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	<title>anne marie dahm | FIV | Magazin</title>
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		<title>Moné Berlin: Mache deine Handytasche zum Fashionstatement!</title>
		<link>https://fivmagazine.de/mone-berlin-mache-deine-handytasche-zum-fashionstatement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Accessoires]]></category>
		<category><![CDATA[Beauty]]></category>
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					<description><![CDATA[2015 trug Stefanie Giesinger eine kleine, an einer Kette baumelnde Lederhülle für ihr iPhone — und plötzlich hatte das Berliner Label MONÉ ein Problem: Die Lieferzeiten explodierten. Was als pragmatische Antwort auf das Suchen-Wühlen-Fluchen-Ritual am Boden jeder Handtasche begann, wurde zum ersten ernstzunehmenden Vorboten dessen, was heute als &#8222;Phone Bag&#8220; oder &#8222;Crossbody Pouch&#8220; auf jeder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2015 trug Stefanie Giesinger eine kleine, an einer Kette baumelnde Lederhülle für ihr iPhone — und plötzlich hatte das Berliner Label MONÉ ein Problem: Die Lieferzeiten explodierten. Was als pragmatische Antwort auf das Suchen-Wühlen-Fluchen-Ritual am Boden jeder Handtasche begann, wurde zum ersten ernstzunehmenden Vorboten dessen, was heute als &#8222;Phone Bag&#8220; oder &#8222;Crossbody Pouch&#8220; auf jeder Fashion Week zu sehen ist. Wer das Phänomen verstehen will, sollte sich MONÉ Berlin genau ansehen — denn die Marke hat eine Kategorie miterfunden, die längst zur festen Größe in der <a href="https://fivmagazine.de/die-herrenmode-von-heute-eleganz-kennt-keine-grenzen/">Herrenmode</a> und Damenmode geworden ist.</p>
<h2>Warum die Handytasche das wichtigste Accessoire der letzten zehn Jahre ist</h2>
<p>Es klingt banal, ist aber ein echter Bruch in der Accessoire-Geschichte: Vor MONÉ und einer Handvoll ähnlicher Pioniere war das Smartphone ein Fremdkörper im Outfit. Es lag lose in der Handtasche, klemmte in der Gesäßtasche der Jeans oder wurde — ehrlich gesagt — zu oft fallen gelassen. Eine Studie von Allianz Direct aus 2019 bezifferte die durchschnittlichen Reparaturkosten für ein gesplittertes iPhone-Display auf rund 280 Euro. MONÉ verkaufte seine erste Lederversion für etwa 119 Euro. Die Rechnung machte sich, betriebswirtschaftlich gedacht, von alleine.</p>
<p>Doch reduziert auf reinen Schutz greift das Konzept zu kurz. MONÉ hat verstanden, was Marken wie <a href="https://fivmagazine.de/gucci-schuhe-guertel-tasche-luxurioese-accessoires-damen-herren/">Gucci</a> oder <a href="https://fivmagazine.de/prada-haute-couture-kollektionen-accessoires/">Prada</a> zwei Saisons später nachzogen: Das Handy ist ein Statussymbol, also gehört es sichtbar getragen — wie eine Uhr, wie ein Schmuckstück. Die Handytasche ist die logische Weiterentwicklung der Brusttasche, des Etuis, der Geldbörse mit Trageriemen.</p>
<h2>Made in Berlin: Die Story hinter dem Label</h2>
<p>Gegründet wurde MONÉ in Berlin-Mitte, dem Stadtteil, der seit den 2000er-Jahren das deutsche Pendant zum Pariser Marais ist — minus Touristen, plus Lastenrad. Die Gründerinnen produzieren in Manufakturen in Europa, das Leder stammt überwiegend aus italienischen Gerbereien, die auch große <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-chanel-givenchy-hermes-prada-ultimativer-liste-herren-damen/">Modemarken</a> beliefern. Was MONÉ vom Massenmarkt unterscheidet: Die Hüllen sind passgenau auf einzelne iPhone-Modelle zugeschnitten, das Handy klickt fest in die Schale und wird nicht — wie bei billigeren Konkurrenten — in eine Universal-Tasche gestopft, in der es bei jedem Schritt klappert.</p>
