Model meets Marketing: Felix Winter Trends für Männer!

Felix aus Berlin ist nicht nur im Bereich Marketing tätig, sondern arbeitet außerdem erfolgreich als Male Model. Seit 2016 führt er mit voller Leidenschaft seinen Blog “Saintfilli” auf welchem er seine Hobbies und wichtige Dinge in seinem Leben mit der Öffentlichkeit teilt. Wir haben mit ihm über seine Zukunftsträume, seine Karriere und natürlich über Fashion und Styling gesprochen.

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“Ich hab schon ein paar Stationen in Deutschland hinter mir”

 

Felix, regelmäßig versorgst du die Leser deines Blogs mit Geschichten aus deinem Alltag, Outfit Ideen, Reiseerlebnissen, deinen Musik Playlists und vielen weiteren Themen. Es ist sicher stressig sich immer etwas neues einfallen zu lassen und kreativ zu sein. Fällt es dir leicht dir ständig neue Dinge für deine Leser einfallen zu lassen?

Ich versuche einfach ab und zu etwas Abwechslung reinzubringen und einfache Dinge etwas kreativer umsetzen. Ob mir das gelingt, müssen andere beurteilen aber meine Interessen sind tatsächlich weitreichend, von Mode über Musik bis zur Fotografie. Man versucht sich immer neu zu erfinden.

Nicht alle meine Leser werden deine Instagram Seite und deinen Blog kennen. Stell dich doch mal vor, wer ist Felix hinter all den Blogeinträgen und Instagram Postings? Wie würden deine Freunde dich in drei Worten beschreiben?

Puh, schwierig selbst zu beurteilen, ohne eingebildet zu klingen. Ich würde sagen: großzügig, witzig und spontan. Aber es gibt natürlich auch genug Eigenschaften, die denen sicherlich auf die Nerven gehen haha. Ich hab schon ein paar Stationen in Deutschland hinter mir. Ich komme ursprünglich aus Hannover, war 7 Jahre lang Wahl-Kölner und bin seit etwas mehr als einem Jahr in Berlin. In meinen mehr als 3 Jahren als PR für SNIPES konnte ich Erfahrungen sammeln, die mir jetzt im Influencer-Business sehr weiterhelfen.

Beim recherchieren ist mir eine Information in deinem Blogeintrag “Felix” besonders aufgefallen. Du warst also auch ein “Kölsche Jung” ! Wann bist du nach Köln gezogen, wie lange hast du hier gelebt und was hat dir an der Domstadt am besten gefallen?

Ich bin 2010 mit meiner Mutter von Hannover nach Köln gezogen, habe dort noch mein Abi gemacht und dann unglaubliche 7 Jahre gehabt. Der Großteil meiner Familie sowie meine engsten Freunde sind immer noch da, insofern bin ich mit der Stadt noch sehr verbunden. Die Menschen dort sind schon sehr besonders. Offen, kommunikativ und vor allem gastfreundlich.

Von klassisch bis bunt: Felix rockt die Winter Welt wie sie ihm gefällt

Wie man deinem Blog entnehmen kann sind Mode, Reisen und Musik sehr wichtige Bestandteile in deinem Alltag. Auf welches dieser drei Dinge könntest du in deinem Leben am wenigsten verzichten?

Das ist natürlich ne Monster-Frage, da alle drei Dinge Sachen sind, die mich glücklich machen. Und natürlich könnte ich niemals nur an einem Ort sein, aber worauf ich auf gar keinen Fall verzichten könnte ist Musik.

Mode ist eines der größten Themen in deinem Blog. Du postest regelmäßig Bilder von deinen Outfits und offensichtlich bist du ein großer Schuh Liebhaber, ich habe gesehen, dass du ganz besonders auf Sneakers stehst. Kannst du uns DEN  Winterschuh 2017 für Männer empfehlen und wie sieht deiner Meinung nach der perfekte Winter Look aus?

Schwierig zu verallgemeinern, da natürlich jeder einen anderen Geschmack hat. Ich kann also nur für mich sprechen. Es gibt natürlich extrem geile Schuhe, die ich besonders im Winter rocke: Timberland 6 Inch Boot, Dr. Martens oder auch Hi-Top-Sneaker von den üblichen Brands. Aber ich trage genau so gerne flache und nicht gerade für den Schnee geeignete Sneaker. Farblich bin ich da flexibel. Vom klassischen Weiß/Schwarz/Grau-Look bis hin zu African Patterns und farblichen Akzenten rocke ich alles, was mir gefällt. Was diesen Winter aber bei mir auf keinen Fall fehlen darf sind Wollsocken, sowie Jacken und Hosen aus Cord.

“Ich bin noch nie der Typ gewesen, der sich abends schon sein Outfit für den nächsten Tag rauslegt”

Dein Stil ist eher schlicht und klassisch aber dennoch sehr modern und stylisch. Du kombinierst häufig basics mit coolen Sneakers. Was ist dein Tipp beim Styling dieser Basics und welches Kleidungsstück darf bei keinem Mann im Kleiderschrank fehlen?

Das stimmt schon. Meine Daily Routine ist eigentlich eine Mischung aus Freestyle und Feeling. Also sprich, ich bin noch nie der Typ gewesen, der sich abends schon sein Outfit für den nächsten Tag rauslegt. Ich gehe immer nach Gefühl. Manchmal fange ich mit den Sneakern an und baue ein Outfit drumherum, manchmal wiederum mixe ich ein Outfit und nehme mir dann die passenden Sneaker aus dem Schrank. Das ist das gute, wenn man so viele Schuhe hat – es ist immer ein passender dabei haha. Ich persönlich stehe nicht nur diesen Winter besonders auf den Layer- oder auch Zwiebel-Look. Das bedeutet mehrere Teile übereinander. Man bleibt warm und kann tagsüber spontan das ein oder andere Teil ablegen und hat so wieder ein anderes Outfit. Immer am Start: farbige Socken.

