Beiträge

Eigene Wohnung kaufen – Ablauf, Kosten, Vor- & Nachteile

Sobald man in die erste eigene Wohnung zieht, heißt es für die Meisten: Miete, Miete, Miete. Jeden Monat geht man viele Stunden arbeiten, um den größten Teil letztendlich für die zum Monatsanfang fällig werdende nächste Miete auszugeben. Kein Wunder, dass viele junge Menschen sich mit dem Gedanken anfreunden sich möglichst schnell eine Eigentumswohnung zu kaufen.

Eigentumswohnung kaufen – Was beachten?

Der Kauf einer Immobilie bringt viele Vor-, aber auch Nachteile mit sich. Wenn das Wort Eigentum fällt, denken die meisten Menschen zuerst an das klassische Einfamilienhaus. Doch auch Eigentumswohnungen können eine interessante Alternative sein. Wenn du darüber nachdenkst, ob es für dich sinnvoll sein könnte dir eine Eigentumswohnung zu kaufen, dann solltest du bei diesem Artikel unbedingt bis zum Ende dran bleiben. Wir nennen dir nicht nur die Vor- und Nachteile für den Kauf einer Eigentumswohnung, sondern erklären dir auch die nötigen Voraussetzungen und den Ablauf.

Vorteile

Bevor man sich mit den Voraussetzungen und dem Ablauf beschäftigt, fragt man sich in der Regel erstmal: Welche Vorteile ergeben sich durch den Kauf einer Immobilie für mich? Die Antwort auf diese Frage hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.  Wenn du vorher in einer Mietwohnung gewohnt hast, dann ergeben sich folgende Vorteile für dich:

1. Geld im Alltag & Absicherung im Alter

Wenn du ausreichend Geld gespart hast, um dir eine Wohnung zu kaufen, dann bist du von den monatlichen Mietzahlungen befreit. Das heißt für dich sehr viel Geld mehr im Monat, das du für andere Dinge ausgeben kannst. Egal ob es der ein oder andere Urlaub, die Restaurant-Besuche, oder besondere Events sind, das Leben lässt sich ohne Mietzahlungen vielfältiger gestalten.

Wenn man seine Eigentumswohnung in Raten abbezahlt, freut man sich auf die Möglichkeit irgendwann sein hart erarbeitetes Gehalt zu sparen und für etwas anderes auszugeben. Meistens handelt es sich um einen Lebenstraum, der sich erfüllt werden soll, wie ein hochwertiges teures Auto, oder ein Ferienhaus.

Nicht selten ist die Situation älterer Menschen so, dass sie nachdem sie ein Leben lang hart gearbeitet haben und endlich Zeit für das Reisen haben, nicht genügend Rente bekommen, um sich ihre Träume zu erfüllen. Sollten sie in einer Eigentumswohnung leben, sind sie von der Mietlast befreit und können ihre Rente in schöne Dinge investieren.

  • keine monatlichen Mietzahlungen
  • Mehr Geld für schöne Dinge im Leben
  • Sparen für Lebenstraum
  • Absicherung im Alter – Rente für andere Dinge ausgeben

2. Keine Angst vor Problemen

Bist du Mieter einer Wohnung hast du immer damit zu rechnen, dass dein Vermieter deine Wohnung als Eigenbedarf anmeldet. Egal wie es zu der Situation kommt, für die aktuellen Mieter ist die Benachrichtigung oft ein Schock. Kein Wunder, denn diese Benachrichtigung bedeutet Stress. Schnellstmöglich muss eine neue Mietwohnung gefunden werden, die nicht nur bezahlbar ist, sondern bei der auch die Lage und weitere Kriterien stimmen.

Bist du allerdings Eigentümer musst du dich nicht mit solchen Sorgen befassen. Niemand kann dich rausschmeißen, denn du allein entscheidest wie lange du in deiner Wohnung bleiben möchtest. Selbst wenn du entscheidest, dass du auswandern möchtest, kannst du dies tun, deine Eigentumswohnung weitervermieten und somit gleichzeitig Geld verdienen.

  • Keine Angst vor Rausschmiss durch Vermieter
  • Geld verdienen durch Vermietung ist möglich

3. Entscheidungsfreiheit

Wenn es um die Gestaltung einer Mietwohnung geht, dann gibt es oft Regelungen, die durch die Vermieter von vorne herein festgelegt werden. Zwar ist es erlaubt die Wände zu streichen oder die Bodenbeläge zu wechseln, trotzdem darf nichts an der Bausubstanz verändert werden. Wenn du also eine Wand entfernen möchtest oder etwas umbauen lassen möchtest, dann ist das nicht ohne Weiteres möglich.

Sollte es sich allerdings um deinen Eigentum handeln, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst deine Wohnung so gestalten, wie es dir gefällt und dich rund um wohlfühlen.

  • Kreativität ohne Grenzen
  • hoher Wohlfühlfaktor

Nachteile

Trotz der vielen Vorteile ist es wichtig auch die negative Seite des Kaufs einer Eigentumswohnung zu betrachten. Hier haben wir zwei Nachteile für dich, die du für deine Entscheidung nicht außer Acht lassen solltest.

1. Verwaltungsaufwand

Eine Wohnung bedeutet Pflege. Egal, ob du selber in deine Wohnung einziehst, oder ob du dich entscheidest deine Wohnung zu vermieten. Ab jetzt gibt es keinen Vermieter mehr, der für die Instandhaltung der Wohnung verantwortlich ist. Das heißt, du musst dich um alles selber kümmern. Solltest du selber Vermieter sein, musst du immer ansprechbar für deinen Mieter sein. Für die Instandhaltung deiner Wohnung fallen zwangsweise Kosten an, die du begleichen musst.

