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	<title>ISO-Wert | FIV | Magazin</title>
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		<title>Sterne optimal fotografieren: Polarstern und Milchstraße</title>
		<link>https://fivmagazine.de/sterne-optimal-fotografieren-polarstern-milchstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Brennweite]]></category>
		<category><![CDATA[DSLR-Kamera]]></category>
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					<description><![CDATA[Sterne fotografieren &#8211; Klarer Himmel, und die Lichter der großen Städte sind weit weg. Es gibt immer noch ein paar gute Plätze für gestochen scharfe Nachtfotos von fernen Sternen und leuchtenden Meteoriten. Wer einen solchen Platz gefunden hat, sollte die richtige Ausrüstung dabei haben und wissen, wie man das atemberaubende Geschehen auf der nächtlichen Leinwand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sterne fotografieren &#8211; Klarer Himmel, und die Lichter der großen Städte sind weit weg. Es gibt immer noch ein paar gute Plätze für gestochen scharfe Nachtfotos von fernen Sternen und leuchtenden Meteoriten. Wer einen solchen Platz gefunden hat, sollte die richtige Ausrüstung dabei haben und wissen, wie man das atemberaubende Geschehen auf der nächtlichen Leinwand in eindrucksvolle Bilder verwandelt. Das ist gar nicht so schwer, wenn man den folgenden kleinen Leitfaden befolgt. Mehr zum Thema: <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-lernen-portrait-studio-outdoor-techniken-grundlagen-anfaenger/" data-type="post" data-id="55747">Fotografie</a>.</p>

<h2>Fotografieren von Sternen gut planen und vorbereiten</h2>
<p>Beim Fotografieren der Himmelskörper ist kein Platz für Spontanität &#8211; hier ist gute Planung angesagt. Der nächtliche Standort sollte sehr sorgfältig ausgewählt werden. Benötigt wird ein dunkler Bereich, weit weg von den Halos und der Lichtverschmutzung großer Städte. Je dunkler der Bereich, desto mehr Sterne sind sichtbar.</p>
<p>Quasi als Anker für die Fotos solltest Du dir einen schönen Vordergrund suchen. Geeignet sind unbeleuchtete Gebäude, Zäune, Bäume, Felsformationen, Seen etc. Ein interessanter Vordergrund gibt einem Foto einen individuellen Charakter. Hilfreich sind außerdem Informationen über die lokalen Wetterbedingungen. Benötigt wird ein klarer, wolkenfreier Himmel. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist auch nicht gut, denn das kann zu verschwommenen Bildern führen. Helles Mondlicht überstrahlt leider viele Sterne, für die Fotos sollte idealerweise ein Zeitpunkt gewählt werden, an dem der Mond nicht am Nachthimmel sichtbar ist.</p>
<p>Das Wandern der Sterne über den nächtlichen Himmel, wird zum größten Teil durch die Rotation der Erde verursacht. Für die besten Ergebnisse sollte die Kamera nach Norden oder nach Süd-Ost ausgerichtet werden. Die Achse der Erde zeigt genau auf den Polarstern (Nordstern), deshalb ändert er im Laufe der Nacht seine Position nicht. Während er immer an der gleichen Stelle zu finden ist, wandern die anderen Sterne weiter.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-112210" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2019/09/milchstrasse-sterne-milkyway-galaxy-galaxie-fotografieren-lernen-fotografie-bilder-machen-foto-fotos.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>So könnte Deine Ausrüstung für Sternfotografie aussehen</h2>
