Zirkon Schliffarten: Edelsteine, Schliffprozess, Royal Cut & Zircon Cut

Zirkon Schliffarten – Von den Steinschleifern werden Edelsteine wie der Zirkon mit möglichst geringem Gewichtsverlust zu phantastischen, äußerst beeindruckenden Schmucksteinen geschliffen und poliert. Während einige Schliffbezeichnungen die nach oben gerichtete Form des fertigen Edelsteins beschreiben, beziehen sich andere auf die Form und Anordnung der Facetten des Edelsteins. Diese Schliffe sind auch als Edelsteinschliffstile bekannt. Die drei grundlegendsten Schliffarten sind Brillant, Stufenschliff und gemischter Schliff. Zum Beispiel hat ein „runder Brillantdiamant“ eine runde Form, aber einen Brillantschliff. Facettenschleifer können diese Stile kombinieren, um viele verschiedene Edelsteindesigns zu schaffen.

Teile eines Edelsteins: Krone, Gürtel und Pavillon

Die Krone ist der obere Teil des Edelsteins, von der Oberkante des Gürtels bis zum Tisch. Die durchschnittliche Kronenhöhe wird als Prozentsatz des durchschnittlichen Gürteldurchmessers ausgedrückt. Sie kann sowohl die Dispersion als auch die Helligkeit eines Edelsteins beeinflussen. Die Rundiste ist der Bereich des Edelsteins mit dem größten Durchmesser. Sie umgibt den Edelstein wie ein Gürtel. Ist die Rundiste zu dünn, wirkt sich das negativ auf die Stabilität des Diamanten aus; eine zu dicke Rundiste hat einen schlechten Einfluss auf die Brillanz.

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Der Pavillon ist der untere Teil eines Edelsteins von der Unterkante des Gürtels bis zur Schale. Die Tiefe des Pavillons wird als Prozentsatz des durchschnittlichen Gürteldurchmessers ausgedrückt. Eine zu geringe oder zu tiefe Tiefe des Pavillons lässt das Licht an der Seite oder am Boden des Steins austreten. Ein gut geschliffener Edelsteins lenkt mehr Licht durch die Krone nach oben.

Auf der Krone eines Steins befinden sich neben der Tafel drei unterschiedliche Arten von Facetten: acht sternförmige Star Facets, acht rautenförmige Bezel Facets und 16 dreieckige Upper Crown Facets. Der Pavillon ist mit 16 Lower Girdle Facets, acht Pavilion Main Facets und optional einer Kalette versehen.

Die Kalette ist eine kleine Facette, die den unteren Abschluss eines Edelsteins bildet. Sie hat einen großen Einfluss auf seine optischen Eigenschaften: ist sie zu groß, wird ein Großteil des einfallenden Lichts nicht reflektiert. Es gibt jedoch auch Steine mit einem spitzen Ende ohne Kalette. Die Tafel ist die größte Facette eines Edelsteins und befindet sich oben auf der Krone. Durch sie kann Licht in den Stein einfallen.

  • Krone – oberer Teil des Diamanten
  • Rundliste – äußerer Rand des Edelsteins
  • Pavillon – unterer Teil des Diamanten
  • Facetten – drei Arten von Facetten
  • Kalette – Abschluss des Edelsteins
  • Tafel – größte Facette des Edelsteins

Schliffprozess – Schneiden, Ebouchieren, Facettieren & Polieren

Der Schleifer muss sich zunächst den rohen Stein genau anschauen und überlegen wie er möglichst viel von der Rohsubstanz erhalten kann. Außerdem muss er muss Bruchlinien und Einschlüsse im Kristall berücksichtigen, damit der Stein beim Zuschneiden nicht auseinander bricht.Wenn der Stein erstmal geschnitten, ist wird ihm beim Ebouchieren auf Schleifrädern die rohe Form gegeben.

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Daraufhin folgt das Facettieren: Bei diesem Arbeitsschritt werden ebene Flächen, die sogenannten Facetten, auf den Stein geschliffen. Sie sind entscheidend dafür, wie das Licht im Stein bricht. Je genauer sie angelegt und eingeschliffen sind, desto besser wird zum Beispiel ein Zirkon später Lichtstrahlen reflektieren und glitzern. Das Polieren ist der abschließende Arbeitsgang. Der Polierer muss dabei genau die Flächen treffen, die der Schleifer vorgeben hat. Schon viele Steinraritäten sind bei diesem letzten Arbeitsgang zerbrochen.

  1. Schneiden
  2. Ebouchieren
  3. Facettieren
  4. Polieren

Zirkon Schliffarten – Facettenschliff, Glattschliff & gemischter Schliff

Der Zirkon ist ein beliebter Edelstein, der in fast jeder Farbe erhältlich ist und oft als Diamantersatz genutzt wird. Die Farbe des Zirkons kann durch Hitze verändert werden und man findet den Edelstein meist als einen runden oder ovalen Facettenschliff. Farbloses Zirkon wird manchmal als kostengünstigere Alternative zu Diamant verwendet. Zirkon sollte nicht mit Zirkonia verwechselt werden, denn bei Zirkonia handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Stein, welcher in günstigen Modeschmuck Verwendung findet. Die Härte des Zikons variiert von 6.5 – 7.5.

Geht man vom optischen Erscheinungsbild der geschliffenen Edelsteine aus, kann man drei Haupttypen des Schliffs, die so genannten Schliffarten erkennen:

  • Facettenschliff
  • Glattschliff
  • Gemischter Schliff

Es gibt vier Qualitätsfaktoren die den Wert eines Zirkons bestimmen, nämlich Farbe, Gewicht in Karat, Reinheit und Schliff. Hier findest Du die gängigsten Schliffarten von Zirkon Edelsteinen:

  1. Portuguese Rose
  2. Magna Cut
  3. Classic Cut
  4. Royal Cut
  5. Zinnia Cut
  6. Split Brilliant
  7. Trap Cut
  8. Old European
  9. Single Cut
  10. Swiss Cut
  11. Sphere Cut
  12. Zircon Cut

Portuguese Rose – Portugiesische Rose

Magna Cut – Magna-Schnitt

Classic Cut – Klassischer Schnitt

Royal Cut – Königlicher Schnitt

Zinnia Cut – Zinnie-Schnitt

Split Brilliant – Gespaltener Brillant

Trap Cut – Fallenschnitt

Old European – Alter europäischer Schnitt

Single Cut – Einzelschnitt

Swiss Cut – Schweizer Schnitt

Sphere Cut – Kugelschnitt

Zircon Cut: Zirkonschnitt