FIV Special: CM Model Coaching – Gewinne 1x Freikarte fürs exklusive Training
40 Prozent vom Brutto-Honorar verschwinden, bevor das erste Geld auf dem Konto ankommt – und genau das ist der Grund, warum handwerkliches Training in der ersten Karriere-Phase mehr wert ist als jede Sedcard. 99 Euro für einen Tag im Kölner Mediapark, der die Anlaufphase einer Modelkarriere um Monate verkürzen kann – plus eine Wildcard, die wir gemeinsam mit der Agentur CM Models verlosen. Wer ins Modelbusiness will, scheitert selten an Zentimetern, sondern an leblosen Augen vor der Kamera, falscher Schrittfrequenz auf dem Catwalk und einer Personality, die im Casting verpufft. Das Coaching setzt genau hier an: kein Glamour-Workshop, sondern Handwerk – mit Fotograf Oliver Rudolph am Set und aktiven Agentur-Models als Trainingspartner:innen.
Das ist die wichtigste Differenzierung gegenüber jeder Model-Schule, jedem Wochenend-Workshop und jeder YouTube-Akademie: Externe Teilnehmer:innen trainieren Schulter an Schulter mit gebuchten Profis. Nirgendwo sonst sieht man so schnell und so ehrlich, wo das eigene Niveau wirklich steht. Wer noch tiefer in die Welt hinter den Kulissen einer internationalen Modelagentur einsteigen möchte, versteht schnell, warum Agentur-Nähe im Training so entscheidend ist.
https://www.youtube.com/watch?v=Ie5Mhsl7FLM
Warum die meisten Castings nicht am Körper scheitern
Die unbequeme Wahrheit zuerst: Hauptagenturen wie CM Models lehnen die meisten Bewerber:innen nicht wegen zwei fehlender Zentimeter ab. Sie lehnen ab, weil die Personality im Polaroid nicht zündet, der Blick leer wirkt und die Person auf Korrekturen nicht reagiert. Modelagentin Louisa von Minckwitz bringt es auf den Punkt: trainierbar ist fast alles – außer der Mensch dahinter.
Der häufigste Ablehnungsgrund hat einen Namen: „Dead Eyes“. Der Körper ist da, das Outfit sitzt, aber im Polaroid passiert nichts. Trainiert wird das mit der Smize-Technik, einem Begriff den Tyra Banks geprägt hat: Lächeln ausschließlich mit den Augen, ohne den Mund zu bewegen. Anatomisch arbeitet dabei der Orbicularis-oculi-Muskel, der bei einem echten Lächeln (Duchenne-Lächeln) automatisch aktiviert wird. Wer ihn bewusst ansteuern kann, hat in jedem Casting einen messbaren Vorteil.
Die meisten Bewerber:innen scheitern nicht an Maßen oder Gesicht – sie scheitern an drei Sekunden zu langem Posing und einem Blick, der nichts erzählt.
Im Coaching wird dieser Blick nicht abstrakt erklärt, sondern unter Kameralicht trainiert. Wer schon einmal mit Modelinterview-Partner:innen wie Corinna Ingenleuf oder Anuthida Ploypetch gesprochen hat, hört dieselbe Aussage immer wieder: Das Handwerk lernt man am Set, nicht im Spiegel.
Stundenplan: Was du von 10 bis 18 Uhr lernst
Der Tag teilt sich in zwei klare Blöcke: Posing und Acting am Vormittag, Catwalk-Training am Nachmittag. Beide Disziplinen haben Regeln, die Außenstehende intuitiv falsch machen – und die im echten Job über Buchung oder Absage entscheiden.
Posing: Der Drei-Sekunden-Rhythmus und seine Standard-Posen
Profi-Models wechseln auf Editorial-Shoots ihre Pose alle zwei bis drei Sekunden. Wer länger verharrt, blockiert den Fotografen; wer schneller wechselt, liefert keine sauberen Frames. Trainiert werden die Standard-Bausteine: S-Curve (Hüfte gegen Schulter versetzt), Contrapposto (Gewicht auf einem Bein, andere Hüfte angehoben), Three-Quarter Turn (45 Grad zur Kamera, schlanker im Frame als frontal) und die Power Pose für Kampagnen-Looks. Hinzu kommen Hand-Positionen – nie flach, nie als Faust, immer mit Spannung im Handgelenk – und das Konzept des „Negative Space“: der bewusst gelassene Raum zwischen Arm und Körper, der Silhouetten erst lesbar macht.
Was Oliver Rudolph „Reset zwischen den Posen“ nennt, ist der entscheidende Mikro-Moment: ein winziger Augenblick der Neutralität, in dem das Gesicht entspannt, bevor die nächste Bewegung beginnt. Ohne Reset wirken alle Frames identisch.