<p>Eine DSLR-Kamera oder eine Kamera mit manuellem Aufnahmemodus und voll aufgeladene Akkus sind die Grundvoraussetzungen zum Gelingen der Fotos. Ebenso ein stabiles Stativ, selbst vorbei laufendes Wild kann Erschütterungen verursachen. Ein Weitwinkelobjektiv (10 bis 20 mm) liefert die besten Ergebnisse. Du kannst auch mit einer längeren Brennweite fotografieren, doch die große Öffnung des Weitwinkelobjektivs ermöglicht wesentlich niedrigere ISO-Werte und eine beeindruckende Bildbreite.</p>
<p>Wenn es einen Weg gibt, Deine Kamera so zu programmieren, dass sie in bestimmten Abständen Fotos macht, wäre das ideal. Ansonsten hilft eine Fernbedienung. Auf der Speicherkarte sollte viel Platz sein. Die Fotos sollten im RAW-Format gespeichert werden um bei der Nachbearbeitung bessere Ergebnisse zu bekommen. Und vergiss Kaffee (oder andere Getränke) und Snacks nicht, es wird eine lange Nacht. Manchmal ist auch eine warme Jacke gut, denn die Nächte können auch bei uns sehr kalt werden.</p>
<h2>Klarer Himmel: Es kann losgehen</h2>
<p>Weil es in völliger Dunkelheit schwierig werden kann das Equipment aufzubauen, beginnst Du damit am besten im letzten Tageslicht. Als erstes solltest Du die Kamera und das Stativ am gewünschten Ort platzieren. Richte die Kamera aus, dass möglichst viele Sterne erfasst werden. Mache noch bei Tageslicht einige Aufnahmen vom Vordergrund mit verschiedenen ISO-Einstellungen für die Nachbearbeitung. Schalter die Kamera in den manuellen Modus und wähle die Einstellung für Serienfotos. Willst Du die Sterne punktförmig darstellen öffne die Blende vollständig und belichte den Sensor etwa 30 Sekunden.</p>
<p>Je nachdem ob Du den Himmel heller oder dunkler haben möchtest, solltest Du mit verschiedenen <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-basics-kamera-einstellung-lichtempfindlichkeit-sensor-blende-iso-wert-einfach-erklaert/" data-type="post" data-id="15940">ISO-Einstellungen</a> experimentieren. Ist das Ergebnis zufriedenstellend speichere die Einstellungen. Bei einer Belichtungszeit von eines Minute macht sich bereist die Bewegung der Sterne am Horizont bemerkbar. Möchtest Du die Sternenwanderung als Spur am Himmel aufzeigen musst Du mehrere Intervall-Aufnahmen anfertigen. Richtig spektakulär wird es, wenn sich die Spuren der Sterne über den gesamten Horizont ziehen. Dazu sind oft Belichtungszeiten von bis zu 2 Stunden erforderlich. Auch hier sind einige experimentelle Aufnahmen zu empfehlen.</p>
<h3>Fazit: Die perfekte Sommernacht und eine gute Ausrüstung liefern traumhafte Sternenbilder</h3>
<p>Mit einer durchdachten Planung, guter Ausrüstung und dem richtigen Standpunkt sind spektakuläre Aufnahmen des Nachthimmels gar nicht so schwer. Mit kostenloser Software wie zum Beispiel Startrails (Windows) oder StarStax (Mac und Windows) lassen sich die Bilder in der Nachbearbeitung zu einer grandiosen Aufnahme zusammenfügen.</p>

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		<title>Objektive für Sportfotografie: Scharfe Bilder ohne Rauschen</title>
		<link>https://fivmagazine.de/objektive-fuer-sportfotografie-scharfe-bilder-ohne-rauschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildsensor]]></category>
