Schmuck und Accessoires fotografieren: Kamera & Licht – Bilder wie beim Juwelier

Schmuck Fotografen – Schmuck ist ein Accessoire, das den Kunden direkt auf den ersten Blick ansprechen muss. Umso strahlender und funkelnder, desto besser. Demnach suchen die Käufer sich ihren Schmuck am liebsten im schönsten Strahlen aus. Das ausgesuchte Accessoire muss direkt überzeugen, dann es wird ab da an der treue Begleiter im Alltag. Ob Ketten, Ringe oder Armbänder – Schmuck gehört zu jedem Outfit dazu und ist das Highlight eines jeden Looks, welches an keiner Frau fehlen darf. Das Bild, das den Kunden ansprechen soll, muss demnach sehr gut ausgewählt sein. Daher muss beim Fotografieren möglichst viel Glanz zu sehen sein, am besten noch mit funkelnden Details. Neben der optimalen Vorbereitung eines Fotoshootings für Schmuck zählen auch die richtige Technik und Beleuchtung sowie Liebe zum Detail bei der optisch günstigsten Präsentation.

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Welche Kamera ist für Schmuckfotos am besten geeignet?

Grundsätzlich können auch Hobbyfotografen mit einer durchschnittlich ausgestatteten Digitalkamera spektakuläre Schmuckfotos machen. Voraussetzungen für gutes Gelingen sind bei der Fototechnik einzig manuelle Einstellmöglichkeiten für Auflösung des Bildes, die generelle Belichtung und den Kontrast. Die Bildauflösung sollte im besten Fall so hoch wie möglich sein, um das Endbild möglichst scharf hin zu kriegen. Zudem sollte generell gutes Licht im Raum sein und die Kamera sollte über eine sehr gute Belichtungsfunktion verfügen. Ebenso entscheidend beim Bild um den Kunden zu überzeugen, ist die Kontrastfunktion der Kamera. Ich habe hier noch einmal zusammengefasst, welche Kriterien an einer Kamera entscheidend sind, um gute Schmuckfotos zu machen, die sich von der Masse hervorheben und den Kunden dadurch vom Produkt überzeugen.

  • die Bildauflösung
  • die Belichtung
  • den Kontrast

Außer einer guten Kamera mit den oben genannten Qualitäten, ist zudem ein Bildstabilisator vorteilhaft, um ein Bild hinzukriegen, das nicht verwackelt ist. Dadurch gelingen die Detailaufnahmen besonders genau und brillant. Alle weiteren Vorbereitungen hängen vom Geschick, Talent und der Erfahrung des Fotografen ab. Bevor die Kamera überhaupt die erste Aufnahme macht, müssen außerdem einige Vorbereitungen getroffen werden, um am Ende ein optimales Produkt entstehen zu lassen. Zunächst sollte auf den Hintergrund geachtet werden, wobei eine neutrale Wand sowie ein geeigneter Untergrund gewählt werden sollte. Generell sollte der Raum gut beleuchtet sein und keine Schatten oder ähnliches werfen, damit der Schmuck optimal zur Geltung kommt. Mit etwas Übung und dem allmählich geschulten Auge eines Fotografen gelingen dadurch Fotos wie direkt aus dem Juweliergeschäft. Wer mag, kann sogar die Fotopräsentation in Anlehnung an die Schaukästen von Schmuckshops vorbereiten. Hier habe ich noch einmal die wichtigsten Vorbereitungen zusammengefasst, die vor dem Fotografieren getroffen werden sollten, um nicht nur als Profi das perfekte Bild zu schießen.

  • ein optimaler Hintergrund
  • eine gute Detail-Ausleuchtung
  • eine belichtungsfreundliche Objektumgebung

Der perfekte Kamera Modus

Nicht die durchschnittliche Digitalkamera oder die bessere Spiegelreflexkamera sorgt für das perfekte Bild. Auch der Kamera Modus ist wichtig. Anfänger tuen sich zunächst schwer, die Abkürzungen oder Benutzung dieser Module zu verstehen. In diesem Video werden euch in wenigen Minuten die Vorteile diese Module erklärt. Mit diesen Basics schaffst du es im Bereich der Schmuckfotografie ein Profi zu werden.

  • A-DEP = automatische Schärfentiefe
  • M = Arbeitsmodus (alles muss manuell eingestellt werden)
  • AV = optimale Verschlusszeit
  • TV = Blendenautomatik
  • P = Programmautomatik
  • Blitz – Aus Modus = für Re geeignet

Schummerlicht oder besser klare Raum-Beleuchtung?

