Das Spiel mit dem Licht – die Outdoor Lifestyle-Fotografie

Hast du dich auch schon immer gefragt, wie manche Fotografen auf Instagram so unglaublich schöne Bilder hinkriegen, bei denen einfach alles perfekt scheint? Das Licht gehört im Bereich der Fotografie zu den entscheidendsten Dingen. In einem Studio wird ausschließlich mit künstlichen Lichtquellen gearbeitet und beinahe jedes Lichtspektrum kann simuliert werden. Ganz anders sieht das hingegen beim Fotografieren im Outdoorbereich aus. Hier stehen vor allem die natürliche Lichtquelle und die Begebenheiten im Vordergrund. Natürlich wird auch bei der Outdoor-Fotografie auf künstliches Licht zurückgegriffen, trotzdem stellt die Fotografie eine ganz besondere Herausforderung dar. Wenn Du gerne Zeit draußen verbringst, dann ist die Outdoor Lifestyle-Fotografie das optimale Segment für Dich.

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Outdoor Lifestyle-Fotografie: Ein beliebter Teilbereich der Fotografie

Die Outdoor Lifestyle-Fotografie ist ein junger neuer Teilbereich der Fotografie und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Insbesondere in den sozialen Medien kann man Ergebnisse dieser neuen Fotografie begutachten und bestaunen. Bei der Outdoor Lifestyle-Fotografie liegt die Kunst unter anderem darin, dass sowohl das Model bzw. die Models und die Umgebung gleichermaßen gut sichtbar sind. Die Ausleuchtung soll dabei hauptsächlich weich sein und so natürlich wie möglich. Für das trennende Element zwischen dem Model und dem Hintergrund, soll Unschärfe sorgen. Aber auch mit Schatten kann gearbeitet werden.

Wenn Du das Model in den Vordergrund heben möchtest, wirst Du auf künstliches Licht nicht verzichten können, denn allein durch die natürliche Lichtquelle wirst Du diesen Effekt nicht hinbekommen. Da Du als Fotograf keinen Einfluss auf die vorherrschende Beschaffenheit des Himmels hast, musst Du immer die Möglichkeit haben zu improvisieren, indem du die Einstellungen anpasst. Ist der Himmel überwiegend bedeckt, verringern sich auch die natürlichen Kontraste.

Damit Deine Bilder nicht zu unnatürlich werden, muss das Blitzlicht über eine entsprechend weiche Charakteristik verfügen. Fotografierst Du in einer überwiegend dunklen Winteratmosphäre erzielst Du eine optimale Belichtung ausschließlich  mit der Verwendung einer kleineren Blende. Das Licht in der Umgebung kannst Du hingegen, ohne auf das Blitzlicht zu achten, wegen der Verschlusszeit schwächer oder stärker in die gesamte Belichtung miteinbeziehen.

Perfektion beim Shooting –  die richtige Lichtsetzung

Zum Formen des Lichts kannst Du unter anderem entweder auf einen Beauty-Dish, einen Schirm oder eine Softbox zurückgreifen. Wenn Du Dich in den kalten Jahreszeiten gerne mit Deinem Team zwischendurch aufwärmen möchtest, dann solltest Du den Schirm auswählen, da dieser am einfachsten zu handhaben ist. Sollten draußen allerdings starke Windgeschwindigkeiten vorherrschen solltest Du abwägen zwischen der Handhabung und der Gefahr, dass Dir der Wind Dein Equipment zerreißt. Wenn Du aber nicht auf den Einsatz eines Schirmes verzichten willst, dann ist Dir zu empfehlen, den Schirm nicht vollkommen ausgefaltet zu verwenden. Lass ihn ein Stück weit eingeklappt. Das führt zwar zu einem härteren Licht, einhergehend mit geringem Lichtverlust, aber das sollte von Dir durchaus in Kauf genommen werden. Wobei ein brechender Schirm oder ein davonfliegender Porty-Kopf nicht zu akzeptieren ist.

Achte trotz alledem bei der Outdoor Lifestyle-Fotografie darauf, dass das Licht nicht zu flach wird. Versuch es anstatt mit frontal von vorne lieber mit von vorne und seitlich. Mit einem Belichtungsmesser kannst Du die optimale Kameraeinstellung ermitteln. Viele Fotografen verwenden bei diesen Begebenheiten Einstellungen mit Iso 100 und Blenden von ca. 2.0 bis 2.8.

Richtige Verschlusszeit für stabile Bilder

Wähle die Verschlusszeit so, dass Du ein Verwackeln gerade noch ausschließen kannst und  trotzdem ausreichend Umgebungslicht auf Deine Aufnahmen bekommst. Wenn Dir das nicht möglich ist, weil im Vergleich zum Umgebungslicht, das Blitzlicht zu stark ist, regelst Du einfach den Blitz herunter oder vergrößerst wenn notwendig den Abstand zu Deinem Model. Wenn Du Bilder in Bewegung machst bzw. in denen Dein Model in Bewegung ist, dann lass Deinen Assistenten mit dem Blitz nebenher laufen, um zu versuchen den Abstand und den Winkel des Ausleuchtens beizubehalten.

Beim Fotografieren ist wie bereits erwähnt das Licht ein unabdingbarer Faktor. Sowohl künstliches als auch natürliches Licht wird Dich als Fotograf immer wieder vor einige Herausforderungen stellen. Aber mit dem richtigen Know-how und ein wenig rum experimentieren wirst Du merken, dass Du das Licht austricksen kannst, und bekommst sagenhafte Ergebnisse. Es ist eben das Spiel mit dem Licht.

Grundlagen der digitalen Fotografie

Verschlusszeit, Blende, ISO. Nimm dir Zeit und lerne die Grundlagen der digitalen Fotografie in einem Video von ca.17 Minuten kennen. Abkürzungen und die einzelnen Module werden dir hier ausführlich erklärt. Die Natur richtig in Szene zu setzen, ist ein Kunstwerk und da sollte jeder gut drauf vorbereitet sein. Viel Spaß beim ausprobieren!

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