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					<description><![CDATA[Objektive für Sportfotografie &#8211; Bei der Sportfotografie ist die Wahl des Objektivs entscheidend. Für Kameras sind Kompromisse möglich und es gibt viele Features, die optimal, aber kein Muss sind. Ein gutes Objektiv für Sportfotografie weist deutlich weniger Kriterien auf, die dafür aber für gute Aufnahmen erfüllt sein müssen. Falls du noch mehr wissen möchtest, hier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Objektive für Sportfotografie &#8211; Bei der Sportfotografie ist die <a href="https://fivmagazine.de/brennweite-objektiv-kamera-fotografieren-hobbyfotograf/" data-type="post" data-id="492">Wahl des Objektivs</a> entscheidend. Für Kameras sind Kompromisse möglich und es gibt viele Features, die optimal, aber kein Muss sind. Ein gutes Objektiv für Sportfotografie weist deutlich weniger Kriterien auf, die dafür aber für gute Aufnahmen erfüllt sein müssen. Falls du noch mehr wissen möchtest, hier geht&#8217;s zum Allgemeinen über <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-lernen-portrait-studio-outdoor-techniken-grundlagen-anfaenger/" data-type="post" data-id="55747">Fotografie</a>.</p>

<h2>Gutes Objektiv für Sportfotografie: wichtige Tipps</h2>
<p>Der <a href="https://fivmagazine.de/autofokus-kamera-einstellung-manuell-fotografieren-hobbyfotograf-profifotograf-motive/" data-type="post" data-id="488">Autofokus</a> muss das Motiv schnell genug scharf stellen können. Neben dem Motor und dem Autofokus-Modul in der Kamera besitzen auch Objektive einen eigenen Autofokus-Motor. Günstige Objektive von Drittherstellern können die Motorleistung der Originale von Nikon und Canon bislang nicht erreichen. Das Objektiv sorgt sonst für einen Engpass, der einige vielversprechende Aufnahmen zu Ausschuss werden lässt.</p>
<p>Die Anforderungen an <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-basics-blende-kamera-einstellung/" data-type="post" data-id="15941">Blende </a>und <a href="https://fivmagazine.de/brennweite-objektiv-kamera-fotografieren-hobbyfotograf/" data-type="post" data-id="492">Brennweite</a> sollte sich an der Sportart orientieren, was nicht heißt, dass du ein Arsenal an Objektiven benötigst. Für Besitzer einer Nikon-Kamera ist das Objektiv AS-F ein echter Allrounder. Kommt eine Canon oder ein anderes Modell zum Einsatz, ist ein Objektiv 70-200mm f/2.8 der richtige Einstieg. Grundsätzlich ist nur bei hellem Tageslicht eine Blende von f/4.0 sinnvoll. Für fast alle anderen Sportarten und Einsatzmöglichkeiten sollte eine Blende von f/2.8 gewählt werden. Für die Brennweite gilt als Faustregel: je weiter du von der Action weg bist, desto höher sollte die Brennweite sein.</p>
<p>Einige Objektive bieten zusätzliche Bildstabilisatoren an. Diese schaden nicht, sind aber auch nicht notwendig. Interessant ist dieses Feature vor allem, wenn du bei Autorennen die Kamera mitziehen möchtest, um das Auto vor verschwommenem Hintergrund freizustellen. Es fällt dann besonders auf und vermittelt ein bewegtes Motiv. Die Bildstabilisatoren unterstützen solche Ambitionen und sorgen für einen konzentrierten Blick durch einen geschwenkten Sucher.</p>
<h2>Einstellungen für Sportfotografie: Blende, ISO-Wert &amp; Co</h2>
<p>Insbesondere Feld- und Hallensportarten stellen unterschiedliche Anforderungen. Auf dem Sportfeld sind bei gutem Tageslicht Teleobjektive die richtige Wahl. Meist wirst du weit vom Geschehen entfernt sitzen und kannst so dennoch alles nah heranholen. Die Blende kann auf f/4.0 eingestellt werden, es ist also keine weite Öffnung bei der Aufnahme erforderlich. Hierdurch sparst du die eine hohe ISO-Einstellung und erhältst ein schärferes Bild. Sofern du sehr nahe Szenen aufnehmen möchtest, kannst du schon mit 24 mm Brennweite starten. Im Normalfall bist du ab 70 mm gut ausgerüstet. Mit 400-500 mm kannst du das Spielfeld überblicken sogar hinter dem Tor Aufstellung nehmen.</p>
