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Jeremy Meeks: Bad Boy mit blauen Augen wird Supermodel

Das Model mit den eisblauen Augen und dem Bad Boy Image. Jeremy Meeks hat in seinem Leben viele falsche Entscheidungen getroffen. Doch ins Modelbuisness einzusteigen war sicherlich keine davon. Der einstige Häftling lässt seine kriminelle Vergangenheit 2014 hinter sich und unterschreibt einen Modelvertrag. Der Start einer Karriere, die die traditionelle Modebranche auflockerte. Der Bad Boy, dessen Mug Shot um die Welt ging kann aber auch anders. Als liebevoller Vater bewegt er sich mittlerweile in Hollywoodkreisen, kann Promies zu seinen engsten Freunden zählen und führte die ein oder andere öffentliche Beziehung. Wenn das Leben dir eine zweite Chance gibt, dann nutz sie.

Der schönste Häftling der Welt

Millionen junge Frauen und Männer träumen von eine Karriere in der Modelbranche und opfern dafür einiges. Über zehn Jahre Gefängniserfahrung, ein tätowiertes Gesicht und eine Drogenvergangenheit gehören jedoch sicherlich nicht in das Portfolio eines Models. Die Set Card von Jeremey Meeks sieht auch aus wie die eines Supermodels. Der Amerikaner wurde 2014 rein zufällig zur Internetberühmtheit und ergatterte noch während er eine Haftstrafe absaß einen Modelvertrag. Wie das möglich ist? Meeks Karriere beginnt mit einen harmlosen Polizeifoto, welches ein Polizist nach der Verhaftung des damals 30 Jährigen auf Facebook postete. Das Foto ging viral und schnell forderte tausende Menschen weltweil Jeremy Meeks Entlassung. Gebt dem Schönling einen Modelvertrag heißt es.

Kriminelle Vergangenheit: Drogen, Waffen, Bandenkriege

Doch seine stechenden, blauen Augen und der kühle Blick können nicht über eine schreckliche Vergangenheit, getrübt von Drogen und Gewalt hinwegtäuschen. Meeks Kindheit ist gezeichnet von Kriminalität und Bandenkriegen. Noch während seine Mutter mit ihm schwanger war nimmt sie Heroin und sitzt mehrere Strafen im Gefängnis ab.  Als sich seine Mutter nicht mehr um ihn kümmern kann, zieht er zu seiner Schwester Leanna. Doch auch sie kann dem Jungen keine behütete Kindheit schenken. Die falschen Freunde und ein gestörtes Familienumfeld leiten den damals 15 Jährigen früh in die Bandenkriminalität. Während seines Leben soll Meeks angeblich bereits fünf Mal angeschossen worden sein.

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Zweite Chance: Modelkarriere, Promifreunde

Im Jahr 2014 saß Jeremy Meeks eine 27 monatige Haftstrafe wegen illegalem Waffenbesitz ab, als ein Polizist sein Foto auf Facebook veröffentlichte. Danach ging alles ganz schnell. Tausende Fans wandten sich an den Bad Boy und lobten ihn in den Modelhimmel. Aufgrund dieser überraschenden Reaktionen gab ein Richter Meeks eine zweite Chance und verkürzte sein Haftstrafe. Noch während er seine letzten Monate im kalifornischen Gefängnis absaß unterschrieb Meeks einen Modelvertrag mit der angesagten Agentur White Cross Management. Ab jetzt sollte alles anders werden. Der Junge, dem nie Beachtung geschenkt wurde, von der Familie ignoriert, sollte eine beispielhafte Karriere erwarten.

Markenzeichen Bad Boy

Die kriminelle Bandenkarriere Meeks zwar hinter sich aber das Image des Bad Boys verfolgt ihn auf ewig. Ein Lächeln des heute 36 Jährigen lässt sich nur schwer einfangen und auch sein gesamtes Erscheinungsbild lassen den ein oder anderen aufhorchen. Dennoch ist er eines der best gebuchten Male Models des Jahrhundert. Der nette Junge von Nebenan wird vergebens bei Jeremy Meeks gesucht. Aber das ist es auch nicht was die Labels von heute suchen. Ständig auf der Suche nach neuen, interessanten Menschen revolutioniert Meeks die Welt der Schönen und Reichen. Mit seinem Aussehen und seiner kriminellen Vergangenheit stößt er Türen ein und zeigt wie es auch unkonventionell geht. Doch wie viel Bad Boy steckt noch immer in dem Ex-Knacki? und hat er wirklich seine ganze kriminelle Energie abgelegt?