  • Wohnung benötigt Instandhaltung
  • Vermieter muss für Mieter ansprechbar sein

2. Nachbarn

Ein großer Nachteil bei dem Kauf einer Eigentumswohnung sind die Nachbarn. Natürlich kann man das Glück haben die idealen Nachbarn zu haben, durch die man sich nie gestört fühlt und bei denen man sich immer freut ihnen das nächste Mal über den Weg zu laufen. Doch leider ist das nicht allzu oft der Fall. Wenn man Pech hat, ziehen nach dem Kauf der Wohnung Nachbarn ein, mit denen man nicht gut klar kommt. Leider hat man hier oft kein Mitbestimmungsrecht.

  • Keine Garantie für angenehme Nachbarn

Suche Eigentumswohnung: Privat oder Makler?

Wenn du dich dafür entscheidest, dich auf die Suche nach einer Eigentumswohnung zu machen, musst du dir vorher wichtige Fragen stellen. Eine dieser wichtigen Fragen ist, ob du dir deine Eigentumswohnung privat suchen oder einen Makler beauftragen möchtest. Viele verwerfen den Gedanken einen Makler zu beauftragen gleich wieder, weil davon ausgegangen wird, dass die Beauftragung eines Maklers automatisch mit hohen Kosten verbunden ist. In einigen Fällen ist das allerdings ein Irrglaube. Wenn du dich genauer mit den Vor- und Nachteilen der Beauftragung eines Maklers beschäftigen möchtest, haben wir einen interessanten Artikel für dich.

  • Immobilie vermieten oder verkaufen – So geht`s: Makler finden

Kosten für den Kauf

Doch wie setzen sich die Kosten für eine Eigentumswohnung eigentlich zusammen? Aus welchen Komponenten setzt sich der Preis, den man für eine Eigentumswohnung zahlt zusammen? Es gibt unterschiedliche Faktoren, die den Kaufpreis einer Wohnung beeinflussen. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Stadt. Handelt es sich um eine beliebte Stadt, in der viele Menschen wohnen wollen, oder handelt es sich eher um eine unbekannte kleinere Stadt? Je beliebter die Stadt, desto höher ist in der Regel der Immobilienpreis. Auch die Lage innerhalb der Stadt spielt eine Rolle. Direkt in der Innenstadt in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, Shops und inmitten des Trubels zu leben ist tendenziell teurer, als eine Wohnung am Stadtrand.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Zustand der Wohnung. Wann wurde die Wohnung das letzte Mal renoviert, welche Wert steigernden Elemente sind eingebaut? Sollten Schäden in der Wohnung vorhanden sein, wirkt sich das ebenfalls auf den Preis aus. Aus diesem Grund ist es immer sinnvoll die Innenräume einer Wohnung ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Insbesondere wenn man sich für eine Wohnung am Rand einer Großstadt entscheidet, ist es umso wichtiger, dass eine gute Verkehrsanbindung vorhanden ist. Ist dies der Fall und man kann mit einem Auto innerhalb kurzer Zeit in der Innenstadt sein, wirkt sich dies ebenfalls Wert steigernd aus.  Nicht jeder, der entschließt eine Eigentumswohnung zu kaufen, verfügt auch automatisch über ein Auto. Mal ganz abgesehen davon, dass viele ebenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, wenn das Auto Mal kaputt sein sollte. Auch eine gute Verkehrsanbindung sorgt dafür, dass der Wert deiner Immobilie steigt.

Auf dem Immobilienmarkt gibt es immer ortsübliche Preise, an denen sich ein Immobilienpreis orientiert. Je nachdem, wie viel ähnliche Immobilien in deiner Nähe wert sind, wirkt sich das ebenfalls auf den Preis aus. Wenn du also unbedingt eine Eigentumswohnung kaufen möchtest, aber nicht allzu viel Geld zur Verfügung hast, kann es sich lohnen in einer Region zu suchen, die nicht ganz so beliebt ist.

Wie du merkst, wirken sich die unterschiedlichsten Faktoren auf den Preis einer Immobile aus. Solltest du nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten haben, kannst du die Punkte durchgehen und überlegen, welche Punkte dieser Liste nicht ganz so wichtig für dich sind. Wenn du Kompromisse mit dir selbst eingehen kannst, könnte sich das positiv auf den Immobilienpreis auswirken.

  • Stadt
  • Gute Verkehrsanbindung
  • Ausgebaute Infrastruktur
  • Regionaler Immobilienmarkt
  • Zustand der Wohnung

Die Finanzierung einer Eigentumswohnung

Welche Finanzerungsmodelle gibt es eigentlich? Diese Frage ist besonders wichtig für diejenigen, die sich eine Eigentumswohnung kaufen möchten, aber nicht ausreichend gespart haben, um diese sofort zu bezahlen. Wir haben verschiedene Finanzierungsmodelle für dich gefunden, sodass du überlegen kannst, ob eine der Möglichkeiten für dich in Frage kommt. Die Experten von IHV klären dich auf: Eigentumswohnung Finanzierung.

