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	<title>Blende | FIV | Magazin</title>
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		<title>Portraitfotografie: Licht-, Schatten- und Farbbedingungen um das Hauptmotiv müssen stimmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Portraitfotografie &#8211; Der berühmte Maler Rubens wusste das so genau wie Fotografen heute: die hohe Kunst der bildlichen Darstellung sind Portraits. Technisch gibt es zu modernen Kamerazeiten verschiedene Tricks, um Gesichter mit gelungener Portraitfotografie vorteilhaft in Szene zu setzen, genauso wie es diese auch bei allen anderen Arten der Fotografie,wie z.B. der Wassertropfen-Fotografie, gibt . [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Portraitfotografie &#8211; Der berühmte Maler Rubens wusste das so genau wie Fotografen heute: die hohe Kunst der bildlichen Darstellung sind Portraits. Technisch gibt es zu modernen Kamerazeiten verschiedene Tricks, um Gesichter mit gelungener Portraitfotografie vorteilhaft in Szene zu setzen, genauso wie es diese auch bei allen anderen Arten der Fotografie,wie z.B. der <a href="https://fivmagazine.de/wassertropfen-faszinierende-bilder-zwischen-dynamik-aesthetik/" data-type="post" data-id="1028">Wassertropfen-Fotografie</a>, gibt . Dabei muss natürlich auch auf die verschiedensten Dinge geachtet werden, damit das perfekte Portrait gelingt. Denn bei einem Portrait geht es genau wie beim Rest der Fotografie um mehr als nur das Abbild eines Gesichtes, es geht auch darum den Moment also die gerade erscheinenden Emotionen mit festzuhalten. Wenn du mehr zum Thema Fotografie erfahren möchtest, dann schau doch <a href="https://fivmagazine.de/fotografieren-grundlagen-technik-zubehor-tools-kamera/" data-type="post" data-id="55749">hier</a> vorbei.</p>

<h2>Portraitfotografie: Der Augenblick zählt</h2>
<p><a href="https://fivmagazine.de/licht-schatten-fotografie-bilder-wirkung-lichtrichtung-lichtverhaeltnisse/" data-type="post" data-id="15949">Licht und Schatten</a>, der Hintergrund und Besonderheiten des Models beeinflussen die Qualität einer Portraitaufnahme. Diese Details müssen vor der eigentlichen Aufnahme so perfekt wie möglich geprüft und ausgeglichen werden.</p>
<h3>Die kleinsten Nebensachen</h3>
<p>Das Objektiv einer Kamera sieht die kleinsten Details &#8211; auch solche, die niemand gerne auf einem Portraitfoto wiederfindet. Eine Tasse, die noch hinten auf dem Tisch steht, kann schon das komplette Portrait unbrauchbar machen. Eine Mistgabel neben dem Model gehört ebenso wenig zu einem Naturportrait wie ein welkes Blatt auf der Fensterbank zu einer Innenaufnahme.</p>
<p>Es gibt auch einige Tipps und Tricks, wie dir in deinen Bildern Fehler am besten auffallen. Als erstes wird der <a href="https://fivmagazine.de/einstellungsgroessen-totale-nahe-grossaufnahme-richtige-groesse/" data-type="post" data-id="1010">Bildausschnitt </a>für die Kameraaufnahme festgelegt. Nun zoomt der Fotograf so nah wie möglich an die zu portraitierende Person heran. Bei diesem Verlauf werden die kleinsten Nebensachen auf einmal viel besser sichtbar. Das kann schon ein Fenster sein, durch welches das Tageslicht ungünstig in Richtung Model fällt. Erst jetzt folgt der nächste Schritt zur Vorbereitung eines wirklich guten Portraitfotos.</p>
<h3>Der Blick in alle Richtungen</h3>
<p>Manche der genannten Nebensachen verändern die Stimmung des Portraits vorteilhaft. Also lohnt die Mühe, sich das Model in der geplanten Fotoumgebung genau von allen Seiten anzusehen. Von oben und unten, von allen Seiten und von hinten &#8211; wenn nötig, hilft dabei Hinknien und sich bücken, das Model sich setzen lassen oder dessen Kopfhaltung zu verändern.</p>
<p>So verbessert der Rundumblick die Portraitwirkung:</p>
<p>Blätter, ein Stück Himmel mit einer hübschen Wolkenformation oder eine Parkbank können die Wirkung des Portraits vorteilhaft beeinflussen. Es kommt bei dieser Auswahl darauf an, welche Aussage von dem späteren Portraitfoto gewünscht ist.</p>
<h2>Das Spiel mit Schärfe, Licht &amp; Schatten in der Portraitfotografie</h2>
<p>Erst durch genaues Überprüfen aller Licht-, Schatten- und Farbbedingungen rings um die Hauptperson entsteht das eigentliche Motiv. Weitere Tipps verbessern die Aufnahmequalität:</p>
<h3>Bokeh</h3>
