr Tanzvideos gedreht. Als Jenny das sah, wollte sie das auch mit mir machen. Da haben wir dann angefangen, Videos hochzuladen.</div>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: TikTok ist mittlerweile zu eurem Hauptberuf geworden, richtig? War es euer Plan und Ziel, so eine Reichweite auf TikTok zu erreichen, oder hattet ihr andere Pläne? Wenn ja, welche?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Ja. Wir verdienen mit Social Media unseren Lebensunterhalt. Eigentlich haben wir nur aus Spaß Videos hochgeladen. Dass wir so eine krasse Reichweite erreichen war nicht wirklich geplant. Ich war gerade durch mit dem Studium und Marco war fest angestellt. Unser Plan war eigentlich heiraten und viel reisen. Social Media hat uns dann die Unabhängigkeit gegeben viel zu reisen und von unterwegs zu arbeiten. Geheiratet haben wir dann im August 2019.</div>
<div></div>
<h2>TikTok-Karriere mit Kind: So planen Jenny &amp; Marco ihr Leben als Eltern</h2>
<div class="">FIV: Ihr seid bald im Endspurt eurer Schwangerschaft! Wie habt ihr es vor, eure Social Media Accounts weiterzuführen? Wollt ihr erstmal den Dreh der TikToks minimieren oder habt ihr vor, eure Fans weiterhin so viel mitzunehmen und mit ihnen euren Alltag als frischgebackene Eltern zu teilen?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Wir möchten unsere Community auf jeden Fall mit nehmen und Teil haben lassen. Wir müssen natürlich schauen wie es Jenny und dem Baby geht nach der Geburt. Davon machen wir das abhängig, ob wir dann erstmal eine Pause machen.</div>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: Euer Leben wird sich mit einem Kind stark verändern und euer Alltag wird sich mit Sicherheit auch anders gestalten müssen. Habt ihr bestimmte Pläne für die Zukunft, beruflich und auch privat? Was ist euer größter Traum?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Das Baby wird unser Leben noch mehr bereichern. Wir möchten gerne mit unserem Sohn viel reisen solange er noch nicht zur Schule muss. Hoffentlich ist das schnell wieder möglich. Beruflich möchten wir erstmal genau so weiter machen wie bisher. Es sind noch neue coole Projekte geplant. Darauf freuen wir uns sehr.</div>
<div></div>
<div><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-104779" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2020/12/image00002.jpg" alt="" width="1200" height="1418" /></div>
<h2>&#8222;Hate-Kommentare prallen an uns ab&#8220;: So gehen Jenny &amp; Marco mit dem Leben in der Öffentlichkeit um</h2>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: Inwiefern hat sich euer Leben seit eurem Schritt, in der Öffentlichkeit zu stehen, verändert? Welche Vor- und Nachteile bringt der Job mit sich und was gefällt euch am meisten an eurem Beruf?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Wir können uns kreativ ausleben, wir sind unabhängig und können sehr viel Zeit miteinander und dann auch mit unserem Baby verbringen. Wir können beide einfach 24/7 für unser Baby da sein. Wir sind unglaublich glücklich, dass wir diese Möglichkeit haben.</div>
<div class="">Es gibt aber natürlich auch Nachteile. So in der Öffentlichkeit zu stehen bedeutet auch weniger Privatsphäre. Man wird überall erkannt. Im Urlaub am Starnberger See konnten wir keine 20m gehen ohne ein Foto machen zu müssen. Aber wir haben uns das ausgesucht und ohne unsere Community wären wir nicht da wo wir jetzt sind. Darum machen wir immer gerne Fotos mit Fans, die uns höflich ansprechen. Es gibt auch viele Menschen, die einem das nicht gönnen und Hate-Kommentare und Nachrichten schreiben. Die wird es aber immer geben und an uns prallt das nur ab.</div>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: Auf was könntet/wolltet ihr im Alltag nicht verzichten? Habt ihr eine bestimmte Routine oder einen bestimmten Arbeitsablauf, wann ihr eure TikToks dreht oder dreht ihr dann, wann ihr gerade Zeit und Lust habt?