<p>Ab 600 mm Brennweite wird es schwierig, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Anders sieht es aus, wenn das Superteleobjektiv zum Einsatz kommt. Nimmst du vom Spielfeldrand eine Szene im Strafraum auf, sind 600 mm Brennweite eine gute Wahl. Allerdings ist dies eher eine Option für professionelle Fotografen, die mehrere Kameras mit sich führen. Für Rennsportarten können sogar 700 mm Brennweite nötig werden, wenn der eigene Standort sehr abseits vom Geschehen liegt.</p>
<h3>Tipps bei schlechte Lichtverhältnissen</h3>
<p>Bei Hallensportarten herrschen abseits der Profi-Ligen herausfordernde <a href="https://fivmagazine.de/belichtungszeit-foto-vokabeln-verschusszeit-blende-kamera/" data-type="post" data-id="501">Lichtverhältnisse</a>. Bereits ein Spiel bei Flutlicht auf dem Fußballfeld kann in der Aufnahmequalität mit Blende f/4.0 grenzwertige Ergebnisse liefern. Bei schlecht ausgeleuchteten Sporthallen kommst du um Blende f/2.8 nicht herum. Der Verschluss öffnet sich weiter und es dringt in kurzer Zeit mehr Licht auf den Sensor. Hier kommt der Autofokus wieder ins Spiel.</p>
<p>Zudem hilft ein Bildsensor (in der Kamera), der bei hohen <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-basics-kamera-einstellung-lichtempfindlichkeit-sensor-blende-iso-wert-einfach-erklaert/" data-type="post" data-id="15940">ISO-Werten</a> gute Bilder liefert. Das Bildrauschen sollte dabei nicht in der Kamera bearbeitet werden, da die Qualität darunter leidet. Die Kamera rechnet nur intern um, welche Farbpixel an dieser Stelle passend wären. Wenn hinter dem Objektiv ein solch leistungsstarker Bildsensor sitzt, brauchst du dir um stärkere Blenden als f/2.8 keine Gedanken zu machen. Ist dies nicht der Fall oder du möchtest absolut hochwertige Ergebnisse erzielen, ist ein Objektiv mit einer Blende von f/2.0 mit 200 mm Brennweite eine gute Alternative. Generell beginnen Brennweiten im Hallensport bei 24 mm. Für Aufnahmen der gegnerischen Spielhälfte ist eine Brennweite bis 400 mm hilfreich.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-112377" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2019/09/bilder-fotos-fotografie-foto-tipps-lernen-tutorial-natur-kamera-spiegelreflex-bridgekamera-kameraeinstellungen-kameralinsen-stativ-sportfotografie-fotografie.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Sportfotografie: Was deine Kamera können muss</h2>
<p>Solange es nicht um Golf, Schach oder Snooker geht, herrscht auf dem Spielfeld oder der Rennstrecke rasche Bewegung. Wenn du das Motiv im Sucher hast, sollte nach dem Auslösen ein scharfes Bild das Resultat sein. Ein schnelles Autofokus-Modul und entsprechend hohe ISO-Werte sind unabdingbar. Für gute Aufnahmen sollte auch bei hohen ISO-Einstellungen kein störendes Bildrauschen auftreten.</p>
<p>An Beispielfotos im Internet anderer Nutzer kannst du erkennen, welche Qualität die Fotos bei hohen ISO-Werten aufweisen. Auch in Testberichten ist das Bildrauschen ein zentrales Thema. Wichtig ist vor allem, dass das Bildrauschen nicht einfach von der Software innerhalb der Kamera unterdrückt wird. Das Ergebnis ist eine Berechnung und Umfärbung von Pixeln, bei der die Konturen verloren gehen können.</p>