<p>In der Fotografie steht der im Japanischen geprägte Begriff für fotografische Unschärfe von Hintergründen. Aber anstatt durch Verwackeln entsteht genau dieses Schärfespiel mit dem Objektiv einer Kamera aus gutem Grund: Es betont die Vorteile des Portrait-Models. Technisch wird dieses Aufnahmeziel erreicht, indem Blende und Brennweite verändert werden und der Fotograf nah an das Model herangeht. Voraussetzung für eine gewollte Unschärfe des Hintergrundes ist, dass das Model von diesem entfernt wird.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-112304" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2019/09/bilder-fotos-fotografie-foto-tipps-lernen-tutorial-natur-kamera-spiegelreflex-bridgekamera-kameraeinstellungen-kameralinsen-stativ-bookeh-licht.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h3>Die Belichtung</h3>
<p>Aufnahmen im Dunkeln werden den Vordergrund anders darstellen als Aufnahmen im hellen Tageslicht. Für die optimale Belichtung soll die Kamera die Helligkeit des Models bestimmen. Nach diesem Kriterium richtet sich die vorher nötige Belichtungsmessung. Ganz gleich, wie hell oder dunkel der Hintergrund ist: Einzig die Belichtungszahl des Models führt zu einem wirklich professionellen Portraitfoto.</p>
<h3>Geduld ist alles</h3>
<p>Es gibt viele Aspekte zu beachten, um ein wirklich gelungenes Portrait zu erhalten. Mit Geduld, diesen vier Basic-Tipps und weiteren Kriterien wie Distanz, Blendenflecken oder den Augen des Models lässt sich jedes Portrait perfekt fotografieren. Ein Tipp, der hier nicht extra genannt wurde, ist die Geduld. Denn selbst das schönste Model kommt nur makellos zur Geltung, wenn jedes Detail in dieser Millisekunde der Aufnahme stimmt.</p>
<h2>Wichtige Tipps für ein gutes Portrait</h2>
<p>Während gutes Wetter und Sonnenschein für viele Motive optimal sind, sind sie bei einem Porträt kontraproduktiv, da starkes Licht starke Schatten erzeugt. Wer ein Porträt im Schatten oder zumindest einem schattigen Bereich aufnimmt, hat dadurch ein viel gleichmäßigeres Licht und muss keine krassen Schattenspiele per Photoshop retuschieren, die bei einem Porträt in der Regel unbrauchbar sind. Zudem können große, strahlende Flächen auch von dem eigentlichen Motiv ablenken. Deshalb ist ein schattiger Standort besser geeignet.</p>
<p>Eine gute Lichtquelle dagegen ist ein Fenster und viele Fotografen spielen sehr gern mit diesen beliebten Lichtquellen, wobei ein Vorhang sogar ein besonders weich fließendes Licht erzeugt, was gerade beim Porträt vorteilhaft wirken kann. Ein dunkler Raum bekommt mit einer einzigen Lichtrichtung eine interessante Dramatik. Wenn die Sonne leider unvermeidbar ist, solltest Du auf jeden Fall direkt vor der Person fotografieren, damit das Gesicht einigermaßen gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Zudem bekommt das Haar durch die Sonne im Rücken einen hübschen Glanz.</p>
<h2>Portraitfotografie lernen: Originelle Fotos</h2>
<p>Klar, jeder Fotograf möchte seine Modelle für die Porträts mal in ungewöhnlichen Positionen ablichten, doch was eigentlich originell rüber kommen soll, wird schnell zu einem fotografischen Albtraum. Leider wirken komische Positionen im Bild auch genauso komisch wie unnatürlich und dafür finden sich nur selten Liebhaber. Ein alter Aberglaube ist es auch, dass auf einem Porträtfoto möglichst viel von der Person zu sehen sein muss.</p>
<p>Jedoch entstehen oft die besseren Bilder, je näher der Fotograf an das Motiv heranrückt und sich auf das Wesentliche oder ein wesentliches Detail konzentriert. Wer den ganzen Menschen ablichtet, verschenkt dadurch zwischen 70 &#8211; 80 Prozent des Bildes und muss zusätzlich auf interessante Details verzichten. Da die Menschen beim Fotografieren oft nervös und angespannt sind, gibt es auch dementsprechende Fotos. Ein lockeres, freundliches Gespräch, vielleicht etwas humorvoll entspannt meist die Person, macht sie locker und das Bild besser. Um eine lockere Atmosphäre zu unterstützen, sollte der Fotograf auch mal ruhig das Motiv aus unterschiedlichen Positionen in den Sucher nehmen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-112297" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2019/09/bilder-fotos-fotografie-foto-tipps-lernen-tutorial-natur-kamera-spiegelreflex-bridgekamera-kameraeinstellungen-kameralinsen-stativ-portraitfotografie.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Positionen beim Portraitfotografieren</h2>
<p>Nicht alle <a href="https://fivmagazine.de/portraitforografie-licht-schatten-farbbedingungen-hauptmotiv-stimmen/" data-type="post" data-id="995">Portraits</a> müssen direkt von vorn aufgenommen werden, es gibt viele Positionen und ausprobieren ist oft die sicherste Methode, die beste Wahl der Position zum Fotografieren zu finden. Übrigens eignet sich auch für die Portraitfotografie die 2/3 Regel ganz hervorragend. Sie ist für viele Foto-Enthusiasten die wichtigste Regel für den Bildaufbau und hat sich bewährt. Wie alle Regeln kann sie mal gebrochen werden, jedoch ist sie als Faustregel unschlagbar.</p>
