<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Philipp Plein | FIV | Magazin</title>
	<atom:link href="https://fivmagazine.de/tag/philipp-plein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://fivmagazine.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 29 Jun 2026 16:39:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>
	<item>
		<title>Philipp Plein &#8211; Der deutsche &#8222;Bling-Bling-Designer&#8220;</title>
		<link>https://fivmagazine.de/philipp-plein-der-bling-bling-designer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Designer]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[VIP]]></category>
		<category><![CDATA[designer]]></category>
		<category><![CDATA[Entstehung der Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[mode]]></category>
		<category><![CDATA[Outfit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Plein]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[tattoos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fivmagazine.com/?p=84552</guid>

					<description><![CDATA[Philipp Plein &#8211; Die schillernde Welt eines Moderebellen, der mit seinem unkonventionellen Stil und seiner revolutionären Vision die Modewelt aufmischt. Philipp Plein, ein Name, der für mehr als nur Mode steht. Erfahrt, wie dieser charismatische Designer mit seiner extravaganten Kreativität und seinem unerschütterlichen Durchsetzungsvermögen die Grenzen des Möglichen neu definiert. Begleitet uns auf einer Reise [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Philipp Plein &#8211; Die schillernde Welt eines Moderebellen, der mit seinem unkonventionellen Stil und seiner revolutionären Vision die Modewelt aufmischt. Philipp Plein, ein Name, der für mehr als nur Mode steht. Erfahrt, wie dieser charismatische Designer mit seiner extravaganten Kreativität und seinem unerschütterlichen Durchsetzungsvermögen die Grenzen des Möglichen neu definiert. Begleitet uns auf einer Reise durch die Höhen und Tiefen seines kometenhaften Aufstiegs, voller Glamour, Leidenschaft und einer unvergleichlichen Hingabe zur Individualität. Seid bereit, euch von seiner einzigartigen Ästhetik und seinem unerschütterlichen Selbstbewusstsein inspirieren zu lassen – für alle High-Fashion-Fans da draußen</p>
<h2>Philipp Pleins Story: Gründung des Unternehmens</h2>
<p>Modedesigner Philipp Plein wurde am 16. Februar 1978 in München geboren. Er gehört neben der Legende Karl Lagerfeld zu den erfolgreichsten und bekanntesten Designern Deutschlands und ist aus der Modebranche kaum noch wegzudenken. Mit seinen ausgefallenen Stücken hat er sich definitiv einen Namen gemacht, und seine Stücke sind auf den ersten Blick zu erkennen!</p>
<p>1998 gründete er sein Unternehmen International AG, welches heute seinen Sitz in der Schweiz hat. Zuvor studierte Plein Jura, das schien er aber nicht langfristig machen zu wollen! Er fing an, Möbel und danach Taschen und Accessoires zu entwerfen. 2003 durfte er die Lounge für Moet &amp; Chandon auf der deutschen Messe CPD in Düsseldorf designen. Dort nutzte er seine Chance und verkaufte erstmals seine Accessoires, die er aus altem Leder designte.</p>
<blockquote><p>Der Rest ist Geschichte!</p></blockquote>
<p>Die letzte Show vom Philipp Plein:</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Philipp Plein | Spring Summer 2024 | Full Show" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/Rsg2lQoZ_Og?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h3>Entstehung seiner Brands: Philipp Plein, Plein Sport und Billionaire</h3>
<p>Kurz darauf gründete er seine Modemarke. Seit 2004 ist er bekannt für seine extravagante, rockige &#8222;Bling-Bling-Mode&#8220;. Auf so gut wie all seinen Kleidungsstücken sind Totenköpfe und reichlich Strass vertreten. Zu seiner Agentur gehören heute &#8211; neben seiner Haupt-Modemarke, die seinen Namen trägt &#8211; Plein Sport und Billionaire. Die Brands bedienen sowohl Damen und Herren als auch die Juniors unter uns. Billionaire ist die einzige Marke unter ihnen, die sich ausschließlich auf Herrenmode konzentriert. Neben der Kleidung und den Taschen findet man Schuhe und Düfte in seinem Store &#8211; also: für jeden sollte etwas Brauchbares dabei sein!</p>
<ul>
<li>Geboren am 16.02.1978 in München</li>
<li>Einer der bekanntesten Modedesigner Deutschlands</li>
<li>Gründete 2004 Unternehmen (International AG)</li>
<li>Philipp Plein, Plein Sport &amp; Billionaire = International AG</li>
<li>Mode für Herren, Damen &amp; Kids</li>
