Breitling Uhren XXL: Chronomat, Navitimer, Superocean & Co.

Rolex, Patek Philippe oder Cartier – viele Uhrenliebhaber kennen die großen Marken. Zu diesen gehört genau so die Brand Breitling. Dabei können Uhren das Outfit aufwerten, im Alltag selbst nützlich sein – damit man die Zeit immer im Blick hat – aber genau so können sie eine eigene Geschichte erzählen. Bei Breitling gibt es viele verschiedene Kollektionen wie die Navitimer, die Chronomat oder die Superocean. Aber welche Materialien werden bei den Uhren von Breitling verwendet? Wie viel kosten die Uhren der Marke? Wer sich für die Kollektionen und deren Modelle interessiert, der kann hier nun weiterlesen.

Uhren von Breitling: Statussymbol & Wertanlage

Falls du bisher dachtest, dass Uhren nur zum Zeitablesen da sind und zum Outfit passen sollen, hast du dich geirrt. Natürlich sind das auch Gründe beim Kauf einer Uhr. Allerdings gibt es auch Leute, die Uhren als Statussymbol sehen und sich vielleicht auch somit entscheiden, bei welcher Marke sie sich eine Uhr kaufen. So können zum Beispiel neben Autos auch Uhren ein Statussymbol sein.

Während manche Leute sich also eine Uhr zum Tragen im Alltag kaufen, gibt es allerdings auch noch einige Menschen, die sich eine Uhr als Kapitalanlage kaufen. Wie man sieht, gibt es nicht unbedingt immer nur einen Grund, um sich eine Uhr zu kaufen. Wenn du gerne mehr über die Uhren von Breitling wissen möchtest, dann lies einfach weiter.

Breitling: Übersicht der Kollektionen

Im folgenden findest du Informationen zu den Kollektionen Chronomat, Navitimer, Avenger, Professional, Superocean, Superocean Heritage, Premier und Aviator 8.

Chronomat: Herren- & Damenuhren

Die Chronomat von Breitling: Diese Kollektion gibt es bereits seit Mitte der 1980er Jahre. Damals wurde das Unternehmen Breitling 100 Jahre alt. Egal ob für Männer oder Frauen, die Uhren der Chronomat-Kollektion gibt es heutzutage in vielen verschiedenen Varianten. Ob in 18 karätigen Rotgold oder Edelstahl. Genau so unterschiedlich sind die Zifferblätter des Modells, diese gibt es unter anderen in blau oder schwarz. Die Lünette besitzt vier Reiter.

Ebenfalls interessant zu wissen: Die Gehäuse der aktuellen Modelle sind wasserdicht, und das bis zu 200 Metern. Die Uhren der Kollektion sind nicht nur mit einem Stunden- und Minutenzeiger ausgestattet, es gibt auch einen Sekundenzeiger. Die Preise der Modelle aus der aktuellen Chronomat-Kollektion befinden sich momentan zwischen 7.700 Euro und 18.500 Euro.

Hier siehst du ein Video von 2020 über die Chronomat B01 42 von Breitling.

Navitimer

Die Kollektion Navitimer besteht schon seit einigen Jahren. Aktuell gibt es sechs neue Uhrenmodelle in der Kollektion. Die Auswahl der Kollektion ist auf jeden Fall groß: Aktuell gibt es 43 Uhren in der Navitimer Kollektion. Und auch die einzelnen Modelle der Navitimer sind optisch unterschiedlich und sind aus verschiedenen Materialien. Ob eine Uhr mit einer Perlenlünette oder eine Lünette, die sich drehen kann. Ein schwarzes, blaues oder braunes Armband, die Auswahl ist groß. Auch die Zifferblätter gibt es in verschiedenen Varianten wie blau, schwarz oder silber. Wer es mag, bei Uhren einen Sekundenzeiger zu haben, der kann bei Breitling auch fündig werden.

Hier siehst du ein Video von 2020 zur Navitimer Automatic 35 von Breitling.

Avenger

Du bist gerne unterwegs und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen? Dann könnten die Uhren der Avenger Kollektion von Breitling etwas für dich sein. Wenn du unterwegs Handschuhe anhast, dann kannst du trotzdem die Uhr einstellen. Übst du ein Hobby oder einen Beruf, bei dem du den Boden verlässt und es ab in die Lüfte geht, dann kann diese Uhr dir dabei ebenfalls ein Begleiter sein.

Auch interessant: Verreist du gerne oder möchtest eine andere Zeitzone im Blick haben, dann geht das auch mit den einigen Uhrenmodellen der Avenger Kollektion. Hierbei gibt es nämlich einen extra Zeiger, der dir das ermöglichen kann. Aktuell besitzt die Kollektion 16 Uhren, die sich auch optisch und von den Materialien untereinander unterscheiden können. Dabei gibt es Zifferblätter in Farben wie gelb, blau oder grün. Wer gerne eine Edelstahluhr bevorzugt, kann hier auch fündig werden. Ansonsten gibt es noch Uhrenmodelle in Titan plus eine DLC-Beschichtung.

Hier siehst du noch mal ein Video von 2019 zur Avenger Kollektion von Breitling.