<p>Die Farbpalette ist dabei das vielleicht klügste Marketing-Werkzeug der Marke. Statt der üblichen Schwarz-Beige-Cognac-Trinität bietet MONÉ Lederfarben in Pastelltönen, Metallic-Versionen und gelegentlich Sonderkollektionen mit <a href="https://fivmagazine.de/tiermuster-modetrends-jacke-schuhe-maentel-co/">Tierprints</a> wie Leopard und Schlange. Wer eine Handytasche kauft, kauft ein Outfit-Element — und für Outfit-Elemente legen Modeleser nachweislich mehr Geld auf den Tisch als für reine Schutzhüllen aus Silikon.</p>
<h2>Funktion trifft Form: Was die MONÉ Bag wirklich kann</h2>
<p>Die technische Konstruktion ist erstaunlich durchdacht. Auf der Rückseite befinden sich zwei flache Kartenfächer — eines für die EC-Karte, eines für gefaltete Geldscheine oder den Personalausweis. Wer kurz Brötchen holen, in den Späti oder zum Yoga geht, lässt die Handtasche zuhause. Das ist mehr als ein Komfort-Feature: Es ist eine Lifestyle-Entscheidung. Studien zur weiblichen Konsumentin (etwa Mintel &#8222;Bags &amp; Accessories Report&#8220; 2022) zeigen, dass über 60 Prozent der Frauen in Großstädten an mindestens drei Tagen pro Woche keine klassische Handtasche mehr nutzen — sondern genau solche Crossbody-Lösungen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Eine MONÉ ist keine Hülle, sie ist ein Begleiter. Du legst sie morgens an und ziehst sie erst abends wieder aus.&#8220; — so sinngemäß die Markenkommunikation seit Jahren. Es klingt nach Pathos, beschreibt aber präzise, warum Käuferinnen oft nicht eine, sondern drei oder vier Bags besitzen.</p></blockquote>
<p>Im direkten Vergleich zu den Konkurrenz-Modellen großer Modehäuser fällt auf:</p>
<table>
<tr>
<th>Marke</th>
<th>Preis (ca.)</th>
<th>Material</th>
<th>Modellpassung</th>
</tr>
<tr>
<td>MONÉ Berlin</td>
<td>119–179 €</td>
<td>Echtleder, italienisch</td>
<td>iPhone-modellspezifisch</td>
</tr>
<tr>
<td>Louis Vuitton Phone Holder</td>
<td>590–890 €</td>
<td>Monogram Canvas</td>
<td>Universal-Tasche</td>
</tr>
<tr>
<td>Bandolier (US)</td>
<td>140–250 €</td>
<td>Leder</td>
<td>Modellspezifisch</td>
</tr>
<tr>
<td>Zara/H&amp;M Crossbody</td>
<td>15–30 €</td>
<td>PU-Leder</td>
<td>Universal</td>
</tr>
</table>
<p>Die ehrliche Einschätzung: MONÉ liegt im Preis-Leistungs-Verhältnis vor den Luxuslabels und qualitativ deutlich vor dem Fast-Fashion-Segment. Wer sich an der Kette einer 800-Euro-Tasche stört, weil er sie nicht jeden Tag auf der U-Bahn-Treppe haben will, findet hier den Sweetspot.</p>
<h2>Stefanie Giesinger, Anne-Marie Dahm und der Domino-Effekt</h2>
<p>Stefanie Giesinger gewann <a href="https://fivmagazine.de/gntm-alle-staffeln-kandidatinnen-gewinnerinnen-interviews-throwback/">Germany&#8217;s Next Topmodel</a> 2014. Ein Jahr später trug sie eine MONÉ. Das ist keine Randnotiz — das ist der Moment, in dem ein kleines Berliner Label in den Mainstream sprang. Wie wir im Artikel zu <a href="https://fivmagazine.de/model-werden-voraussetzungen-bewerbung-modelagentur-tipps-fragen-stephan-czaja/">Model werden und Karriere machen</a> zeigen, ist der Multiplikator-Effekt eines GNTM-Siegs heute größer als der vieler klassischer Print-Kampagnen. Innerhalb von Wochen tauchten MONÉ-Bags in den Instagram-Feeds anderer Influencerinnen auf, die Lieferzeiten zogen an, Farben waren regelmäßig ausverkauft.</p>
