Ein Praktikum in einer Modelagentur – meine Erfahrungen bei Cocaine Models

Was steckt eigentlich hinter dem Vogue Cover und den Fashion Magazinen? Wie werden die Models gefunden und wie bekommen sie ihre Jobs? Woher weiß man, welches das perfekte Model ist und wer steckt hinter dem ganzen? Ich durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen und habe einen Einblick bekommen, was eigentlich tagtäglich in einer Modelagentur passiert. Denn das was man nach außen hin sieht ist gar nicht immer so leicht wie man sich das vorstellt. Cocaine Models sucht jedes einzelne seiner Models sorgfältig aus, damit sie diesem auch die bestmögliche Karriere bieten können, denn das Ziel ist es natürlich die Models groß rauszubringen. Auch in einer Modelagentur gibt es verschiedene Bereiche und jeder ist für einen anderen Bereich zuständig. Ich habe mein Praktikum bei FIV Magazine gemacht. Das ist das Online Fashion Magazin von Cocaine Models.

Mein erster eigener Artikel in einem Fashion Magazin – #Tag 1

Als ich an meinem ersten Tag im Office von Cocaine Models angekommen bin, waren die Mitarbeiter mitten in einem Meeting, was eigentlich ziemlich cool war, denn dadurch hat man direkt mal mitbekommen, was in einer Modelagentur tagtäglich so passiert. Danach wurde mir die Agentur gezeigt und ich habe die Mitarbeiter ein wenig kennen gelernt. Kurz darauf ging es auch schon an meinen ersten Artikel. Ich hatte vorher noch überhaupt keine Erfahrung in dem Bereich und dementsprechend fiel mir der Anfang ein wenig schwer. Mein erster Artikel war über Schuhe online Shoppen: Trends für Frauen und Männer. Anfangs wusste ich überhaupt nicht, was ich dazu schreiben sollte, denn man möchte natürlich den perfekten Artikel schreiben, aber man muss völlig frei einfach drauf los schreiben und dann klappt das schon von ganz alleine. Der erste Tag ging richtig schnell um und ich war sehr zufrieden. Die Mitarbeiter sind alle super nett und entspannt.

Ein Artikel nach dem anderen – #Tag 2

An meinem zweiten Tag funktionierte das Artikel schreiben schon viel besser. Ich bekam eine Liste zum abarbeiten mit bestimmten Themen für Artikel und schrieb einen Artikel nach dem anderen. Die meisten Artikel waren über Schuhe, Baby schuhe selber stricken, Schuhprobleme bekämpfen, DIY’s wie man aus alten Schuhen wieder was schönes zaubern kann und noch viele weitere Artikel. Viel mehr passierte auch nicht an dem Tag, aber es machte trotzdem sehr viel Spaß und auch der zweite Tag verging wie im Flug.

Shoppen ist Arbeit? In einer Modelagentur gehört das dazu – #Tag 3

„Hast du Lust später mit mir Shoppen zu gehen?“ Als diese Frage kam, hielt ich sie im ersten Moment für einen Scherz, dementsprechend war meine Reaktion auch nicht sehr freudig, da ich mich erst einmal fragte, was genau damit gemeint sei. Aber es war genau das gemeint, was gesagt wurde. An dem Tag waren die liebe Dilara und ich shoppen für ein Shooting, was am nächsten Tag anstand. Es ging um Schuhe und wir mussten passende Outfits für die Schuhe raussuchen, damit diese perfekt in Szene gesetzt werden konnten. Was eine tolle Aufgabe!

Das erste mal hinter den Kulissen eines Shootings – #Tag 4 und 5

An meinem vierten und fünften Tag durfte ich hinter die Kulissen eines Shootings schauen und lernte auch das erste mal ein Model aus der Agentur persönlich kennen und die Models sind absolut nicht so, wie man es sich vorstellt. Das Model war super lieb, fröhlich und hatte einfach Spaß an der Arbeit. Zickereien oder Oberflächlichkeit gab es nicht. Wir sind los gezogen mit vollgepackten Rucksäcken, in denen sorgfältig die Outfits und die Schuhe verstaut waren und suchten uns einen passenden Spot. Wir gingen in ein Kino, weil es große Fenster mit  viel Licht gab und tolle Locations zum Shooten. Leider war es an dem Tag ziemlich regnerisch und kalt, weswegen wir nicht draußen Shooten konnten. Aber trotz alle dem, war es sehr interessant mal hinter die Kulissen eines professionellen Fotoshootings zu schauen.

Festivalartikel und die besten Modemagazine – #Tag 6

Das waren mit Abstand meine liebsten Artikel. Nach meiner ersten Woche ging es dann noch einmal richtig los und ich durfte einen Artikel schreiben über Festivallooks und einen über die größten Modemagazine aus New York und das waren auch die beiden Artikel an denen ich am meisten Spaß hatte. Ich suchte ein paar Inspirationen zu den perfekten Festivalloks auf Instagram und laß mich durch tausende Modemagazine durch. Der beste Job der Welt würde ich sagen.

