Fotografieren lernen: Anfängerfehler vermeiden

Anfänger machen immer viele Fehler und das trifft auf das Fotografieren sowieso zu, was etwas gutes ist, da jeder aus Fehlern sehr viel lernen kann. Ein typischer Anfängerfehler ist es aber, sich ständig auf die Automatik wegen der besten Einstellung zu verlassen. So lernt der Anfänger gar nichts und seine Fotos werden auch nicht besser, sondern bleiben auf dem Level für Anfänger. Stattdessen sollte er die Automatik ausstellen und sich nach und nach selber mit der Bedienung vertraut machen, indem er sich Punkt für Punkt mit den verschiedenen Einstellungen und den Auswirkungen auf das Motiv beschäftigt. Das sind oftmals die ersten Schritte zu diesem faszinierenden Hobby.

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Anfängerfehler: Alles wahllos fotografieren, was einem vor die Linse kommt

Wer das Objektiv wahllos in die Natur hält und einfach nur drauf klickt, wird auch dementsprechende Bilder bekommen, die schlecht sind, wenn sie geschossen werden und in ein paar Jahren auch keiner mehr sehen will. Darin besteht der Unterschied zwischen dem bloßen Fotografieren um des Fotos willen und um die Kunst der Fotografie, denn gute Fotos machen Spaß beim Schießen. Und wenn sie nach fünf Jahren in einem Album wieder auftauchen, lassen sie die Urlaubsfreude wieder aufleben. Darum sollte sich jeder, der einen Auslöser bedienen will, auch vorher kurz überlegen, ob das Motiv es auch wert ist, von Dir abgelichtet zu werden.

Klar, die Fotos können bei der Digitaltechnik sofort gelöscht werden. Aber das Aussortieren von 1000 Fotos, von denen nur fünf zufällig gut sind, ist sehr mühsam und 200 Fotos auszusortieren von denen 100 gut sind, macht eben mehr Spaß. Das gilt sogar für eigentlich schöne Motive, die bei einem schlechten Bildaufbau gähnend langweilig aussehen können. Gerade bei besonderen Sehenswürdigkeiten ist ein guter, ein witziger oder origineller Einfall die Rettung, um ein Foto zu schaffen, dass Dich Dein Leben lang erfreuen wird. Für eine gute Bildkomposition muss etwas Spannung erzeugt werden, was nicht geht, wenn das Motiv genau mittig platziert ist.

Wird es etwas mehr nach links oder rechts geschoben, tritt eine leichte Spannung, ein Ungleichgewicht auf und das macht ein Fotos sehenswerter. Es gibt einige Faktoren dafür, über die sich jeder Anfänger informieren sollte, um bessere Fotos zu machen.

Photoshop: Radikale Aussortierung schlechter Bilder

Das Aussortieren von Bildern erfordert zwar etwas Mut, jedoch ist es ein guter Ansporn, um sich technisch weiter zu entwickeln. Zudem sollte jeder Fotograf so ehrlich zu sich sein und die schlechten Bilder auszusortieren, für die er später vermutlich kein Verständnis mehr haben wird. Manche Menschen glauben, seit es Photoshop gibt, braucht er keine guten Fotos mehr, da das Bildbearbeitungsprogramm alles retuschieren kann, wenn etwas schief geht.

Photoshop kann zwar viel, aber ein schlecht komponiertes Bild bleibt ein schlecht komponiertes Bild, egal, was der Anfänger damit anstellt. Neulinge glauben, dass ihre Bilder schlechter werden, wenn sie die Blitzautomatik abstellen. Aber das stimmt so nicht! In vielen Fällen kann ein Blitz das Foto eher ruinieren als es retten. Daher empfiehlt es sich, vor dem Knipsen von Fotos einmal durch den Sucher zu schauen und festzustellen, ob ein zugeschalteter Blitz überhaupt notwendig ist. Wenn nicht, dann sollte er besser ausgestellt werden. Auch bei Tieren ist es oftmals besser, sie ohne Blitz abzulichten, da diese über das plötzliche, grelle Licht schnell erschrecken.

Leider neigen Neulinge dazu, zu viele ihrer Erstlingswerke zu behalten. Darum sollten von Foto Touren oder Reise Trips mitgebrachte Fotos nur behalten werden, wenn sie wirklich gelungen sind. Also, vorher kurz überlegen, ob das Motiv wirklich einen Wert hat. Viele Anfänger haben keinen blassen Schimmer von dem besten Aufbau eines Bildes und ihre Fotos sind und bleiben auf die Dauer langweilig. Statt auf eine lange Bildbearbeitung zu setzen, wäre es sinnvoller, gleich Fotos von besserer Qualität zu schießen.

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