<p>Anne-Marie Dahm, ebenfalls aus dem GNTM-Kosmos, trug die Bag dann in Setting-Kontexten, die für die Marke gold wert waren: auf Events, beim Reisen, in Ferienkulissen. Diese Mischung aus Alltag und Inszenierung ist genau der Code, in dem heutige Mode funktioniert — kein Studio-Editorial, sondern dokumentierte Lebenssituationen.</p>
<h2>Wie man eine Handytasche stylt — ohne dass es nach 2017 aussieht</h2>
<p>Die größte Stilfalle der Crossbody-Bag ist das Übertreiben. Wer Tasche, Gürtel und Schuhe im exakt gleichen Beigeton trägt, wirkt wie aus einem Katalog gefallen. Der bessere Weg: Bewusster Bruch. Eine Pastell-MONÉ zu einem dunklen Anzug, eine schwarze Leder-Bag zu einem Sommerkleid in Weiß, eine Metallic-Version als einziger Hingucker zu komplett monochromen Looks. Wer sich Inspiration aus den Profi-Looks holen will, findet auf der <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-mailand-ss-23-sommer-2022-alle-termine/">Fashion Week Mailand</a> genug Beispiele dafür, wie Stylistinnen kleine Lederaccessoires als Akzentpunkt einsetzen.</p>
<p>Auch das Längeneinstellen der Kette ist ein Detail, das Amateure von Profis trennt. Optimal: Die Bag hängt knapp unterhalb der Brust, nicht auf Hüfthöhe. Das streckt die Silhouette und erinnert in der Linienführung an die klassische Schultertasche der 1970er, wie sie etwa <a href="https://fivmagazine.de/donna-karan-praegte-amerikanische-modewelt-lebenslauf-meilensteine/">DKNY</a> in Manhattan-Kollektionen perfektioniert hat.</p>
<h2>Lederpflege: Damit die Bag länger lebt als das Handy</h2>
<p>Ein iPhone hält im Schnitt 3,5 Jahre, eine gut gepflegte Lederhülle problemlos das Doppelte. Drei konkrete Tipps von Sattler-Manufakturen, die sich seit Jahrzehnten mit Glattleder beschäftigen:</p>
<ul>
<li><strong>Imprägnieren vor dem ersten Tragen</strong> — am besten mit farblosem Wachsspray, niemals mit silikonhaltigen Sprays, die das Leder austrocknen.</li>
<li><strong>Alle drei Monate eincremen</strong> — eine erbsengroße Menge Lederbalsam, sanft einmassieren, über Nacht einziehen lassen.</li>
<li><strong>Niemals in der prallen Sonne lagern</strong> — UV-Licht ist der Hauptfeind von gefärbtem Leder und lässt Pastelltöne in Monaten verblassen.</li>
</ul>
<p>Wer die Bag im Sommer auf einer Reise nach New York trägt — und im <a href="https://fivmagazine.de/luxus-shopping-new-york-stores-balmain-givenchy-prada-co/">Luxus-Shopping in New York</a> nach passenden Pieces sucht — sollte zusätzlich auf das Klima achten: Hohe Luftfeuchtigkeit kann Leder angreifen, ein kleines Stoffbeutelchen mit Silica-Gel in der Tasche wirkt Wunder.</p>
<h2>Welches Modell für welchen Typ?</h2>
<p>Die ehrliche Beratungs-Wahrheit: Nicht jede MONÉ passt zu jedem. Das schwarze Glattleder-Modell ist die sicherste Bank für Berufstätige im Business-Umfeld. Pastell-Varianten — Mint, Rosé, Lavendel — funktionieren in kreativen Branchen und in der Freizeit, wirken im Bankenviertel aber schnell deplatziert. Metallic-Vers</p>
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