Pomeranian Farben: Alle Fellfarben des Zwergspitz im Überblick

Der Pomeranian ist eine der farbreichsten Hunderassen überhaupt. Ob klassisch orange, schneeweiß oder zweifarbig gefleckt – die Pomeranian Farben sind offiziell vom FCI-Standard anerkannt und reichen von einfarbig bis zu seltenen Multicolor-Varianten. Mehr zum Charakter und zur Pflege im großen Pomeranian Überblick.

Alle anerkannten Pomeranian Farben im Überblick

Der FCI-Standard (Fédération Cynologique Internationale) erkennt für den Deutschen Spitz – zu dem der Pomeranian / Zwergspitz gehört – eine breite Palette von Fellfarben an. Diese Farben sind zuchtrelevant und auf Ausstellungen ausschlaggebend.

Einfarbige Pomeranian Farben

  • Orange / Orange-Sable: Die bekannteste und häufigste Farbe. Das Fell ist leuchtend orange bis goldbraun, oft mit dunklen Haarspitzen (Sable-Effekt). Typisch für den klassischen Pomeranian-Look.
  • Weiß: Reinweiß ohne jede gelbliche Tönung. Eine der beliebtesten Farben – und eine der schwierigsten in der Zucht zu halten, da Welpen oft cremefarben geboren werden.
  • Schwarz: Tiefschwarz, ohne braune oder rötliche Tönung. Selten, aber sehr auffällig.
  • Braun / Schokolade: Mittleres bis dunkles Braun, einheitlich über das gesamte Fell. Passend dazu sind Nase und Augenlider braun pigmentiert.
  • Creme: Sehr helles Beige bis Elfenbein. Oft schwer von Weiß zu unterscheiden – der Unterschied liegt im Unterfell und unter direktem Licht.
  • Blau / Blau-Sable: Ein seltenes Blaugrau durch Verdünnung des schwarzen Pigments. Sehr gefragt und entsprechend teurer in der Zucht.
  • Wolf-Sable / Grau-Sable: Graue Grundfarbe mit dunklen Haarspitzen. Erinnert an den Urtyp des Spitzes.
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Zweifarbige und Merle-Varianten

  • Black & Tan: Schwarzes Grundfell mit braunroten Abzeichen über den Augen, an der Brust und an den Pfoten.
  • Schecken (Parti-Color): Weiße Grundfarbe mit farbigen Flecken in Orange, Schwarz oder Braun. Nicht überall zuchterlaubt, aber sehr beliebt.
  • Merle: Ein gesprenkeltes Muster durch das Merle-Gen. Umstritten in der seriösen Zucht, da doppelt merle gezüchtete Hunde Gesundheitsprobleme entwickeln können.

Welche Farbe ist am seltensten?

Die seltensten Pomeranian Farben sind Blau, Lavender (Verdünnung von Braun) und reines Weiß ohne gelbliche Tönung. Seltene Farben erzielen in der Zucht höhere Preise – wer einen blauen Pomeranian kaufen möchte, zahlt deutlich mehr als für den klassischen Orange.

Ändert sich die Farbe mit dem Alter?

Ja – und das ist bei Pomeranian-Welpen besonders ausgeprägt. Viele Welpen werden in einer Farbe geboren, die sich im Laufe der ersten 12–18 Monate komplett verändert. Züchter kennen dieses Phänomen als Puppy Uglies – die Phase um den 3. bis 7. Monat, in der das Welpenfluff ausfällt und das erwachsene Fell nachwächst. Die endgültige Farbe ist erst nach etwa 18 Monaten stabil.

Welche Farbe ist die gesündeste?

Aus gesundheitlicher Sicht gibt es bei den Standardfarben keine Unterschiede. Vorsicht gilt jedoch bei Merle: Das Merle-Gen kann bei unseriöser Zucht zu Seh- und Hörproblemen führen. Seriöse Züchter testen ihre Merle-Zuchttiere genetisch.

Pomeranian im Video