Die beliebtesten Städte in Deutschland

Job oder Studium

Wohnungen werden überall gesucht. Am beliebtesten sind Eigentumswohnungen in den Großstädten Berlin, München und Hamburg. Kein Wunder, denn die meisten Menschen möchten gerne in einer der Großstädte leben. Hier haben wir ein Ranking für euch, das die 10 beliebtesten Städte beschreibt. Die norddeutsche Hafenstadt Hamburg gilt immer wieder als die beliebteste Stadt Deutschlands. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach Wohnraum nicht unbedingt gering ausfällt. Sowohl Mietobjekte betreffend, als auch Eigentumswohnungen sind hier äußerst gefragt. In Hamburg gibt es nicht nur die wunderschöne Alster, sondern auch die Speicherstadt und die HafenCity. Doch warum ist das eigentlich so? Wieso wollen alle am liebsten in den Großstädten wohnen?

Meistens ist es einer von drei Gründen, weshalb man sich entscheidet in eine dieser Städte zu ziehen. Einer dieser Gründe ist der Job oder das Studium. Es kann ganz schnell gehen. Auf einmal wird einem Job, der besser bezahlt wird in einer anderen Stadt angeboten und man steht vor der Frage: Soll ich umziehen und meine Heimatstadt verlassen? Für die meisten ist die Antwort klar, da ein besseres Gehalt das Leben ungemein verändern kann. Auf einmal hat man Geld für etwas, das man sich sonst nie erträumt hätte. Das Geld für einen zweiten Familienurlaub im Jahr, für ein neues Auto, oder auch für einen monatlichen Besuch im Kosmetikstudio.

Nach dem Abitur geht es fast allen Absolventen gleich: Raus aus dem gewohnten Umfeld und rein in ein neues Abenteuer. Auch wenn es für viele häufig nur ein Auslandsaufenthalt ist, der gewählt wird, andere entscheiden sich dazu das Studium in einer ganz anderen Stadt zu absolvieren. Denn wie kann man am besten selbstständig werden? Genau, indem man sich von den Eltern löst und lernt auf eigenen Beinen zu stehen. Oft ist es auch nicht nur das Abkapseln von den Eltern, dass einen dazu bringt für das Studium in eine andere Stadt zu ziehen, sondern manchmal wird der Wunsch-Studiengang nur in einer anderen Stadt angeboten, sodass man gezwungen ist umzuziehen.

Liebe

Ein weiterer Grund, der häufig für einen Umzug verantwortlich ist, ist die Liebe. Viele kennen es, der Partner ist gezwungen in eine andere Stadt zu ziehen, weil dort ein Jobangebot auf ihn wartet. Doch was ist das Grauen für die meisten Partnerschaften? Eine Fernbeziehung. Sehr schnell ist der Beschluss gefasst und man entscheidet sich den Partner zu begleiten. Die Suchen nach einer Mietwohnung oder auch Eigentumswohnung beginnt und stellt die meisten Paare vor eine schwere Aufgabe. Das neue Leben in einer der beliebtesten Städte Deutschlands beginnt.

Neues Leben

Viele hatten schon Mal die Situation. Nichts im Leben läuft so, wie man es sich vorgestellt hat. Der Job belastet einen zunehmend, alte Freunde stellten sich als falsche Freunde heraus und in der Liebe hat man immer nur Pech. Viele kommen dann zu dem Punkt, an dem sie sagen: Ein Neuanfang muss her. Alles, das einen mit dem alten Leben verbindet wird ersetzt, die Wohnung wird gekündigt, der Job wird gekündigt und der Kontakt zu alten Freunden und Bekannten wird komplett abgebrochen. Auch für einen Neuanfang wird gerne eine der beliebtesten Städte Deutschlands gewählt. Egal, ob Hamburg oder München die Suche nach einer Mietwohnung, einer Eigentumswohnung oder einem Haus stellt sich in diesen Städten besonders schwierig da. Nicht selten entscheiden sich deshalb viele dafür einen Immobilienmakler zu beauftragen. Welche Vorteile sich dadurch ergeben, erfährst du ebenfalls in diesem Artikel.

Ranking der beliebtesten Städte:

  1. Hamburg
  2. Dresden
  3. München
  4. Lübeck
  5. Freiburg
  6. Berlin
  7. Potsdam
  8. Trier
  9. Weimar
  10. Düsseldorf

Tipps: Schritt für Schritt zur Eigentumswohnung

Du hast die Vor- und Nachteile ausreichend abgewägt? Deine Entscheidung steht fest und du möchtest den Schritt wagen und dir eine Eigentumswohnung kaufen? Dann erfährst du jetzt den genauen Ablauf, damit du dich ausreichend vorbereiten kannst.

Da das Ausgeben einer Summe für eine Eigentumswohnung nicht mal eben so geschieht, sondern eine wichtige Entscheidung für das Leben darstellt, ist es wichtig, dass du dich ausreichend vorbereitest. Du solltest dir also also erst darüber klar werden, wie viel Geld du zur Verfügung hast und einen geeigneten Finanzierungsplan entwickeln. Es ist ratsam sich dafür an einen Profi zu wenden, da dieser dich über eventuelle Risiken aufklären kann.

  • Finanzierungsplan entwerfen

Sollte das Ergebnis dieser Beratung ausreichend gut sein, kann es los gehen und du kannst dich auf die Suche nach einer geeigneten Immobilie machen. Jetzt kannst du dich entscheiden: Möchtest du dich lieber privat auf die Suche nach einer Immobilie machen,  oder würdest du lieber einen Immobilienmakler beauftragen?

  • Immobilienmakler beauftragen
  • Immobilie finden und prüfen
  • Grundbucheintrag, Zahlung & Objektübergabe

Art der Wohnung – Die Unterschiede

Neubau oder Altbau?