<p>Gerade bei einem Portrait sollte der Fotograf Erfahrung und Feingefühl bei der Bildkomposition beweisen, um mehr zu tun, als nur die Person abzulichten. Mit etwas Überlegung und Originalität können sich außergewöhnliche Porträts schaffen lassen, die nicht nur die abgelichtete Person mit Stolz erfüllt. Dafür muss der Fotograf nur ein paar kleine Regeln wie den Schatten- oder die 2/3-Regel einhalten, um ein gutes Porträt zu schießen. Immerhin soll der Fotograf mehr einfangen, als die Gesichtsumrisse oder die Augenfarbe, sondern die Person sich und seine Persönlichkeit in dem Foto entdecken.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Objektive für Sportfotografie: Scharfe Bilder ohne Rauschen</title>
		<link>https://fivmagazine.de/objektive-fuer-sportfotografie-scharfe-bilder-ohne-rauschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildsensor]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
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					<description><![CDATA[Objektive für Sportfotografie &#8211; Bei der Sportfotografie ist die Wahl des Objektivs entscheidend. Für Kameras sind Kompromisse möglich und es gibt viele Features, die optimal, aber kein Muss sind. Ein gutes Objektiv für Sportfotografie weist deutlich weniger Kriterien auf, die dafür aber für gute Aufnahmen erfüllt sein müssen. Falls du noch mehr wissen möchtest, hier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Objektive für Sportfotografie &#8211; Bei der Sportfotografie ist die <a href="https://fivmagazine.de/brennweite-objektiv-kamera-fotografieren-hobbyfotograf/" data-type="post" data-id="492">Wahl des Objektivs</a> entscheidend. Für Kameras sind Kompromisse möglich und es gibt viele Features, die optimal, aber kein Muss sind. Ein gutes Objektiv für Sportfotografie weist deutlich weniger Kriterien auf, die dafür aber für gute Aufnahmen erfüllt sein müssen. Falls du noch mehr wissen möchtest, hier geht&#8217;s zum Allgemeinen über <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-lernen-portrait-studio-outdoor-techniken-grundlagen-anfaenger/" data-type="post" data-id="55747">Fotografie</a>.</p>

<h2>Gutes Objektiv für Sportfotografie: wichtige Tipps</h2>
<p>Der <a href="https://fivmagazine.de/autofokus-kamera-einstellung-manuell-fotografieren-hobbyfotograf-profifotograf-motive/" data-type="post" data-id="488">Autofokus</a> muss das Motiv schnell genug scharf stellen können. Neben dem Motor und dem Autofokus-Modul in der Kamera besitzen auch Objektive einen eigenen Autofokus-Motor. Günstige Objektive von Drittherstellern können die Motorleistung der Originale von Nikon und Canon bislang nicht erreichen. Das Objektiv sorgt sonst für einen Engpass, der einige vielversprechende Aufnahmen zu Ausschuss werden lässt.</p>
<p>Die Anforderungen an <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-basics-blende-kamera-einstellung/" data-type="post" data-id="15941">Blende </a>und <a href="https://fivmagazine.de/brennweite-objektiv-kamera-fotografieren-hobbyfotograf/" data-type="post" data-id="492">Brennweite</a> sollte sich an der Sportart orientieren, was nicht heißt, dass du ein Arsenal an Objektiven benötigst. Für Besitzer einer Nikon-Kamera ist das Objektiv AS-F ein echter Allrounder. Kommt eine Canon oder ein anderes Modell zum Einsatz, ist ein Objektiv 70-200mm f/2.8 der richtige Einstieg. Grundsätzlich ist nur bei hellem Tageslicht eine Blende von f/4.0 sinnvoll. Für fast alle anderen Sportarten und Einsatzmöglichkeiten sollte eine Blende von f/2.8 gewählt werden. Für die Brennweite gilt als Faustregel: je weiter du von der Action weg bist, desto höher sollte die Brennweite sein.</p>
<p>Einige Objektive bieten zusätzliche Bildstabilisatoren an. Diese schaden nicht, sind aber auch nicht notwendig. Interessant ist dieses Feature vor allem, wenn du bei Autorennen die Kamera mitziehen möchtest, um das Auto vor verschwommenem Hintergrund freizustellen. Es fällt dann besonders auf und vermittelt ein bewegtes Motiv. Die Bildstabilisatoren unterstützen solche Ambitionen und sorgen für einen konzentrierten Blick durch einen geschwenkten Sucher.</p>
<h2>Einstellungen für Sportfotografie: Blende, ISO-Wert &amp; Co</h2>