Meeting mit Yulianna – #Tag 7

Meine Aufgaben in den zwei Wochen bestanden natürlich nicht jeden Tag daraus, Artikel zu schreiben. Ich sollte auch so viele Einblicke wie möglich aus den zwei Wochen mitnehmen und somit konnte ich an meinem siebten Tag bei einem Meeting mit Yulianna Yussef dabei sein. Cocaine Models arbeitet nämlich nicht ausschließlich mit Models, sondern auch mit einigen Influencern, wie Yulianna Yussef. Es war sehr spannend mal bei so einem Meeting dabei zu sitzen und einfach zu zuhören, was gegenseitig voneinander erwartet wird und wie die zukünftige Zusammenarbeit aussieht. Und Yuliannas Hund war einfach zucker, da wird einem zusätzlich noch einmal der Tag versüßt.  Den restlichen Tag schrieb ich an meinen Artikeln vom Vortag weiter und begann noch weitere Artikel zu schreiben.

Kategorien verfassen, was bedeutet das? – #Tag 8

So ein Modemagazin schreibt sich natürlich nicht von selbst. An Tag nummer acht habe ich für die einzelnen Kategorien der Webseite kurze Texte verfasst, welche die Kategorien beschreiben und zusammenfassen. Damit war ich auch erst einmal ein paar Stunden beschäftigt. Auf so einer Webseite von einem Modemagazin gibt es echt einige Kategorien und für jede gibt es einen abgestimmten Text. Zwischenzeitlich kam immer einer von den Auszubildenden und schaute sich meine Texte an und es ist schon ein wenig witzig, was man für Rechtschreibfehler macht, wenn man sich nur auf das schnelle Schreiben konzentriert.

Shootings mit Luisa und Yulianna – #Tag 9

An Tag neun war ich bei weiteren Shootings dabei, diesmal in einem richtigen Fotostudio. Zuerst hatte Luisa ihr Shooting. Sie ist als Model bei Cocaine Models unter Vertrag. Sie wurde geschminkt und frisiert und dann ging es los. Das Shooting war für ihre Mappe. Es wurden aufnahmen von ihrem Gesicht gemacht und jedes einzelne dieser Bilder war einfach wunderschön. Ich habe einfach das geschehen beobachtet und auf mich wirken lassen. Die Stimmung war sehr locker, alle hatten Spaß und lachten viel. Später dann kam Yulianna für ihr Shooting. Sie shootete traumhafte Bilder von ihrem Körper. Der Tag war ziemlich aufregend und spannend, ich glaube fast einer meiner Lieblingstage, denn man hat einmal gesehen, wie ein richtiges Mode-Shooting abläuft. In der Zeit während die Models gestylet wurden, habe ich auch das ein oder andere Gespräch mit dem Fotografen geführt. Er war super lieb und hat alle meine Fragen beantwortet, da habe ich auch nochmal einiges über die Modelagentur und auch über das Leben eines Fotografen erfahren. Es war super interessant, zu hören, wie der Fotograf zum Fotografieren gekommen ist und wie weit er es geschafft hat. Er hat auf jedenfall seinen Traumjob gefunden. Und auch bei den Gesprächen zwischen dem Model und dem Fotografen oder der Stylistin konnte man sehr viel interessantes aufschnappen. Von Deutschland, über Kappstadt, bis London ist alles mit dabei und für das Model geht damit wahrscheinlich ein Traum in Erfüllung. Da wird man schon fast ein bisschen neidisch, bei dem was sie alles erlebt.

Mein letzter Tag – #Tag 10

An meinem letzten Tag habe ich diesen Artikel verfasst und zwischendurch war ich dabei, als die Modelbewerbungen angeschaut wurden. Es war sehr interessant zu erleben, worauf bei der Modelauswahl geachtet wird und welche Kriterien diese erfüllen müssen. Es kommt nicht immer nur darauf an, dass die Models schön sind oder dünn, sonderen es gibt viele andere Faktoren, die ein Model ausmachen.

Mein Fazit

Das Praktikum hat einfach super viel Spaß gemacht und hat sich kaum wie Arbeit angefühlt. Ich konnte meine Leidenschaft für Fashion, Instagram und Co. täglich in meine Arbeit mit einbeziehen, hab Instastorys gemacht und viel über die neuesten Trends gelesen, hab mich durch coole Looks bei Instagram geklickt und auch meine eigenen Favourits mit einbeziehen können. Jeder Tag war sehr abwechslungsreich und ich durfte in viele Bereiche hineinschauen. Darüber hinaus habe ich auch einige coole Personen kennen gelernt, von Models, Fotografen über die Mitarbeiter und und und. Ich muss dazu sagen, man muss auch dafür gemacht sein, viel am Schrebtisch zu sitzen. Ich dachte vorher immer, dass das überhaupt nicht mein Ding ist, aber es hat mega Spaß gemacht und die Zeit ist jeden Tag aufs neue wie im Flug vergangen. Ich hatte nie langeweile und hin und wieder bewegt man sich ja trotzdem, wenn man auf Shootings mitkommt oder Shoppen geht. Ich kann jedem, der mal hinter die Kulissem schauen möchte empfehlen so ein Praktikum zu machen. Anfangs dachte ich auch, dass ich für zwei Wochen sowieso kein Prakitkum bekomme, aber Cocaine Models hat es mir ermöglicht und das fand ich richtig cool. Danke!

XOXO Tessa

 


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