Air Drake Privatjet Boeing 767 Hangar Spotlights

Air Drake: Drakes Boeing 767 für 185 Millionen Dollar – Drei Schlafzimmer über den Wolken

Drake ist nicht der erste Rapper mit Privatjet – aber er hat das Konzept auf eine andere Ebene gehoben. Mit dem Air Drake, einer umgebauten Boeing 767-300F im Wert von rund 185 Millionen Dollar, besitzt der kanadische Superstar das größte Celebrity-Privatjet der Welt. Virgil Abloh, Drakes enger Freund und späterer Louis-Vuitton-Chefdesigner, hat das Interieur entworfen: drei Schlafzimmer, Pelzlounges, Pokertisch und OVO-Branding überall.

Boeing 767: Die technischen Fakten zum Air Drake

Die Boeing 767-300F ist eigentlich ein Frachtflugzeug. Drake kaufte die Maschine 2019 von Cargojet, einem kanadischen Frachterunternehmen, für rund 60 Millionen Dollar – der Rest sind Umbaukosten. Das Ergebnis:

  • Reichweite: 9.200 km (non-stop Kanada nach London möglich)
  • VIP-Kapazität: bis zu 19 Personen
  • Maximale Reisegeschwindigkeit: 851 km/h (Mach 0,82)
  • Kabinenfläche: rund 330 Quadratmeter
  • Baujahr: 1993 (komplett umgebaut 2019–2021)

Virgil Abloh und das Interieur: Pelzlounges im Flugzeug

Was Virgil Abloh aus der Frachtmaschine gemacht hat, ist industriegeschichtlich einmalig. Die Kabine ist in klare Zonen unterteilt: Die Einstiegszone trägt das OVO-Eulen-Logo in gebürstetem Gold. Der Hauptsaloon zeigt Fellteppiche und maßgefertigte Sofas. Dahinter ein Konferenzbereich für Tourplanung und Business-Meetings. Am hinteren Ende drei Schlafzimmer, die echten Hotelzimmern ähneln – keine Liegesitze, echte Betten.

Die Details sind das Besondere: Swarovski-Kristalle an Deckenleuchten, beheizte Böden, ein Soundsystem für Live-Monitoring. Drake soll an Bord produziert haben – der Jet ist Studio und Penthouse zugleich.

Was Air Drake kostet und was das für Privatjet-Reisende bedeutet

Ein Widebody-Jet wie der 767 kostet im Charter zwischen 120.000 und 200.000 Euro pro Flug. Für Drakes Tournee-Logistik – wo Crew, Equipment und Entourage gleichzeitig reisen – ist das wirtschaftlicher als einzelne Charterbuchungen. Er zahlt keine Charterkosten, nur Betrieb und Crew.

Wer selbst per Privatjet reisen möchte, braucht keinen 767-Umbau. Für europäische Strecken oder Routen aus Deutschland in Richtung Mittelmeer stehen Heavy Jets wie der Bombardier Global oder die Gulfstream G650 im Charter zur Verfügung – ähnlicher Komfort, realistischeres Budget.

Seit seinem ersten öffentlichen Auftritt hat Air Drake mehrere Millionen YouTube-Aufrufe generiert. Das Flugzeug ist heute mehr Brand-Asset als Transportmittel: Es landet auf Festivals, taucht in Musikvideos auf und erscheint regelmäßig in sozialen Medien. Manchmal als OVO-Werbung, meistens als reiner Flex.

Was bleibt: Drake hat bewiesen, dass ein Privatjet mehr sein kann als ein Fortbewegungsmittel. Es ist Statement, Studio, Heimat auf Reisen und PR-Instrument in einem.

Wer wissen will, wie andere Hip-Hop-Milliardäre fliegen: Jay-Zs Bombardier Global Express XRS – von Beyoncé zum Vatertag geschenkt – steht Air Drake in Sachen Klasse in nichts nach. Den kompletten Überblick zu den bekanntesten Celebrity-Privatjets von Kim Kardashian bis Kylie Jenner gibt es ebenfalls auf FIV. Und wer konkret wissen will, was ein Privatjet wie Kylie Jenners Bombardier Global 7500 kostet und aussieht – auch das ist dokumentiert.