<p>Insbesondere Feld- und Hallensportarten stellen unterschiedliche Anforderungen. Auf dem Sportfeld sind bei gutem Tageslicht Teleobjektive die richtige Wahl. Meist wirst du weit vom Geschehen entfernt sitzen und kannst so dennoch alles nah heranholen. Die Blende kann auf f/4.0 eingestellt werden, es ist also keine weite Öffnung bei der Aufnahme erforderlich. Hierdurch sparst du die eine hohe ISO-Einstellung und erhältst ein schärferes Bild. Sofern du sehr nahe Szenen aufnehmen möchtest, kannst du schon mit 24 mm Brennweite starten. Im Normalfall bist du ab 70 mm gut ausgerüstet. Mit 400-500 mm kannst du das Spielfeld überblicken sogar hinter dem Tor Aufstellung nehmen.</p>
<p>Ab 600 mm Brennweite wird es schwierig, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Anders sieht es aus, wenn das Superteleobjektiv zum Einsatz kommt. Nimmst du vom Spielfeldrand eine Szene im Strafraum auf, sind 600 mm Brennweite eine gute Wahl. Allerdings ist dies eher eine Option für professionelle Fotografen, die mehrere Kameras mit sich führen. Für Rennsportarten können sogar 700 mm Brennweite nötig werden, wenn der eigene Standort sehr abseits vom Geschehen liegt.</p>
<h3>Tipps bei schlechte Lichtverhältnissen</h3>
<p>Bei Hallensportarten herrschen abseits der Profi-Ligen herausfordernde <a href="https://fivmagazine.de/belichtungszeit-foto-vokabeln-verschusszeit-blende-kamera/" data-type="post" data-id="501">Lichtverhältnisse</a>. Bereits ein Spiel bei Flutlicht auf dem Fußballfeld kann in der Aufnahmequalität mit Blende f/4.0 grenzwertige Ergebnisse liefern. Bei schlecht ausgeleuchteten Sporthallen kommst du um Blende f/2.8 nicht herum. Der Verschluss öffnet sich weiter und es dringt in kurzer Zeit mehr Licht auf den Sensor. Hier kommt der Autofokus wieder ins Spiel.</p>
<p>Zudem hilft ein Bildsensor (in der Kamera), der bei hohen <a href="https://fivmagazine.de/fotografie-basics-kamera-einstellung-lichtempfindlichkeit-sensor-blende-iso-wert-einfach-erklaert/" data-type="post" data-id="15940">ISO-Werten</a> gute Bilder liefert. Das Bildrauschen sollte dabei nicht in der Kamera bearbeitet werden, da die Qualität darunter leidet. Die Kamera rechnet nur intern um, welche Farbpixel an dieser Stelle passend wären. Wenn hinter dem Objektiv ein solch leistungsstarker Bildsensor sitzt, brauchst du dir um stärkere Blenden als f/2.8 keine Gedanken zu machen. Ist dies nicht der Fall oder du möchtest absolut hochwertige Ergebnisse erzielen, ist ein Objektiv mit einer Blende von f/2.0 mit 200 mm Brennweite eine gute Alternative. Generell beginnen Brennweiten im Hallensport bei 24 mm. Für Aufnahmen der gegnerischen Spielhälfte ist eine Brennweite bis 400 mm hilfreich.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-112377" src="https://fivmagazine.de/wp-content/uploads/2019/09/bilder-fotos-fotografie-foto-tipps-lernen-tutorial-natur-kamera-spiegelreflex-bridgekamera-kameraeinstellungen-kameralinsen-stativ-sportfotografie-fotografie.jpg" alt="" width="1200" height="800" /></p>
<h2>Sportfotografie: Was deine Kamera können muss</h2>
<p>Solange es nicht um Golf, Schach oder Snooker geht, herrscht auf dem Spielfeld oder der Rennstrecke rasche Bewegung. Wenn du das Motiv im Sucher hast, sollte nach dem Auslösen ein scharfes Bild das Resultat sein. Ein schnelles Autofokus-Modul und entsprechend hohe ISO-Werte sind unabdingbar. Für gute Aufnahmen sollte auch bei hohen ISO-Einstellungen kein störendes Bildrauschen auftreten.</p>
<p>An Beispielfotos im Internet anderer Nutzer kannst du erkennen, welche Qualität die Fotos bei hohen ISO-Werten aufweisen. Auch in Testberichten ist das Bildrauschen ein zentrales Thema. Wichtig ist vor allem, dass das Bildrauschen nicht einfach von der Software innerhalb der Kamera unterdrückt wird. Das Ergebnis ist eine Berechnung und Umfärbung von Pixeln, bei der die Konturen verloren gehen können.</p>
<p>Da das Motiv in der Bewegung bleibt, ist die Serienbildfunktion ebenfalls spannend. Die Leistungsfähigkeit der Serienaufnahme kannst du in den Angeboten der Hersteller vergleichen. Für Verarbeitung der Aufnahmen brauchst du eine schnelle <a href="https://fivmagazine.de/speicherkarten-cf-oder-sd-speicherung-von-reihenaufnahmen-und-raw-bildern/" data-type="post" data-id="948">Speicherkarte</a> &#8211; sonst bremst diese die Serienbilder unnötig aus. Die Speicherkarte sollte eine hohe Anzahl an Bildern in guter Qualität fassen können. Optimal ist, wenn die Kamera einen zweiten Steckplatz (Slot) für eine weitere Speicherkarte aufweist.</p>
<p>Wenn es zur Sache geht, sollten wichtige Einstellungen nicht im Menü versteckt sein. Eine gute Kamera für Sportfotografie weist daher Knöpfe auf, die sich gut und schnell greifen lassen. Sie liegt zudem gut in der Hand. Das verhindert, dass sie dir im Eifer des Gefechts entgleitet. Bei Aufnahmen im Außenbereich ist ein Spritzwasserschutz gegen Regen ideal. Generell solltest du bei einer Kamera für Sportfotografie auf eine robuste Verarbeitung und Haptik achten.</p>