</ul>
<h3>Seine Marken</h3>
<p>Die Mode des 42-Jährigen Designers ist auf den ersten Blick wiederzuerkennen &#8211; es ist immer viel los!</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich will kein Mitläufer sein. Ich will ICH sein!&#8220;</p></blockquote>
<p>(Quelle: GQ-Magazin.de)</p>
<p>Und genau das ist der Grund, warum seine Mode großen Wiedererkennungswert hat und mit den größten Brands mithalten kann. Plein versucht, sich immer etwas Neues einfallen zu lassen.</p>
<p>Neben seiner Haupt-Brand zählt er zwei weitere Marken zu seiner Agentur:</p>
<h4>Philipp Plein</h4>
<p>Bekannt ist die Marke für ihre ausgefallenen Stücke. Von Lederjacken über T-Shirts, Jeans und Pullis bis hin zu Rucksäcken mit Strass und Totenköpfen bestückt &#8211; alles ist auffällig und extravagant &#8211; wie man ihn eben kennt!</p>
<h4>Plein Sport</h4>
<p>Pleins Sportmarke bietet so gut wie alles an, was man zum Sport braucht: Sport-BHs, Sport-Leggins, Oberteile, Outdoor-Jacken und Schuhe. Mit solcher Sportkleidung kann man den inneren Schweinehund doch unkompliziert bekämpfen, oder?!</p>
<h4>Billionaire</h4>
<p>Die Brand Billionaire richtet sich an Herren, die Selbstbewusstsein ausstrahlen können und sich mit schicker Kleidung in Szene setzen möchten.</p>
<blockquote><p>&#8222;Billionaire repräsentiert eine extravagante und prachtvolle Garderobe für Männer mit einer gewissen Reife, die Selbstbewusstsein ausstrahlen und sich ihrer Ambitionen nicht schämen.&#8220;</p></blockquote>
<p>(Quelle: billionairecouture.com)</p>
<p>An dieser Beschreibung ist also ganz eindeutig zu erkennen, welche Art von Männern sich in der Kleidung der Brand wiederfinden sollte!</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe title="Philipp Plein vs. Business  |  KING OF BLING #1  | GQ Originals" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/xWkGvvOCoKQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Philipp Plein: So eingebildet wie es immer heißt?</h2>
<p>Für seine vielen Tattoos, den gut trainierten Körper und die protzige Uhr ist er bekannt! Doch ist das alles, was er zu bieten hat?</p>
<p>Plein war schon immer ein &#8222;Träumer&#8220;: Er wollte immer hoch hinaus und seine Träume verwirklichen &#8211; das war und ist seine größte Motivation. Viele deuten seine zielstrebige Einstellung als Arroganz. Plein erklärt, was man bei seiner &#8222;Strategie&#8220; beachten sollte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Man muss immer wieder in der Lage sein, sich neue Träume zu erträumen. Ich versuche immer, einen Traum nach dem anderen zu erreichen. Wobei ich weiß, dass die Träume in der Realität nie so schön sind wie in der Fantasie. Wenn man das kapiert hat, kann man gut damit umgehen.&#8220;</p></blockquote>
<p>(Quelle: GQ-Magazin.de)</p>
<p>Auch in seiner Marke sieht er noch viel Potenzial. Für ihn ist das alles nur der Anfang. Trotz dieser Einstellung ist er &#8211; zusammen mit seinem Team &#8211; sehr realistisch. Sie scheinen zu wissen, wie viel Luft noch nach oben ist: und zwar viel, so behauptet Plein selbst! Er weiß genau, wann er was auf den Markt bringen kann &#8211; er sagt, immer dann, wenn die Leute nicht damit rechnen. Er steht eben für ausgefallene Mode, wo viel los ist! Plein spricht selten von sich allein als Marke. Für ihn bedeutet die Marke sein Team, keine einzelne Person:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ja, wir bei Philipp Plein sind ein Team, ein junges Team&#8220;</p></blockquote>
<p>(Quelle: GQ-Magazin.de)</p>
<ul>
<li>Hat eine bestimmte Strategie</li>
<li>Möchte seine Träume und Ziele immer wahr werden lassen</li>
<li>Arbeitet im Team, nicht für sich allein</li>
</ul>
<h4>Durchdachte Strategie bringt ihn zum Erfolg</h4>
<p>Seine gesamte Einstellung scheint also sehr durchdacht und zielstrebig zu sein! Er baut auf sein Team und träumt so lange, bis er</p>
<p>sich diese erfüllen kann. Oftmals wirft er mit arroganten Sprüchen um sich, die er aber selbst mit Humor nimmt. Er sagt, er wollte die Weltherrschaft in seinen Bann ziehen: Das bedeutet für ihn, in jeder Stadt einen Store zu haben. Dabei kann er sich über seine Präsenz der Stores bei weitem nicht beklagen:</p>
<h3>Kollektionen und Stores &#8211; große Entwicklung</h3>
<p>Philipp Plein:</p>
<ul>
<li>Modedesigner, bekannt für extravagante Stücke.</li>
<li>Gründete 1998 Unternehmen International AG.</li>
<li>Brands: Philipp Plein, Plein Sport, Billionaire.</li>
<li>Besondere Markenzeichen: Totenköpfe, Strass.</li>
