Kindermodels! Im Interview mit Modelagentin Ellen von Keolas Kids

Klein, süß, quirlig! Kindermodels sind etwas ganz besonderes und das i-Tüpfelchen einer jeden Werbekampagne. Nach dem wir Models wie Angelina KirschShermine Shahrivar und Alessandra Ambrosio getroffen haben, wollten wir heute mehr über die kleinsten Models erfahren. Denn für Kindermodels ist die Wahl der perfekten Agentur sehr wichtig!

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Kids

FIV: Hey Ellen! Mit Keolas Kids hilfst du jungen Kindermodels dabei für Fotoshootings, Werbekampagnen und Werbespots gebucht zu werden. Erzähl und doch, wie kam es dazu, dass Du eine Modelagentur für Kinder gegründet hast?

Ellen: Ich war 15, als ich das erste Mal für einen großen Kunden vor der Kamera eines professionellen Werbefotografen stand. Ich liebte diesen Job und bis heute ist das noch genauso. Jeder Fotojob war auf’s Neue aufregend. Dennoch führte mich mein Weg nach dem Abschluss meines Wirtschafts-Studiums zunächst in den Vertrieb eines Sprachunternehmens. Vielleicht nur, damit sich dort bestätigte, was ich ohnehin schon wusste: ‚Täglich grüßt das Murmeltier‘ – funktioniert für mich nicht.

Alles außer Alltag! 2014 gründet Ellen ihre Kindermodel Agentur Keolas Kids

Ellen: Meine eigene kleine Agentur gründen, das wollte ich. Am Liebsten in der Branche, die mich schon als junges Mädchen begeisterte und in der ich bereits lange zuhause war. Hinzu kam, dass Kindermodelle in der Werbung immer gefragter wurden und Hersteller, nicht zuletzt durch das schnelle Wachstum der sozialen Medien, den hohen Wert von Kindern in ihrer Werbung erkannten. Ich musste immer wieder an meine Anfänge denken und die Leidenschaft für den Job wollte ich so gerne an die Kids weitergeben. Im Mai 2014 gründete ich „Keolas Kids Models“.

 

 

FIV: Gibt es Unterschiede zum Modelwelt der Erwachsenen? Welche Voraussetzungen müssen die Kinder mitbringen?

Ellen: Die Kinder müssen Spaß haben! Das ist das Allerwichtigste. Es bringt weder dem Kunden oder dem Fotografen, noch der Agentur und am Allerwenigsten den Kids etwas, wenn sie sich zu einem Shooting quälen müssen. Es sind schließlich keine kleinen Erwachsenen, sondern Kinder! Bewerben können sich die Kids bei uns zwischen 0 und 16 Jahren. Vermitteln können wir sie dann, bis sie wie Erwachsene aussehen, danach empfehlen wir ihnen gerne die ein oder andere „weiterführende“ Agentur.

Auch die Eltern sollten bestimmte Kriterien erfüllen, wie z.B. Zuverlässigkeit und die Flexibilität, ihre Kinder auch unter der Woche zu Shootings zu begleiten. Zudem sehen wir es nicht gerne, wenn der Eindruck entsteht, die Eltern möchten mit ihren Kindern Geld verdienen oder sie betrachten die Model-Karriere ihrer Kleinen als Selbstverwirklichung. Ansonsten sind Kids aller Haut- und Haarfarben herzlich willkommen, mit oder ohne Sommersprossen, mit großen oder kleinen Ohren.

Wir casten in den Regionen Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München und freuen uns immer über besonderen Nachwuchs.

FIV: Wie schon in der ersten Frage gesagt, vermittelt ihr Kids für Shootings und mehr. Kurz zusammengefasst, was für Jobs machen die Kinds in der Regel?

Ellen: Unsere Jobs bzw. Kunden sind sehr unterschiedlich. Von Fotoshootings über Werbe- & Filmdrehs bis hin zu Modenschauen ist alles vertreten. Besonders schön sind natürlich große Modestrecken in Magazinen wie der „Marie Claire Enfants“, oder dem „Kids Wear Magazine“. Hier erhalten die Kids wunderbares Material um ihre Sedkarten aufzuwerten und somit weitere Jobs zu bekommen.