Catwalk: Langsamer als gedacht, härter als gedacht
Laien laufen im Casting fast immer zu schnell. Standard auf der Mailänder Fashion Week sind etwa fünf Schritte in vier Sekunden – mit fixiertem Blickpunkt rund zwei Meter über dem Publikum. Wer ins Publikum schaut, verliert die Show-Präsenz, die Designer buchen wollen. Schrittlänge: rund 70 bis 80 Zentimeter bei Frauen, leicht länger bei Männern – immer auf einer gedachten Linie, nicht parallel.
Regional gibt es klare Unterschiede: Mailand läuft schneller, hüftbetonter, mit mehr Attitude (klassisch Dolce & Gabbana oder Gucci). Paris läuft neutraler, kontrollierter (Dior, Saint Laurent). New York läuft athletischer, kürzere Pause am Ende des Runways – das Erbe der großen Sportswear-Häuser wie DKNY. Wer diese Stile nicht trennen kann, fliegt im Casting raus, bevor die zweite Runde beginnt.
Geübt wird mit Spiegel und Video-Feedback, bis Schrittlänge, Tempo und Blickachse sitzen. Catwalk-Training ist Athletik, nicht Pose – nach drei Stunden brennen die Waden.
Auf einen Blick – die drei großen Walks:
- Mailand: schnell, hüftbetont, Attitude
- Paris: kontrolliert, neutral, ruhige Schultern
- New York: athletisch, sportlich, kurze Endpause
Sample Sizes: Warum die Maße kein Schönheitsideal sind
Bevor jemand 99 Euro investiert, lohnt der nüchterne Blick auf Branchen-Standards. Hauptagenturen arbeiten mit klaren Maßgaben – nicht aus Willkür, sondern weil Sample-Pieces der Designer:innen weltweit identisch geschnitten sind. Ein einziges Sample-Set kostet zwischen 8.000 und 15.000 Euro pro Look. Niemand näht das in fünf Größen. Deshalb existiert die „Modelmaß“-Definition überhaupt.
| Kategorie | Female | Male |
|---|---|---|
| Größe | 174–180 cm | 185–192 cm |
| Konfektion | 34–36 | 46–48 |
| Maße (Brust-Taille-Hüfte) | ca. 86-60-90 | ca. 96-78-94 |
| Alter Einstieg | 14–22 | 16–28 |
| Schuhgröße | 38–40 | 42–45 |
Diese Werte sind Orientierung, keine Ausschlusskriterien. Für Commercial-, Fitness-, Plus-Size- und Curvy-Divisions gelten eigene Spielregeln, ebenso für Herrenmode-Kampagnen, die häufiger über Charakter als über Maße entscheiden. Wer tiefer einsteigen will, findet im Ratgeber Model werden die wichtigsten Wege ins Business, ergänzt durch Hinweise zur Model-Bewerbung und zum Ablauf eines Model Castings.
Was Models wirklich verdienen – die ungeschönte Rechnung
Die Zahlen, die in keinem Glamour-Artikel stehen: Mother Agency 20 Prozent plus Booking Agency 20 Prozent ergibt branchenüblich 36 bis 40 Prozent Abzug vom Brutto-Honorar. Hinzu kommen Sedcard-Druck, Agentur-Buchhaltung, Reisekosten-Splits und in vielen Verträgen ein Vorschuss-System für Wohnungen in Paris, Mailand oder beim internationalen Modeln in New York, London oder Paris. Die ersten ein bis zwei Jahre sind selten profitabel.
Tagesgagen variieren extrem nach Segment: Editorial-Strecken zahlen oft nur 150 bis 500 Euro pro Tag (das Honorar ist das Portfolio, nicht das Geld). Commercial-Shoots liegen bei 800 bis 3.000 Euro pro Tag. Echte Kampagnen mit weltweiten Buy-Out-Rechten erreichen 5.000 bis 50.000 Euro – aber dafür braucht es Reichweite und einen Booker, der hart verhandelt. Buy-Outs (Nutzungsrechte für Print, Online, Out-of-Home, Dauer und Region) verdoppeln das Honorar oft. Wer das nicht in den Vertrag verhandelt, schenkt der Marke Geld. Was Models in Märkten wie New York oder Los Angeles konkret erwarten können, zeigen übrigens die Einblicke aus unseren Interviews zu Models in New York City und Models in Los Angeles.
Genau deshalb ist handwerkliches Training früh so wertvoll: Es verkürzt die Anlaufphase. Wer ab dem ersten Job verwertbare Frames liefert, wird häufiger gebucht – und kommt schneller in den Bereich, in dem Modeln tatsächlich ein Beruf wird statt ein bezahltes Praktikum.
