E-Mobilität in Deutschland: Die Vor- & Nachteile und die besten Auto Modelle im Ranking

E-Mobilität ist der Schlüssel zu einer klimafreundlichen Verkehrswende. Insbesondere in Kombination mit regenerativ erzeugtem Strom würde deutlich weniger CO2 ausgestoßen werden.
Doch welches E-Auto Modell eignet sich als Investition am besten? Und können Modelle von Volkswagen mit Sportwagen von Porsche oder Tesla mithalten? Interessierst du dich generell für Investitionen? Hier findest du alles was du über Kapitalanlagen wissen musst.

Lohnt sich die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges? Vor- und Nachteile

Die Reichweite von Elektroautos reicht nicht an die von vollgetankten Benziner oder Diesel heran. Sie sind in der Regel immer noch teurer als die Verbrenner. Auch das Aufladen stellt den Verbraucher immer wieder vor Probleme.
Aber: E-Autos haben jetzt schon viele Vorteile, die nicht mehr von der Hand zu weisen sind.
Der Fahrspaß durch schnellere und kräftigere Beschleunigung, die garantierte freie Fahrt in allen Umweltzonen und natürlich ein gutes Gewissen – obgleich die Umweltbilanz von E-Autos differenziert betrachtet werden sollte. Denn nicht nur der Strom muss irgendwo her kommen, sondern auch Rohstoffe wie Lithium für die Batterien müssen erst einmal gewonnen werden.

Vermeintliche Nachteile?

Ein großer Nachteil ist zunächst der preisliche Unterschied, auch wenn E-Autos und Plug-In-Hybridfahrzeuge sich immer mehr den Preisen für vergleichbare Verbrenner angleichen. Das liegt vor allem an den hohen Kosten für die leistungsstarke Batterien.

Aber: Seit dem 19.02.2020 gibt es bis zu 6.000€ Zuschuss auf den Kauf eines E-Autos.

Auch die Lade-Infrastruktur in Deutschland lässt noch zu wünschen übrig. Das Laden im öffentlichen Raum wird zwar stark erweitert, aber ist im Vergleich zu dem am privaten Stromanschluss zu entrichtenden Preis doch recht teuer. Viele Autobesitzer finden Zuhause auch nicht die nötige Infrastruktur vor, um beispielsweise an einer Wall-Box zu laden.

Hierfür finden die Autohersteller aber bereits selber Lösungen. So kann man seinen Tesla an sogenannten Supercharger-Stationen aufgeladen werden, mit dem Model S oder X sogar kostenlos. Damit verstärkt Tesla auch die Reichweite seiner Wagen auf inzwischen rund 500 km.

Vorteile von E-Wagen: Parken, Sonderspuren & Co.

Mit einem E-Wagen genießt man auch viele Privilegien: Gratis parken ist in vielen Innenstädten schon möglich. Im Gespräch ist auch die erlaubte Nutzung von Sonderspuren, um Elektrowagenfahrern den täglichen Stau ersparen zu können. Außerdem sind Elektroautos (keine Plug-In-Modelle!) zudem 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

Auch in punkto Ausstattung bleiben bei einem E-Wagen meist keine Wünsche offen. Als E-Wagenfahrer fühlt man sich wie ein Trendsetter, der Weg zu autonomen Fahren ist deutlich kürzer als bei den Verbrennungsmotoren und gibt einem ein futuristisches Gefühl: Die Zukunft ist zum Greifen nah!

Im Video sind die Vor- und Nachteile von elektrischen Autos noch einmal zusammengefasst:

Die besten E-Auto Modelle: Porsche, Mercedes & Tesla

Hier haben wir euch einmal die besten E-Wagen von Tesla, Porsche, Mercedes und Volkswagen zusammengefasst. Hier findest du zudem alles was du über die Kapitalanlage Auto wissen musst.

Der Klassiker unter den SUV E-Wagen: das Model X von Tesla

Das Tesla Model X ist das älteste E-SUV Model auf dem Markt und in Sachen Reichweite immer noch eines der besten. Seit September 2015 ist dieses Model auf dem Markt, die technische Basis bietet das Model S von Tesla. Der Großraumwagen bietet Platz für sieben Passagiere und mit seinen zwei Kofferräumen (der Platz unter der Motorhaube blieb frei) mehr als genügend Stauraum. Das Model X wird entweder mit einem oder mit zwei Elektromotoren, so kann der Wagen als Heck- oder als Allradantrieb bestellt werden. Optional ist der Tesla X sogar als Performance Version zu haben, die ein besonders sportliches Fahrgefühl verspricht.
Mit einer Reichweite von bis zu 480 km/h kommt man mit dem Tesla X weit und das mit 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. Von 0 auf 100 in nur 3,8 Sekunden, da hält kaum ein Verbrennungsmotor mit. Zudem holt der Tesla X eine 5 Sterne NCAP-Sicherheitsbewertung ein – und das in allen Bereichen.
Das wohl exklusivste Merkmal des X sind seine Wing Flügeltüren, die den Zugang zu den hinteren Sitzflächen vereinfachen, sich selbst in engsten Parklücken noch öffnen und ihn von anderen Modellen abgrenzen.