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Wir sind schon viel mit der Produktion von Videos beschäftigt. Dazu gehört ja Brainstorming für Video Ideen und TikTok nach neuen Trends durchsuchen, Das Video drehen und am Ende auch schneiden und hochladen. Zusätzlich versuchen wir auf die Kommentare zu reagieren und auf Nachrichten zu antworten. Meistens sind wir von morgens bis nachmittags am produktivsten. Ganz oft sitzen wir aber auch abends um 23 Uhr noch da und dann kommt die Idee, die wir dann doch noch schnell abdrehen.</div>
<div class=""></div>
<div class="">FIV: Habt ihr einen Punkt eurer Karriere oder auch privat, auf den ihr gern immer wieder zurück schaut und der euch geprägt hat? Eure Hochzeit war mit Sicherheit auch ein super schöner Tag oder?:) Was war das schönste in eurer Karriere, was ihr je gemacht habt?</div>
<div class=""></div>
<div class="">J&amp;M: Die Hochzeit war wirklich der schönste Tag in unserem Leben. Am meisten geprägt hat uns dann unsere Los Angeles Reise im Februar 2020. Wir haben dort mit den ganzen internationalen TikTok Stars Videos produziert und konnten auch viel lernen zum Thema Professionalität und Schauspiel. Wir waren 4 Wochen da und haben es genossen Tagsüber Videos zu drehen und Abends in Malibu auf einer Klippe den Sonnenuntergang über dem Meer zu betrachten.</div>
<div></div>
<div>


</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dani Herold im Interview: Stylische Mode-&#038; Reisebloggerin über&#8217;s Mama-Sein</title>
		<link>https://fivmagazine.de/dani-herold-interview-stylische-mode-reisebloggerin-mama-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Instagram]]></category>
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					<description><![CDATA[Dani Herold alias dani_nanaa- Vor drei Jahren lernten wir die Mode-und Reise Bloggerin bereits in unserem Interview kennen. Mittlerweile ist sie Mutter geworden: Der kleine Milo ist der Stolz der frisch gebackenen Familie. Passend zu diesem neuem Lebensabschnitt haben wir Dani auf ein Follow-Up Interview eingeladen. Bei uns spricht sie über ihre neue Rolle als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dani Herold alias dani_nanaa- Vor drei Jahren lernten wir die Mode-und Reise Bloggerin bereits in unserem <a href="https://fivmagazine.de/fashion-travel-bloggerin-dani-besonderes-winter-must-have/" data-type="post" data-id="14113">Interview</a> kennen. Mittlerweile ist sie Mutter geworden: Der kleine Milo ist der Stolz der frisch gebackenen Familie. Passend zu diesem neuem Lebensabschnitt haben wir Dani auf ein Follow-Up Interview eingeladen. Bei uns spricht sie über ihre neue Rolle als Mutter und wie wichtig es ist, auch mal offline zu gehen und sich Zeit für sich und die Familie zu nehmen und welches große Reiseziel noch auf ihrer To-Do-Liste steht. Zum Schluss gibt sie uns noch einen kleinen Einblick in ihre Zukunftsplanung. Seid gespannt und lest das ganze Interview.</p>

<h2>Mutter und Influencerin: Mama-Leben und Video-Schnitt</h2>
<p>FIV: Hey Dani, wir freuen uns, dich zu einem Follow Up Interview begrüßen zu dürfen. Drei Jahre sind seit dem letzten Interview mit unserem Magazin vergangen.<br />
Vor diesen 3 Jahren haben wir über deine Zukunftspläne gesprochen und du hast gesagt, du möchtest gerne eine eigene Familie gründen. Das Ziel hast du dir erfüllt. Wir gratulieren dir zum glücklichen Ehefrau und Mutter sein. Mama und Influencerin &#8211; Wie bringst du diese beiden Jobs unter einen Hut?</p>
<p>Dani: Hallo ihr Lieben, ich freu mich sehr, dass ich mich heute wieder mit euch austauschen darf. Vielen Dank für die Möglichkeit. Wahnsinn, wie schnell 3 Jahre umgegangen sind und was alles in dieser Zeit passiert ist. Vor 3 Jahren habe ich alles auf eine Karte gesetzt und habe meinen Job gekündigt, um mich voll und ganz auf meinen Blog &amp; Instagram-Channel zu kümmern.<br />