Filmdrehs werden für uns und die Kids auch immer interessanter, da das schauspielerische Interesse & Talent bei vielen Kindern durchaus ausgeprägt ist. Wie oft ein Kind einen Job gebucht wird, ist so unterschiedlich wie bei den Erwachsenen … manche arbeiten mehr, manche weniger.

 

Castings für Kindermodels in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München

 

FIV: Nach dem Casting, haben die Kids eine Garantie Aufträge zu bekommen?

Ellen: Nein! Aufgabe der Agentur ist es natürlich, ihre Kids zu fördern, das heißt regelmäßig neues Fotomaterial von ihnen zu erstellen, die Kunden auf dem neuesten Stand zu halten, wenn sich die Kids verändern und die Kinder bei Anfragen mit vorzuschlagen. Allerdings ist dies noch keine Garantie, dass die Kinder bei uns auch Aufträge bekommen. Manchmal dauert es eine Weile bis zum ersten Job, manchmal geht es aber auch sehr schnell. Das kommt ganz darauf an, welcher Kunde gerade welches Kind für seine neue Kampagne sucht und letztendlich auswählt. Wir, als Agentur entscheiden zwar, wen wir für einen Auftrag mit vorschlagen, auf die letztendliche Entscheidung des Kunden jedoch haben wir meistens keinen Einfluss.

FIV: Gegenüber Models gibt es immer Vorurteile, wie das klassische „Models sind zu dünn!“. Bist du schon einmal mit solchen Vorurteilen in deinem Bereich konfrontiert worden?

Ellen: Das Vorurteil „Models sind zu dünn“ können wir guten Gewissens von vornherein aus der Welt schaffen. Bei Kindern geht es grundsätzlich nicht um die Figur, sondern darum, dass sie sind, wie sie sind – Kinder eben! Eine gesunde Ernährung ist grundsätzlich immer wichtig, egal ob bei den Großen oder bei den Kleinen.

Wenn wir über ein anderes Vorurteil reden, wie z.B. die übermotivierten Beauty-Peagent-Mamis aus den USA, dann kann ich nur sagen: Bisher hatte ich großes Glück! Klar gibt es immer mal „schwarze Schafe“ unter den Eltern, die die Model-Tätigkeit ihrer Kinder etwas zu ernst nehmen, aber die werden von uns dann schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Manches ist halt doch nicht so wie bei den Erwachsenen. Beim Erstgespräch und bei der Sedkartenerstellung beschäftigen wir uns sehr genau mit den Kindern, um herauszufinden, ob das Modeln tatsächlich das Richtige für sie ist. Meist gelingt uns dies auch, nur hat man bei den Kleinen nie die Garantie, dass sie nicht auch mal einen schlechten Tag haben und lieber kuschelnd bei Mama im Arm liegen. Daher liebe Kunden: wir empfehlen immer ein Backup-Kind zu buchen, just in case.

FIV: 2014 hast du deine Kindermodelagentur gegründet. Nach den ersten zwei Jahren in der Branche, wo siehst Du deine Modelagentur in 5 Jahren?

Ellen: In 5 Jahren sehe ich Keolas Kids Models als feste Institution unter den Kindermodelagenturen Deutschlands und vom Markt nicht mehr wegzudenken. Gerne möchte ich neben den Standorten Düsseldorf sowie Hamburg, Berlin & München, die derzeit im Aufbau sind, Dependancen im europäischen Ausland eröffnen. In Amsterdam könnte ich mir Keolas Kids sehr gut vorstellen oder auch in Paris. Zudem wird es höchstwahrscheinlich eine Erweiterung der Kartei geben, auf die ich mich schon sehr freue … es bleibt spannend!

 

 

FIV: Vielen Dank für deine Geschichte und deine Antworten!

 

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Ellen Dörflinger, Inhaberin von Keolas Kids


Keolas Kids ist auch im Top Ranking für Kindermodel Agenturen! Mehr über Keolas Kids findet ihr hier:

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