99 Euro vs. 450 Euro: Warum dieses Coaching anders kalkuliert ist
Vergleichbare Posing-Workshops mit aktiven Modefotografen kosten regulär zwischen 250 und 450 Euro pro Tag. Reine Catwalk-Coachings bei freien Trainer:innen liegen bei 150 bis 300 Euro – ohne jede Agentur-Anbindung. CM Models verlangt 99 Euro und stellt aktive Agentur-Models als Trainingspartner:innen zur Verfügung. Das ist die wertvollste Komponente, weil man unmittelbar sieht, wo das eigene Niveau gegenüber gebuchten Profis liegt.
- ✓ Training mit aktiven Agentur-Models statt nur mit Anfänger:innen
- ✓ Direktes Feedback eines arbeitenden Modefotografen
- ✓ Posing- und Catwalk-Modul am selben Tag
- ✓ Realistische Selbsteinschätzung in echter Agentur-Umgebung
- ✓ Keine Vertragsbindung, keine versteckten Folgekosten
- ✓ Mother-Agency-Kontakt im Anschluss möglich, wenn Eignung erkennbar
Für wen das Coaching nicht das richtige Format ist
Ehrliche Einordnung gehört dazu: Wer unter 16 Jahren ist und ohne Erziehungsberechtigte:n erscheint, sollte das nicht buchen. Wer ein reines Hobby-Interesse an Fotografie hat, ist in einem klassischen Posing-Workshop besser aufgehoben – das Coaching ist auf Branchen-Einstieg ausgelegt. Und wer bereits zwei Jahre bei einer Hauptagentur unter Vertrag ist, lernt hier wenig Neues. Der Tag richtet sich an die kritische Phase zwischen „Ich überlege“ und „Ich bewerbe mich ernsthaft“. Wer sich dabei fragt, wie Stephan Czaja und sein Team bei CM Models diese Phase strategisch begleiten, findet dazu aufschlussreiche Einblicke im Interview mit Stephan Czaja über den Weg zum Modeln.
So nimmst du an der Verlosung teil – und so bereitest du dich vor
Die Mechanik ist bewusst niedrigschwellig: Like die Seite von CM Models und trag dich in den „CM Academy Newsletter“ ein – damit liegt dein Name in der Lostrommel für die Wildcard. Keine Bewerbungsmappe, keine Sedcard, kein Polaroid-Versand. Wer nicht gewinnt, kann den Tag regulär für 99 Euro buchen.
Vorbereitungs-Checkliste für den Coaching Day
- ✓ Eng anliegende, schwarze Basics (Tank-Top, Slim Jeans aus solider Auswahl an Jeans-Marken, schlichte High Heels für Damen)
- ✓ Haare offen oder zum schnellen Umstecken vorbereitet
- ✓ Minimaler Make-up-Look – Coaches wollen das echte Gesicht sehen
- ✓ Wasserflasche, leichter Snack, kein schweres Mittagessen
- ✓ Notizblock für Feedback, das man später nicht mehr aktiv erinnert
- ✓ Ein zweites Outfit-Set für den Catwalk-Block
- ✓ Pünktlichkeit – wer zu spät kommt, verbrennt das Aufwärm-Modul
Wer beim Outfit unsicher ist, orientiert sich an der Agentur-Polaroid-Standard-Optik: schwarz oder neutral, kein Logo, keine Muster, keine Tiermuster. Coaches wollen sehen, wie du aussiehst – nicht, was du anhast. Inspiration für Mode-Mindset und Branchen-Sprache liefert übrigens unsere Sammlung an Mode-Zitaten von Lagerfeld, Chanel und Co.
Was Coaches wirklich beobachten – und was sie sofort aussortiert
In Gesprächen mit Bookerinnen und Models zieht sich ein roter Faden durch alle Aussagen: Trainierbar ist fast alles, außer Persönlichkeit und Lernbereitschaft. Coaches achten weniger auf die ausgeführte Pose als auf die Reaktion zwischen den Anweisungen. Wer Korrekturen nicht aufnimmt, fällt durch – nicht im Coaching, aber im echten Job.
Die Industrie ist klein, Bookings sprechen sich rum, und Models, die auf Set „schwierig“ sind, werden zweimal gebucht und dann nie wieder. Der Coaching Day simuliert diesen Druck im geschützten Rahmen. Genau das ist sein eigentlicher Wert.
Wer sich parallel mit der medialen Inszenierung des Berufs beschäftigt, sollte die Distanz zwischen Show und Realität kennen: Un