<p>Da das Motiv in der Bewegung bleibt, ist die Serienbildfunktion ebenfalls spannend. Die Leistungsfähigkeit der Serienaufnahme kannst du in den Angeboten der Hersteller vergleichen. Für Verarbeitung der Aufnahmen brauchst du eine schnelle <a href="https://fivmagazine.de/speicherkarten-cf-oder-sd-speicherung-von-reihenaufnahmen-und-raw-bildern/" data-type="post" data-id="948">Speicherkarte</a> &#8211; sonst bremst diese die Serienbilder unnötig aus. Die Speicherkarte sollte eine hohe Anzahl an Bildern in guter Qualität fassen können. Optimal ist, wenn die Kamera einen zweiten Steckplatz (Slot) für eine weitere Speicherkarte aufweist.</p>
<p>Wenn es zur Sache geht, sollten wichtige Einstellungen nicht im Menü versteckt sein. Eine gute Kamera für Sportfotografie weist daher Knöpfe auf, die sich gut und schnell greifen lassen. Sie liegt zudem gut in der Hand. Das verhindert, dass sie dir im Eifer des Gefechts entgleitet. Bei Aufnahmen im Außenbereich ist ein Spritzwasserschutz gegen Regen ideal. Generell solltest du bei einer Kamera für Sportfotografie auf eine robuste Verarbeitung und Haptik achten.</p>
<h2>Sportfotografie im Hobby- &amp; Profibereich</h2>
<p>Alle oben genannten Eigenschaften finden sich vereinigt bei Kameras der obersten Preisklasse. Da die meisten Kamerahersteller den Massenmarkt ansprechen möchten, finden professionelle Sportfotografen die Modelle ihrer Wahl bei den Marken Canon und Nikon. Hobbyfotografen können diese Modelle ebenfalls erwerben, sollten sich aber bewusst sein, dass sie hier in reinen Luxus investieren. Du solltest also über das entsprechende Budget verfügen oder vom Thema über alle Maßen begeistert sein, damit sich diese Investition rechnet. Die Top-Modelle weisen mit bis zu 250.000 Fotos eine längere Lebenszeit gegenüber normalen Kameras auf. Du kannst daher guten Gewissens eine solche Kamera gebraucht kaufen, wenn du auf die Top-Leistung nicht verzichten möchtest.</p>
<p>In der Regel benötigen Hobbyfotografen aber viele Eigenschaften der teuren Profi-Geräte nicht. Sofern du nicht bei Wind und Wetter perfekte Aufnahmen liefern musst, ist der Spritzwasserschutz verzichtbar. Auch muss es nicht die schnellste Serienbildfunktion sein. Denn anders als bei Sportjournalisten hängt dein Einkommen nicht davon ab, eine bestimmte Szene hundertprozentig im Kasten zu haben.</p>
<p>Fehler und Ausschuss ist erlaubt. Diese Toleranz kann die Preisklasse der Kameras, die für dich in Frage kommen, bereits deutlich senken. Als Einsatz für die Sportfotografie eignen sich somit auch Modelle anderer Hersteller, wenn sie starken Autofokus, rasche Bildfolgen und hohe ISO-Werte mit niedrigem Bildrauschen bieten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, auch wenn sie nicht tausende Euro kosten und die Titelseite eines Sportjournals zieren müssen.</p>
<p>Sowohl Profis als auch ambitionierte Hobbyfotografen finden für Sportfotografie passende Kameras. Mit etwas Recherche und der Bereitschaft zu einem Kompromiss kannst du eine Menge Geld sparen. Insbesondere für Sportfotografie ist die Wahl des Objektivs deutlich wichtiger als die der Kamera.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Schwarz-Weiß Fotografie &#8211; die richtige Einstellung für besondere Wirkung</title>