Wer auf der Suche nach einer Wohnung ist, der beschäftigt sich auch mit der Frage, ob die Suche nach einem Altbau oder Neubau sinnvoller ist. Kennst du die Unterschiede zwischen einem Alt- und Neubau? Korrekt ist es so, dass alle Gebäude, deren Baubewilligung nach dem 30.06.1953 erteilt wurden, Neubauten sind. Dennoch gibt es noch viele andere Unterschiede. Das Besondere an Altbauten sind die hohen Räume, die imposanten Fassaden, große Fenster und Flügeltüren. Neubauten dagegen zeichnet eine moderne Gestaltung aus. Wir haben für dich die Vor- und Nachteile aufgelistet, sodass du dich schnell entscheiden kannst, was für dich besser geeignet ist.

Neubau – Vorteile

Wenn du dich für einen Neubau entscheidest profitierst du davon, dass du geringe Wohn-Nebenkosten zahlen musst, da die Wärmedämmung stark verbessert ist. Allgemein kann man sagen, dass für einen Neubau meistens auf die neuesten Technologien zurückgegriffen werden. Wenn du dich dazu entscheidest eine Immobilie neu erbauen zu lassen, hast du die Möglichkeit eigene Wünsche in die Gestaltung mit einfließen zu lassen.

Altbau – Vorteile

Einen der größten Vorteile eines Altbaus bemerkst du sofort, wenn du ein solches Gebäude betrittst. Ein Altbau mit einer schönen Fassade kann verzaubern. Du betrittst eine solche Wohnung und die Decke ist sehr hoch im Gegensatz zu Neubauten. Eine hohe Decke kombiniert mit einem imposanten Kronleuchter kann wirken wie eine kleines Schloss. Selbst, wenn du kein Interesse daran hast deine Altbau-Wohnung imposant zu gestalten, dann gibt es auch viele andere Möglichkeiten eine Altbauwohnung zu nutzen. Da die Decke so hoch ist, sind die meisten Räumlichkeiten insbesondere für besondere Hochbetten geeignet.

Tokio erleben: Reisetipps & Erfahrungsberichte von Adachi bis Taitō

Als eine der bekanntesten Metropolen im östlichen Asien ist Japans Hauptstadt Tokio so ziemlich jedem Menschen ein Begriff. Doch wie viele unterschiedliche Gesichter Tokio hat, erfährt man erst, wenn man selbst einmal dort gewesen ist. Im Stadtkern präsentiert sich die Stadt hell erleuchtet – von den vielen Reklametafeln, Billboards, Firmenlogos und Lichtern ist der Blick kaum abzuwenden – und lebendig. Überall sind Menschen, zielstrebig auf dem Weg zu Arbeit, Schule, Uni oder fröhlich zu den aktuellen Charts tanzend im U-Bahn-Schacht. Tai Chi in einem der zahlreichen Parks der Stadt, Straßenkünstler, Männer und Frauen in Kimonos, kleine Kinder im Panda-Kostüm – die Menschen in Tokio sind so facettenreich wie ihre Stadt. Lies hier mehr über Japans Metropolen Kyoto und Kobe.

Looking for a luxury property? New York, Los Angeles, Miami - Take a look at Lukinski: Luxury Realtor

+ AD + Do you know?

Tokio im  Wandel der Zeiten

In Tokio leben heutzutage über 9,5 Millionen Menschen, doch wenn man nur wenige Jahrhunderte zurückschaut, stand dort nichts als eine kleine Siedlung nebst Fischereihafen namens Edo. Übrigens: ihre Wurzeln reichen sogar bis in die Steinzeit zurück! Im 15. Jahrhundert wurde nahe der Siedlung eine Burg errichtet, historische Bedeutung erlangte die heutige Weltmetropole allerdings erst Ende des 16. Jahrhunderts, als Shogun Tokugawa Ieyasu Siedlung und Burg in Besitz nahm und wenige Jahre später im Jahre 1603 zur Hauptstadt seines Shogunats bestimmte. Als Shogunatssitz unterlief die Stadt Edo zahlreiche Wandel und Veränderungen, bis Mitte des 19. Jahrhunderts Kaiser Mitsuhito von Kyoto aus umsiedelte und die Stadt – mittlerweile Wohnort von etwa 1 Million Einwohnern – in die “kaiserliche Residenzstadt im Osten” umbenannte, also Tokio. Mittlerweile ist Tokio eine richtige Kulturmetropole mit zahlreichen Theatern, Museen und Parkanlagen, und doch hat sie ihren Ursprung nie vergessen. So reihen sich neben die zahlreichen modernen Gebäudeblöcke, die in den Himmel ragen, überall auch historische Gebäude und Tempelanlagen. Es ist eine ungewöhnliche und einzigartige Harmonie zwischen Moderne und Antike, so typisch für Tokio, und spiegelt sich auch in den beiden größten und bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wieder: dem alten Kaiserpalast und dem Tokio Tower mit 333 Meter Höhe.

Drohnenflug – Sight Seeing über den Dächern Tokios

Tokios 23 Stadtbezirke und ihre Besonderheiten

Adachi – beeindruckt mit großer Senju-Brücke

Ein kleiner Bezirk im Norden Tokios. Bedeutsame Sehenswürdigkeit ist die große Senju-Brücke, die die einzelnen Gebiete innerhalb des Bezirks miteinander verbindet.

