Pilotpatrick im Interview: Über Reisen, Träume und sein eigenes Buch

Interview mit Pilotpatrick – Im Interview mit Patrick reden wir über sein Leben und seinen Beruf, oder eher seine Berufung. Da wo er ist, ist auch seine Community. Er nimmt sie mit um die Welt, wann auch immer er arbeitet oder Urlaub macht. Doch nicht nur auf seinen Social Media Kanälen oder in seinem Blog erfahrt ihr alles, nebenbei schrieb er sogar ein Buch. Das zeigt, dass man alles schaffen kann, solange man nur an sich selber glaubt und Spaß an dem hat, was man macht. Genau das möchte er euch unter anderem hier mit auf den Weg geben.

Weltveränderer als Pilot mit Einfluss

In unserem Interview nimmt uns Patrick mit auf die Reise seines Lebens. Er zeigt uns das Gefühl der Freiheit in seinem anspruchsvollen Beruf, welcher sich vor ihn mehr als Berufung herausstellte. Die Reise geht weiter zu seinen absoluten Lieblingsreisezielen, die sowohl aus der Luft, als auch vom Boden aus traumhaft zu sein scheinen. Wenn man ständig unterwegs ist weiß man irgendwann Bescheid, was man auf keinen Fall vergessen darf, Patrick verrät uns seine Must-Haves. Falls ihr euch auch schon immer mal gefragt habt, wovon Piloten eigentlich so träumen, seid ihr hier genau richtig. Es sind nicht etwa Sonne, Mond und Sterne, nein, es geht noch größer und höher. Patrick möchte unseren Planeten zu einem besseren machen, das wird sich nicht ändern egal wie viele Prominente Kontakte er hat und egal, wie Prominent er auch sein mag.

Pilot ist eine Berufung und keine Arbeit

FIV: Zu Beginn möchten wir dir erstmal nochmal danke sagen, dass du dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Du erstellst Content, in dem deine Follower dich als Pilot in deinem Leben begleiten dürfen. Das scheint sehr gut anzukommen und wenn man sich deine Beiträge anschaut, sieht so ein Leben als Pilot auch sehr ansprechend aus. Was gefällt dir denn am besten an deinem Beruf?

Patrick: Am besten gefällt mir an meinem Beruf, dass der Piloten Job eher eine Berufung ist und ich es nicht als Arbeit ansehe Flugzeuge durch die Luft zu fliegen. Ein richtigen Berufsalltag gibt es auch nicht. Jeder Tag ist anders. Andere Flugrouten, neue Gegebenheiten am Flughafen, die unterschiedlichsten Wetterlagen, 1000 Faktoren die an dem Tag anders sein können als der Tag davor. Es ist immer wieder eine Herausforderung. Zusätzlich muss man ständig bei Verfahren und der Technik des Flugzeuges Up to date bleiben um bestens auf jeden Flug vorbereitet zu sein. Das macht den Piloten Job so spannend und aufregend.

Dann kommt noch hinzu, dass man für traumhafte Aussichten aus dem Cockpit noch bezahlt wird. Zu fliegen gibt mir ein Freiheitsgefühl. Losgelöst von der Erde selbst ein Flugzeug mit über 800km/h zusteuern ist ein wundervolles Gefühl. Von Oben sieht die Welt immer so friedlich und noch viel schöner als vom Boden aus. Das begeistert mich immer wieder aufs Neue!

Lieblingsreiseziel als Pilot: Kapstadt

FIV: Durch deinen Job kommst du selbstverständlich sehr viel um die Welt, was war denn bisher dein Lieblingsreiseziel und wo wolltest du schon immer einmal hin? Sag uns auch gerne, warum?

Patrick: Das ist wirklich eines der absoluten Pluspunkte beim Piloten Job. Man lernt die Welt bei der Arbeit kennen. Allerdings kommt es natürlich stark auf die Operation der Airline an. Fliegt man immer wieder zu seiner Base zurück oder bleibt man auch mal Übernacht an einem anderen Ort. Insbesondere als Privatjet Pilot bin ich meistens mit den Schönen und Reichen vor Ort geblieben bis der nächste Flug wieder anstand. Da gab es immer genug Zeit die Stadt und die Umgebung zu erkunden.

Eines meiner Lieblingsreiseziele ist Kapstadt. Selbst bin ich dort noch nicht gelandet, aber ich war schon des Öfteren dort zum Urlaub. Die Energie, die Atmosphäre und die Landschaft ist einfach atemberaubend! Ich könnte mir auch gut vorstellen dort für eine längere Zeit zu leben.

Ich selbst möchte unbedingt mal auf dem Princess Juliana Airport in der Karibik landen. Jeder kennt die Videos von den anfliegenden Flugzeugen die knapp über die Köpfe der Strandbesucher streifen, denn die Landebahn liegt direkt nach dem Strand. Das sieht so spektakulär aus, dass ich das unbedingt einmal selbst erleben möchte. Einmal aus dem Cockpit und dann unten am Strand.