 

Funfact: Mit dem Dog-Mode sind auch die Vierbeiner sicher im Tesla aufgehoben

Bei der Sommerhitze den Hund im Auto lassen? Keine gute Idee. Doch! Genau das ermöglicht Tesla mit seinen Dog Mode.
Wie das funktioniert siehst du im Video.

Das klassische Porsche-Fahrgefühl jetzt auch als E-Auto: Die Porsche Taycan-Reihe

Mehr als sieben Jahre nachdem Elon Musk mit Tesla mit dem Model S an den Markt ging, hat nun auch Porsche eine Elektro-Limousine herausgebracht. Und die ist in der Topversion extrem schnell – wie man es von einem Porsche erwart. Der Porsche Taycan ist in drei Varianten erhältlich: der Taycan 4S, der Taycan Turbo und der Taycan Turbo S. Letzteres Modell schafft es von 0 auf 200 km/h in unter 10 Sekunden, von 0 auf 100 dauert es nur 2,8 Sekunden, damit liegt er mit dem Tesla X gleich auf. Der Taycan Turbo und der Taycan Turbo S schaffen es zudem auf einen Spitzengeschwindigkeit von 260 km/h.
Bei dem Design hat sich Porsche an sein altbewährtes Erfolgskonzept gehalten: Der Porsche Taycan Turbo S ist puristisch, expressiv und zeitlos.
Porsche verfolgt auch bei diesem Model seinen Purpose-Design Ansatz und lässt sich auf keine Kompromisse beim perfekten Zusammenspiel der Antriebskomponenten ein.
Das Fundament des Taycans ist seine leistungsstarke Performance-Batterie auf der Basis von Lithium-Ionen-Technologie. Das komplette Fahrzeug wird um diese Batterie herumgebaut, um das expressive Design dieses Fahrzeugs zu gewährleisten. Die Batterie basiert auf einer 800 Volt Technologie, anstatt auf einer herkömmlichen 400 Volt und sorgt so für größere Performance beim Laden und beim Antrieb.

Interessierst du dich für Sportwagen? Dann könnten diese Artikel auch spannend für dich sein

Ein SUV, der wie ein Sportwagen auftritt: Der Mercedes EQC

Der ECQ von Mercedes ist das Startmodel einer ganzen Familie von Elektroautos. Die Basis bietet der Mercedes SUV GLC, das bringt Vorteile, wie die Fahrerassistenzsysteme oder auch das moderne Infotainment, aber auch Nachteile, denn damit kann der ECQ kein durchentwickeltes Elektroauto sein.
Der Stauraum des ECQs ist vielleicht nicht so groß wie die der Konkurrenz, dafür kann man aber noch schwere Anhänger an den Mercedes EQC hängen, kein Regelfall bei E-Wagen. Im EQC arbeiten zwei Motoren und damit beschleunigt der Mercedes in 5,1 Sekunden von o auf 100 und kann da trotz seiner Größe und seines Gewichts mit Sportwagen mithalten. Und er bietet dennoch die Konformität eines SUVs. Zudem braucht der ECQ an Schnellladesäulen nur 40 Minuten und kommt so auf 429 bis 454 Kilometer Reichweite.
Mercedes verspricht elektrisches Fahren mit der hohen Sicherheit der Mercedes Verbrenner-Modelle – und dieses Versprechen hält Mercedes auch ein.

Ein Mercedes ist auch eine gute Kapitalanlage

Günstig und dennoch mit Vollausstattung: Der ID.3 von Volkswagen

Der voll elektrische ID.3 soll ab September dieses Jahres ausgeliefert werden. Dank der Kaufprämie für E-Autos soll die First Edition mit 58 kWh Batteriekapazität für 420 Kilometer Normreichweite nur noch circa 32.000€ kosten, was einem Preis für einen „Normalwagen“ schon recht nahe kommt. Gerade an Vielfahrer und Pendler hat VW bei seinem ID.3 gedacht und hat so einen 77-kWh-Akku für bis zu 550 Kilometer in Planung – damit würde VW sogar Tesla schlagen.
Der ID.3 lässt sich wie ein normaler GTI fahren, dank E-Motor kann man einen Start von 0 auf 60 in nur 3,4 Sekunden hinlegen. Auf 100 schafft man es in knapp 8 Sekunden . Der ID.3 ist eines der leisten E-Autos, innerstädtisch so gut wie gar nicht zu hören. Der Innenraum bietet viel Platz und ein stark reduziertes Cockpit (dank einen weitreichenden Sprachsteuerung) sorgt für ein minimalistisches Design. Eine Lichtscheibe warnt durch rotes Licht vor Gefahren und so erfüllt auch der ID.3 die Sicherheitsbedürfnisse seiner Passagiere.