Arakawa – direkt am Flussufer des Arakawa

Dieser Bezirk ist benannt nach dem gleichnamigen Fluss.

Bunkyō – Standort der erstklassigen Universität Tokio

Der Bildungsbezirk Tokios mit zahlreichen Bildungseinrichtungen und Sehenswürdigkeiten, u. a. der Universität Tokio und dem Tokyo Dome.

Chiyoda – von Kaiserpalast bis Sega World

Der Regierungsbezirk und Hauptsitz zahlreicher Großunternehmer. Hier befinden sich der Kaiserpalast, die alte Burg Edo und viele andere historische Gebäude. In Chiyoda gibt es zudem auch das berühmte Vergnügungsviertel Akihabara, Herz des japanischen Elektrohandels und DIE Anlaufstelle für alle Fans von Videospielen, Anime und Manga – die Sega World mit acht Stockwerken ist nur ein Beispiel von vielen. Cosplay-Cafés und Fantreffen sind hier an der Tagesordnung und die letzten Feiernden verlassen Akihabara oft erst am nächsten Morgen wieder. Chiyoda ist einer der bevölkerungsärmsten Bezirke Tokios, allerdings finden sich hier tagsüber die 20-fache Menge an Arbeitern und Pendlern ein!

Chūō – ausgedehntes Shopping in Ginza

Eines der Hauptgeschäftszentren von Tokio inklusive der Prachtmeile Ginza (DEM Shopping- und Vergnügungsviertel in Tokio!) und dem berühmten Tsukiji-Fischmarkt.

Edogawa – Geburtsort von Trend-Musiker Kazuya Kamenashi

Benannt nach dem nahe gelegenen Fluss und Heimatstadt von Kazuya Kamenashi, Mitglied der erfolgreichen J-Pop-Band KAT-TUN.

Itabashi – medizinische Vorreiter der Nihon-Universität

Der Industriebezirk Tokios mit Geschäftsviertel im Norden und vier großen Universitäten, u. a. die medizinische Fakultät der Nihon-Universität

Katsushika – Wohnort von über 400.000 Japanern

Dieser Bezirk war ursprünglich ein Zusammenschluss aus mehreren Dörfern und Kleinstädten und stellt nun hauptsächlich Wohnraum für die Bevölkerung Tokios.

Kita – attraktiv für Jung & Alt: der Asukayama-Park

Dies ist zwar einer der kleinsten Bezirke Tokios, doch mit 80% reiner Wohnbevölkerung auch einer der bevölkerungsreichsten. Neben dem Umlegebahnhof Akabane befindet sich hier der erste öffentlich zugängliche Park Tokios, der Asukayama-Park.

Kōtō – weltbedeutende Ausstellungen in der Tokyo Big Sight

Ein Bezirk, der zum Großteil durch Neulandgewinnung erbaut wurde, und Standort der internationalen Ausstellungshalle Tokyo Big Sight sowie der Toyko Gate Bridge.

Meguro – voller Diplomaten & Botschaften

Eine Kombination aus reinem Wohngebiet und Diplomatenviertel. Hier ist der Sitz zahlreicher internationaler Botschaften, besonders der westasiatischen Länder sowie Afrikas, aber auch das Honorargeneralkonsulat Islands.

Minato – Tokyo Tower, Tokyo Midtown & Roppongi

Hier finden sich neben einer Vielzahl von Bildungseinrichtungen auch einige Sehenswürdigkeiten wie der Tokyo Tower und der Hochhauskomplex Toyko Midtown mit den höchsten Wolkenkratzern der Stadt sowie das Luxusviertel Roppongi. Weiterhin ist Minato Sitz der Tech-Konzerne Sony, Toshiba und NEC Corporation.

Nakano – unterteilt in 18 einzelne Viertel

Dieser Bezirk setzt sich aus 18 Stadtvierteln zusammen und wird durch mehrere Flüsse geteilt. Nakano ist zwar an das U-Bahn-Netz angebunden, hat aber keine eigene Autobahn.

Nerima – über hundert Jahre Karussell

In diesem Bezirk finden sich hauptsächlich Wohngebäude und einzelne Parks. Im Vergnügungspark Toshima-en kann man das älteste noch betriebene Karussell der Welt bestaunen – es wurde 1910 in New York erstmalig in Betrieb genommen!

Ōta – Tempelanlage Homon-ji aus dem 13. Jhd.

Dies ist der flächengrößte Bezirk Tokios und nach Einwohnerzahl der drittgrößte. Hier findet sich auch der berühmte Homon-ji, ein buddhistischer Tempel aus dem 13. Jahrhundert.

Setagaya – Luxusbezirk mit über 800.000 Bewohnern

Dies ist mit Abstand der bevölkerungsreichste Bezirk der Stadt. Von den über 9 Millionen Einwohnern Tokios leben über 800.000 hier in Setagaya. Es ist eines der teureren Wohngebiete mit etwa 60% reiner Wohnbebauung. Der Carrott Tower mit einer Höhe von 124 Metern befindet sich ebenfalls hier.

Shibuya – Shopping & Spaß in Shibuya

Das Vergnügungsviertel Shibuya ist Teil des gleichnamigen Bezirks. Die Einkaufsstraße Senta-gai ist eine der beliebtesten Einkaufsmöglichkeiten für Tokios junge Bevölkerung. Die weltweit bekannte Statue des Shiba Inu Hachiko steht direkt vor dem Bahnhof Shibuya. Übrigens: aufgrund der Masse an Informationstechnik-Firmen wird Shibuya im Volksmund oft auch Bit Valley genannt!