<li>Kollektionen auf Modewochen präsentiert.</li>
</ul>
<p>Erfolge:</p>
<ul>
<li>Erste Kollektion: Militärjacken mit Swarovski-Totenköpfen (Paris).</li>
<li>Einführung Accessoire-Linie (2006).</li>
<li>Couture-Kollektion (2008).</li>
<li>Heavy-Metal-Kollektion bei Germany&#8217;s Next Topmodel (2008).</li>
<li>Zusammenarbeit mit Mattel für Philipp-Plein-Barbie (2009).</li>
<li>Eröffnung erster Laden in Monte Carlo (2009).</li>
<li>Expansion mit Boutiquen und Stores weltweit.</li>
</ul>
<h2>Kampf um Sohn Romeo Prince: Wiedersehen nach vier Jahren</h2>
<p>Philipp Plein kämpfte vier Jahre um seinen kleinen Sohn Romeo Prince, der heute sieben Jahre alt ist. Die Mutter des Kindes (Fernanda Rigon) nahm ihn 2014 mit in ihre Heimat Brasilien, um ihn von seinem Vater fernzuhalten. Plein kämpfte mit zahlreichen Anwälten gegen sie an &#8211; erfolglos! Er wollte, dass sein Sohn nur eines erleben kann: eine Mutter und einen Vater, die sich um ihn kümmern und ihm ein stabiles Familienleben geben können. Nach vier Jahren scheint dieser Kampf endlich vorbei zu sein, und er kann seinen Sohn endlich wieder in die Arme schließen!</p>
<h2>Plein in Love: Das ist seine Freundin</h2>
<p>Freundin Lucia Bartoli ist immer und überall an seiner Seite: ob in Cannes, Lugano oder New York &#8211; es gibt gleich drei Orte, die er sein Zuhause nennt! Seitdem er sie endlich öffentlich vorgestellt hat, weicht sie ihm nicht mehr von der Seite! In einem Interview antwortet Lucia auf die Frage, was sie beruflich macht, dass sie eine &#8222;Vollzeit-Freundin&#8220; sei! Ob Plein solch eine Antwort gerne in einem Interview seiner Freundin hört?!</p>
<h3>Zahlreiche Überraschungen</h3>
<p>Plein überrascht seine Liebste wohl gern &#8222;hier und da&#8220; mal: ob zuhause oder im Flugzeug &#8211; überall scheinen die beiden auf Wolke sieben zu schweben! Trotz seines straffen Zeitplans nimmt er sich gern Freiraum für seine Freundin.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich versuche, sie so oft wie möglich zu überraschen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Lucia schwärmt für seinen Designer-Freund und sagt, sie vermisse ihn, wenn sie mal getrennt voneinander sind. Die beiden behaupten in einem Interview mit RTL, ihr &#8222;Liebes-Geheimnis&#8220; sei, dass sie aneinander kleben und es dann komisch ist, wenn sie mal getrennt sind &#8211; wenn das nicht mal eine außergewöhnliche Einstellung ist!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>THE $KULL Launch Event &#8211; Philipp Plein, Sophia Thomalla &#038; CM Models</title>
		<link>https://fivmagazine.de/the-kull-launch-event-philipp-plein-sophia-thomalla-cocaine-models/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beauty]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Duft]]></category>
		<category><![CDATA[Durft]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Plein]]></category>
		<category><![CDATA[Plein]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Sophia Thomalla]]></category>
		<category><![CDATA[The Skull]]></category>
		<category><![CDATA[Totenkopf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fivmagazine.com/?p=59494</guid>

					<description><![CDATA[Ein Designer, der seine Karriere mit Swarovski-besetzten Totenköpfen baute, bringt einen Duft heraus, der nach Bourbon-Vanille und Geld riecht — und Sophia Thomalla bringt es bei der Berliner Launch-Party in fünf Worten auf den Punkt: &#8222;I guess it smells like money.&#8220; Genau dieser Satz wurde zum inoffiziellen Marketing-Slogan von THE $KULL, dem ersten Parfum aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Designer, der seine Karriere mit Swarovski-besetzten Totenköpfen baute, bringt einen Duft heraus, der nach Bourbon-Vanille und Geld riecht — und Sophia Thomalla bringt es bei der Berliner Launch-Party in fünf Worten auf den Punkt: <em>&#8222;I guess it smells like money.&#8220;</em> Genau dieser Satz wurde zum inoffiziellen Marketing-Slogan von THE $KULL, dem ersten Parfum aus dem Hause Philipp Plein. Wir waren im Plein-Store am Ku&#8217;damm vor Ort, haben den Duft getestet, das Flakon-Konzept seziert und liefern hier alles, was klassische Eventberichte weglassen: Notenpyramide, Lizenzkonstruktion, Lizenzgebühren-Mechanik, Preisstruktur, Markenstrategie und die ehrliche Einordnung, ob dieser Duft mehr ist als ein Branding-Statement.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=Yf8eXJ2QOzM</p>
<h2>Die These vorab: THE $KULL ist ein Lipstick-Effekt-Produkt — kein Parfum-Statement</h2>
