Stars und ihre Privatjets: Kim Kardashian, Taylor Swift & Kylie Jenner

Private Jets sind für die Reichsten der Welt so selbstverständlich wie Taxis für den Rest. Während wir in Warteschlangen stehen, boarding passes vorzeigen und Miniatur-Shampoos durch Sicherheitskontrollen schmuggeln, gehen Hollywood-Stars, Milliardäre und Musiklegenden direkt vom Auto in ihr eigenes Flugzeug. Kein Check-in, kein Gedränge, kein Zeitplan außer dem eigenen. Wir zeigen, welche Stars eigene Privatjets besitzen, welche Modelle sie bevorzugen – und was ein solcher Flug eigentlich kostet. Mehr über die beliebtesten Luxusmarken der Welt – von Mode über Privatjet bis Yacht – haben wir in unserer großen Übersicht zusammengefasst.

Kim Kardashian: ihr Gulfstream G650ER „Kim Air“

Gulfstream G650ER - das Flugzeug von Kim Kardashian

Kim Kardashian besitzt einen Gulfstream G650ER – eines der teuersten und begehrtesten Privatjets der Welt. Der Jet wurde von ihr persönlich im Inneren gestaltet und trägt liebevoll den Spitznamen „Kim Air“. Cremefarbenes Leder, Kaschmir-Decken, individuell gefertigte Sitze – die Kabine gleicht eher einem fliegenden Penthouse als einem Flugzeug.

150 Mio $ Private Jet

Der Gulfstream G650ER hat eine Reichweite von über 13.000 Kilometern und fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von nahezu Mach 0,9 – er ist damit eines der schnellsten kommerziell verfügbaren Privatflugzeuge der Welt. Neupreis: rund 75 Millionen US-Dollar. Der jährliche Unterhalt eines solchen Jets wird auf weitere 3 bis 5 Millionen Dollar geschätzt – für Wartung, Besatzung, Hangar und Treibstoff.

Kim Kardashian steht wegen ihres Privatjet-Einsatzes auch in der Kritik. Die Umweltorganisation atmosfair errechnete, dass ihr Jet im Jahr über 4.000 Tonnen CO₂ ausstößt – ein Wert, der in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgte. Kardashian hält dagegen: Sie und ihre Familie kompensieren sämtliche Flüge über Klimaschutzprojekte.

Private Jet Tour mit Kim Kardashian

Taylor Swift: 40-Minuten-Flug und globale Empörung

Kein Promi wurde in den letzten Jahren öfter mit seinem Privatjet in Verbindung gebracht als Taylor Swift. Eine Flugverfolgungswebsite veröffentlichte im Sommer 2022 Daten ihrer Charterjets und listete dabei einen Flug auf, der gerade einmal 40 Minuten dauerte. Die Reaktion in den sozialen Medien war entsprechend heftig.

Taylor Swift verfügt über mehrere Privatjets – darunter einen Dassault Falcon 7X und einen Dassault Falcon 900. Beide Jets werden sowohl für ihre internationalen Tourneen als auch für private Reisen genutzt. Ihr Management stellte klar, dass die meisten Flüge für Tour-Logistik und Sicherheitsanforderungen notwendig sind, und dass die Sängerin sich intensiv um CO₂-Kompensation bemühe.

Der Dassault Falcon 7X, den Swift nutzt, kostet neu rund 55 Millionen Dollar. Er fasst bis zu 14 Passagiere und hat eine Reichweite von über 11.000 Kilometern – ausreichend für Nonstop-Flüge zwischen den USA und Europa, viele Stars reisen mit Privatjet an.

Kylie Jenner: der pinke Bombardier Global 7500

Bombardier Global 7500 - Kylie Jenners Privatjet

Kylie Jenner besitzt einen Bombardier Global 7500 – benannt nach dem Aktionsradius von 7.500 Seemeilen, was nonstop bis nach Tokio oder Sydney reicht. Das Besondere an Kylie Jenners Exemplar: Die Innenausstattung ist in zartem Rosa gehalten, komplett individuell gestaltet. Die Reality-TV-Unternehmerin und Kosmetikmarken-Gründerin postete mehrfach auf Instagram aus ihrem Jet – und löste damit eine Diskussion über Umweltbewusstsein und Prominentenverantwortung aus.