<h2>Sportfotografie im Hobby- &amp; Profibereich</h2>
<p>Alle oben genannten Eigenschaften finden sich vereinigt bei Kameras der obersten Preisklasse. Da die meisten Kamerahersteller den Massenmarkt ansprechen möchten, finden professionelle Sportfotografen die Modelle ihrer Wahl bei den Marken Canon und Nikon. Hobbyfotografen können diese Modelle ebenfalls erwerben, sollten sich aber bewusst sein, dass sie hier in reinen Luxus investieren. Du solltest also über das entsprechende Budget verfügen oder vom Thema über alle Maßen begeistert sein, damit sich diese Investition rechnet. Die Top-Modelle weisen mit bis zu 250.000 Fotos eine längere Lebenszeit gegenüber normalen Kameras auf. Du kannst daher guten Gewissens eine solche Kamera gebraucht kaufen, wenn du auf die Top-Leistung nicht verzichten möchtest.</p>
<p>In der Regel benötigen Hobbyfotografen aber viele Eigenschaften der teuren Profi-Geräte nicht. Sofern du nicht bei Wind und Wetter perfekte Aufnahmen liefern musst, ist der Spritzwasserschutz verzichtbar. Auch muss es nicht die schnellste Serienbildfunktion sein. Denn anders als bei Sportjournalisten hängt dein Einkommen nicht davon ab, eine bestimmte Szene hundertprozentig im Kasten zu haben.</p>
<p>Fehler und Ausschuss ist erlaubt. Diese Toleranz kann die Preisklasse der Kameras, die für dich in Frage kommen, bereits deutlich senken. Als Einsatz für die Sportfotografie eignen sich somit auch Modelle anderer Hersteller, wenn sie starken Autofokus, rasche Bildfolgen und hohe ISO-Werte mit niedrigem Bildrauschen bieten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, auch wenn sie nicht tausende Euro kosten und die Titelseite eines Sportjournals zieren müssen.</p>
<p>Sowohl Profis als auch ambitionierte Hobbyfotografen finden für Sportfotografie passende Kameras. Mit etwas Recherche und der Bereitschaft zu einem Kompromiss kannst du eine Menge Geld sparen. Insbesondere für Sportfotografie ist die Wahl des Objektivs deutlich wichtiger als die der Kamera.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Fotovokabeln: Kurze und lange Belichtungszeit</title>
		<link>https://fivmagazine.de/belichtungszeit-foto-vokabeln-verschusszeit-blende-kamera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wichtiger Punkt für die Bilddarstellung und Belichtung ist die Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit genannt. Sie bestimmt, wie hoch der Lichteinfluss auf den Sensor des Bildaufnahmegerätes bzw. die Dauer der geöffneten Blende. Weißt Du was man als eine kurze oder lange Verschlusszeit bezeichnet? Also, in der Regel nennt man Belichtungszeiten weniger als 1/60 Sek. als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiger Punkt für die Bilddarstellung und Belichtung ist die Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit genannt. Sie bestimmt, wie hoch der Lichteinfluss auf den Sensor des Bildaufnahmegerätes bzw. die Dauer der geöffneten Blende. Weißt Du was man als eine kurze oder lange Verschlusszeit bezeichnet? Also, in der Regel nennt man Belichtungszeiten weniger als 1/60 Sek. als kurze Verschlusszeit, alles darüber bis zu einer oder mehreren Sekunden gilt als lange Verschlusszeit. Umso weiter die Blendenöffnung geöffnet ist, desto mehr Licht scheint auf den Sensor. Das Gleiche gilt für die Belichtungszeit: umso länger die Verschlusszeit, desto so mehr Licht fällt auf den Sensor des Bildaufnahmegerätes.</p>

<h2>Der Umgang mit einer langen Belichtungszeit &#8211; Besonders attraktiv für Nachtaufnahmen</h2>
<p>Sicherlich hast Du schon mal ohne Blitz und Stativ fotografiert: nur einmal während der Aufnahme den Apparat nicht in Ruheposition gehalten und schon ist es passiert. Dein Bild ist verwackelt. Ein solch unscharfes Bild entsteht bei zu langer Belichtungszeit aus dem Stehgriff heraus, verursacht durch ungünstigen Lichteinfall wie in der Dämmerung. Wenn Du dagegen den Automatikmodus einstellst, versucht Dein Gerät dies zuerst mit dem Öffnen der Blende oder der Anhebung des ISO Wertes, auszugleichen.</p>
<p>Reicht das nicht, um die Aufnahme perfekt zu belichten, verlängert sich die Verschlusszeit und es kommt zu einer Verwacklung. Ab welcher Verschlusszeit Du nicht mehr aus dem Stand fotografieren solltest, hängt vom vorhandenen Licht, der benutzten Brennweite, wie ruhig Du die Kamera hältst und von dem Gebrauch eines Bildstabilisators am Objektiv der Fotokamera ab. Allerdings kann man den bereits geäußerten Wert von 1/60 Sek. als Grenzwert setzen. Werte von 1/50 Sek. oder 1/30 Sek. liegen bereits im kritischen Bereich. Probier&#8217;s einfach aus, indem Du die Zeitvoreinstellung Deiner Kamera gebrauchst.</p>