<p>Designer-Erstdüfte folgen seit Jahrzehnten einem klaren Geschäftsmodell: Sie sind der günstigste legitime Einstieg in eine Markenwelt. Plein-Sneaker mit Skull-Applikation liegen je nach Modell zwischen 795 und 1.495 Euro, eine Lederjacke schnell im vierstelligen Bereich — wer im Plein-Universum ankommen will, ohne das Konto zu sprengen, kauft das Parfum. Genau dafür ist THE $KULL gebaut. Die olfaktorische Komposition ist Mittel zum Zweck, der Flakon ist das eigentliche Produkt. Wer das versteht, beurteilt den Duft fair — wer eine olfaktorische Revolution erwartet, sucht im falschen Regal.</p>
<p>Die Mechanik ist branchenüblich und zieht sich durch das gesamte Luxussegment: <a href="https://fivmagazine.de/dolce-gabbana-parfum-schuhe-tasche-the-one-men-woman/">Dolce &amp; Gabbana</a>, <a href="https://fivmagazine.de/gucci-schuhe-guertel-tasche-luxurioese-accessoires-damen-herren/">Gucci</a>, <a href="https://fivmagazine.de/prada-haute-couture-kollektionen-accessoires/">Prada</a> und <a href="https://fivmagazine.de/christian-dior-bahnbrechende-und-zeitlose-designs-gro%ce%b2e-auswahl-von-kleidung-bis-zu-den-vorzueglichsten-dueften/">Christian Dior</a> nutzen ihre Düfte exakt so. Plein macht es nur lauter, schriller und mit einem Flakon, der polarisiert. Eine vollständige Übersicht aller relevanten Häuser samt ihrer Duftlinien findet sich in unserer <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-chanel-givenchy-hermes-prada-ultimativer-liste-herren-damen/">Modemarken-Übersicht A–Z</a>; der Buchstabe P liefert dabei das größte Konkurrenzfeld in unserer <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-mit-p-prada-puma-und-philipp-plein/">Liste der Modemarken mit P</a>.</p>
<h2>THE $KULL im Dufttest: Notenpyramide, Charakter und Tragezeit</h2>
<p>THE $KULL ist kein Erstling, der auf Nummer sicher geht. Plein wollte Wiedererkennung, keine Zurückhaltung — und genau das liefert die Komposition. Die Herrenversion startet laut, fast aggressiv, und beruhigt sich erst nach rund 30 Minuten in eine wärmere, gourmandige Basis. Die Damenedition <em>Illusion</em> ist süßer, blumiger, weniger holzig, teilt sich aber die zentrale Bourbon-Vanille mit der Männerversion. Genau diese Vanille ist der Wiedererkennungsanker, den Plein bewusst gesetzt hat — und gleichzeitig die teuerste Zutat in der Pyramide.</p>
<p>Bourbon-Vanille stammt zu rund 80 Prozent aus Madagaskar, der Kilopreis schwankte in den vergangenen Erntezyklen zwischen 250 und 600 US-Dollar. Eine ehrliche Einordnung der Realität: In einem 100-ml-Eau-de-Parfum dieser Preisklasse landet — wenn überhaupt — ein Vanille-Absolue-Anteil deutlich unter einem Prozent. Der Rest des Vanille-Eindrucks kommt aus Vanillin und Ethylvanillin, beides synthetisch und zu Bruchteilen des Naturpreises herstellbar. Das ist branchenübliche Praxis, kein Skandal — aber es erklärt, warum Designerdüfte trotz hoher UVP ordentliche Margen liefern.</p>
<h3>Die Duftpyramide im direkten Vergleich</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Ebene</th>
<th>THE $KULL (Men)</th>
<th>THE $KULL Illusion (Women)</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Kopfnote</td>
<td>Bergamotte, Pink Pepper, Mandarine</td>
<td>Birne, Pink Pepper, Bergamotte</td>
</tr>
<tr>
<td>Herznote</td>
<td>Lavendel, Geranie, Zimt</td>
<td>Tuberose, Jasmin, Orangenblüte</td>
</tr>
<tr>
<td>Basisnote</td>
<td>Bourbon-Vanille, Tonkabohne, Patchouli</td>
<td>Bourbon-Vanille, Sandelholz, Moschus</td>
</tr>
<tr>
<td>Konzentration</td>
<td>Eau de Parfum</td>
<td>Eau de Parfum</td>
</tr>
<tr>
<td>Sillage</td>
<td>Stark, 6–8 Stunden</td>
<td>Mittel-stark, 5–7 Stunden</td>
</tr>
<tr>
<td>Eignung</td>
<td>Abend, Herbst/Winter</td>
<td>Ganzjährig, Tag und Abend</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Wo THE $KULL gegen die direkte Konkurrenz steht</h3>
<p>Wer den Duft mit dem direkten Wettbewerb vergleicht, landet schnell bei Paco Rabanne 1 Million, YSL Y oder Dior Sauvage — alle drei spielen olfaktorisch in einer ähnlichen Liga, kosten ähnlich viel und treffen denselben Käufertyp. THE $KULL hebt sich nicht durch die Flüssigkeit ab, sondern durch das Gefäß. Wer subtiler unterwegs sein will, ist bei <a href="https://fivmagazine.de/dior-beauty-parfum-lippenstift-make-up/">Dior Beauty</a> oder den Häusern aus unserer <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-mit-d-dior-dolce-gabbana-diesel/">Modemarken-Übersicht D</a> deutlich besser aufgehoben. Auch ein Blick zu <a href="https://fivmagazine.de/donna-karan-praegte-amerikanische-modewelt-lebenslauf-meilensteine/">Donna Karan</a> oder in die <a href="https://fivmagazine.de/modemarken-mit-n-nike-new-balanc-na-kd/">Modemarken mit N</a> lohnt — dort dominiert eine andere olfaktorische Schule, die mit weniger Vanillin auskommt.</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Duft</th>