Vom Verbrecher zum Model

Schau dir im Video genauer an wie es der ehemalige Häftling Jeremy Meeks auf die Laufstege in Mailand und Paris geschafft hat.

Nach zwei gescheiterten Beziehungen endlich die große Liebe?

Auch wenn Meeks in seiner Leben oft die falschen Entscheidungen traf und er sicherlich keine Bilderbuchkindheit vorweisen kann, beweist er als liebevoller Vater zweier Kinder, dass es auch anders geht. Zehn Jahre waren er und Melissa Meeks und Paar bis sie sich 2018 von dem Newcomer Model scheiden ließ. Das Paar hat einen elf Jahre jungen Sohn, namens Jeremy Junior, den Meeks stolz auf seinen Social Media Kanälen präsentiert. Kurz darauf wurde eine Liaison zwischen Topshop Erbin Cloe Green, Tochter von Philip Green und dem Model bekannt. Auch wenn die Beziehung nur ein Jahr hielt, brachte sie 2018 einen weiteren Sohn, Jaydon Meeks Green hervor.

Beziehung mit Reality Tv Star Jessica Rich?

Nach zwei gescheiterten Beziehungen wurde es lange Zeit ruhig um den Bad Boy. Bis jetzt. Seit einigen Wochen verbreiten sich Gerüchte, das Model hätte etwas mit Reality TV Sternchen Jessica Rich (35). Zwar äußerte sich weder Jessica noch Jeremey bislang zu den Gerüchten, jedoch wurden sie bereite des Öfteren sehr vertraut zusammen in Los Angeles gesichtet. Ob Freundschaft oder Romanze, eine Liebesgeschichte mit Happy End sei dem einstigen Bad Boy gegönnt.

Referenzen

Nachdem Meeks 2014 einen Modelvertrag unterschrieb, konnte er sich vor Aufträgen kaum retten. Jeder wollte mit dem besonderen Mann zusammenarbeiten. Nach einigen Kampagnen und Shootings feierte er schließlich 2017 sein Laufstegdebut auf der New York City Fashion Week. Dort lief er unter anderen für Philipp Plein und Tommy Hilfiger. Außerdem schaffte es der Bad Boy bereits auf die Cover diverser Modemagazine wie das Preme Magazine. Mit seinen rund 1,6 Followern auf Instagram teilt er seine Geschichte, verarbeitet seine Vergangenheit und präsentiert sich als stolzer Vater. Zudem setzt er sich aktiv für die Black lives matter Bewegung ein. Nun versucht der sich der ehemalige Knacki auch in Hollywood. In eine neuen Thriller versucht er sich als Schauspieler. Viel ist zwar noch nicht zu seiner zukünftigen Rolle bekannt, jedoch würde ihn die Rolle als Schurke bestimmt gut stehen.

  • Fashion Concept GmbH: gemeinsame Kollektion (2019)
  • Tommy Hilfiger
  • Philipp Plein

Was macht ein Supermodel aus?

Supermodels wie Eva Herzigová oder Heidi Klum erfüllen in vielerlei Hinsicht die (äußerlichen) Klischees eines Models. Die perfekten Maße, reine Haut und volles Haar. Doch das Supermodel wie es früher existierte, gibt es heute nicht mehr. Die Ansprüche an das Model, wie es auszusehen hat, generell wie es in der Welt agiert haben sich geändert. Herzigová zum Beispiel geht sogar noch einen Schritt weiter und bezeichnet die Aktivistin Greta Thunberg als Supermodel. Der Stellenwert eines Models und dessen Definition befinden sich an einem Wendepunkt. Ein Model ist nicht mehr nur eine leere Leinwand, sondern eine Person mit Stimme.

„Models bekommen heute mehr Beachtung für das, was sie sind – und was sie sagen“, sagte Eva Herzigová (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Influencer Marketing

Auch Supermodels wie Eva Herzigová, Heidi Klum oder Naomi Campbell nutzen im Zeitalter von Instagram und Facebook die Möglichkeiten der digitalen Präsentation. Durch geschickte Posts und eine überlegte Marketingstrategie gewinnen sie an Beachtung sind als Influencer bekannter denn eh und je.  Das Wort Influencer ist keine moderne Erfindung des Marketings, sondern ein seit Jahrtausenden funktionierendes Geschäftsmodell, auch bekannt als „Empfehlungsmarketing„. Eine Empfehlung bedeutet, dass Menschen (mit Einfluss) auf andere Personen wirken, durch positive Meinungsbildung. Personen die die Empfehlung erhalten, werden sich in der Regel auch daran halten, ist die Kaufbereitschaft einmal gegeben.  Ziel eines erfolgreichen Marketings ist es einer zuvor bestimmten Zielgruppe Produkte oder Dienstleistungen durch interessante und kreative Inhalte näherzubringen und die Zielgruppe zum handeln zu bewegen.