		<link>https://fivmagazine.de/schwarz-weiss-fotografie-kamera-einstellung-anfaenger-profi-fotografen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachts sind alle Katzen grau, sagt eine Volksweisheit. Gemeint ist damit optisch die verschwommene Wahrnehmung des menschlichen Auges, und zwar in der Zeit zwischen dem Sonnenuntergang und der vollkommenen Dunkelheit. In der Fotografie suchen die Fotokünstler der Schwarz-Weiß-Fotografie eben solche Lichtverhältnisse und beweisen in eindrucksvollen Bildern, dass Objekte auch mit diesen beiden Grundfarben als ausdrucksstarke [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachts sind alle Katzen grau, sagt eine Volksweisheit. Gemeint ist damit optisch die verschwommene Wahrnehmung des menschlichen Auges, und zwar in der Zeit zwischen dem Sonnenuntergang und der vollkommenen Dunkelheit. In der Fotografie suchen die Fotokünstler der Schwarz-Weiß-Fotografie eben solche Lichtverhältnisse und beweisen in eindrucksvollen Bildern, dass Objekte auch mit diesen beiden Grundfarben als ausdrucksstarke Aufnahmen dargestellt werden können.</p>

<h1>Schwarz-Weiß als Essenz der Darstellung von Objekten</h1>
<p>Farben machen Vielfalt, das gilt auch für Effekt in der Fotografie. Allerdings besteht für manche Fotokünstler der begehrteste Effekt eben darin, auf Farben zu verzichten. Einzig Schwarz und WeiVß &#8222;zeichnen&#8220; den Charakter des Models in der Aufnahme, lassen eine Silhouette scharfkantig hervortreten oder weiche Konturen mit einem schemenhaften Hintergrund beinahe verschmelzen. Die Kunst besteht darin, alle Farbe außer Schwarz und Weiß aus der Aufnahme zu entfernen. Ein monochromer Ton in den unterschiedlich starken Kontrasten verändert stattdessen den Fokus auf ein Fotoobjekt.</p>
<p>Linien, Strukturen und Formen, Kontraste und Betonungen bleiben dabei als Essenz einer Situation übrig. Diese treten in den Vordergrund und haben durch das Fehlen anderer Farben eine veränderte emotionale Wirkung auf den Betrachter. Philosophisch gesprochen bedeutet eine gelungene Schwarz-Weiß-Fotografie die Rückkehr zum Wesentlichen. Dieses Ziel führt beim Fotografen selbst ebenfalls zu einem anderen Blickwinkel. Er muss vor seiner Kamera gedanklich alles ausblenden, was vom Wesentlichen seiner Bildaussage ablenken könnte. Zu scharfer Lichteinfall von einer Seite könnte den gewollten Schatten vor oder auf dem Objekt beeinträchtigen. Zu schwache Lichtbetonung würde die Silhouette, die Gesamtform verblassen oder verschwimmen lassen.</p>
<h2>Schwarz-Weiß-Fotografen vertuschen keine Farbfehler</h2>
<p>Natürlich sind bei aller Begeisterung für Schwarz-Weiß-Fotokunst auch Skeptiker zur Stelle. Sie unterstellen, ein Schwarz-Weiß-Bild würde höchstens Farbfehler vertuschen und Aufnahmefehler korrigieren. Nun ja, durchaus greifen Fotografen zu diesem Farbtrick, aber bei weitem nicht alle und gewiss nicht grundsätzlich. Vielmehr haben Fotokünstler mit dem Fokus auf Licht und Schatten gelernt, bei ihrer Betrachtung der Welt Farben gedanklich auszublenden, lange, bevor ein Objekt zum Foto wird. Sie sehen anders, sie denken anders und sie beurteilen Licht, Schatten, Farbe und Perspektive ebenfalls unabhängig von deren erster, direkter Ansicht. Solche Fotografen können zu Recht Querdenker oder abstrakte Künstler genannt werden. Nur führt ihre Abstraktion von der wohlüberlegten Betrachtung zur Essenz zurück.</p>
<p>Winzige Details müssen vorab exakt in ein Schwarz-Weiß-Bild hineingedacht oder aus diesem gezielt ausgeblendet werden. Bei menschlichen Models für Schwarz-Weiß-Aufnahmen müssen Teile des Gesichts oder Körpers in einen möglichst vorteilhaften Kontrast zu anderen Aufnahmebereichen gesetzt werden. Nur so ist es möglich, mit nur zwei Farben alle Aussagekraft von Licht, Schatten, Bewegung und Form künstlerisch zusammenzufassen.</p>
<h3>Warum Schwarz-Weiß-Bilder so eine starke Interpretationskraft haben</h3>