<th>EdP 100 ml (UVP, ca.)</th>
<th>Charakter</th>
<th>Käufertyp</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>THE $KULL Men</td>
<td>110–130 €</td>
<td>Süß-orientalisch, laut</td>
<td>Statement-Käufer, Plein-Fan</td>
</tr>
<tr>
<td>Paco Rabanne 1 Million</td>
<td>120–140 €</td>
<td>Würzig-süß, Leder</td>
<td>Mainstream, Club</td>
</tr>
<tr>
<td>Dior Sauvage</td>
<td>140–160 €</td>
<td>Frisch-würzig, Ambroxan</td>
<td>Allrounder, Office</td>
</tr>
<tr>
<td>YSL Y EdP</td>
<td>110–130 €</td>
<td>Aromatisch-holzig</td>
<td>Modern, urban</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Das Wichtigste in einem Blick:</strong></p>
<ul>
<li>✓ Preisniveau: typischer Designer-EdP, kein Premium-Aufschlag</li>
<li>✓ Komposition: süß-orientalisch, vanillegetrieben, gourmandig</li>
<li>✓ Differenzierung: Flakon, nicht Flüssigkeit</li>
<li>✓ Tragbarkeit: Abend stärker als Tag, Herbst/Winter stärker als Sommer</li>
<li>✓ Konkurrenz: spielt gegen 1 Million, Sauvage und Y</li>
</ul>
<h2>Flakon, Skull-Symbolik und ein 90 Jahre altes Stilzitat</h2>
<p>Der Flakon ist das eigentliche Statement. Der Glas-Totenkopf mit den Swarovski-Kristallaugen ist eine direkte Übersetzung der Plein-Sneaker-Skulls, die der Designer seit Jahren als Markenzeichen einsetzt. Produziert wird das Glas in Italien, die Kristalle stammen — wie im gesamten Plein-Universum üblich — aus Wattens in Tirol. Was viele Käufer als Plein-Originalität lesen, ist eigentlich ein nahezu hundert Jahre altes Stilzitat: Schon Ende der 1920er-Jahre patentierte René Lalique aufwendig geformte Kristallflakons für Parfumhäuser. Plein zitiert hier eine Tradition, nicht nur sich selbst. Das Ergebnis steht zwischen Sammlerstück und Prollkitsch, je nachdem, wen man fragt — und genau dieser Streitwert ist Pleins Lipstick-Effekt-Mechanik in Reinform.</p>
<h3>Wer den Duft eigentlich produziert — und warum das Geld nicht bei Plein landet</h3>
<p>Plein produziert das Parfum nicht selbst. Die Lizenz liegt bei der Falic Fashion Group, einem in Florida ansässigen Konzern, der unter anderem große Teile des US-Duty-Free-Geschäfts kontrolliert (Duty Free Americas) und Fragrance-Lizenzen für Häuser wie Christian Lacroix, Jordache und weitere Designer-Linien hält. Genau dieser Hebel ist entscheidend: Wer in den Falic-Vertrieb kommt, landet automatisch in den Flughafen-Shops dieser Welt — und damit beim impulskauffreudigen Reise-Kunden, der zwischen Gate B14 und Lounge ein Souvenir mit Designer-Logo sucht.</p>
<p>Die wirtschaftliche Logik dahinter ist nüchterner als das Branding suggeriert: Designer-Lizenzdeals dieser Größenordnung laufen in der Branche typischerweise mit Royalties zwischen sieben und fünfzehn Prozent auf den Wholesale-Umsatz. Plein erhält damit einen prozentualen Anteil — das eigentliche Geschäft, also Produktion, Distribution, Marge, macht Falic. Das gleiche Modell nutzen Marken wie <a href="https://fivmagazine.de/diesel-renzo-rosso-erfolgsstory-designer/">Diesel</a> oder Ed Hardy. Die Komposition selbst stammt mutmaßlich aus dem Umfeld der großen Riechstoffhäuser IFF, Firmenich oder Givaudan, nicht aus einem Plein-internen Labor. Das ist branchenüblich, erklärt aber, warum sich die Basis von THE $KULL nicht radikal von anderen süßlich-orientalischen Düften der Preisklasse abhebt — die Differenzierung passiert über Flakon und Branding, nicht über die Flüssigkeit.</p>
<blockquote><p>&#8222;Mein A und O war: Das Parfum muss einen hohen Wiedererkennungswert haben. Wenn jemand den Raum verlässt, soll man wissen — das war Plein.&#8220; — Philipp Plein beim Launch in Berlin</p></blockquote>
<p>Wer den ästhetischen Mut zur Übertreibung mag, findet in unserer Übersicht der <a href="https://fivmagazine.de/mode-zitate/">besten Mode-Zitate von Lagerfeld bis Chanel</a> die historische Einordnung dieser Designsprache. Auch unsere Übersicht zu <a href="https://fivmagazine.de/die-herrenmode-von-heute-eleganz-kennt-keine-grenzen/">Herrenmode</a>, der Beitrag zu <a href="https://fivmagazine.de/high-heels-rote-sohlen-geschichte-hinter-louboutin/">High Heels mit roten Sohlen</a> und die Welt der <a href="https://fivmagazine.de/tiermuster-modetrends-jacke-schuhe-maentel-co/">Tiermuster</a> zeigen, wie Statussymbole in unterschiedlichen Segmenten funktionieren — und für alle, die Luxus als Kapitalanlage denken, lohnt der Blick auf Edelsteine wie den <a href="https://fivmagazine.de/painit-wert-preis-entstehung-vorkommen-kapitalanlage-edelstein/">Painit</a>.</p>