Shinagawa – 6.000 Hotelzimmer in Bahnhofsnähe

Eine Vielzahl von Universitäten und Firmensitzen findet sich hier in Shinagawa. Besondere Aufmerksamkeit erlangt der Bezirk jedoch aufgrund der in Tokio höchsten Konzentration von Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten, allein 6.000 Zimmer rund um den Bahnhof Shinagawa!

Shinjuku – größer, schöner, besser

Der Bahnhof Shinjuku ist in Tokio besonders hervorzuheben: er ist einer der Bahnhöfe mit dem höchsten Passagieraufkommen weltweit! Aber auch sonst ist in Shinjuku alles größer, besser oder erfolgreicher: das wichtigste Kommerz- und Verwaltungszentrum Japans befindet sich hier, ebenso der größte Einkaufsdistrikt in ganz Japan, das größte und älteste Vergnügungsviertel Japans… Yayoi Kusama, eine der bedeutsamsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit, ließ hier ihr eigenes Yayoi Kusama Museum errichten. Übrigens: Shinjuku unterhält eine Partnerschaft mit dem Bezirk Dongcheng in Peking sowie dem Bezirk Mitte in Berlin.

Suginami – Bildung in über 100 Einrichtungen

Dieser Bezirk ist überwiegend Wohngebiet mit nur vereinzelten Industrieansiedlungen. Es gibt hier insgesamt 47 Grundschulen, 32 Mittelschulen, 21 Oberschulen, 6 Universitäten und 11 Bibliotheken!

Sumida – Sumo & Sumida Hokusai

Auch in Sumida leben überwiegend Menschen. Es gibt hier einige Museen, darunter auch das architekturästhetische Sumida Hokusai Museum sowie die Ryogoku Kokugikan Sumo Hall.

Toshima – International in Tokio

Dieser Bezirk besteht etwa zu 47% aus Wohngebiet, dazu kommen öffentliche Plätze und einige Handelsunternehmen. Mit einer nicht-japanischen Bevölkerung von etwa 15.500 Menschen ist Toshima einer der internationalen Bezirke Tokios. Auch hier finden sich einige Bildungseinrichtungen, darunter auch die Musikhochschule Tokio.

Taitō – Sumidagawa-Hanabi, das größte Feuerwerksfest

In Taito befinden sich die Vergnügungsviertel Asakusa und Ueno. Für Kultur und Unterhaltung findet hier jeder das Richtige, sei es das Nationalmuseum für westliche Kunst, das Daimyo Clock Museum oder der Ueno-Zoo. Zudem wird in Taito gern gefeiert, das Sumidagawa-Hanabi, größtes Feuerwerkfest Japans, und das Sanja-Matsuri finden beide jährlich hier statt.

Der Reiseführer für Tokio

Holidays Extras Travel Guides erklärt, wie man am einfachsten und bequemsten nach Japan reist und welche Sights und Attraktionen beim ersten Besuch in Tokio nicht fehlen dürfen.

Die Tokyo Metro – verewigt auf einem Nike-Sportschuh

Nike hat sich bei der Design-Kreation der neuen Air Max Serie von den großen Metropolen der Welt Inspirationen eingeholt. Das labyrinth-artige Schienennetz der Tokyo Metro findet sich im Modell „Tokyo Maze“ wieder und ist ebenfalls namensgebend für den neuen Sportschuh.

Luxusleben Tokio – die teuersten Wohnungen der Welt

Das Leben in Tokio ist eine kostspielige Sache – besonders die Wohnungspreise sind horrende, gibt man sich nicht mit dem absoluten Minimum zufrieden. In Ginza beispielsweise kann man für eine 13m² große Wohnung durchaus an die 800,00 Euro monatlich rechnen, für 50m² in Shibuya sogar zwischen 2.500,00 Euro und 3.000,00 Euro im Monat und in Akihabara ist eine Monatsmiete von 1.200,00 Euro für eine 35m² große Wohnung ein richtiges Schnäppchen!

Zwischen Leistungsdruck und später Rente

Die Menschen in Tokio sind vielleicht gerade deshalb besonders ambitioniert. Ansprüche an akademische und berufliche Leistungen sind hoch, was vor allem die Kinder immer wieder deutlich zu spüren bekommen. Man muss fleißig sein, und später hart arbeiten, damit die eigenen Kinder es einmal besser haben werden. Allein der Faktor öffentliche Schule oder privates Institut beeinflusst die zukünftige Karriere maßgeblich. Der Erwartungsdruck, dem die Menschen hier ausgesetzt sind – im Privaten wie auch im Gesellschaftlichen – lässt alle von morgens früh bis abends spät arbeiten, eine 40-Stunden-Woche plus 40 Überstunden pro Monat ist hier der Standard und ein Feierabend ach 23:00 Uhr keine Seltenheit. Dies beeinträchtigt die Gesundheit der Japaner sehr, zudem die Menschen erst sehr spät – mit 67 Jahren – in Rente gehen, doch dennoch werden Japaner im Schnitt deutlich älter als irgendwo sonst auf der Welt.