<p>Doch wozu kann eine lange Verschlusszeit denn dann gut sein? Zu einer nicht zu verachtenden Menge! Richtig eingesetzt, verschafft sie einige interessante Einsatzmöglichkeiten für Dich. Ausgerüstet mit Stativ und einem Fernauslöser gelingen Dir perfekte Aufnahmen von Stadt-Panoramen in nächtlicher Stunde.</p>
<h3>Gute Belichtung durch Fotografie mit einem Stativ</h3>
<p>In solchen Fotos verwischen die Scheinwerfer der Autos dank der angemessen Langen Belichtungszeit. Das Bildaufnahmegerät muss dabei fest auf dem Stativ stehen und mit einem Funk-Auslöser betätigt werden. Bei dementsprechenden Aufnahmen ist eine längere Belichtungszeit unumgänglich, um die besondere Lichtstimmung einzufangen. Bewegungen der Motive kannst Du durch eine längere Belichtungszeit in das Bild hinausgeworfen. Denk mal an Fotos mit Wasserstürzen, in dem das Wasser als Dunst in Erscheinung tritt. Oder an hastende Fußgänger, die ab einer bestimmten Belichtungszeit geisterhaft verwischen. Dies sind nur einige Beispiele für Dich. Bei Deiner Experimentierfreude und Kreativität gibt es natürlich keine Grenzen. Probiere verschiedenes aus, um ein eigenes intensives Gefühl dafür zu bekommen.</p>
<h3>Der Umgang mit einer kurzen Belichtungszeit &#8211; Besonders in der Sportfotografie interessant</h3>
<p>Der Umgang mit einer kurzen Belichtungszeit ist im Gegensatz zu einer langen eher unkompliziert (insofern genügend Licht vorhanden ist). Verwacklungen sind völlig ausgeschlossen. Knappe, bis sehr knappe Verschlusszeiten werden in der Sportfotografie eingewandt, um eine Bewegung im Bild ruhen zu lassen. Dieses eröffnet dem Lichtbildner eine Reihe schöpferischer Mittel zur Bildgestaltung. Insbesondere bei sehr kurzen Verschlusszeiten lassen sich Augenblicke festhalten, die mit den Augen alleine gar nicht wahrnehmbar sind. &#8222;Einfrieren&#8220; kann man mit genügend Licht eigentlich alles, was keucht und fleucht. Viel Freude bei Deiner Motivsuche!</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Fotografie-Basics: Lichtempfindlichkeit, Sensor und Blende &#8211; der ISO-Wert einfach erklärt</title>
		<link>https://fivmagazine.de/fotografie-basics-kamera-einstellung-lichtempfindlichkeit-sensor-blende-iso-wert-einfach-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Abkürzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Blende]]></category>
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		<category><![CDATA[ISO]]></category>
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					<description><![CDATA[Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors an. Je höher der ISO-Wert, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit. Bei höheren ISO-Werten können also kürzere Verschlusszeiten eingestellt werden, um auch bei schlechten Lichtbedingungen noch scharfe Fotos zu erhalten. Allerdings beeinflusst ein höherer ISO-Wert die Bildqualität nachteilig; es kommt zum Bildrauschen. Es ist von Vorteil, bei niedrigen ISO-Werten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors an. Je höher der ISO-Wert, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit. Bei höheren ISO-Werten können also kürzere Verschlusszeiten eingestellt werden, um auch bei schlechten Lichtbedingungen noch scharfe Fotos zu erhalten. Allerdings beeinflusst ein höherer ISO-Wert die Bildqualität nachteilig; es kommt zum Bildrauschen. Es ist von Vorteil, bei niedrigen ISO-Werten (100-200) zu fotografieren.</p>

<h2>ISO-Wert &#8211; Was ist das denn?</h2>
<p>Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. ISO ist die Abkürzung für International Organization for Standardization &#8211; Internationale Organisation für Normung. Der ISO-Wert Deiner Kamera ist also ein international genormter Wert. Er bedeutet in Japan dasselbe wie in Schweden. Je höher der ISO-Wert, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Der ISO-Wert bietet damit neben Verschlusszeit und Blende eine weitere Möglichkeit, auf Dein Foto Einfluss zu nehmen.</p>
<p>Ist die Umgebung eher dunkel und hast Du keine Möglichkeit, sie per Blitz oder sonst irgendwie auszuleuchten, dann kannst Du an Deiner Kamera den ISO-Wert höher einstellen und erreichst damit eine größere Lichtempfindlichkeit des Sensors. Es genügt dann eine kleinere Lichtmenge, um ein richtig belichtetes Foto zu erhalten. Entsprechend kannst Du dann eine kürzere Verschlusszeit wählen, um Verwackeln oder Bewegungsunschärfe (falls nicht explizit gewünscht) zu vermeiden. Ein höherer ISO-Wert ist zum Beispiel in den meisten Kirchen erforderlich oder bei Outdoor-Aufnahmen bei Dämmerung. Du kannst Dich an folgenden Werten orientieren:</p>