<h2>Was THE $KULL kostet und wo man ihn bekommt</h2>
<p>Die Preisstruktur folgt dem klassischen Designer-Schema: Eau de Parfum 50 ml im Bereich um 80 Euro, 100 ml zwischen 110 und 130 Euro, je nach Vertriebskanal und Aktion. Erhältlich ist der Duft im Plein-Flagshipstore, in ausgewählten Parfümerien, im Travel-Retail über Falic-Partner sowie online — unter anderem bei großen Plattformen wie <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-zalando-talkshow-essen-kollektionen-after-show/">Zalando</a>. Die Damenedition <em>Illusion</em> liegt preislich identisch.</p>
<p><strong>Auf einen Blick — Preise &amp; Verfügbarkeit:</strong></p>
<ul>
<li>EdP 50 ml: ca. 80 €</li>
<li>EdP 100 ml: 110–130 €</li>
<li>Vertrieb: Plein-Stores, Parfümerien, Travel-Retail, Online</li>
<li>Damen- und Herrenversion preislich identisch</li>
<li>Skull-Flakon ist Teil der UVP — keine Premium-Box-Aufpreise</li>
</ul>
<h2>Wer kauft das eigentlich? Die Zielgruppe hinter dem Skull-Flakon</h2>
<p>Die Zielgruppe für THE $KULL ist enger definiert, als der Massen-Vertrieb suggeriert. Plein-Käufer sind im Schnitt zwischen 25 und 45 Jahre alt, überdurchschnittlich markenaffin, stark social-media-orientiert und in einem Lebensabschnitt, in dem Statussymbole nach außen kommuniziert werden — nicht subtil, sondern lesbar. Genau dieser Käufertyp ist auch die Hauptzielgruppe in <a href="https://fivmagazine.de/jeans-marken-damen-x-herren-mode-von-diesel-armani-cheap-monday/">Premium-Jeans-Marken</a> und kauft parallel an den Adressen aus unserer Übersicht zu <a href="https://fivmagazine.de/dior-taschen-klassischen-lady-dior-it-piece-saddle-bag/">Dior-Taschen</a>. Der Lipstick-Effekt greift hier doppelt: Wer keine 1.495 Euro für den Sneaker hat, nimmt den Duft mit nach Hause und besitzt damit ein offizielles Plein-Produkt — Eintrittsticket statt Vollmitgliedschaft.</p>
<h3>Käufer-Profile im Schnellcheck</h3>
<ul>
<li>Statement-Sammler: kauft den Flakon, der Duft ist sekundär</li>
<li>Geschenk-Käufer: greift zur Designer-Box im Travel-Retail</li>
<li>Plein-Loyalist: ergänzt die bestehende Garderobe um einen Signature-Scent</li>
<li>Impulskäufer am Flughafen: Logo erkannt, Karte gezückt</li>
</ul>
<h2>Der Plein-Store am Ku&#8217;damm: Berlins lautester Luxus-Spot als Bühne</h2>
<p>Die Eventlocation war kein Zufall. Der Plein-Flagshipstore am Berliner Ku&#8217;damm gehört zu den teuersten Retail-Adressen Deutschlands, mit Quadratmetermieten im oberen dreistelligen Bereich. Auf rund 600 Quadratmetern inszeniert Plein hier seine komplette Welt: Mode, Schuhe, Accessoires, Möbel — und seit dem Launch eben auch Düfte. Der Store liegt in unmittelbarer Nähe zu <a href="https://fivmagazine.de/gucci-schuhe-guertel-tasche-luxurioese-accessoires-damen-herren/">Gucci</a> und <a href="https://fivmagazine.de/christian-dior-bahnbrechende-und-zeitlose-designs-gro%ce%b2e-auswahl-von-kleidung-bis-zu-den-vorzueglichsten-dueften/">Dior</a>, die das gleiche Klientel ansprechen, aber gestalterisch das exakte Gegenteil von Plein verkörpern. Genau dieser Kontrast ist gewollt: Plein verkauft sich als laute Antithese zum stillen Pariser Luxus. Wer den Vergleich zur amerikanischen Variante dieser Inszenierung sucht, findet</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fashion Week New York: Highlights &#038; Videos</title>
		<link>https://fivmagazine.de/fashion-week-new-york-highlights-videos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa-Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fashion Week]]></category>
		<category><![CDATA[Dolce Gabbana]]></category>
		<category><![CDATA[Dolce&Gabbana]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion-Week]]></category>
		<category><![CDATA[Laufsteg]]></category>
		<category><![CDATA[Mode Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Model]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Plein]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Lauren]]></category>
		<category><![CDATA[Victoria Beckham]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fivmagazine.com/?p=34224</guid>

