Models & Fotografen: Woran erkennt man ein echtes Model?

Ein begnadeter Körper, eine sympathische Ausstrahlung und natürlich das „gewisse Etwas“ – so stellen sich hübsche, junge Frauen ihre guten Aussichten auf eine gut bezahlte Modelkarriere vor. Die Realität verlangt aber auch je nach Model-Branche weitere Attribute, harte Arbeit vor und hinter der Kamera sowie eine unbedingte Stressresistenz. Was ein echtes Model von einem verträumten, modebewussten Girl unterscheidet, ist vor allem die einkommenssteuerpflichtige Berufsausrichtung. Catwalks sind nur die wenigen glamourösen Highlights in der gnadenlos anspruchsvollen Werbewelt.

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Anforderungen an ein Model der Fashion Branche

Jung, schön, schlank und groß, nach diesen Attributen halten Modelagenturen Ausschau, die Fashionmodels engagieren möchten. Ein echtes Model allerdings zeichnet sich von vornherein durch diese Attribute aus:

  • Die richtige Größe und dazu eine sehr schlanke Figur
  • Ein Gesicht und ein Look dazu, der zu den jeweiligen Modethemen passt (bestenfalls zu möglichst vielen)
  • Die Modelkarriere als hauptberufliche, mindestens nebenberufliche Tätigkeit
  • Belastbarkeit unter dem Stress von Fotoshootings oder Laufsteg Einsätzen
  • Anpassungsfähigkeit für die Wünsche der Designer

Tattoos & Co in der Modelwelt

Modische Gewohnheiten wie das Tragen von sichtbaren Tattoos oder Piercings wird generell in der Modelbranche nicht gern gesehen. Stimmen die sonstigen Attribute, kann dies dennoch für Nischenthemen ein spannender Vorteil sein. Arbeitsgebiete für ein echtes Model sind Runway-Shows, Werbeanzeigen, Katalogsessions und Fotoshootings für besondere Magazinanforderungen. Eines trägt ein echtes Model stets mit sich: einen möglichst vielseitigen, möglichst dicken, möglichst vorteilhaften Ordner mit Fotos von sich und den besten oder allen oder den erfolgreichsten Shootings der letzten zwei bis sieben Jahre.

Welches Model für welche Branche

Ein echtes Model kann auch ein Mensch werden, der die obigen, strengen Anforderungen der Glamourbranche Fashion nur bedingt erfüllt. Denn es gibt für verschiedene Modeltypen drei grob definierbare Sparten:

  • Fashion- oder Editorial-Models

Sie haben die besten Chancen auf ein Engagement in der Nähe der Modemetropolen Hamburg, Düsseldorf, begrenzt Köln sowie München. Sie werden – einmal engagiert – fürstlich bezahlt, falls sie sich für eine lange Zeit auf die strengen Anforderungen einstellen.

  • Commercial Models

Das berühmte „Dutzendgesicht“ kann tatsächlich dazu führen, dass eine alleinerziehende Hausfrau, ein eingefleischter Single oder ein orientierungsbedürftiger Student für Werbezwecke in der Modelbranche engagiert werden. Für kommerzielle Zwecke sind solche Figuren und Gesichter gefragt, in denen sich möglichst jedermann irgendwie wiedererkennt. Dennoch müssen auch solche optisch durchschnittlichen Models streng mit sich selbst und tolerant mit den Vorgaben sein. Denn nur in dieser Kombination entstehen jene optischen Eindrücke, welche die Werbeindustrie uns mit Ansichten aus beinahe dem täglichen Leben suggerieren möchte. Statt Topfigur zählt hier die Ausstrahlung. Vor allem sollten die individuellen Eigenheiten von Commercial Modells in möglichst vielen Menschen eine Wiedererkennung erzeugen, und zwar positiv für Produkt und Darsteller(in).

  •  Erotik Models

Schönheit ist in dieser Branche ohne Zweifel von Vorteil. Aber nur in Verbindung mit einer erotischen Ausstrahlung haben Anwärter beider Geschlechter Chancen, für solch speziellen Shootings und Shows gebucht zu werden. Ein echtes Model hat neben optischen Vorteilen vor allem den unbedingten Willen, in dieser Branche längst möglich beruflich tätig zu sein. Ob eine Fashionagentur oder ein Commercial Interessent oder gar die Erotikbranche an einer Zusammenarbeit interessiert sind, hängt von denjenigen natürlichen Voraussetzungen ab, die jeder Anwärter (und jede Anwärterin, vor allem sie) für den Beruf mitbringt.

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