Professional

Ob man es eher schlicht oder auffällig mag, die Uhrenmodelle gibt es in verschiedenen Ausführungen. Vom blauen Uhrenarmband bis hin zu gelb oder blau: Es wird bunt. Die Uhren sind für Damen und Herren konzipiert und haben ein sportliches Design. Dabei haben meisten Uhren der aktuellen Kollektion ein schwarzes Zifferblatt, ebenfalls gibt es ein Uhrenmodelle mit einem blauen Zifferblatt. Ebenfalls haben die Uhren verschiedene Materialien. Die Modelle der aktuellen Kollektion befinden sich preislich momentan zwischen 2.820 Euro und 16.360 Euro.

Hier findest du noch ein Video von 2020 zur Endurance Pro von Breitling.

Superocean

Die Superocean Kollektion von Breitling umfasst Uhrenmodelle, die für Leute konzipiert wurden, die sich im Wasser aufhalten. Ob beruflich oder privat können Taucher mit den Uhren der Superocean Kollektion die Ozeane erkunden. Aktuelle besteht die Kollektion aus 18 verschiedenen Uhren. Dabei gibt es optische Unterschiede der Designs, die Materialien der Uhren variieren allerdings ebenfalls. Somit gibt es Modelle mit zum Beispiel gelben, orangenen, blauen oder weißen Zifferblätter.

Die Uhren gibt es dann in Edelstahl, teilweise auch mit einer DLC-Beschichtung oder in Titan, teilweise auch mit dieser Beschichtung. Die aktuellen Modelle der Superocean Kollektion von Breitling liegen preislich momentan zwischen 3.400 Euro und 5.750 Euro.

Hier findest du noch ein Video von 2019 zur Superocean Automatic Kollektion von Breitling.

Superocean Heritage

Taucher aufgepasst: Die Modelle der Superocean Heritage Kollektion von Breitling gibt es in verschiedenen Designs. Dabei sind die Gehäuse der aktuellen Kollektion mindestens bis 100 Meter wasserdicht, wobei einige auch bis zu 200 Metern Tiefe stand halten sollen. Die Kollektion gibt es allerdings nicht erst seit gestern, sondern bereits seit über 60 Jahren. 24 Uhrenmodelle besitzt die aktuelle Superocean Heritage Kollektion von Breitling. Preislich fangen die Uhren dabei aktuell bei 4.000 Euro an und gehen bis 7.500 Euro.

Premier

Die Uhren der Premier Kollektion wurden für die Benutzung im Alltag konzipiert. Dabei sollte allerdings eins nicht fehlen: die Eleganz der Uhren. Die aktuelle Premier Kollektion von Breitling besteht aus 21 Modellen und gibt es in verschiedenen Ausführungen. Dabei gibt es Zifferblätter in unterschiedlichen Farben wie grün, schwarz, blau oder silber.

Auch die Materialien der Uhren der Premier Kollektion sind verschieden: Dabei gibt es Modelle in Edelstahl oder in Rotgold mit 18 Karat. Die Armbänder variieren ebenfalls: Diese gibt es zum Beispiel in Farben wie grün, braun oder schwarz. Bei der Premier Kollektion sind auch Kooperationen mit anderen Brands zustande gekommen.

Aviator 8

Bei der aktuellen Aviator 8 Kollektion von Breitling gibt es 20 verschiedene Uhrenmodelle. Und auch in dieser Kollektion variieren die Designs der Uhren sehr voneinander. Dabei gibt es Zifferblätter in zum Beispiel blau, bronze, grün oder schwarz. Auch die Armbänder gibt es beispielsweise in Farben wie braun, blau oder grün. Materialvielfalt gibt es ebenfalls: Ob eine Uhr in Edelstahl, Rotgold in 18 Karat oder spezielle Ausführungen in Platin. Auch Fans von drehbaren Lünetten können in der Aviator 8 Kollektion fündig werden.

Schweizer Familienunternehmen ist Spezialist für Chronographen

Léon Breitling fokussierte sich anfangs auf Chronographen. In den 1880er Jahren bekam er sogar ein Patent für ein Modell. Durch dieses Modell, dass sogar Auszeichnungen erhielt, brachte dem Unternehmen aus der Schweiz eine nicht gerade schlechte Reputation. Die Anzahl an Mitarbeitern wuchs.

Ein weiterer Erfolg des Unternehmens war, als Breitling es Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Tachymeter brachte. Somit konnte gemessen werden, wie schnell etwas ist, die Messspanne betrug 15-150 km/h. Also war es geeignet, um herauszufinden, wie schnell ein Auto fährt.

Später, als Léon Breitling nicht mehr lebte, kümmerte sich sein Sohn Gaston Breitling um das Unternehmen. Als dieser nicht mehr lebte, war sein Sohn allerdings noch zu jung, um das Unternehmen fortzuführen. Somit kam es dazu, dass erst mal jemand von außen sich um das Unternehmen kümmerte. Schließlich übernahm Willy Breitling dann aber doch das Unternehmen. Und auch er feierte Erfolge: Er wollte eine Chronographenarmbanduhr, die nicht nur einen, sondern sogar zwei Drücker besaß, patentieren lassen. Ende der 1970er Jahre wurde das Familienunternehmen Breitling dann allerdings verkauft.

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