					<description><![CDATA[250.000 Dollar — so viel kostet eine einzige Show in den Spring Studios am Hudson River, exklusive Models, Musik und Catering. Die New York Fashion Week ist damit nicht nur das Eröffnungsspektakel des internationalen Modemarathons (vor Mailand, London und Paris), sondern auch das wirtschaftlich härteste Pflaster für Designer. Wer hier bestehen will, muss verkaufen — [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>250.000 Dollar — so viel kostet eine einzige Show in den Spring Studios am Hudson River, exklusive Models, Musik und Catering. Die New York Fashion Week ist damit nicht nur das Eröffnungsspektakel des internationalen Modemarathons (vor <a href="https://fivmagazine.de/fashion-week-mailand-ss-23-sommer-2022-alle-termine/" data-type="post" data-id="164794">Mailand</a>, London und Paris), sondern auch das wirtschaftlich härteste Pflaster für Designer. Wer hier bestehen will, muss verkaufen — kein Wunder, dass die kommerziellsten Kollektionen des Jahres in Manhattan gezeigt werden. Wir haben uns die spektakulärsten Shows der vergangenen Saisons angesehen, von Ralph Laurens Barockschloss-Inszenierung bis zu Philipp Pleins Roboter-Spektakel, und zeigen, was die Schauen technisch, ästhetisch und strategisch von Mailand oder Paris unterscheidet.</p>
<h2>Ralph Lauren: Der Patriarch der amerikanischen Mode</h2>
<p>Wenn Ralph Lauren zur Show lädt, dann selten in einen sterilen Showroom. Für seine Fall-Winter-Kollektion verwandelte der heute 85-jährige Designer einen barocken Saal in eine Bühne, die mehr nach Schloss Versailles als nach Madison Avenue aussah. Das ist Methode: Lauren, der 1967 mit einer kleinen Kollektion Krawatten startete und heute ein Imperium mit über 6 Milliarden Dollar Jahresumsatz führt, inszeniert Mode als Erzählung. Die gezeigte Kollektion arbeitete mit Erdtönen — Kamel, Cognac, gebranntes Siena — kombiniert mit goldenen Statement-Accessoires und Akzenten aus Leder und Shearling.</p>
<p>Was diese Show von europäischen Pendants unterscheidet: Lauren verkauft Lifestyle, nicht Avantgarde. Während ein <a href="https://fivmagazine.de/gucci-schuhe-guertel-tasche-luxurioese-accessoires-damen-herren/" data-type="post" data-id="21156">Gucci</a> unter Alessandro Michele die Mode-Codes dekonstruiert hat, baut Lauren sie konsequent auf. Jedes Stück der Show ist innerhalb von zwei Wochen kauffertig — ein Modell, das die NYFW bewusst kultiviert, um die Lücke zwischen Laufsteg und Verkaufsregal zu schließen.</p>
</p>
<h2>Victoria Beckham: Vom Spice Girl zur ernstgenommenen Designerin</h2>
<p>2008 lachte die Branche, als Victoria Beckham ihre erste Kollektion vorstellte — heute eröffnet sie mit ihrem Label eine der meistdiskutierten Shows der NYFW. Ihre New Yorker Inszenierung zeigte, warum sie es geschafft hat, dorthin zu kommen, wo Promi-Designerinnen sonst scheitern: durch radikale Reduktion. Cleane Silhouetten in Beige, Greige und Vanille, dazu oversized Sonnenbrillen — keine Gimmicks, keine Logos, keine Effekthascherei.</p>
<p>Beckhams Stärke liegt in der Schnitttechnik. Ihre Hosenanzüge zitieren die Tailoring-Schule der Savile Row, ihre Kleider haben die mathematische Präzision von <a href="https://fivmagazine.de/donna-karan-praegte-amerikanische-modewelt-lebenslauf-meilensteine/" data-type="post" data-id="162181">Donna Karan</a> in den frühen 90ern. Genau diese Verbindung von britischer Schneiderkunst und amerikanischem Minimalismus erklärt, warum ihre Looks bei Käuferinnen in der Upper East Side genauso funktionieren wie in Knightsbridge. Die Kollektion war ein klares Statement: Beckham ist keine Designerin, die in einer Saison alles auf den Kopf stellt — sie ist eine, die ihren Stil bis zur Perfektion verfeinert.</p>
</p>
<h2>Philipp Plein: Roboter, Rapper und das Spektakel als Marketing</h2>
<p>Wer in New York zwischen Tom Ford und Tommy Hilfiger Aufmerksamkeit will, muss lauter sein als der Times Square. Genau das versteht <a href="https://fivmagazine.de/philipp-plein-der-bling-bling-designer/" data-type="post" data-id="84552">Philipp Plein</a> wie kein zweiter Designer seiner Generation. Seine Fall-Winter-2018/19-Show eröffnete mit einem Live-Rap-Konzert, sechs industriellen Roboterarmen, die im Takt zur Musik tanzten, und einem Lichtdesign, das eher an ein Tomorrowland-Festival erinnerte als an eine Modenschau.</p>