Heute bin ich immer noch der Meinung, es war die beste Entscheidung und wohl auch die tollste Zeit, die ich in den letzten Jahren erleben durfte. Nicht nur beruflich, sondern auch privat bin ich mit dieser Aufgabe gewachsen und habe mir den Wunsch von Unabhängigkeit erfüllt.</p>
<p>Vor 2 Jahren haben wir unseren Sohn Milo Noah bekommen und seitdem versuche ich beide Jobs so gut es geht unter einen Hut zu bekommen. Nicht immer einfach und stressfrei, aber man weiß, wofür man es tut und mein Herz ist bei beidem mit dabei und von Glück erfüllt. Das Wohl von Milo steht aber immer an oberster Stelle – ich liebe das Mamaleben und ich bin so dankbar, dass ich es erleben darf. Mein Alltag mit zwei Jobs sieht meistens so aus, dass ich mich tagsüber voll und ganz auf Milo konzentriere, sobald er schläft setze ich mich an den Laptop und kümmere mich um die Buchhaltung, Mails, Bildbearbeitung, Video-Schnitt, Content-Abnahmen,… momentan hat mein Tag viel zu wenig Stunden und ich muss mich manchmal selbst zwingen, den Laptop zu schließen und schlafen zu gehen.</p>
<p>Seit ein paar Wochen stecken wir in der Kita-Eingewöhnung, wo Milo mit gleichaltrigen Kindern 3 – 4 Stunden spielen kann und ich kann mein Zeit-Management etwas besser gestalten, so dass ich abends auch mal entspannen kann (was leider viel zu selten vorkommt). Aber seit 5 Jahren kenne ich es nicht anders, damals war es mein zweiter Job in einer Reise-/Eventagentur und jetzt ist es der Mama-Alltag. Dennoch ist Organisation &amp; die Unterstützung meines Mannes bzw. meiner Familie das A&amp;O.</p>
<p>Ich bin sehr dankbar und auch sehr erfüllt, mit dem was ich mache.</p>
<h3>Offline gehen: Family &amp; Me-Time</h3>
<p>FIV: Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst, um Zeit für dich und deine Familie zu haben?</p>
<p>Dani: Für mich steht Familienzeit immer an oberster Stelle. Ich versuche mir gezielt diesen Freiraum zu nehmen, ob es jetzt um Laptop-Arbeit oder Handy geht. Sobald Milo aus der Kita kommt, wird der Laptop geschlossen und alle To-Dos müssen bis abends warten.<br />
Zu meinem Handy greife ich trotzdem ab und zu automatisch – da merkt man an bestimmten Tagen, wie oft man unbewusst zum Handy greift. Mittlerweile hat sich aber alles auch ganz gut eingespielt, so dass ich handyfreie Zeit einhalten kann und sehr genieße.</p>
<p>FIV: Zwei Full-Time-Jobs bieten einen vollen Alltag. Da ist es wichtig Ruhe zu finden und sich selbst auch nicht zu vergessen. Badewanne, Buch lesen, spazieren gehen: Was ist dein liebstes Entspannungsritual?</p>
<p>Dani: Ich würde so gerne mal wieder Zeit für ein gutes Buch haben, aber dazu komme ich leider derzeit nicht. Ich schaffe es nicht mal eine Zeitschrift zu durchblättern. Aber ich genieße Spaziergänge mit unserer Hündin Lilly, Waldspaziergänge oder wir fahren an die See mit der Familie. Hier muss ich auf jeden Fall noch lernen und akzeptieren mir auch die Zeit für solche Dinge zu nehmen.</p>
<p>FIV: Ob auf Reisen oder daheim: Egal ob absolute Traum Location oder dein ganz privates Schlafzimmer. Wenn du morgens aufstehst, was macht dich glücklich?</p>
<p>Dani: Dass wir alle gesund sind. Und dass wir mit sehr viel Fleiß unser Eigenheim saniert haben, in dem wir uns sehr wohlfühlen.</p>
<h2>Schöne Orte genießen: Nizza, New York, Miami,&#8230;Neuseeland?</h2>
<p>FIV: Du hast immer schon gerne gereist und sämtliche Städte auf der Welt besucht. Nizza, Amsterdam, München, Wien. Städtereisen sind ja meistens ziemlich schnelllebig, man möchte so viel wie möglich sehen. Jetzt haben du und dein Mann noch einen dritten Passagier an Bord. Wie ist das Reisen mit Kind? Geht man entspannter an alles ran?</p>