Virtuelle Influencer: Die Zukunft von morgen?

Lil Miquela, Zoe, Ella, Bermuda, Daisy Page, Shudo. Was haben diese sechs Personen miteinander gemeinsam? Sie sind erfolgreiche Influencer und Models auf Instagram und Co. Sie gelten als die Neuentdeckung in den Sozialen Medien. Aber was macht sie so besonders? Sie sind nicht lebendig. Die Pixel-Geschöpfe existieren nur online und führen so den ein oder andren hinters Licht. Ihre ganzes Erscheinungsbild wirkt so real, dass sogar große Modemarken die Influencer für Shootings und Modenschauen buchen.

Models, Blogger, Indluencer und nun virtuelle Models

Der Trend der virtuellen Influencer ist ein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Nach Facebook und Instagram kamen die Blogger, reale Menschen, die die Plattformen zu ihren Gunsten ausnutzen und ihre Fans auf verschiedenen Themengebieten unterhalten. Spätestes seit es digitale Fotografie und Photoshop gibt, lässt sich der Unterschied von real und falsch ohnehin nicht mehr erkennen. Der Vorteil eines virtuellen Charakters: Er kann alles sein und das sehr schnell! Die Entwickler hinter den Virtualitäten erschaffen eine Antwort auf eine prominente Nachfrage. In aufwendigster Kleinstarbeit wird eine Geschichte um die Person erfunden, Charakterzüge gepflegt und Pixel für Pixel neue Möglichkeiten der Vermarktung geschaffen. Auf diesem Weg eröffnen sich der Modewelt neue Chancen.

Kontroversen und Gefahren

Wenn Menschen bereits in der Lage sind virtuelle Menschen, denen man ihre Fiktion nicht einmal ansieht, entwerfen können, wo liegen dann die Grenzen und beeinflusst dieser Wandel die traditionelle, ohnehin schon kritisch beäugte Modelwelt? Sind die digitalen Newcomer Models eine Konkurrent für die realen Supermodels der 90er Jahre, wie Naomi Campbell oder Heidi Klum, sowie den angesagten Models des 21. Jahrhunderts Gigi Hadid oder Haily Bieber? Der Aufwand eines virtual Models darf aber nicht unterschätzt werden. Denn hinter dem perfekten Aussehen und dem makellosen Leben stecken etliche Stunden harte Arbeit. Außerdem sind digitale Influencer nicht günstiger als echte ihrer Art. Neben den Entwicklungskosten, darf das Team, welches hinter allen Schritten von Shudu und Co. sitzt, nicht vergessen werden. It-ler, Design Spezialisten, Marketingmanager und und und. Eine Gefahr stelle diese Entwicklung jedoch nicht für die Nachfrage an realen Models da, so Cameron Wilson.

Vorteile virtueller Influencer

  • Sie sind verewigt, die Karriere könnte, Jahrzehnte gar Jahrhunderte dauern
  • Unternehmen können ihre eigenen virtuellen Models / Influencer bauen
  • Markenimage steuern
  • Botschaften welche der Zielgruppe vermittelt werden wollen, können besser kontrolliert werden
  • Aussehen und Persönlichkeit können Branchenspezifisch zugeschnitten werden
  • Jeder beliebige Hintergrund kann montiert werden
  • unerschöpflicher Arbeitsbereich
  • kein kurzfristiger Hype –  siebenstellige Finanzierungsgrunde in das Tech-Start-Up Brud ( Creator von Lil Miquela )
  • in Zukunft bevölkern mehr Kunstfiguren aus den unterschiedlichsten Branchen die sozialen Medien

Virtuelle Influencer buchen

Virtuelle Influencer erlangen an immer mehr Popularität, dass sie in eine paar Jahren evt. den gesamten Modemarkt einnehmen könnten. Doch wo gehe ich als Label hin um einen digitalen Influencer zu buchen? Mittlerweile gibt es diverse Agenturen, die sich auf virtuelle Avatare und Models bzw. Influencer spezialisiert haben.

Cocaine Models ist die erste Modelagentur in Europa mit virtuellen Influencern. Angesagte digitale Influencer wie Ella und Zoe können dort gebucht werde. Ella ist das erste digitale Model der Agentur und steht in den Startlöchern einer aufstrebenden Karriere. Ihr folgten gleich zwei Schönheiten: Zoe und Linda. Während Zoe bereits ihre erste Fashion Show auf der Russian Fashion Week läuft wird Ella zu einer angesagten Instagram Influencerin.