<ul>
<li>ISO 100-200: Fotografieren bei Sonne</li>
<li>ISO 400-800: Dämmerung oder starke Bewölkung (Gewitter, Sturm)</li>
<li>ISO &gt; 800: schlecht beleuchtete Innenräume, nachts</li>
</ul>
<p>Ein Beispiel: Du willst auf dem Trampolin hüpfende Kinder in der Luft &#8222;einfrieren&#8220;. Das bedeutet, Du musst eine kurze Verschlusszeit einstellen. Es hat aber schon vor einer Stunde angefangen zu dämmern und hinten am Horizont zieht auch noch ein Gewitter herauf. Es ist so dunkel, dass eine Verschlusszeit, die die Kinder tatsächlich &#8222;einfrieren&#8220; würde, ein deutlich unterbelichtetes Foto hervorbringen würde. Die Lösung dafür ist natürlich entweder ein Blitzgerät oder einfach den ISO-Wert höher einzustellen.</p>
<p>https://www.instagram.com/p/BayF5ntnDfT/</p>
<h2>Der ISO-Wert &#8211; der kleine, aber feine Haken</h2>
<p>Wenn Du Dir dann später das dank höherem ISO-Wert richtig belichtete Foto der &#8222;eingefrorenen&#8220; Kinder ansiehst, stellst Du wahrscheinlich fest, dass es rauscht. Ein höherer ISO-Wert bedeutet nämlich leider immer auch mehr Bildrauschen &#8211; das sind einige Pixel, die in Farbe und Helligkeit vom Rest des Bildes abweichen (Krisseln). Unter dem höheren ISO-Wert leidet also die Bildqualität. Je nach Kamera und je nach ISO-Wert ist das wirklich extrem. Du kannst Dir merken:</p>
<ul>
<li>ISO hoch und schlechtes Licht = schlechte Bildqualität</li>
<li>ISO niedrig und gutes Licht = gute Bildqualität</li>
</ul>
<p>Wenn Du Deine Bilder von der Kamera im RAW-Format aufnehmen lässt, dann kannst Du das Rauschen später bei der Bildbearbeitung zwar reduzieren, besser ist es aber natürlich, erst gar kein Rauschen im Bild zu haben. Es ist daher von Vorteil, wann immer möglich einen geringen ISO-Wert (100-200) einzustellen und den Wert nur dann zu erhöhen, wenn es keine Alternativen gibt wie etwa den Blitz oder den Einsatz eines Stativs. Dabei muss noch gesagt werden: es ist immer besser ein scharfes, aber rauschendes Bild zu haben, als ein rauschfreies, aber verwackeltes.</p>
<h2>ISO-Wert für Portraitaufnahmen</h2>
<p>Portraitaufnahmen sollten immer mit geringen ISO-Werten gemacht werden, da das Bildrauschen bei höheren ISO-Werten gerade im menschlichen Gesicht extrem störend ist. Nutze bei Portraits lieber ein Studioblitzsystem oder warte auf besseres Licht. Manchmal erlaubt es die Situation nicht, lange über den richtigen ISO-Wert nachzudenken. Für diesen Fall empfiehlt sich die ISO-Automatik der Kamera. Je nach eingestellter Blende und Verschlusszeit wählt die Kamera dann den richtigen ISO-Wert.</p>
<p>Der ISO-Wert kann in bestimmten Grenzen helfen, schlechte Lichtbedingungen zu kompensieren. Je schlechter die Lichtbedingungen, desto höher sollte der ISO-Wert sein. Zu hohe ISO-Einstellungen sind allerdings zu vermeiden, da sie zu störendem Bildrauschen führen.</p>
<h2>Fotografie: Erhöhung des ISO-Wertes</h2>
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<h2>Was ist der Isowert?</h2>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="WAS IST DER ISO WERT? | Fotografieren lernen für Anfänger | #113" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/7x0-EBbPpOY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>

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			</item>
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		<title>Fotografie-Basics: Die Blende</title>
		<link>https://fivmagazine.de/fotografie-basics-blende-kamera-einstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 May 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
		<category><![CDATA[Blende]]></category>
		<category><![CDATA[Blendezahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Blende ist eine in das Objektiv integrierte Vorrichtung, mit der die Menge des auf den Sensor einfallenden Lichts kontrolliert werden kann. Große Blendenzahlen bedeuten dabei kleine Lichtmengen und kleine Blendenzahlen sorgen dafür, dass viel Licht auf den Sensor fällt. Die Blende hat wesentlichen Einfluss auf das gestalterische Mittel der Schärfentiefe. Je größer die Blendenzahl, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blende ist eine in das Objektiv integrierte Vorrichtung, mit der die Menge des auf den Sensor einfallenden Lichts kontrolliert werden kann. Große Blendenzahlen bedeuten dabei kleine Lichtmengen und kleine Blendenzahlen sorgen dafür, dass viel Licht auf den Sensor fällt. Die Blende hat wesentlichen Einfluss auf das gestalterische Mittel der Schärfentiefe. Je größer die Blendenzahl, desto größer ist die Schärfentiefe und umgekehrt.</p>