Optimal für Schmuckfotos ist weißes, hartes Licht, welches eher diffus auf den Schmuck scheint. Blitzlicht würde Reflexionen und scharfe Schatten werfen und so die Aufnahme verschlechtern. Als Lichtquelle eignen sich dafür LED Lichter, LED Bänder oder Stromsparlampen. Auch Leuchtstoffröhren können über dem Schmuck postiert werden (bzw. dieser direkt unterhalb der Röhre). Ein Trick gegen Störquellen wie Spiegelungen oder Schlagschatten ist ein selbst gebastelter Lichtschacht. Dafür eignet sich eine weiße Kugel, am besten aus Plexiglas. Bekommt diese noch eine Öffnung in Objektivgröße, kann sie an der Kamera befestigt werden und so als Lichtschacht das Schmuckstück optisch gut isolieren. Dies allein verhindert aber nicht, dass unerwünschte Schatten die Fotografie stören. Deshalb sollte vorher in verschiedenen Kamerastellungen ausprobiert werden, in welcher Position Schatten am wenigsten über oder vor das Stück fallen. Auch leichte Schatten gilt es für die optimale Ausleuchtung zu vermeiden.

Professioneller Umgang mit Licht

Um einen besseren Einblick in die Welt des Lichts zu bekommen, solltest du dir das Video anschauen. Es sind 23 Lichtformer Grundlagen, die dir in diesem Clip schrittweise erklärt werden. Für eine etwas professionelle Schmuckfotografie das A&O.

Der optimale Hintergrund für eine gelungene Schmuckpräsentation

Schmuck soll funkeln, damit er noch edler wirkt. Sofern das Material eines Schmuckstücks eher glatt ist, beispielsweise das Leder an einem Lederarmband, eignet sich als Hintergrund ein dezent gefärbtes Seidentuch, welches gern mit ein paar weichen Falten arrangiert werden kann. Doch der Fokus bleibt stets auf dem Fotoobjekt, also dem Schmuck. Es gilt, dessen Details herauszuarbeiten, also Leder weich ins Licht zu setzen, Schmucksteine funkeln zu lassen oder Silberketten in den optimalen Glanz zu setzen.

Nahaufnahmen vor einem ansonsten neutral arrangierten Hintergrund vergrößern den Schmuck und zeigen auch feinste Gravuren oder die Besonderheiten einer Steinfassung. Anstelle eines dunklen Hintergrunds sind helle Umgebungen zu bevorzugen. Ist dies nach Raumbeschaffenheit nicht möglich, kann eine Schreibtischlampe aushelfen. Der Schmuck wird in diesem hellen Spot so präsentiert, dass auf der Fotografie die dunkleren Bereiche um den Shootingplatz herum gar nicht zur Geltung kommen. Auch wenn der Fokus auf dem Schmuck bleiben soll, habe ich hier noch einmal meine top Tipps für den optimalen Hintergrund aufgelistet.

  • dezenter, neutral arrangierter Hintergrund
  • glattes Schmuckstück = Seidentuch mit weichen Falten
  • helle Farben & heller Spot
  • Nahaufnahmen lassen Schmuck größer erscheinen und heben Besonderheiten hervor

Probier es selber aus – Sakis erklärt dir wie es funktioniert

Schmuckfotografie für Kataloge, Broschüren, Flyer oder Websites – Du brauchst jemanden der sich damit auskennt? In wenigen Minuten erklärt dir Sakis wie du gut und günstig Schmuckfotografie erlernst. Mit wenigen Hilfsmitteln kannst du, deinen Schmuck präsentieren. Falls du Lust hast, kannst du ebenso mit einem Photoshop Programm deine Fotos bearbeiten.

Tipps & Tricks – Bilder wie aus dem Juweliershop

Um Schmuck optimal für eine Fotografie in Szene zu setzen, gelten andere Regeln als beispielsweise bei der Portraitfotografie. Während dort Kontraste und Schatten spannende Bildwirkungen erzeugen, würde beides die Details eines Schmuckstücks nur stören. Am besten gelingen Schmuckfotos wie beim Juwelier, wenn das Foto-Objekt möglichst isoliert von anderen Schatten- und Lichtwirkungen aufgenommen und ein möglichst natürliches Tageslicht als diffuse Ausleuchtung genutzt wird.

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