Europas Modemetropole No 1: Berlin!

Seit etwas mehr als einem Jahr wohnst du in der Hauptstadt. Wie wichtig ist Berlin deiner Meinung nach als Modemetropole. Ist sie überhaupt vergleichbar mit New York, London oder Paris?

Es war auf jeden Fall ein schwieriger Start. Ich bin im Herbst gekommen, was zur Folge hatte, dass ich ein halbes Jahr schlechtes Wetter vor mir hatte. Meine Ex-Freundin hat mich da zum Glück vor so einem kleinen mentalen Loch bewahrt. Nach einem halben Jahr aber habe ich gemerkt, dass ich mich in Deutschland aktuell in keiner Stadt so sehr sehe wie hier in Berlin. Hier gibt es alles und das auch noch fast zu jeder Tageszeit. Ich sehe Berlin aus verschiedenen Gründen in Europa auf jeden Fall auf Platz 1. London ist noch die einzige Stadt die da mithalten kann, ist aber leider sehr teuer und politisch seit Kurzem auch sehr chaotisch. International sind Städte wie NYY oder Los Angeles natürlich nochmal eine andere Hausnummer…

“Man darf Kritik nie zu nah an sich ranlassen”

Du arbeitest zusätzlich als Teilzeit-Model. Für viele meiner Leser ist dieses Business sehr fremd und spannend etwas darüber zu erfahren. Erzähl uns doch einmal, wie kam es zu diesem Nebenjob und welche Erfahrungen konntest du bereits in diesem Business sammeln?

Der Start liegt schon ein paar Jahren zurück. Da meine Mutter über 20 Jahren sehr erfolgreich als Model gearbeitet hat, meinte sie irgendwann mal zu mir, dass ich es doch auch versuchen sollte. Daraufhin habe ich mich in mehreren People-Agenturen beworben und komme so heute ganz gut rum. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass ich monatlich einen fetten Job abstaube. Auch wenn ich natürlich in dem Business eher im Commercial-Bereich (TV, Plakate, etc.) arbeite gibt es eine Sache die ich für sehr wichtig halte. Man darf Kritik nie zu nah an sich ranlassen, da dieses Business nun mal oberflächlich ist. Das ist auch nur normal, geht es ja meisten um das Äußere einer Person.

Du hast schon mit bekannten Marken wie American Apparel, Fossil und snipes zusammengearbeitet. Hast du unter all deinen Kunden einen Favoriten? Mit wem hat dir die Zusammenarbeit besonders viel Spaß gemacht?

Einen Favoriten hier zu nennen halte ich jetzt für schwierig, aber es gibt natürlich neben angenehme Brands und Agenturen auch welche, die manchmal schon eher schwierig sind. Zu 90% habe ich hier aber immer nur gute Erfahrungen sammeln dürfen.

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Sport und Fast Food?

Als Model muss man ständig an sich selbst arbeiten und sich auch fit halten. Du scheinst sehr sportlich zu sein, verrate uns doch mal deine besten Fitness und Motivations Tipps!

Da bin ich definitiv der falsche Ansprechpartner, da ich sehr speziell bin. Bei mir geht es alles ums Surrounding. Wenn ich mich in einem Fitnessstudio nicht wohlfühle, habe ich keine Kraft und Motivation. Und natürlich ist es zu zweit auch nochmal ein besserer Push, aber im Grunde muss man einfach ein ganz wenig narzisstisch sein, ohne es aber nach außen zu tragen. Die Erfolge am eigenen Körper sind nunmal die größte Motivation.

Oft reicht regelmäßiges Sport treiben nicht aus als Model. Achtest du gezielt auf deine Ernährung? Wenn ja, fällt es dir im Winter bei den feierlichen Anlässen schwerer dich gesund zu ernähren?

Auch hier bin ich nicht das Paradebeispiel, da ich eigentlich immer das esse worauf ich Lust habe. Das bedeutet jetzt natürlich nicht, dass ich nur Döner und Pizza esse. Am liebsten esse ich asiatisch, von Thai bis Sushi. Und diese Küche ist nunmal sehr gesund. Wenn ich aber nachts vom Feiern bei McDonalds vorbeikomme, ist es auch für mich schwer „Nein“ zu sagen.

Sehr viele Tattoos schmücken deinen Körper. Welches Tattoo bedeutet dir am meisten und welche Bedeutung hat es? Hat der rote Kussmund auf der rechten Brust eine besondere Bedeutung für dich?

Also meine gesamten Tattoos gelten tatsächlich meiner Familie. In Meinem Sleeve findet man noch „Oh Universe“ was für mich „Karma“ bedeuten soll. Da glaube ich fest dran. Auf den Kussmund hatte ich damals mit 19 einfach Lust. Alle anderen Motive stehen für meine Eltern, Großeltern und Geschwister.

Zurzeit bist du sehr aktiv auf deinem Instagram Account und auf deinem Blog. Möchtest du diese beiden Bereiche weiter vertiefen oder wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus? Wo siehst du dich selbst, sagen wir mal in zehn Jahren?

WOW! 10 Jahre sind eine lange Zeit. Ich wäre dann 35. Wenns nach mir geht, bin ich dann mit einer tollen Frau verheiratet und habe eventuell auch schon ein Kind. Aber planen kann man sowas natürlich nicht. Allerdings würde ich meine Zukunft lieber in Los Angeles oder New York sehen, da diese Städte mich bei jedem Besuch bisher menschlich einfach positiv verändert haben.

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