<p>Dani: Wir sind mit Milo bereits in London, Amsterdam, Dänemark, Mallorca, Agadir und auf den Kanaren gewesen und ich muss sagen, dass es total schön war. Natürlich ist es viel aufwendiger und stressiger am Flughafen/Flugzeug, aber vor Ort gibt die gemeinsame Zeit und die Erlebnisse so viel Energie. Ich bin aber auch viel gelassener durch Milo, wenn etwas nicht klappt, steigere ich mich da nicht so rein.</p>
<p>Man sollte Respekt haben mit Kindern zu verreisen, aber keine Angst.</p>
<p>FIV: Auf deiner Reiseliste standen das letzte Mal Neuseeland, Kanada und Tokyo. Konntest du in der Zwischenzeit schon welcher der Orte besuchen? Oder/und sind neue Orte hinzu gekommen?</p>
<p>Dani: Leider habe ich ganz viele andere schöne Orte gesehen, aber in Neuseeland, Kanada und Tokyo war ich leider noch nicht. Da kam dann doch die Schwangerschaft dazwischen. Mittlerweile würde ich mich auch nur noch für Neuseeland entscheiden. Wir waren in den letzten Jahren beruflich &amp; privat sehr viel in Europa unterwegs und schwanger in New York &amp; Miami.</p>
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<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-95048" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2020/10/dani-herold-dani-nanaa-interview-reisen-mode-stadt-bloggerin-blonde-haare-fashionista.jpg" alt="" width="1000" height="1333" /></p>
<h2>Mutter und Fashionista: Stylisch im Streetstyle-Look</h2>
<p>FIV: Du selbst hast schon einige Flecke auf dieser Welt gesehen und modetechnisch schon einiges gesehen. Auch London ist ja eine richtige Modemetropole.<br />
Wie siehst du den Stil der deutschen Frauen/ Männer? Fehlt dir hier etwas?</p>
<p>Dani: Ich finde, es gibt toll gekleidete Frauen und Männer, die super selbstbewusst ihren Stil leben und das tragen, was ihnen gefällt. Es werden immer mehr, auch durch Social Media.<br />
Dennoch ist ein großer Teil der Gesellschaft immer sehr verunsichert und macht sich zu viel Kopf, was die anderen Menschen von einem denken. Ich glaube, es ist ein generelles Problem in Deutschland, dass das Miteinander oft auf der Strecke bleibt und man sich zu sehr darum kümmert, was andere machen/tragen &amp; tun.</p>
<p>FIV: Durch eine Schwangerschaft lernt man Themen wie Mode noch einmal neu kennen. Würdest du sagen, dein Kleidungsstil hat sich durch das Mutter-Sein verändert? Hat Mode und der perfekte Look noch den gleichen Stellenwert wie vorher?</p>
<p>Dani: Mein Stil hat sich durch die Schwangerschaft nicht geändert. Auch in der Schwangerschaft habe ich nicht nur Mom-to-be Styles getragen, sondern das was ich tragen wollte. Ich bin ja nicht nur Mama, sondern auch noch Frau. Ich trage das was mir gefällt, aber bequem sollte es trotzdem sein. Ich liebe Streetstyle-Looks und ich probiere mich gerne aus. Ich liebe Mode.</p>
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<h2>Blick in die Zukunft: Home sweet Home</h2>
<p>FIV: Im letzten Interview wolltest du die kommenden Jahre der Familienplanung widmen. Was sind jetzt deine Pläne/Ziele für deine berufliche/persönliche Zukunft? Steht in nächster Zeit etwas an? Wird uns demnächst was besonders in unserem News Feed erwarten?</p>
<p>Dani: Natürlich würden wir gerne irgendwann noch ein Geschwisterkind für Milo bekommen, aber wir haben keinen Plan und keinen Druck. Es kommt, wie es kommt.<br />
Generell möchten wir erstmal die Sanierungsmaßnahmen unseres Hauses abschließen und ankommen. Wir sehnen uns nach einem Tag, an dem wir mal wieder Langeweile verspüren.</p>
<p>Beruflich bin ich momentan angekommen und zufrieden. Ich habe aber schon ein paar neue Ideen und Ziele, die ich bald umsetzen möchte, sobald die Zeit dafür da ist.<br />
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich auf diesem Weg weiterhin begleitet.</p>
<p>LOVE Dani</p>


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