Kreativer Ausbruch von Gegensätzen

In diesem Kontext ist es verständlich, dass die Menschen in Tokio zuweilen etwas unterkühlt wirken – wie die Ameisen treibt es sie von einem Ort zum nächsten, immer zielstrebig, immer fokussiert – wie Rädchen in einem Getriebe. Für ein nettes Lächeln oder eine Entschuldigung bleibt da keine Zeit und die notwendige Energie dafür wendet man lieber auf noch mehr Arbeit an. Dennoch ist der Lifestyle gerade in Tokio auch kontrastreich, bunt, laut und schrill. Es gibt nichts, was es nicht gibt – und was es nicht gibt, wird vermutlich hier erfunden! Dieses Prinzip spiegelt sich in der Musik, in der Kunst und ganz besonders natürlich auch in der Mode wieder. Von eleganten Frauen und Männern in Kimonos über puppenhafte Lolitas mit Spitzenschirm gegen die Sonneneinstrahlung bis hin zu jungen Männern in schrillen Designeranzügen und farbenfroher Streetfashion – Hauptsache ist, man fällt auf. Daneben gibt es aber natürlich auch die ganz normalen Anzug- und Kostümträger sowie die Schüler und Studenten in ihren einheitlichen Uniformen – ein insgesamt teilweise surrealer Mix, besonders, wenn dann auch noch Spiderman und Sailor Moon um die Ecke spazieren, dicht gefolgt von einem Erwachsenen im Pikachu-Kostüm.

Eindrücke von Style ID: Tokyo Fashion Week A/W 18/19

Ein kurzer Eindruck von der letzten Fashion Week in Tokyo mit Designs für die Herbst-Winter-Kollektion des Jahres.

Designer Tokio

Dice-K mit seiner Brand GlamHate ist ein Paradebeispiel für einen Jungdesigner aus Tokio, der den Begriff Mode für sich selbst noch einmal ganz neu definiert und Elemente aus GlamRock, Vampirismus und Lady Gaga’s Bühnenoutfits aufgreift. Seine aktuelle Kollektion VAMPYRE läuft seit einigen Wochen und richtet sich gezielt an die Jugendszene Japans.

Tokio – überwältigend und wunderschön

Insgesamt ist Tokio definitiv eine Reise wert – man sollte nur ausreichend Zeit einplanen, um die ganzen unterschiedlichen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. In sieben Tagen schafft man nicht einmal ein 100stel von dem, was die Weltmetropole zu bieten hat! Zum Glück gibt es ein ausgefeiltes und 100% zuverlässiges Schienennetz, das einen in kürzester Zeit von einem Bezirk in den anderen transportiert. Nur zur Rushhour ist es in der Tokio Metro kaum auszuhalten, Berührungsängste und Klaustrophobie sollte man daher keine haben. Als Alternative gibt es neben den Nahverkehrszügen der Metro dann aber auch noch die Shinkansen, die berühmten japanischen Hochgeschwindigkeitszüge mit einem Streckennetz quer durch Japan und einer beeindruckenden Höchstgeschwindigkeit von bis zu 320km pro Stunde. Aomori, Kyoto, Osaka, Yokohama und Sapporo und viele andere Städte sind somit nur noch einen Katzensprung entfernt.

Mehr über Japan: Reise Tipps für Urlaub oder Wochenende

Tokyo ist natürlich nicht die einzige wunderschöne Stadt in Japan. Das Land der aufgehenden Sonne hat noch einige andere aufregende, farbenfrohe und modische Städte mit unvergesslichen Sehenswürdigkeiten und Events zu bieten. Mehr rund um das Thema Japan haben wir natürlich für dich bereits zusammengestellt:

+

Looking for a luxury property? New York, Los Angeles, Miami - Take a look at Lukinski: Luxury Realtor

+ AD + Do you know?

Zahnbegradigung mit Invisalign – der Ablauf der Behandlung

Die Behandlung mit Invisalign Schienen bietet viele Vorteile besonders im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungssystemen. Aber wie läuft eine Behandlung mit Invisalign Schienen überhaupt ab? Gibt es eine Nachbehandlung, wie viele Praxistermine sind nötig und wie werden die Schienen gewechselt?

Invisalign Schienen – Schritt für Schritt zu geraden Zähnen

Das Prinzip der Invisalign Schienen basiert auf dem Gedanken, die Zahnbewegung Schritt für Schritt zu ermöglichen. Daher werden verschiedene Schienen für die Behandlung benötigt. Jede neue Schiene kommt dem Endergebnis ein Stück näher, wodurch die gewünschte Zahnbewegung realisiert wird. Zahnärzte für Invisalign sind spezialisiert auf die Behandlung und in ganz Deutschland vertreten. Wie die Behandlung aussieht und wie auch du zu schönen, geraden Zähnen kommen kannst, erfährst du jetzt!

Das Beratungsgespräch – alle wichtigen Informationen für deine Behandlung

Eine ausführliche Beratung und Aufklärung im Bereich der Invisalign Technologie ist wichtig, damit die Kunden wissen, was sie erwartet und was die Technik alles kann. Von Attachments, bis hin zum Einsetzten der Schienen und der Technik die dahintersteckt, wird hier alles erklärt und alle Fragen beantwortet. Die Experten erklären alle Schritte direkt am Modell, sodass alle Kunden sich direkt ein Bild von dem Material und dem Aussehen der Schienen machen können.

Beim ersten Beratungsgespräch kann ein kostenloser Scan mit dem iTero durchgeführt werden. Dieser zeigt eine grafische Abbildung des Gebisses in seinem aktuellen Zustand. Das System errechnet anschließend anhand der aufgenommenen Daten, wie die Behandlung verlaufen würde. Die Kunden können also beim ersten Termin einen direkten digitalen Vorher-Nachher Vergleich ansehen und das mögliche Ergebnis bewundern.