Reisepass & Badehose: Reise Must-Haves

FIV: Wie du das erzählst hört sich so wundervoll an, so dass man am liebsten genau jetzt los düsen möchte ab in den nächsten Urlaub oder in die Pilotenausbildung. Zum reisen gehört aber einiges dazu. Was sind denn deine Top 5 Essentials, ohne die du nie reisen würdest?

Patrick: Klar der Reisepass ist Top 1. Ohne den geht nichts und der muss immer dabei sein! Danach kommt gleich die Badehose. Die ist bei mir immer dabei, egal wo die Reise hingeht. Pläne können sich schnell ändern und auf einmal lande ich im Süden an einem Strand. Als Back Up habe ich immer genügend Bargeld dabei um unabhängig zu sein. Dieses habe ich dann aber nicht in meinem Portemonnaie, sondern versteckt in meinem Reisegepäck. Ich habe auch immer eine Musik Box für guten Sound auf dem Hotelzimmer dabei.

Patricks Alltag als Pilot auf Social Media

FIV: Nicht jeder Pilot kam auf die Idee, sein Leben und die Arbeit auf Social Media Kanälen mit der Welt zu teilen, wie kamst du auf diese Idee?

Patrick: Ursprünglich hatte ich folgende Idee: Ich wollte meiner Familie und meinen Freunden zeigen, wie mein Alltag als Pilot aussieht. Ich wollte Ihnen einen Einblick geben, wie mein Leben als Privatjet Pilot aussieht. Solch Ein Flug kostet gleich mal mehrere 10.000 Euro und ich selbst konnte selbst keine Gäste mit auf einen Flug nehmen.

So hat es angefangen und dann sind mir immer mehr fremde Personen gefolgt, die diesen exklusiven Einblick ins Cockpit spannend fanden. Eher aus einem Zufall ist PilotPatrick entstanden.

Die Schönheit des Fliegens & Aviators

FIV: Wie spannend. Dann war das aufjedenfall ein glücklicher Zufall. Hat dich denn jemand inspiriert oder motiviert?

Patrick: Noch heute motiviert mich, die Schönheit des Fliegens und des Reisens mit so einer großen Followerzahl zu teilen. Denn ich weiß, dass ich sehr privilegiert durch mein Job bin und nicht jeder die Möglichkeit hat so viel zu Reisen. In meinen jungen Jahren, habe ich schon mehr von der Welt gesehen als manche in ihrem ganzen Leben. Zusätzlich motiviert mich, dass ich mich für die LGBTQ+ Gemeinschaft einsetze. Als öffentlich geoutet, spreche ich mich für mehr Diversity in der Luftfahrt und vor allen Dingen im Cockpit aus. Dort gibt es leider noch viel Nachholbedarf. Inspiriert werde ich vom Leben selbst, den Menschen, denen ich Nahe bin und auch von meinen Followern, die ich Aviators nenne.

Prominente Bekanntschaften auf der Reise

FIV: Verreisen tun ja einige Menschen und darunter natürlich auch Promis, hast du schon interessante Menschen während der Arbeit getroffen? Hast du konkrete Beispiele?

Patrick: Da könnte man auf mein Buch verweisen. „Pilot Patrick: Mein glamourös-unglamouröses Leben als Jetset-Pilot“ Dort schrieb ich über Promis an Board und einigen Anekdoten, die ich als Pilot erleben durfte.

Pilot und Content Creator zugleich

FIV: Pilot zu sein ist ein anspruchsvoller Job, in Kombination mit Content Creation ist es beeindruckend, wie du das alles hinbekommst. Lernst du denn in deinem Beruf immer wieder dazu und was genau wäre das?

Patrick: Wie ich bereits oben erwähnt habe, lerne ich in meinem Beruf nie aus! Auch nicht bei der Content Creation. Ich kann nur jeden mit auf den Weg geben, der erfolgreich auf Social Media sein will: Sei einzigartig in dem was du machst. Setzt selbst Trends und eifert ihnen nicht einfach hinterher. Triff den Zeitgeist! Das ist schwieriger als man denkt!

Träume so groß, wie die weite Welt

FIV: Das ist eine tolle Message. Zum Schluss würden wir noch gerne wissen, unabhängig von deiner Arbeit, was dein großer Traum im Leben ist?

Patrick: Wie wir alle habe ich auch viele Träume und Wünsche. Ich träume davon, dass ich lange gesund bleibe und dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, die Luftfahrt bunter zu machen und dass ich meinen Beitrag dazu leiste, den Planeten und Mutternatur zu schützen. Ich weiß, dafür habe ich nicht unbedingt den umweltfreundlichsten Job, aber dafür schaue ich, dass ich privat zumindest einen kleinen Teil ausgleiche. Seit einem Jahr bin ich zum Beispiel vegetarisch. Von meinem persönlichen Traum träume ich nicht mehr sondern lebe ich schon. If you can dream it you can do it.

FIV: Dann bedanken wir uns nochmal für deine Zeit für das schöne Interview mit uns. Wir wünschen dir noch ganz viel Erfolg.

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Photo: Marvin Schönfelder

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Photo: Christina Pörsch