<p><span style="font-weight: 400"> </span></p>
<h2>Die Blende &#8211; Was ist das denn?</h2>
<p>Es gibt beim Fotografieren im Wesentlichen drei Parameter, die das Foto beeinflussen. Die Verschlusszeit, der ISO-Wert und die Blende. Die Blende ist eine in das Objektiv integrierte Vorrichtung, mit der die Menge des einfallenden Lichts kontrolliert werden kann. Die Maßzahl der Blende wird als Blendenzahl angegeben. Sie ist das Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsweite (Querschnittsfläche, durch welche das Licht einfällt) des Objektivs. Dabei stehen große Blendenzahlen für kleine Blendenöffnungen und kleine Blendenzahlen entsprechend für große Blendenöffnungen (Du kannst Dir merken: je größer die Blendenzahl, desto mehr &#8222;Blende ist da&#8220;, umso kleiner ist entsprechend die Blendenöffnung und umso weniger Licht geht hindurch).</p>
<p>Eine Blendenzahl von 2,8 bedeutet also eine große Blendenöffnung und entsprechend viel Lichteinfall, eine Blendenzahl von 16 genau umgekehrt. Angegeben wird die Blendenzahl auf Objektiven immer in der Form 1:Blendenöffnung. Steht also auf einem Objektiv 100 mm 1:2,8, dann heißt das, dass Du bei 100 mm Brennweite eine minimale Blendenzahl von 2,8 einstellen kannst. Meistens ist die Blende als sogenannte Irisblende gebaut. Bei ihr werden kreisförmig angeordnete Lamellen so gegeneinander verschoben, dass das einfallende Lichtbündel entweder kleiner (große Blendenzahl) oder größer (kleine Blendenzahl) wird.</p>
<h3>Zusammenspiel Blende und Verschlusszeit</h3>
<p>Ordnet man die verschiedenen Blendenzahlen der Größe nach an, so entsteht die Blendenreihe: 1 &#8211; 1,4 &#8211; 2 &#8211; 2,8 &#8211; 4 &#8211; 5,6 &#8211; 8 &#8211; 11 &#8211; 16 &#8211; 22 &#8211; 32. Entlang dieser Reihe halbiert sich die Menge des einfallenden Lichts mit jedem Schritt. Bei einer Blendenzahl von 5,6 trifft also nur noch halb so viel Licht auf den Sensor wie bei Blendenzahl 4. Der Wert der Verschlusszeit muss also entsprechend angepasst werden: je größer die Blendenzahl, desto länger die Verschlusszeit (bei konstantem ISO-Wert). Der in der Fotografie übliche Sprachgebrauch bezeichnet mit dem Wort Blende meistens die Blendenöffnung. &#8222;Große Blende&#8220; heißt im Fachjargon also große Blendenöffnung. Das kann leicht zu Verwirrungen führen, weil einer großen Blendenzahl ja korrekterweise eine kleine Blendenöffnung entspricht.</p>
<p>https://www.instagram.com/p/BiltHjLnq6_/</p>
<h3>Die Blende &#8211; Was kann ich damit machen?</h3>
<p>Das wichtigste gestalterische Mittel, auf das die Blende großen Einfluss hat, ist die Schärfentiefe. Die Schärfentiefe ist ein Maß dafür, wie weit der scharf abgebildete Bereich in das Foto hineinreicht. Es kann zum Beispiel nur der Vordergrund scharf abgebildet sein, während der Hintergrund als eine verschwommene, ggf. farbige Fläche wahrgenommen wird. Diese Möglichkeit der Bildgestaltung würde man etwa bei einem Portrait anwenden (man nennt das auch &#8222;freistellen&#8220;).</p>
<p>Wenn Du andererseits eine schöne Landschaft fotografieren möchtest, sagen wir einen Bachverlauf, dann möchtest Du, dass dieser Bach möglichst tief in das Foto hinein scharf ist, Du möchtest also eine möglichst große Schärfentiefe erreichen.</p>
<p>Was Du dazu tun musst, ist, die Blende richtig einzustellen! Kleine Blendenzahlen bedeuten geringe Schärfentiefe, große Blendenzahlen bedeuten große Schärfentiefe. Bei unserem Portrait oben würde man also eine sehr kleine Blendenzahl wählen (1 oder 1,4), bei dem Bachverlauf eher 11 oder sogar 16, wenn die Lichtverhältnisse das zulassen; denn wie gesagt, je größer die Blendenzahl, desto länger musst Du belichten. Große Schärfentiefe setzt also meistens den Einsatz eines Stativs voraus. Die entsprechend längeren Verschlusszeiten führen gerade bei fließenden Gewässern aber auch zu sehenswerter Bewegungsunschärfe.</p>
<p>Die Blende ist einer der drei grundlegenden Parameter, mit denen Du Einfluss auf die Bildgestaltung ausüben kannst. Sie steuert die Lichtmenge, die auf den Sensor fällt und die Größe des Lichtbündels. Sie ist das wichtigste Steuerelement bei der Variation der Schärfentiefe.</p>
<h2>Wichtige Teile der Kamera: Die Blende</h2>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="WAS IST EINE BLENDE ? FOTOGRAFIEREN LERNEN - Fotografie Grundlagen #3" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/nOoil6AfcDg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400"></span></p>
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