Neupreis eines Bombardier Global 7500: rund 73 Millionen Dollar. Das Flugzeug hat einen eigenen Schlafbereich, eine Lounge, eine Küche und einen separaten Büroraum – mehr fliegende Luxusvilla als Transportmittel.

Weitere Stars mit eigenem Privatjet

Die Liste prominenter Privatjet-Besitzer ist lang. Ein Überblick über weitere bekannte Namen – viele von ihnen tauchen auch in unseren Promi-Hotspot-Reportagen auf:

  • Jay-Z und Beyoncé: Bombardier Challenger 850 – einer der meistgeflogenen Prominenten-Jets der Welt. Jay-Z schenkte Beyoncé den Jet zum Geburtstag.
  • Oprah Winfrey: Gulfstream G650ER – die Talkshow-Legende nutzt ihren Jet sowohl für humanitäre Einsätze als auch Privatreisen
  • Elon Musk: Mehrere Jets, darunter ein Gulfstream G550 – seine Flüge wurden ebenfalls öffentlich getrackt und diskutiert
  • Mark Zuckerberg: Gulfstream G500 und G650ER – der Meta-Gründer ist für sehr häufige Kurzflüge bekannt
  • Cristiano Ronaldo: Gulfstream G200 – der Fußball-Superstar ist einer der wenigen Sportler mit eigenem Jet
  • Die Geissens (Robert und Carmen Geiss): Das bekannte deutsche Reality-TV-Paar ist für ihre Privatjet-Reisen in der gleichnamigen TV-Sendung berühmt

Was kostet ein Privatjet – auch für Nicht-Milliardäre?

Wer keinen eigenen Jet für 70 Millionen Euro kaufen möchte, kann einfach Privatjet mieten. Privatjet-Charter ist für Vielflieger, Unternehmer und Gruppen deutlich zugänglicher als oft angenommen. Aktuelle Preise und Verfügbarkeiten gibt es im Privatjet-Vergleich auf privatjet.one:

  • Very Light Jet (2–4 Personen): ab ca. 2.500 € für kürzere Strecken innerhalb Europas
  • Light Jet (4–6 Personen): Frankfurt–Paris ab ca. 6.500 €, München–Mailand ab ca. 5.500 €
  • Heavy Jet (8–12 Personen): Frankfurt–Dubai nonstop ab ca. 35.000 €
  • Empty Legs: Rückflug-Leerflüge zu bis zu 75 % Rabatt

Die Umweltdebatte: Stars und ihre CO₂-Bilanz

Die Klimadebatte macht auch vor Prominenten nicht halt. Laut einer Studie des BBC gehören private Flugzeuge zu den CO₂-intensivsten Fortbewegungsmitteln der Welt. Ein Privatjet stößt pro Passagierkilometer bis zu 14-mal mehr CO₂ aus als ein Linienflug. Viele Stars haben daraufhin angekündigt, ihre Flüge zu kompensieren oder auf nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF – Sustainable Aviation Fuel) umzusteigen. Auch Tech-Milliardäre wie Musk und Bezos geraten in diesem Zusammenhang regelmäßig in die Kritik.

Fazit: Privatjet-Fliegen bleibt das ultimative Luxussymbol

Ob Kim Kardashian, Taylor Swift oder Kylie Jenner – der Privatjet ist und bleibt das ultimative Symbol von Wohlstand, Freiheit und Exklusivität. Für Musikstars und Filmgrößen ist er operative Notwendigkeit, für andere ein Statement. Wer nicht gleich 75 Millionen investieren möchte, findet im Privatjet-Charter eine erschwinglichere Alternative – mit denselben Vorteilen: keine Warteschlangen, freie Zeitwahl, totaler Komfort.