Der iTero Scan dient auch als Grundlage, um die Dauer und die Kosten der Behandlung abzuschätzen. Diese Daten hängen nämlich maßgeblich von den Zähnen und dem Grad der Zahnfehlstellung ab. Entscheidet sich der Kunde für  die Behandlung, können die Schienen direkt auf Basis der Daten aus dem Scan bestellt werden. Die Behandlung kann also direkt losgehen.

Der Praxistermin – Attachements und die ersten Schienen

Wenn die Schienen erst einmal bestellt sind, dauert es nicht lange, bis diese in den USA gefertigt und zu den Experten nach Deutschland geschickt werden.

Der zweite Praxistermin ist für das Anbringen der Attachments und das erste Einsetzten der Schienen gedacht. Die Attachments sind kleine, Zahnfarbene Noppen, die an bestimmten, individuell ausgerechneten Punkten der Zähne angebracht werden. Sie dienen als Anker für die Invisalign Schienen. Die transparenten Schienen können sich an diesen Ankern ‚festhalten‘ und somit auch starke Zahnbewegungen ermöglichen. Das Anbringen dauert nicht lange und ist auch für den Patienten nicht schmerzhaft. Durch die dezente Farbe, fallen die Attachments auf den Zähnen fast gar nicht auf.

Sind die Attachments erst einmal angebracht, kann die erste Schiene auch schon eingesetzt werden. Einer der Experten zeigt, wie die Schienen am besten herein gemacht und wieder herausgenommen werden. Wenn alles gut klappt, bekommt der Kunde direkt einen Satz an Schienen mit, denn diese müssen nun je nach Behandlungsplan alle 1-2 Wochen gewechselt werden.

Der Alltag – die Behandlung mit durchsichtigen Schienen

Die transparenten Schienen lassen sich relativ leicht in den Alltag integrieren. Sie sollten im Idealfall 22 Stunden pro Tag getragen werden. Essen und Trinken ist mit den Schienen nicht möglich, außer es handelt sich um Wasser. Nach jedem Essen sollten die Zähne erst wieder gereinigt werden, bevor die Schiene wieder eingesetzt wird, um Verfärbungen zu vermeiden. Mindestens Zweimal täglich sollten auch die Schienen selbst gereinigt werden und das am besten mit einer Zahnbürste und etwas Zahnpasta. Sport ist mit den transparenten Schienen kein Problem! Sie wirken sogar schützend für die Zähne. Die Invisalign Schienen schränken die Patienten nicht ein und ermöglichen eine angenehme Integration in den Alltag.

Das Sprechen wird von der Schiene nicht beeinträchtigt. Die Gewöhnungszeit ist hier sehr kurz, da sich der Mund schnell an das dünne Stück Plastik gewöhnt. Mit der Schiene erhält jeder Kunde eine Aufbewahrungsdose für die Schienen, um sie während dem Essen gut zu verstauen und auch Unterwegs keine Probleme mit der Schiene zu haben. Schmerzen sind während der Behandlung nicht üblich. Viele Patienten berichten von einem leichten Druck, den die Schiene auf die Zähne ausübt.

Die Kontrolltermine – neue Schienen für die Behandlung

Je nachdem wie lange die Behandlung dauert und wie viele Schienen benötigt werden, gibt es mehr oder weniger Kontrolltermine. Bei diesen wird lediglich nachgeschaut, ob die Zahnbewegung dem Tempo der Behandlung mithält und ob die Zähne bereit für ein neues Paar Schienen sind. Bei diesen Kontrollterminen erhalten die Patienten ebenfalls ein neues Set an Schienen, für den nächsten Abschnitt der Behandlung.

Bei leichten Zahnbegradigungen mit kurzer Behandlungsdauer sind teilweise keine Kontrolltermine nötig und die Patienten erhalten direkt beim Einsetzten der Attachments alle für die Behandlung benötigten Schienen. Wie viele Schienen für die Behandlung benötigt werden und wie viele mit nach Hause genommen werden können müssen die Experten jedoch individuell je Patient und Zahnfehlstellung beurteilen.

Die Nachkontrolle – Nachbehandlung und langfristige Ergebnisssicherung

Sobald die Behandlung mit den gesamten Schienen abgeschlossen ist, steht ein erneuter Praxisbesuch an. Bei diesem Termin wird das Ergebnis mit dem Idealergebnis abgeglichen. Sollten noch Unstimmigkeiten zu finden sein oder sollte der Kunde nicht zufrieden sein, bieten fast alle Zahnärzte kostenlose Nachbehandlung mit einem weiteren Set Schienen an.

Sollte das Ergebnis zufriedenstellend sein, bzw. die Nachbehandlung abgeschlossen ist es möglich durch einen Retainer das Ergebnis nachhaltig zu sichern. Diese Maßnahme ist besonders bei Patienten sinnvoll, die eine große Zahnveränderung durchgemacht haben. Die Sicherung des Ergebnisses sollte in diesem Falle umso mehr gegeben sein. Ein Retainer gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ein Beispiel ist ein paar Schienen, die den momentanen Stand der Zähne wiederspiegeln. Dieses Paar wird nur nachts vom Patienten getragen, um somit eine erneute Verschiebung der Zähne in die falsche Richtung zu vermeiden. Welcher Retainer der geeignetste für jeden Patienten ist, muss jedoch im individuellen Fall bestimmt werden. Beim letzten Termin in der Praxis werden natürlich die Attachments noch entfernt. Diese werden nun nicht länger benötigt.