<p>Wer ein Schwarz-Weiß-Foto betrachtet, fühlt sich entweder nostalgisch berührt oder emotional zu einem Interpretationsversuch berufen. Die Nostalgiker sind dabei diejenigen, die noch die Aussagekraft alter Fotografien erleben, aus so alten Zeiten, als an Farbfotografie überhaupt noch nicht zu denken war. Die Interpreten verstehen hingegen eine Botschaft, die vom Objekt, seiner Umgebung und der Kontrastgestaltung ausgeht. Schwarz-Weiß-Fotografen selbst würden zu beiden Ansichten schmunzeln: Die vermeintlich tiefe Botschaft ist aus deren Sicht weiter nichts als ein gelungen eingefangener Augenblick, eine bildhaft künstlerische Symbiose aus Licht, Schatten und Objekt.</p>
<p>Allerdings ist es durchaus denkbar, dass ein Fotokünstler von einer unbewussten Botschaft zu seiner Aufnahme inspiriert ist, die er mit dem Bild zum Betrachter transportiert. Die Betonung liegt allerdings auf unbewusst, denn die bewusste Auswahl der Schwarz-Weiß-Motive ist eher technischer Natur. Ganz so, wie Maler mit ihren Bildern eine Geschichte erzählen, beschreibt eine Schwarz-Weiß-Fotografie die Schönheit des Lebens, und zwar eines kleinen oder umfassenden Details davon. Indem Betrachter davon zu Gedanken, Empfindungen und bestenfalls einem begeisterten Staunen inspiriert sind, hat diese Fototechnik ihren Zweck erfüllt. Sie fängt die Essenz eines Objekts als Komposition aus Licht und Schatten ein.</p>
<h3>Foto-Bearbeitung: Schwarz-Weiß-Fotografien nachbearbeiten?</h3>
<p>Visionäre können in der direkten Schwarz-Weiß-Aufnahme nur das einfangen, was der Augenblick für die Vision möglich macht. Eine Nachbearbeitung der Kontraste macht aus diesem eingefangenen Moment erst eine optische &#8222;Übersetzung&#8220;, zeigt also für Außenstehende, was der Fotograf eigentlich einfangen wollte. Die persönliche Sicht auf ein Objekt darf und sollte künstlerisch so nachbearbeitet werden, dass eben jene Inspiration möglich wird, die ein bloßes Foto von einem emotional ansprechenden Schwarz-Weiß-Bild unterscheidet.</p>
<p>Es darf dabei nicht unterschätzt werden, dass eine Kamera selbst in der perfektesten Digitaleinstellung nur emotionslos das einfängt, was direkt vor ihrem Objektiv positioniert wird. Die pure Realität entspricht aber meist nicht der eigentlichen Darstellungskraft von Fotoaufnahmen in Schwarz und Weiß. Erst der künstlerische Wille des Fotografen setzt nachträglich Licht und Schatten so in Szene, dass aus Pixeln und Kontrasten eine Form entsteht. Übrigens ist die Nachbearbeitung von Schwarz-Weiß-Fotografien weiter nichts als die eigene Interpretation des Künstlers, die er bestenfalls anschließend beim Betrachter anregt.</p>
<p>Schwarz-Weiß-Fotografie bevorzugen jene Fotokünstler, die durch eine abstrakte Sicht auf Dinge deren Essenz für Betrachter sichtbar machen. Weder werden dabei Aufnahmefehler vertuscht noch absichtlich tiefgründige Botschaften aufgezeichnet. Vielmehr entspricht der Verzicht auf Farben und das Spiel mit Licht und Schatten einer Vision, die der Fotograf bei der Auswahl seines Objekts hatte. Ist die Aufnahme durch geschicktes Fotografieren und gute Nachbearbeitung gelungen, fühlt sich der Betrachter von der Vision zu einer emotionalen Interpretation aufgefordert.</p>
<p>Weitere spannende Artikel für die richtige Kameraeinstellung</p>
<ul>
<li>Den richtigen <a href="/?p=287">ISO-Wert</a> kennen</li>
<li>Das Spiel mit <a href="/?p=1682">Licht&amp;Schatten</a></li>
<li>Ein schöne <a href="https://fivmagazine.de/portraetfotografie-mensch-kamera-einstellung/" data-type="post" data-id="280">Portrait</a> Aufnahme erstellen</li>
</ul>

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