<p>Branchen-Insider rechnen vor: Eine Plein-Show kostet zwischen 1,5 und 3 Millionen Dollar — ein Vielfaches des Branchendurchschnitts. Die Kritik ist berechtigt, aber sie übersieht das System dahinter. Plein generiert pro Show zwischen 80 und 120 Millionen Media Impressions. Für ein Label, das hauptsächlich über Direct-to-Consumer und Lizenzgeschäft verkauft, ist das Marketing-ROI-Mathematik. Die Kollektion selbst — schwere Lederjacken, Strass-Sneaker, kristallbesetzte Kapuzenpullis — bedient ein Klientel, das in Moskau, Dubai und Miami einkauft, nicht in Paris.</p>
</p>
<h2>Dolce &amp; Gabbana: Wenn die Tasche fliegt, fliegt auch die Schlagzeile</h2>
<p>Streng genommen war es eine Mailänder Kollektion, doch die Drohnen-Show von <a href="https://fivmagazine.de/dolce-gabbana-parfum-schuhe-tasche-the-one-men-woman/" data-type="post" data-id="61570">Dolce &amp; Gabbana</a> ging auch in New York viral wie kaum eine andere Inszenierung jener Saison. Statt der ersten Models traten zunächst Drohnen den Catwalk an — jede mit einer Devotion-Bag in der Hand. Die Show begann mit der Bitte ans Publikum, das Handy in der Tasche zu lassen. Eine Bitte, die niemand befolgte. Genau das war kalkuliert.</p>
<p>D&amp;G inszenieren Mode als Theater: barocke Druckmuster, religiöse Ikonografie, opulente <a href="https://fivmagazine.de/mode/accessoires/" data-type="page" data-id="43970">Accessoires</a>. Die Looks sind das Gegenteil dessen, was Victoria Beckham im selben Monat zeigte — laut, üppig, sizilianisch. Wie wir im Artikel zu <a href="https://fivmagazine.de/tiermuster-modetrends-jacke-schuhe-maentel-co/" data-type="post" data-id="42140">Tiermustern und ikonischen Prints</a> zeigen, gehört D&amp;G zu den wenigen Häusern, die Leoparden-Print auch 2024 noch ohne Ironie in die Kollektion nehmen — und damit Recht behalten.</p>
</p>
<h2>Was die NYFW von Mailand und Paris unterscheidet</h2>
<p>Die vier großen Fashion Weeks teilen sich denselben Kalender, aber jede hat ihren eigenen Charakter. New York steht für Wearability — Mode, die man wirklich kaufen und tragen kann. Mailand für Luxus-Handwerk, Paris für künstlerische Vision, London für Jugend und Subkultur.</p>
<table>
<tr>
<th>Stadt</th>
<th>Charakter</th>
<th>Stärke</th>
<th>Größte Häuser</th>
</tr>
<tr>
<td>New York</td>
<td>Kommerziell, Lifestyle</td>
<td>Direct-to-Consumer, Wearability</td>
<td>Ralph Lauren, Tom Ford, Michael Kors</td>
</tr>
<tr>
<td>Mailand</td>
<td>Luxus, Heritage</td>
<td>Italienisches Handwerk</td>
<td>Prada, Versace, Dolce &amp; Gabbana</td>
</tr>
<tr>
<td>Paris</td>
<td>Künstlerisch, Couture</td>
<td>Avantgarde, Erbe</td>
<td>Dior, Chanel, Louis Vuitton</td>
</tr>
<tr>
<td>London</td>
<td>Jung, experimentell</td>
<td>Subkultur, Newcomer</td>
<td>Burberry, JW Anderson</td>
</tr>
</table>
<p>Die NYFW wird seit 1943 durchgeführt — ursprünglich als Reaktion darauf, dass Modejournalisten während des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nach Paris reisen konnten. Was als Notlösung begann, ist heute der zweitgrößte Modeevent der Welt mit über 100.000 Besuchern und einem geschätzten ökonomischen Impact von 600 Millionen Dollar pro Saison für die Stadt New York.</p>
<h2>Die Front Row: Wer wo sitzt, entscheidet über Karrieren</h2>
<p>In der Front Row entscheiden sich keine Schicksale, aber sehr viele Karrieren. Der Sitzplatz ist eine Währung — wer neben Anna Wintour platziert wird, hat es geschafft. Wer drei Reihen weiter hinten sitzt, weiß: noch nicht ganz. Die Sitzplanung wird Wochen vorher von PR-Agenturen mit der Akribie diplomatischer Protokollabteilungen erstellt.</p>
<p>Was viele unterschätzen: Die wirklichen Geschäfte werden nicht in der Show, sondern danach in den Showrooms gemacht. Einkäufer von Saks, Bergdorf Goodman, Net-a-Porter und Selfridges entscheiden in den Tagen nach der Show über Orders im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Eine schlechte Show kann eine Saison ruinieren — eine gute kann ein junges Label retten.</p>
<blockquote><p>&#8222;Mode ist nicht etwas, das nur in Kleidern existiert. Mode ist im Himmel, auf der Straße, Mode hat mit Ideen zu tun, mit der Art, wie wir leben, mit dem, was passiert.&#8220; — Coco Chanel</p></blockquote>
<p>Mehr ikonische Statements aus der Modegeschichte sammeln wir im Artikel zu den besten <a href="https://fivmagazine.de/mode-zitate/" data-type="post" data-id="8496">Mode-Zitaten von Lagerfeld, Chanel &amp; Co.</a> — sie erklären oft mehr über die Branche als jede Trendanalyse.</p>
<h2>Trends von der NYFW, die wirklich Bestand haben</h2>
<p>Nicht jeder Laufsteg-Look schafft es ins echte Le</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
